Sonntag, 30. September 2018

Shane Schofields Movie Of The Week: Die Androiden aka Annihilator


Warum?

Eigentlicher Pilotfilm in durchaus Kinoartiger Qualität, mit guter Spannung, Action  und netten Soundtrack, der aber leider nie in Serie ging.




DVD / Blu-Ray / UHD-Disc

Soweit ich weiß, ist der Weltweit nur als VHS erschienen. Unter anderem unter dem Titel EXECUTOR (oder ist das eine DVD??) und einem wirklich unpassendem Cover welches an Alienator erinnert.

Wertung:

7/10




Trailer "Nicky Larson et le parfum de cupidon"

Aus Frankreich eine Neuverfilmung des Animes, das als Vorlage für "City Hunter" mit Jackie Chan diente.

(Warnungs-Mini-)Review, Trailer "Samson"

Samson, Held des israelitischen Stammes Dan, bezwang alle Philister, die sein Land knechteten, aufgrund seiner Gott gegebenen Stärke. Nach dem seine Gattin ihren philisitschen Landsleuten verriet, woher er seine Stärke bezieht, seinem Haupthaar, ließen sie ihn kahl scheren und er war schwach wie ein normaler Mensch. Er wurde gefoltert und geblendet, doch einmal noch wuchs sein Haar und er zerstörte den Tempel mit allen Philistern darin ein einem letzten Kraftakt, der auch ihn das Leben kostete.

Soweit, so dramatisch. Den Samson und seinen Bruder hätten auch Lutz und Lautner oder Robin und Hood spielen können. Freche, wagemutige und zielgruppenangepasste Burschen, die in einer rauen Zeit fröhlich und munter, immer einen Spruch auf den Lippen, den Philistern Nahrungsmittel stibitzen, die das unterdrückte Volk der Hebräer braucht, da die Abgaben an den Philisterkönig und seinen Arschlochsohn zu hoch sind. Bei einem ersten Mord im Dorf des Helden wird schnell von der eigentlichen Wunde bzw. dem Treffer weggeblendet, um die Freigabe einer lauen PG-13 nicht zu gefährden. Rutger Hauer taucht auf und spielt eine ruhige und altersangepasste Rolle, die er bei wenig Screentime bis ca. Minute 50 ausfüllen darf. Unser aller immer wieder für seinen "Titanic"-Einsatz als Superstar hervorgehobener Billy Zane macht hier den King und sieht schon in der ersten Szene irgendwie lächerlich aus, weil ihm die Krone derart schief auf der Rübe sitzt als sei er eine besoffene Parodie in einer dämlichen Komödie. Dass er später nicht nur Krone, sondern auch den Löffel abgibt, ist jetzt kein Spoiler, weil echtes Bibelgut. Nur das Wie ist dann wieder eines MAD-Heftes würdig, denn schlimmer hätte Alfred E. Neumann diesen Tod auch nicht in Bilder fassen können. Oder Dieter Hallervorden als gespielten Witz. Und in einem Moment, da mutiert unser gutgebräunter Sonnenstudio- und Muckibuden-Held (Taylor James, bekannt aus "Blitz" mit Jason Statham, wo er als Gym Assistant auf sich aufmerksam machte) zu einer Art ConanJesusHulk, der Tausende Soldaten allein niedermetzelt. Man hätte den Zuschauer warnen können, dass das Niveau doch Richtung The Asylum tendiert, wenn er die armen Statisten metzelt und bei jeder näheren Einstellung trotz im Dutzend entsorgter Burschen immer nur drei oder vier untätig um ihn herum in seiner Steinbruchstellung liegen, während man später aufzieht und eine kilometerlange Totenschlange den Horizont zieht, zu dem sich unser verschwitzter, abgekämpfter und dem Blut der Feinde besudelte Faulheld gar nie bewegt hat, weil er ein Mann ist, der keinen Zentimeter des Bodens preisgibt, auf dem er gerade kämpft. War vermutlich der Schock, der die Kerle totenstarr werden ließ. Dann versucht er, ein Tor einer Burg, das versperrt ist, einfach wegzustemmen, damit er entkommen kann. In der Szene habe ich glatt erwartet, das eher die Burgmauern einstürzen und er das Tor dann festhält. Kam nicht ganz so - er kippt das Tor, trägt es mit den Händen, während der nach hinten gekippte Teil (Des Tores natürlich, ihr Helden) auf dem Boden schleift. Und schon sieht unser braun gebrannter Anwärter auf den Minderheiten-Oscar aus wie Jesus, der sein Kreuz zu tragen hat. Der Verrat durch Delila (Caitlin Leahy - weniger bekannt durch einige Kurzfilme und kleine Rollen in TV-Serien) bringt eine Menge Emotion und Tränen ins Spiel, die darstellerisch eher im unteren Leistungsspektrum zu verorten sind. Jackson Rathbone als fieser Königssohn Rallah kennt man aus "The las ship" oder auch nicht - wie ich - aus den "Twilight"-Filmen.
Darstellerisch wird keiner gefordert. Rutger Hauer im "ich hab Besseres zu tun, aber es gibt ja Geld dafür"-Modus, Billy Zane kann nicht anders und Lindsay Wagner ist froh, dass sie mal in altbackenen TV-Kulissen und vor ner Menge Greenscrene, aufgepeppt durch (teils miese) CGI tappen darf. Alles in Allem eine Fremdschämnummer. So manche Kamerafahrt bringt die Mängel erst so richtig zur Geltung. Die Mädels sind alle froh, ihr aktuelles Aussehen und die Arbeit der Zahnhygieniker unverfäscht vorzeigen zu dürfen. 2,5/10 seien dem Werk gegönnt, mehr aber auch nicht. 

Musik "King of the kill" Annihilator

Weil heute Sonntag ist und gleich ein dazu passender Film für Freude sorgt, hier nun noch etwas fluffige Mucke.

Samstag, 29. September 2018

Trailer "False colors"

Zum Poster: Meine Güte, Michael, mach bitte was dagegen. 
Bei einer Mission zur Kontrolle, ob der Irak Massenvernichtungswaffen hat, macht ein Inspekteur eine Entdeckung, die ihn in ein Intrigenspiel zieht, das tödlich für ihn enden kann.

Teaser "MacGyver Staffel 3"

Material für die dritte Staffel des neuen MacGyver, bei dem eh nur noch die Bastelei und ne Bhörde vom Original blieb. Zwei Pluspunkte: 1. siehe oberes Bild und 2. George Eads in seiner Rolle mit der vorlauten Klappe.

Trailer "Holmes & Watson"

Was mich am Trailer erfreuen konnte? "The boys are back in town". Ansonsten ist mir der Film irgendwie relativ egal.

Deutscher Trailer "Taxi 5"

Da sie den verurteilten Messerstecher wohl nicht mehr wollten, ist die Besetzung neu.

Buchreview "Lights out" Nate Southard

Nate Southard. In der Burnham State Maximum Security Strafanstalt befinden sich nur die schlimmsten Verbrecher der Menschheit. Mörder, Vergewaltiger und andere, die der Menschheit nichts als Qualen zugefügt haben, bilden die Nahrungskette für Gewalt und Angst. Etwas lebt unter Burnham, und nach Jahren des Wartens wird es freigelassen. Und es ist hungrig. Diejenigen, die Burnham als ihr Zuhause nennen, müssen sich mit der Hoffnung zusammenschließen, überleben zu können. Nachdem sie jahrelang als Monster bezeichnet wurden, werden sie nun etwas viel Schlimmeren gegenüberstehen und schon bald werden sie herausfinden, wie es sich anfühlt, die Beute zu sein.

Dieser Knast ist wie viele andere: da sind die Nazis, die Nigger, die Spics, die Sizilianer und die Wärter. Brutal sind die alle und im Prinzip geht es hier um Rangordnungen jeder gegen jeden, der Härteste gewinnt. Wir haben alte Wissende und Neulinge, die unwissend in die Fänge ihrer künftigen "Gatten" geraten. Und Nate Southard serviert dem Leser auch im Prolog den gewollten Grusel, ohne auf die wirkliche Bedrohung einzugehen. Danach wird man in die Atmosphäre eines düsteren, dreckigen Baus gezogen, der die rund 1600 Insassen wohl noch zusätzlich zu ihren Strafen und Mitgefangenen deprimiert und aggressiv werden lässt. Dagegen ist die Hölle noch ein Urlaubsresort, denn da ist es warm und hell, weil dort das Höllenfeuer einheizt. Der Burnham State Maximum Security-Bau ist abscheulich und unmenschlich, da würde so mancher Lebenslängliche die Todesstrafe vorziehen. Wenn die wüssten! Was dem Leser viel zu früh aufs Brot geschmiert wird! Und dennoch zieht das Buch in seinen Bann. Neben den üblichen Auseinandersetzungen verschwinden auch Gefangene und die unterschiedlichen Parteien beschuldigen sich gegenseitig, dass da eine Gruppe wieder eine andere dezimiert habe. Die Wärter, ahnungslos und auch ziemlich machtlos, reagieren mit Gewalt und schnell erkennt man, dass man die vermutlich gezielt aussortiert wurden, um zwar nicht hinter Gittern, aber hinter den Mauern des Baus von der Allgemeinheit ferngehalten zu werden. Und so wie sich die Situation nach und nach zuspitzt, so erhöht sich auch der Spannungsanteil und die Action, wenn auch eingetrübt durch die Tatsache der Kenntnis, welches Grauen da auf die Insassen lauert. Da könnte man sich den armen Schweinen gegenüber sogar im Vorteil fühlen, die nichtsahnend nach ihrem Verderben suchen, um die verschwundenen Kameraden zu finden. Schonunglos und finster wird die unheilvolle Stimmung bald zu einem unterhaltsamen und actionreichen Blutfest, das bald auch in die News außerhalb der Gefängnismauern gelangt und eigensüchtige Politiker und das FBI auf den Plan bringt. So als Nebengeplänkel während die Gefangenen und Wärter gegen eine schier unbesiegbare Macht um ihre kleinen Leben kämpfen. Gemeinsam, alle vereint in Angst. Bekannte Figurenzeichnung, typische Charaktere für dieses Setting, aber auch ein Blutbad im Knast. Nate Southard gibt schnell Zucker in den Tee, sodass der eigentlich kaum fade daher kommt und im letzten Drittel gibt es noch einen fetten Shot dazu, damit das Gebräu auch richtig mundet. Kein Buch für Freunde der zarten Liebe und tiefen Emotionen, Vegetarier seien auch gewarnt und wer kein Blut lesen kann, entscheide sich bitte für zum eigenen Schutz für eine Romanzenschmonzette. 260 Seiten, denen ich trotz des nicht wirklich neuen Themas und der zu frühen Offenlegung der Bedrohung noch eine gute 7/10 gebe.

Trailer "Alien Code"

Nach der Entschlüsselung eines Codes, der in einem Satelliten gefunden wurde, ändert sich das Leben des Alex Jacobs. Er wird ständig verfolgt und überwacht: von Regierungsleuten, Bleichgesichtern und anderen Gestalten.

Trailer "Diverted Eden"

Bei einem Überfall im eigenen Heim wird die 7-jährige Tochter des alleinerziehenden Vaters gekidnappt. Was nach einem simplen Fall aussieht, entwickelt sich in äußerst mysteriöse Richtungen und die Polizei kommt nicht voran. Also zieht der Vater auch allein los.

Trailer, TV-Serie "The rookie"

Nathan Fillion wird mal wieder zum Cop, den keiner will. Diesmal scheint etwas mehr Drama enthalten.

Musik "Sham Pain" Five Finger Death Punch

Der Plan für's Wochenende:

Freitag, 28. September 2018

Trailer "Thugs of Hindostan"

Großer, hoch budgetierter indischer Film, der zwar einige Elemente enthält, die ich bekanntermaßen wenig bis gar nicht schätze, aber die Action sieht mal wieder gut aus. Vor Amerika oder z. B. Südkorea braucht man sich da nicht verstecken.

Trailer "Jimmy Jones"

Schwedischer Gangsterfilm. Ein Kleinkrimineller will den Deal seines Lebens machen und sich im Geschäft nach oben arbeiten, einer der großen Bosse werden.

Trailer "Rampant"

Südkorea, 16. Jahrhundert. Erst sterben sie, dann stehen sie plötzlich wieder auf. Historienzombies treffen auf Schwertkämpfer.

Clip "Five fingers for Marseille"

Eine junge Gruppe, die einst als Five fingers for Marseille gegen die Allmachtsfantasien derörtlichen Polizei antrat, aber nach der Flucht ihres Anführers Tau, der zwei Bullen umgelegt, die Segel strich, wird nach zwanzig Jahren von dem zurückgekehrten Tau wieder aktiviert. Nur mit "jung" ist es für alle schon vorbei.

Buchreview "Voller Wut" B. Connolly

Bram Connolly. Matt Rix ist Kommandant des Yankee-Platoons, einer australischen Spezialeinheit. Bei einer Mission in Afghanistan kommt ein Teamkamerad durch eine heimtückische Sprengfalle ums Leben. Rix schwört dem Taliban-Anführer, der hinter dem Anschlag steckt, Rache. Er steht nun vor einer schweren Entscheidung: Hält er sich an die Einsatzregeln oder riskiert er seine Karriere, um den Gegner mit seinen eigenen Waffen zu schlagen?

Irgendwie tue ich mich schwer, dem Autor und seinem Buch eine halbwegs faire Meinung zukommen zu lassen. Anhand des Klappentextes hab ich mich dazu verleiten lassen anzunehmen, dass nach dem Tod des Mannes Rix im Stile eines Riggs loszieht und sich allein durch die barbarischen Horden metzelt, bis er den bösen Taliban hat. Matthew Reillys aufmunternde Worte in seinem Zitat ließen die Erwartungshaltung noch etwas steigen. Übrig blieb dann eher das Wort "ungeschminkt" aus dem Zitat von Merrick Watts. Lässt man also all die Hoffnungen, die man scih für die Lektüre in purer Selbsttäuschung gemacht hat, einmal nebenbei, hat man einen Actionroman, der in Afghanistan spielt und in dem offen intrigiert wird, die meisten Offiziere und Vorgesetzten ihre Spielchen nicht einmal mehr vertuschen und ganze Trupps zu opfern bereit sind, um selbst gut dazustehen. Irgendwie erweckten fast alle Beteiligten den Eindruck, sie seien eine Art Strafbataillon. Störenfriede aus dem regulären Dienst, die man loswerden will. Macht euch doch das Leben selbst schwer, dann geht ihr schon drauf und wir sind euch los - problemlos das Problem los sozusagen. So als Actionleser hab ich ja schon einige Heroen mit ihrem Starrsinn und den eigenen Regeln erleben dürfen, die damt ob ihrer Heldentaten auch durchkamen, aber was hier so zwischen den Charakteren abgeht, ist schon allerhand. Die gute Idee hätte man vielleicht besser ausarbeiten können. Was die Action angeht, liest die sich schon recht fetzig, ist rau und hart, da wird explodiert, geballert und gesprengt, dass die Körperteile fliegen und ein nächtlicher Angriff auf den Stützpunkt zu Beginn lässt kurz mal an "Firebase Gloria" denken (Wunschtraum), wird dann aber abgewürgt und die Zwistigkeiten unter Teams - hey, der Sarge ist ein derartiger Wüterich seinem Vorgesetzten und den Kollegen gegenüber, der wäre sicher seines Postens enthoben oder irgendwann im Gefecht von hinten erschossen worden - abgelöst. Wenn alle die sogenannten "Zivilisation" so verteidigen, wie es hier geschieht, dann sehe ich nur noch tiefdüster (das eine Farbe bezeichnende Wort darf man hierzulande ja kaum mehr benutzen, ohne Gefahr zu laufen, dass wieder welche Amok laufen, weil nur deren Sichtweise die richtige ist - die Zensurenten der Nation), die Truppen und Offiziere sind derart untereinander verzankt, dass ich jederzeit einen offenen Krieg zwischen den Truppen erwartet habe und einen Schlauberger, der den Taliban Karten verkauft, damit sie dabei zusehen können. Die Talis bilden irgendwie eh nur den Rahmen für interne Probleme und Verrat. Tauchen halt mal auf, bauen ein paar (funktionierende) Bomben, müssen als Köder herhalten, damit man das Team von Rix ebenfalls zum Köder machen kann und so weiter. Im Prinzip sind es die durchaus vorhandenen Actionsequenzen, die das Buch noch auf eine 5/10 heben. Für militärpolitische Intrigen, Mauscheleien mit Maulwürfen, lange geplanter Positionierung der Beteiligten, das Geschehen hinter den Kulissen, in dem von einer Sekunde auf die andere Allianzen wechseln können, hätte es doch einen besseren Aufbau gebraucht, auch wenn es nicht gleich ein Ludlum oder Clancy sein muss. Und Matthew Reilly? Ich glaube, seine Worte sind eine Gefälligkeit für einen Landsmann. Rund 380 Seiten, die man lesen kann, aber es nicht unbedingt muss. Vielleicht bin ich aber auch vom Festa-Verlag oder auch manchen beim Luzifer-Verlag erschienen Büchern schon zu verwöhnt.

Musik "All your own way" Rage of Angels

Ten-Keyboarder Ged Rylands auf anderen Pfaden. Als Sänger angeheuert hat er den Wandervogel Rob Moratti, der schon einige exzellente Projekte aufzuweisen hat.

Trailer "Lifechanger"

Ein Gestaltwandler auf mörderischer Mission.

Trailer "Strait & Narrow"

Die Tochter schwerkrank, die Rechnungen für die Behandlung nach US-System unbezahlbar und keine Hilfe von der regierung, für die er im Kampf sein Leben riskiert hat. Da muss ein Ex-Marine schon andere Jobs annehmen. Einer davon soll nur eine Überwachung sein. Doch die läuft bald aus dem Ruder.

Trailer "Wraith"

Familie mit Häuschen im Grünen, Mama schwanger (schon wieder) und dann wird das Idyll durch eine unheimliche Präsenz gestört, die mit ihnen zu kommunizieren versucht. Sie will die Familie vor etwas Bösem warnen, das sich im Hause eingenistet hat. Die Familie ruft einen Pfarrer, der sich mit derlei Kram auskennt. Der Kampf beginnt.

Trailer "Tanks for Stalin"

Im Jahr 1940 haben die Russen irgendwo auf dem Land einen neuartigen Superpanzer gebaut. Um den ihrem selbsternannten heroischen Anführer Joe Stalin vorzuführen, schicken sie den Panzer mit Besatzung auf die weite Reise quer durch die Walachai Richtung Moskau. Damit weder der Besatzung noch dem Filmzuschauer langweilig wird, schicken sie dem Panzer ein Aufgebot deutscher Truppen hinterher, auf dass Genossen und Gefährt schon gleich als Helden bei ihrem Oberbefehlshaber ankommen können.

Tanks for Stalin from Planeta Inform on Vimeo.

Donnerstag, 27. September 2018

Neuer Trailer "Creed 2"

Die Vergangenheit lässt sie nicht ruhen.

Trailer "Mad Heidi"

Heidi hasst Hass. Die Welt versinkt im Chaos, aber die Schweiz schottet sich ab. Bringt nicht viel, wenn ein Käse-Milliardär ein hartes Regime führt. Als die gute Heidi dann von dessen Truppen auf die Möpse kriegt, schlägt sie zurück. Don't mess with the wrong Heidi. Und der Ziegen-Peter? Seht selbst.

Trailer "To be the killer"

Thriller-Drama aus China.

Musik "Wheels of time" RevLover

Nie was von gehört.

Mittwoch, 26. September 2018

Behind-the-scenes "The rising hawk"

Im Jahr 1241 führt Khan Burunda die Mongolen Richtung Westen. Bei einer Rast in den Karpaten tauchen Fremde auf, die die Geiseln der Mongolen befreien. Burunda sinnt auf blutige Rache. Basiert auf einer Novelle von Ivan Franko, die den Titel Zakhar Berkut trägt - und den soll Robert Patrick porträtieren.

Trailer "Road to red"

Skate or die heißt es da auf dem Plakat so schön, die vielen Hohlschädel konnte ich im Trailer nicht erkennen, aber dafür brauche ich eigentlich auch nur durch die eigenen Wohungsfenster nach draußen schauen.

Buchreview "Angst war hier" B. McBean

Brett McBean. Die bekannte Schriftstellerin Debra Hillsboro lädt Freunde und Familie zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein. Doch der Tag endet im puren Grauen, als eine Bande Sadisten in das Anwesen eindringt. Sie wollen quälen und töten. Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen die Bewohner ums Überleben kämpfen - während die Mörder ihre Taten mit Smartphones filmen und im Internet verbreiten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt.

Mr. McBean - lange nichts von ihm gehört oder eher gelesen. Das Letzte war eine Mitarbeit an den "Wolf Creek" (Den Titel erwähnt der Autor übrigens auch selbst in diesem Buch)-Büchern. Nun führt er uns praktisch an der Hand zum Tatort einer Home Invasion, die absolut  keinen guten Ausgang nehmen wird. War ja auch zu erwarten. Nach der Vorstellung der wenigen Akteure im Hause der Schriftstellerin und einer Beschreibung der Räumlichkeiten geht es auch schnell zur Sache. Schnörkellos und temporeich geht es voran, aber die ganze Angelegenehit hat einen Haken: "The Stangers" und anderes Viehzeug. Kino/DVD/BD haben schon eine rechte Flut dieses Stoffes unters neugierige Volk gebracht, das sich fürchten will oder wenigstens dabei zusehen will, wie (Laien-)Darsteller möglichst blutrünstig und brutal abgemurkst werden. Der Aufbau wird dabei meist nur leicht variiert. Fluchtversuche, Verstecke, neckische Metzelspielchen und vielleicht eine Portion Sex. Oder wie hier noch der Kontakt zu einer anderen Gruppe, die ähnlich garstige Dinge tut und auch Kinderchen nicht verschont, man via Smartie Bilderchen austauscht und sogar an Interessierte weiterleitet. Perverse Ärsche und deren Gelüste bedient. Skrupel bei den jugendlichen Killern? Fehlanzeige. Alles kalt und berechnend, gefühllos. Leider kam aber die Spannung etwas kurz. Wer solche Stoffe in Film- und/oder Buchform schon verschlungen hat, wartet irgendwie auf einen besonderen Kniff, der den Roman aus der Masse der Veröffentlichungen heraushebt, aber da kommt nicht wirklich etwas. Also bleibt einem da nur der gewohnt perfekte Stil von Brett McBean - von dem Festa hoffentlich noch mehr bringen wird. Wer noch weitere Ansätze zu diesem Roman lesen will und die ich nicht selbst nutzen konnte, weil da einervon dem ich es nicht gewohnt bin, schneller war, der schaue bei Kultplatz.net rein. Viele wahre Worte gibt es dort zu finden.

Musik "Running into the wind" Daniel Trigger

Irgendwie hätte ich die Mucke eher einem Ami zugeordnet, ist aber aus den britischen Midlands.

Trailer "Marauder"

Postapokalypse aus der Schweiz, die noch in der Mache ist.

Trailer "The cleaning Lady"

Eine einsame Frau freundet sich mit der Putzfrau an, deren Gesicht durch Brandnarben. Wie sie feststellen muss, reichen diese Narben entschieden tiefer.

Trailer, TV-Serie "Castle Rock"

Basierend auf Stephen King und seinen Werken.

Trailer "River runs red"

Als der Junge eines erfolgreichen Richters von zwei Polizisten erschossen und die beiden durch die Lücken des Systems rutschen, findet ein Detektiv Material gegen die Polizisten, während der Vater auf Rachefeldzug gehen will. Könnte mal wieder etwas Vernünftigeres für Herrn Cusack sein.

Musik "Playing with fire" Tony Mitchell

Seit ein paar Tagen auf dem Markt. Der Künstler war mir bis dato unbekannt.

Trailer "Operation Carwash aka The operation aka Policia Federal: A lei e para Todos"

Film um einen riesigen Fall mit Bestechung, Mord und Korruption, der in Brasilien in die höchsten Regierungskreise reichte. Geholfen hat es ja nicht viel, wenn man die aktuellen News so verfolgt.

Buchreview "Warning light - Notlandung in Sirdschan" D. Ricciardi

David Ricciardi. Ein heftiges Erdbeben erschüttert den Süden des Iran. Dabei wird auch eine geheime Militärbasis in Mitleidenschaft gezogen. Kurz darauf muss in der Nähe ein Linienflugzeug notlanden. Die Passagiere, glücklich überlebt zu haben, können ihre Reise in einer Ersatzmaschine fortsetzen.
Außer Zac Miller. Der Amerikaner wird als angeblicher Spion festgehalten. Die Regierung fürchtet um die Enttarnung ihrer illegalen Aktivitäten, denn Zac arbeitet für die CIA. Aber er kann fliehen. Seine Flucht führt ihn durch das iranische Bergland, mit dem Ziel Europa. Doch die islamische Revolutionsgarde startet eine brutale Treibjagd auf Zac.


Vorweg: Das Buch ist gut. Kein Reißer im Stile eines Ben Coes, aber absolut kein Reinfall. Einen Wermutstropfen gebe ich dennoch bei. Lee Child lässt sich da zitieren: "Einer der besten Thriller, den Sie in diesem Jahr lesen werden." Für die ersten neun Monate zumindest werde ich da zum Dentisten und ziehe ihm den Zahn. "Run" von Douglas E. Winter" vom Luzifer-Verlag und der zweite Teil der Marc Cane-Reihe "Die Rubicon-Mission" von Blanvalet haben in dieser Reihen folge, die Nase ziemlich weit vorne. Aber es bleibt ja noch etwas Zeit.
Irgendwie war es schon leicht wohltuend, dass mal kein Überheld und Alleskönner und Jedenkiller hier den Protagonisten gibt. Er erledigt, was zu erledigen ist und will sich dann möglichst unbemerkt verdrücken. Irgendwie sehnt er sich nach seinem Büro zurück, die unwirtliche Gegend ist nichts für einen nicht völlig austrainierten Mann. Doch seine Fotos bringen ihm nur Ärger. Geschnappt verhört, abgehauen und gejagt. Jetzt muss er sich in ebendieser scheiß Landschaft bewegen und irgendwie durchkommen. Und dann zeigt er auch Härte, wir sind ja in einem Actionroman, da wachsen schon einmal vermeintliche Underdogs über sich hinaus. Von mancher Seite erhält er sogar Hilfe, muss dabei aber auch beobachten, wie rigoros seine Feinde gegen ihre eigenen Leute vorgehen. Ein typischer Kniff westlicher Thrillerautoren, um die eigenen Leute ins rechte Licht zu rücken. Als würden die das nie machen. Weg von möglichen Realitäten wieder zu Zac. Der beweist, dass ihn sein Geburtshelfer mit dem Herzen auf den rechten Fleck ausgestattet hat und ist auch betroffen, wenn es Tote gibt. Besonders, wenn er selbst dafür verantwortlich ist. Aber es geht um sein Leben - und er muss noch viel rennen, denn was ihn noch alles erwartet, ahnt ernicht einmal und der Weg nach Hause ist weit, voller Gefahren überall. Kein Dauerfeuerwerk, aber ein gut getimter und lockerer Actionthriller, der durchgehend Tempo hat und gut unterhält. Hie und da vielleicht mal etwas zu seht auf Zufall und Vertrauen aufgebaut, aber ohne Zufälle wäre John McClane schon an Weihnachten aus dem Hochhaus abgestürzt - mit etlichen Kugeln im Körper. Gehört im Genre halt dazu und wer das Genre schätzt, weiß das auch. Schwamm drüber. Der Schluss lässt eine Fortsetzung erwarten, an der der Autor aber derzeit erst arbeitet und die verspricht einen ganz anderen Zac. Versprochen. Wenn Festa Action verspricht, ist auch Action drin.

Trailer "The big take"

Ein Hollywood-Star wird mit einem Video erpresst und heuert einen Privatdetektiv an. Der wiederum findet einen Kerl, der als Regisseur arbeitet und der falsche Mann ist. Aber der falsche Mann glaubt, es ginge um einen großen Film, für den der Star ihn anheuern will und fertig ist der Salat mit Blut.

Trailer "Delirium"

Tom wird aus einer Klinik für psychisch Kranke auf Freigang in eine eigene Wohnung mit zeitweise Betreuung entlassen. Anfangs läuft alles gut, doch dann hört er Stimmen, sieht seltsame Besucher, findet Gänge hinter den Wänden und Räume, die anscheinend nicht zur Wohnung gehören - zumindest nicht öffentlich. Nun zweifelt er wieder an seinem Verstand.

Trailer "Ring ring"


Eine Gruppe Telemarketer wird gefeuert und meinen daraufhin, einfach die Kundenliste vom Boss zu klauen und ein eigenes Geschäft aufzubauen, wäre so einfach. Dann besäuft man sich vor Freude in der Halloween-Nacht und verliert prompt das Telefon mit der Liste. Bei der Suche nach dem Ding geraten sie in so manch unerfreuliches Geschehen.

Dienstag, 25. September 2018

Trailer "Hunting season" E. Roberts, T. Sizemore

Zwei FBI-Agenten befassen sich mit einem Vermitsstenfall und entdecken dabei eine Gruppe Personen,. die als private "Sportveranstaltung" Menschen jagt.

Hunting Season Trailer from Monarch Films, Inc. on Vimeo.

Trailer "Silencio"

Um das Leben ihres Sohnes zu retten, muss Ana mystiscxhen Stein finden, den ihr Großvater einst in Mexiko in der Zone der Stille entdeckte. Da der Stein eine Fülle an Macht verspricht, wollen den auch andere, gefährliche Leute.

Trailer "Thriller"

Streiche einer Gruppe Jungspunde werden in Filmen oft grausig bestraft. Auch hier werden einige wieder von ihren früheren Untaten eingeholt.

Offizieller Trailer, TV-Serie "Preacher Staffel 3"

Soll ja am 15.11. via Sony physisch in den Handel kommen.

Trailer "Chuan yue feng huo xiang 2"

SciFi-Action aus chinesischer Produktion.

Buchreview "Die Wiedererweckten des Herbert West" T. Curran

Tim Curran. Herbert West ist ein ebenso genialer wie irregeleiteter Forscher, der davon überzeugt ist, dass der menschliche Körper nichts weiter als eine organische Maschine sei, die man selbst nach dem Tod wieder "neu starten" könne. Bei seiner Suche nach Testobjekten verschlägt es ihn unter anderem an die Fronten des Ersten Weltkrieges, und die dortigen Geschehnisse spinnt Tim Curran auf unnachahmliche Weise weiter. Wir erfahren von geheimen Laboren, Legionen wandelnder Toter und grausamen Experimenten, einer Monstrosität, die sich von den Toten ernährt, und einem unvorstellbaren Wesen jenseits von Leben und Tod, welches sich im Schutze der Nacht auf die Suche nach seinem wahnsinnigen Schöpfer begibt.

Wie schon z. B. in "Skull Moon" gelingt es Tim Curran seine Geschichte derart bildhaft darzustellen, dass das berühmte Kopfkino flugs in Gang kommt. Man sieht die Nebel- und Gasschwaden fast schon vor sich, die Dunkelheit, die Nässe, die matschigen Gräben, in denen sich das Blut mit dem Wasser vermischt und aufgeweichte Tote ehrlos und verstümmelt mit ihren heraushängenden Eingeweiden sich langsam zersetzen. Stacheldraht und Maschinengewehrfeuer bilden den Rahmen für das grausige Szenario. Nur die gierigen, immer größer werdenden Ratten können diese Unmenschlichkeit noch toppen. Denkt der Kriegsberichterstatter Creel. Bis er in Flandern ankommt. Atmosphärisch, fast sogar lyrisch bis zum letzten Buchstaben lässt der Autor den Leser an den Erzählungen und Erlebnissen des Creel teilhaben, beschreibt plastisch die ekelhaftesten Kompositionen des Doktors ohne Namen, lässt ganze Heerscharen von Toten auf die Lebenden los, wenn er die Zeit für gekommen hält. Bis dahin hält er die Spannung und die Erwartungshaltung hoch, was denn nun auf den armen Protagonisten zu kommt. Und er beschreibt die Unmenschlichkeit des Kriegs, die keinen unversehrt wieder nach Hause lässt. Das erlebte Morden, die Schreie Verwundeter, denen keiner mehr helfen kann, die Verstümmelungen werden sich für immer in die Köpfe und Gedanken der Männer, die diese Schande überleben, einbrennen und ihr künftiges Leben von Grund auf verändern. Den im Titel erwähnten Herbert West bekommt man eigentlich recht selten serviert, er schwebt eher hintergründig in den Gedanken des Lesers mit über die rund 200 Seiten, die Grauenvolles aus dem Ersten Weltkrieg offenbaren, sich an den Flair von Lovecraft annähern je länger die kurzweilige Novelle im Düster der Nächte der Hölle verweilt. Der Luzifer-Verlag hat hiermit wieder einen wahrlich zum Kauf verpflichtendes Buch veröffentlicht, das der geniale Cover-Dekorateur Michael Schubert dann noch veredelt hat.

Musik "Walk me through the fire" Nordic Union

Die zweite dänisch-schwedische Zusammenarbeit von Ronnie Atkins (Pretty Maids) und Erik Martensson (Eclipse) und für mich natürlich ein Pflichtkauf.