Montag, 20. Mai 2019

Trailer "15 minutes of war"

In der französischen Kolonie Dschibuti wird ein Schulbus von Terroristen entführt. Die Kidnapper drohen mit der Hinrichtung der Schüler, weil der bBs aufgehalten wird, bevor er die Grenze nach Somalia überquert. Bald ist eine Spezialeinheit aus Frankreich vor Ort, die die Schüler befreien soll, ohne dass es Opfer gibt.

Buchreview "Totenlust" E. Lee

Eward Lee. Zuerst verschwindet ein Sarg samt Leiche, dann ein Mädchen, das im Rollstuhl sitzt … Und das ist erst der Anfang des Grauens. Welcher Teufel sucht die kleine Stadt Tylersville in Maryland heim?

Der Erstling von Edward Lee - und ein Buch, das sein ganzes Können zeigt, bevor er sich mit seinen Extremtiteln den Ruf erwarb, zwar eine bestimmte Klientel erfolgreich bedienen zu Können, aber als Schriftsteller eher am unteren Ende der Skala zu existieren. Der Mann wird gnadenlos unterschätzt und verkannt. Ein faszinierendes Buch, das grusligen und auch teilweise etwas härteren Horror bietet, der aber nie so explizit zelebriert wird, wie man es in anderen Publikationen kennt und die sexuelle Komponente kann man hier getrost vernachlässigen. Wer hier auf einen derben und blutrünstigen Kracher mit diversen Abartigkeiten erwartet/erhofft hat, wird wohl eher enttäuscht sein. Stattdessen wird die Leserschaft bedient, die sich eine ausgefeiltere Story mit Charakteren gewünscht hat, mit denen man mitfiebern kann oder die man einfach verabscheut. Und weil schon dieses Buch in der Redneckwelt angesiedelt ist, bekommen die auch ordentlich ihr Fett weg. Geradliniger und fesselnder Horror, der gut zu unterhalten weiß und eine feine Horrorgeschichte zum Besten gibt, die sich mit den Werken einiger Größen messen kann. Spannung, Atmosphäre, Humor - alles sitzt. 8/10 kriegt er hierfür problemlos ins Zeugnis geschrieben. Ist ja eh nur meines, da ist es nicht so schlimm.

Musik "Crank it up" Colt Ford

Country-RAP aus dem tiefen Süden.

Trailer "Worth"

Martial Arts Drama mit Tony Todd.

Fun "Alkohol stört"

Ein lebensechtes Drama.

Shane Schofields Movie Of The Week: Seal Team 8


Warum?

Krachende B-Action mit einem furiosen Showdown, der auch A- Produktionen in den Schatten stellt.

Medium:

Bei uns nur als DVD erschienen, aber z.B. in den USA auch als Blu-ray veröffentlicht. Hier auch unbedingt als HD-Medium zu empfehlen.

Wertung:

8/10


Donnerstag, 16. Mai 2019

Trailer "Angel has fallen"

Anschlag auf den Präsidenten und Banning ist der Böse als gefallener Schutzengel. Angeblich. Sieht nach typischer Millennium-Ware aus, aber guckbar.

Neuer Trailer "Domino"

Ein Polizist aus Kopenhagen will Gerechtigkeit für den Mord an seinem Kollegen.

3. Versuch Trailer "Daughter of the wolf"

Mal schauen, ob es den neuen Trailer länger hält.

Trailer "Head count"

Während eines Kurzurlaubs in Joshua Tree werden Gruselgeschichten am Lagerfeuer zum besten gegeben. Als einer der Teens eine Story aus dem Internet vorliest, scheint etwas unter ihnen zu sein. Er hat mit seinen Worten eine grausame Kreatur beschworen, die sie nun alle als Ziel ausgewählt hat, um ein Ritual zu erfüllen.

Trailer, TV-Serie "The son - Staffel 2"

Die Geschichte des Eli wird hier weiter auf zwei Zeitebenen erzählt. Von der Eroberung des Westens über den Ölboom bis hin zur Supermacht - Eli steht für Amerikas Geschichte.

Buchreview "Die Grenze" R. McCammon

Robert McCammon. Seit ewigen Zeiten wütet ein Krieg zwischen den monströsen Gorgonen und den schemenhaften Cyphern im All.  Uns Menschen weit überlegen, stellt die Erde für diese beiden Rassen nur ein weiteres Schlachtfeld dar, das von ihnen binnen kürzester Zeit verwüstet wird.
Übrig bleibt eine lebensfeindliche Welt, in der sich die letzten Überlebenden noch einer zusätzlichen Gefahr gegenüber sehen. Denn als Folge der verheerenden Kämpfe verwandeln sich viele Menschen in kannibalische Monster mit einem unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch. In dieser Welt erwacht ein Junge. Er weiß nicht, wer er ist, aber er spürt, dass übermächtige Kräfte in ihm wohnen. Und eine unsichtbare Kraft scheint ihn an einen ganz besonderen Ort zu ziehen, wo sich das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.


Robert McCammon wurde mit Werken wie "Die schwarze Pyramide", "Höllenritt" und eingen weiteren Romanen bei Knaur verlegt. Danach war lange Sendepause. Beim Festa-Verlag kamen dann "Wolf's hour" und "Swans Song". Beim Luzifer-Verlag erschien nun "Die Grenze" und zudem wird dort die Matthew Corbett-Reihe verlegt. Also genug Lesestoff in deutscher Sprache auf dem Markt, um nicht darben zu müssen. Und die Luzifer Verlag-Veröffentlichung "Die Grenze" beweist ein weiteres Mal, dass es sich lohnt, auf einen neuen McCammon zu warten. Auch das Cover-Artwork ist der gewohnte Hingucker aus dem Hause Schubert. Da konnte eigentlich nichts schiefgehen. Passierte glücklicherweise auch nicht. "Die Grenze" kann locker mit ähnlich gelagerten Geschichten um das Ende der Welt, wie wir sie kennen mithalten und zudem ist McCammon weit davon entfernt, seinen Stil durch Füllmaterial und Drama-Gelaber ohne Ende zu verwässern. Eine Mischung aus Sci Fi-, Horror- und Endzeit-Roman, der die eine oder andere Überraschung birgt und von Beginn an temporeich an den geneigten Leser gebracht wird. Der sieht sich dem Geschehen ebenso gespannt gegenüber wie der Junge, der nichts über sich weiß und direkt in eine Welt geworfen wird, die er nicht kennt, die ihn ängstigt und in der er seine Identität suchen muss, während die Menschheit zwischen zwei feindlichen Völkern aus dem All brutal, skrupellos und actionreich zerrieben wird, ohne eine wirkliche Chance zur Gegenwehr zu haben. Wer sich an "The Stand" von Stephen King, als er noch hochklassigen Stoff verfasst hat, erfreuen konnte, kommt hier auf seine Kosten. Furchterregende, in blutroten Farben geschilderte Monster, die kaum zu bezwingen sind und durch ihre totale und radikale Dominanz die Erde völlig ausradieren können in ihrem Kampf gegeneinander. Hier ist der Mensch nicht die Krone der Schöpfung, für die er sich gerne hält. Er ist nicht mehr als das Kleingetier, das er überfährt, wenn er mit seinem Luftverpester auf die Straße gondelt: keinen Gedanken wert. Oder denkt man an die Kleinstlebewesen, die man bei einem Spaziergang zertampelt? Nope. Und genau dieses Kleinstlebewesen ist in dieser Auseinandersetzung der Mensch. Wen juckt es, wenn der ausgerottet wird? Von den beiden Kriegsparteien jedenfalls niemand. Nach und nach wird das Wesen des Jungen offenbart und mit ihm eine kleine Chance, die Welt vielleicht zu retten. Steigende Spannung, stilsicher verfasste Dytopie und kaum Larifari mitaltbekannten Versatzstücken verdichten sich zu einer mit frischen Ideen angereicherten Saga um das Ende der Welt, die ihresgleichen sucht. Ein Meisterwerk vom Luzifer-Verlag nach Deutschland gebracht. Kauf- und Leseempfehlung bei 10/10.

Musik "My criminal records" Jimmy Barnes

Titeltrack vom neuen Album des Meisters.

Trailer "Southern chillers"

Zwei Serienkiller - vier Stories. Verortet im tiefen Süden der USA.

Weiterer Spot "Godzilla 2 - King of the monsters"

Eine entscheidende Schlacht bahnt sich an.

Trailer "Matriarch"

Nach einem Unfall nimmt ein Farmer einen Mann und seine dessen Gattin auf. Bald hegen die beiden Gäste einen schrecklichen Verdacht.

Trailer "A witness out of the blue"

Neues Crime-Movie mit Louis Koo.

Trailer, TV-Serie "Black Summer"

Nach dem Ende von "Z-Nation" gab es kein Halten mehr bei The Asylum: eine neue Zombieseuche musste her.

Trailer "Strangers at the door"

Ein friedlicher Familienabend wird jäh von drei maskierten Eindringlingen unterbrochen. Nachdem sie die Leute erst im Ungewissen ließen, eröffnen sie ihnen den wahren Grund ihres unerwünschten Besuches.

Dienstag, 14. Mai 2019

Trailer "Escape plan - The extractors"

Der scheint genauso hervorragend zu werden wie der Vorgänger. Was bzw. wieviel zahlt die Emmett/Furla/Oasis-Schmiede Darstellern wie Stallone oder Willis, dass sie für derart lustlos runtergekurbelte Filmchen ihren guten Namen riskieren?

Samstag, 11. Mai 2019

Trailer "Killers anonymus"

Selbsthilfegruppe für Killer mit Gary Oldman und Tommy Flanagan.

News/Gerüchte "Lethal Weapon-Serie, The minuteman" S. W. Scott, L. Neeson

Fangen wir mal mit Schadenfreude an. Nach der dritten Staffel, die demnächst bei Sat1 anläuft,wird es keine weitere mehr geben. Bye bye, Wayans, bye bye.
https://deadline.com/2019/05/lethal-weapon-canceled-fox-three-seasons-1202605535/
Es hieß doch, der gute Liam wolle keine Actionfilme mehr drehen. Naja, vielleicht kein "Taken" mehr, aber die Story von "The minuteman", in dem ein Arizona-Rancher einen mexikanischen Jungen beschützt, der vom Kartell verfolgt wird, klingt jedenfalls nicht nach Komödie. Leider ein bisserl abgedroschen.
https://action-flix.com/action-flix-home-page/the-minuteman-liam-neeson-is-back-in-action-for-his-upcoming-thriller

Trailer "False flag"

"In the tradition of "Red Dawn"", heißt es da. Eigentlich eine Beleidigung für "Die Rote Flut". Bei dem Trailer hab selbst ich gewisse Bedenken, mir das Dingen für kleines Geld in die Sammlung zu stellen.

Trailer "The outsider"

Westernsetting, Eisenbahnbau, Asiate - klingt als hätte man sich von "Warrior" inspirieren lassen. Geht dann aber doch in eine etwas andere Richtung. Leider lässt die Erwähnung des Regisseur Timothy Woodward jr. bestenfalls Mittelmaß erwarten.

Musik "A kick in the heart" Shogun

Ableger von Tokyo Blade, welcher damals total an mir vorbeiging. Kommt demnächst aus der UK-Serie "The lost jewels" über AORHeaven auf CD zum Kauf. Kann ich diese Bildungslücke also auch schließen. Wenigstens eine weg.

Offizieller Trailer "It - Chapter two"

Die Geschichte wird weiter erzählt.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Shane Schofields Film-Report: April 2019

Ein prall gefüllter Monat, wo ich mal wieder Zeit hatte einiges ab zu Arbeiten. Darunter einige neue Titel, exklusive Netflix Streifen und natürlich - um sich von den meisten Enttäuschungen der neueren Filme zu erholen - etliches älteres Zeug. Taucht mit mir ein, in eine Welt voller bunter Abenteuer. 


RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE- WATCH


64. Brimstone (BD) – Etwas zu lang geratener, aber gut gespielter Western mit düsterer Stimmung.  Insgesamt konnte mich die Geschichte aber nicht vollends gefangene nehmen. Aber wenn man mal einen Western im anderen Setting sehen möchte, ist man hier sicherlich nicht falsch. 6/10
65. Santa Clarita Diet - Season 3 (Netflix) – Weiterhin massiv unterhaltsam mit frischen Ideen und toll aufgelegten Darstellern. Vor allem Olyphant und  Gisondo machen unglaublich viel Spaß. Leider ist das die letzte Staffel (relativ offenes Ende) und Netflix etabliert sich immer mehr als Scheißverein wie diverse andere Sender, welche sie ja nicht nach eifern wollten. Fail. 8/10
66. Rocco (Netflix) – Doku über das letzte Jahr von Rocco Siffredi als Pornodarsteller. Teilweise sehr offen, teilweise etwas oberflächlich aber durchaus interessant und manchmal auch bedrückend. Gelegentlich arbeitet er aber auch heute noch vor der Kamera. 6/10
67. Die Piratenbraut (BD) – Ewig nicht mehr gesehen und auch nicht besonders gut in Erinnerung. Diese täuschte nicht, auch wenn es einige fette Actionmomente und Explosionen gibt, ist der Streifen nicht nur viel zu lang, sondern auch noch in den Hauptrollen fehlbesetzt. Warum ständig männliche Regisseure ihren Partnern irgendwelche Actionknaller auf den Leib schustern müssen, erklärt sich wohl nur im Schlafzimmer. Ruinierte leider die Carolco Produktionsschmiede. Hätte man aber wissen können…5/10
68. 1922 (Netflix) – Auch ein starker Thomas Jane mit dicken Südstaaten-Akzent kann nicht verhindern, dass dieses Familiendrama zu spröde und wenig spannend umgesetzt wurde.  King wusste schon warum es nur eine Kurzgeschichte sein sollte. Als Film reicht es nur zum Mittelmaß. 5/10
69. The Babysitter (Netflix) – Der Film von McG (dessen Terminator ich weiterhin als sehr ordentlich empfinde) ist ein überraschend sympathischer Horror-Spaß der Laune macht und einige Wilde Ideen offenlegt. Dazu kommen passende Jungdarsteller und nette blutige Sequenzen. Mal eine positive Überraschung. 7/10
70. Hellboy (BD) – Die erste Verfilmung von Del Toro ist famos besetzt, lässt viel Raum für seine unmenschlichen Figuren und bietet einige nette Actionszenen. Auch wenn sich einiges wiederholt, wird es nie wirklich langweilig. Die Story selbst ist aber eher Standard. 7/10
71. Hellboy – The Golden Army (BD) – Teil war nicht besonders erfolgreich und so dauerte es 4 Jahre bis Del Toro bei einem anderen Studio die Fortsetzung drehen durfte. Hier entfernt er sich noch mehr von der Vorlage und taucht ein in eine tolle Fantasiewelt mit unzähligen Kreaturen und beeindruckenden Masken und Setpieces. Da es hier mehr Abwechslung gibt, gefällt mir der Film einen Tick besser als der Vorgänger. Erfolgreich war dieser aber auch nicht sonderlich.  8/10
72. Hellboy (IMAX) – 11 Jahre später durfte sich Neil Marshall an Hellboy versuchen – mit deutlich reduzierten Budget und neuer Besetzung. Herausgekommen ist eine prollige Variante von Hellboy, teilweise näher an der Vorlage und deutlich actionreicher und brutaler. Leider ist die Story nicht wirklich rund und braucht etwas um in die Gänge zu kommen, verzichtet dabei aber auf tiefere Momente der Figuren. David Harbour ist nicht übel, einige Effekte sehr gut, während andere echt scheiße sind. Unterhaltsam war es trotzdem und die teilweise vernichtenden Kritiken nicht wirklich berechtigt. Dazu gab es wohl Streitereien am Set und man darf gespannt sein ob sich Neil Marshall hiernach noch einmal für einen Kinofilm qualifiziert. Es wäre schade wenn nicht. 6/10
73. Bent (BD) – Solider Thriller mit Karl Urban, dem die Rolle sehr gut steht. Sonst gibt es hier wenige Überraschungen zu finden. 5/10
74. How it ends (Netflix) – Ein weiter Original-Netflix Film der einfach nur durchschnittlich ist. Zwar ist der Mittelteil (fahrt durch Amerika) durchaus ansprechend, aber ob die Entwicklungen die hier geschildert werden wirklich so schnell einsetzen ist dann doch fraglich. Kann man darüber noch hinweg sehen, vergrämt einen das Finale fast alle positiven Aspekte. Im Kino ein sicherer Flop. 5/10
75. Kosmokiller (DVD) – Schöne Monstereffekte, harter Splatter, sonst leider nur ziemlicher Murks mit hässlichen Schauspielern.  Konnte mich noch nie begeistern. War jetzt der letzte Versuch. 4/10
76. All the Devils Men (BD) – Selten einen Film gesehen, der durchaus kompetent in Szene gesetzt wurde und trotz diverser Scharmützel nicht einen Hauch von Interesse erzeugen kann. Der Film und seine Figuren waren mir durchweg egal. Kann gar nicht genau beschreiben was das Problem war, aber irgendwie war das alles Langweilig. 4/10
77. A Quite Place (BD) – Endlich auch mal den Überraschungshit gesehen und einigermaßen nett unterhalten worden. Diverse Logiklöcher zum  Trotz, kann er das Setting schon ganz gut etablieren, dennoch nicht wirklich begeistern. Wie gesagt Nett, mehr nicht. 5/10
78. Halloween (BD) – Der neue Halloween als angebliche Fortsetzung nach Teil 1 und alle anderen nicht mehr beachtend. Na ja. Viel besser als manche Fortsetzung war der auch nicht. Aber auch nicht schlechter.  Noch immer gibt es dummes Verhalten und unsinnige Drehbuchkniffe. Aber geschicktes Marketing bauschte den Film zu einem enormen Erfolgsstreifen. Jetzt bitte eine Fortsetzung oder ein Remake von Halloween III…oder lieber einen guten Film in Ruhe lassen. 6/10
79. Deadly Force (BD) – Wings Hauser als Stoney Cooper im Kampf gegen knallharte Bösewichter. Solider Actionstreifen, der aber nie richtig zündet und zu verhalten in seinen Actionszenen ist. Dennoch schön solche Filme auf Blu-ray zu erleben, denn jetzt sieht man durch das richtige Bildformat auch nicht mehr das Mikro ins Bild hängen wie bei der VHS von UFA. 6/10
80. Happy Hunting (BD) – Sehr ansprechende Menschenjagdfilm der vor allem durch das trostlose Setting und der gut gespielten und interessanten Hauptfigur gefallen kann. Hinzu kommen einige coole Ideen beim töten von Menschen und ein fieses Ende. 7/10
81. Monster (DVD) – Auweia. Ziemlich miese Verfilmung von Matt Shaw, der sein eigenes Buch umsetzte. Billig, nervig und schwach gespielt und inszeniert. Hoffe das Buch ist besser. So hat der Film nur ein Highlight, nicht wahr Harry? 2/10
82. Ejecta (BD) – Atmosphärischer, leicht verquaster Alienentführungsthriller den man durchaus mal schauen kann. 5/10
83. Song of Solomon (BD) – Harter Exorzismus-Horror, der hauptsächlich Wert auf seine Gewaltexzesse legt. Dabei fehlt es leider an Spannung und einer Hauptfigur mit der man mal mit zittern kann. Sicherlich der brutalste Exorzismus-Film, aber bei weitem nicht der beste. 5/10
84. Death House (BD) – Death House ist ein Beispiel wie man aus einer einfachen, aber guten Idee dennoch einen völlig misslungenen Film zaubern kann. Trotz guter Besetzung verkommt der Film zu einer Reihe von merkwürdigen Ideen und misslungenen Einfällen. Warum nicht das Konzept straight durchziehen? Warum nicht als Helden auch ehemalige Stars verpflichten? Warum die Besetzung mit so wenig Verstand einsetzen? Und die Fahrstuhlschacht-Szene? Selten was Schlechteres gesehen.  Ich weiß es doch auch nicht warum das alles so vergurkt wurde. Echt schade!  3/10
85. Uhrwerk Orange (BD) – Verstörender, aber auch merkwürdiger Streifen der so genial wie manchmal lahm ist. Gerade im letzten Drittel schwächelt der doch immens. Nichts desto trotz ein mutiger und wegweisender Streifen. 7/10
86. Rabid (BD) – Cronenbergs Zombie-Variante mit Anus (oder Pussy?) unter der Axel, funktioniert auch heute noch ganz gut, merkt man aber auch einige Schwächen an. 6/10
87. In the Dark (BD) – Mal wieder eine Wohnung die besessen ist und die neuen Bewohner in den Wahnsinn treibt. Günstig produziert, mit einigen Momenten aber wenig Highlights um empfohlen zu werden. 4/10
88. Hellmouth (BD) – Optisch kommt der Film in Sin City Manier daher und bietet einen guten Stephen McHattie und schräge Ideen, die leider etwas zu verworren präsentiert werden. Nicht immer leicht ist der Handlung zu folgen. Mal was anderes, aber auch kein Geheimtipp. 5/10
89. Fled (BD) – Netter Actionsnack, der vor allem in seinen Actionszenen gefallen kann. Viele blutige Einschüsse, oftmals in Zeitlupe gehen immer. Sonst ist die Story dermaßen überholt, das sie schon unfreiwillig komisch ist und Stephen Baldwin ist einfach nicht sehr gut besetzt. Unterhaltsam ist es dennoch. Vor allem weil Robert John Burke auch mal etwas Action zeigen darf. 7/10
90. Scarecrows (BD) Atmosphärischer, wenn auch etwas zu langsam agierender Vogelscheuchen Horror von William Wesley, der bis heute leider zur zwei Spielfilme inszeniert hat, obwohl er zweifellos über ein gewisses Talent verfügt.  6/10
91. Meridan (BD) – Zwei schicke Hauptdarstellerinnen (Fenn und Spradling) helfen nicht darüber hinweg, dass der Gothic-Horror Versuch von Charles Band nicht wirklich funktioniert. Vor allem weil man eigentlich gar nicht genau weiß warum die Figuren solche Gefühle füreinander entwickeln. Immerhin sind die Locations nett und die erotischen Momente gehen auch in Ordnung. 5/10
92. The Hunter‘s Prayer (BD) – Kleiner, aber durchaus brauchbarer Actionthriller mit Sam Worthington und einigen netten Actionszenen. Nicht berauschendes, aber auch kein Rohrkrepierer. 6/10
93. Rituals (BD) – Überlebenskampf in der Tradition von Beim Sterben ist jeder der Erste, der aber noch etwas garstiger und unfreundlicher daher kommt. Durch den Killer gibt es hier mehr Horroranleihen, aber die nicht unbedingt sympathische Figurenzeichnung erschwert etwas das mit fiebern. Bedrückender Schocker mit einem starken Hal Holbrook und einen wilden Finale. 7/10
94. Uninvited (BD) – B-Horror, der nicht wirklich unheimlich ist oder besonders intelligent wirkt. Schon der Killer (ein Monster in einer Katze) ist schon eher als schräg zu betiteln. Die Altstars wirken wie im Urlaub (Kennedy eher angepisst worauf er sich wieder eingelassen hat, Cord mit ziemlichen Spaß bei der Sache und Culager völlig meschugge mit falschen Zähnen und dicker Brille) und die jungen Leute sind teils Sexy (Shattuck, Estes, Carey) aber ziemlich bescheuert. Unterhaltsam irgendwie, aber nicht auf eine gute Art. 5/10
95. Deathstalker (BD) – Düstere und harte Barbarenaction die man heutzutage nie mehr zu Gesicht bekommen wird (das Quasi-Remake Barbarian wr ja schon ein Desaster). Einer der besten Titel aus dem Bereich – was immer das heißen mag. Ich finde ihn immer wieder gelungenen und nur das Finale stinkt dann doch ziemlich ab. Bis dahin gibt es jede Menge Blödsinn.  7/10

Dienstag, 7. Mai 2019

Shane Schofields Movie Of The Week: Rituals aka The Creeper


Warum?

Garstiger und düsterer Survival-Thriller in der Tradition von Deliverance.


Medium:

Erstaunlicherweise erst in 2006 überhaupt erstmals in Deutschland erschienen (DVD), gibt es den Film inzwischen auch in den USA auf einer Blu-ray in erträglicher, aber nicht umwerfender Qualität. 


Wertung:

7/10





Samstag, 4. Mai 2019

Teaser "Joker"

Vermeintlich wird hier die menschliche Tragödie des Joker zum Hauptthema. Na denn, auf zum Drama.

Trailer "Cutterhead"

Eine Journalistin will über europäische Zusammenarbeit bei einem Tunnelbau in Kopenhagen berichten. Bei einem Unglück muss sie zusammen mit einem Kroaten und einem Eritreer in einer Druckkamer der Rettung harren.

Trailer "The take down"

Die Rettung seiner Tochter wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Behind-the-scenes "Blood vessel"

Nordatlantik 1945. Ein Rettungsfloß mit einigen Überlebenden eines torpedierten Sanitätsschiffs reibt im Wasser, keine Nahrung, nichts zu trinken. Dann taucht aus den Nebeln ein deutscher Minensucher auf. Die letzte Rettung?

Trailer "Flay"

Nach dem Tod ihrer Mutter versucht eine junge Frau, die anderen Familienangehörigen vor einem gesichtslosen Angreifer zu retten.

Musik "Marathon + Night of the hunter" Astral Doors

Die Schweden zurück mit einem starken Brett, das verflucht melodisch gelungen ist.

Freitag, 3. Mai 2019

Trailer "The divine fury"

Martial Arts, Glaubenskrise und Hinwendung zur Kirche. Mmpf, nicht unbedingt meins.

Clip "The shade shepherd"

Die späten 80er. Ein Chefpsychologe führt seinen Junkie-Bruder auf einen Weg zur kanadischen Grenze, damit der einer Mordanklage entgehen kann.

Trailer "Crawl"

Kategorie 5 Hurricane überflutet die Stadt und eine junge Frau, die ihren Vater retten will, muss zudem mit den in die City gespülten Alligatoren kämpfen.

Buchreview "Cold blood" A. Shaw

Alex Shaw. SAS-Soldat Aiden Snow lebt mittlerweile in der Ukraine und versucht, seinem alten Leben zu entfliehen. Doch dann tritt ein alter Feind auf den Plan, Taurus Pashinski alias Der Bulle. Dieser soll Waffen und Drogen in die Ukraine schmuggeln, jagt aber gleichzeitig die Männer, die für den Tod seiner Brüder verantwortlich sein sollen. Es beginnt eine Menschenjagd, die auch Snow und seine freunde immer tiefer in einen Strudel aus Geheimdienstafären, Geschäftemachern und blutdürstigen Ex-Militärs ziehen.

"Cold Blood" spielt chronologisch VOR "Cold East" und "Cold Black" und ist in Polen und der Ukraine angesiedelt, lässt aber auch einige Szenen in Moldawien, Österreich und natürlich dem Vereinigten Königreich, der Heimat des Protagonisten Aidan Snow, ihren spannenden Weg nehmen. Alex Shaw lässt sich nach dem ersten Knalleffekt Zeit, die unterschiedlichen Figuren und Charaktere einzuführen, internationale Verwicklungen und Geschäftbeziehungen aufzubauen, kriminelle Energien weiterzuentwickeln. Durch die verzwickten Planspiele und die undurchsichtigen Persönlichkeiten diverser Politprofis und Geheimdienstler, die den der Hochfinanz hörigen Businessmen in sachen Lug und Trug sowie Gier in nichts nachstehen, ist der Leser mit seiner Aufmerksamkeit gefordert, wozu auch die nicht gerade geringe Zahl an handelnden Personen auf unterschiedlichen Ebenen in verschiedenen Regionen Europas ihren Teil beitragen. Stellenweise dialoglastig mit vielen Ortswechseln versehen, entfaltet sich bald die Geschichte einer Mission, die es in sich hat. Verrat, Täuschung, Vertuschung, Lug und Trug vermischen sich mit Gewaltausbrüchen und einigen wirklich menschlich-rührenden Szenen, wobei letztere nur selten in den Fokus des Lesers gerückt werden. Die verzwickte Story ist nicht der Actionkracher vor dem Herrn, sondern viel mehr ein Spionagewerk der alten Schule, das ohne vordergründige Brutalität und überbordende Shoot-outs zurecht kommt und dabei ziemlich spannend unterhält. Dass hierbei die Vorgeschichte des Protagonisten erzählt wird, tut der Spannung dennoch kaum Abbruch. Für Freunde von Nervenkitzel im Umfeld politischer Winkelzüge und Spionageaktivitäten wie dereinst im Kalten Krieg und den entsprechenden Lektüre dazu, der ist hier absolut richtig. Wer auf die pure Action setzt, schaut sich besser mal im Gesamtprogramm des Luzifer-Verlages um, denn die bieten ein buntes und abwechslungsreiches Potpourri an Büchern, wo man sicher auch etwas für den bevorzugten Geschmack findet. 7/10.

Trailer "Leal - solo hay una forma de vivir"

Ex-Colonel Fernandez ist als Minister nun für die Drogenbekämpfung im Grenzgebiet zwichen Paraguay und Argentinien zuständig.

Clip "Boyz in the wood"

Anarcho-Comedy aus den schottischen Highlands/Backwoods.

Musik "Year of the gun" Last In Line

Liefern wieder Old School ab, nachdem sie mit Jimmy Bain einen weiteren Verlust erleiden mussten.

Trailer "Dolceroma"

Andrea ist ein junger Autor, der seine erste Story über die Camorra in Arbeit hat. Bis dahin muss er Geld verdienen und arbeitet als Leichenwäscher im örtlichen Institut. Dann kommt seine Chance - ein bekannter Regisseur will seinen Stoff verfilmen -  und die Camorra "freut sich unbändig".

Trailer "Dywizjon 303 aka 303 Squadron"

Auf Filmcombatsyndicate führt man Denis Delic noch als Jugoslawen, aber als gebürtiger Zagreber ist er wohl nun ein kroatischer Landsmann. Nach "Hurricane" mit Milo Gibson ein weiterer Film um die polnischen Flieger, die im 2. Weltkrieg über England gegen die Deutschen kämpften.

Teaser, TV-Serie "Chernobyl"

Serie in fünf Teilen, die eine amerikanische Sicht auf die Dinge rund um die Katastrophe wirft.

Trailer "The challenger disaster"

Ein Mann versucht 1986 eine vorprogrammierte Katastrophe zu verhindern, da niemand der Verantwortlichen auf ihn hört.

Teaser "2050"

Familien-Sci Fi-Thriller: Sexbots - nicht wirklich fremdgehen?