Samstag, 1. Oktober 2016

IMAX-Trailer "Jack Reacher: Never go back"

Den erwarte ich tatsächlich mal so richtig gerne. Selten bei Tom Cruise, muss aber gestehen, dass er in den letzten Jahren fast nur noch Filme gemacht hat, die mich gut unterhalten haben.

Trailer "True memories of an international assassin"

Nachdem schon Adam Sandler seine Komödienkünste (hüstel) an neue Anbieter verscherbelt hat, tut dies nun auch sein Kompagnon Kevin James. Er ist ein Autor, dessen Roman irrtümlicherweise als Memoiren und wahre Geschichte verkauft wird. Statt in den Läden Bücher zu signieren, muss er jetzt vor Killern flüchten. Ach Kevin, bleib einfach stehen und lass es geschehen. Einer weniger, der lahme Komödien unters Volk zwingt.

Trailer, TV-Serie "Swedish dicks"

Komödie um zwei schwedische Privatdetektive, die ihrer Profession in Hollywood nachgehen. Mit Peter Stormare.

Buchreview "Boogie man" N. Larson

Nathan Larson. Dewey Decimal, über den weder wir noch er selbst allzu viel wissen, schießt sich im zweiten Band der Trilogie weiter durch ein verwüstetes und karg bevölkertes Manhattan. Dabei will er eigentlich nur eines: sein Leben (und die New York Public Library) nach seinem ganz persönlichen System ordnen. Aber er gerät zwischen alle Fronten, als er auf Material stößt, das einen mächtigen US-Senator mit dem Mord an einer koreanischen Prostituierten in Verbindung bringt. Eine dubiose Privat-Armee ist hinter ihm her, während in Korea-Town Yakuza und koreanische Gangs um die Vorherrschaft kämpfen und New York City einer No-Go-Area gleicht.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen seit den letzten Aktionen und Dewey hat sch so mehr schlecht als recht durchgehumpelt mit seiner zerballerten Kniescheibe. Doch jetzt hockt er im Büro des DA, der nicht mehr unter den wenigen Bewohner der Metropole weilt und wühlt sich durch die Unterlagen. Manches findet sein Interesse, aber der größte Teil interessiert ihn nicht die Bohne. Bei seiner eigenen Akte stutzt er kurz, lässt die Neugierde dann aber doch nicht siegen. Stattdessen greift er sich eher Material, das sich nützlich verwenden lässt. Besonders geeignet scheint ihm da der Mordfall an einer jungen Koreanerin, der lange vor den Valentinstag-Begebenheiten stattfand - und einen Senator, der mittlerweile zusammen mit seiner linksgerichteten Gattin nahe an der Herrschaft über das marode Land ist, der wohl damit zu tun hat. Rechter Senator, linke Gattin. Passt in die noch existierende politische Welt und hatte auch davor schon ein gewisses Potenzial. Dann fackelt DEwey alles andere ab - inklusive dem Büro vom DA. Doch nun macht sich Dewey auf die Suche nach den Hintergründen des Todes des Mädchens. Dazu muss er nach Schlitzaugen-City. Dort, wo es noch gefährlicher ist, als im Rest der verheerten Stadt. Da bekämpfen sich Yakuza und Chinesen und beide zusammen die Koreaner. Deweys Vorteil - er ist ein Sprachgenie. Warum, weiß er zwar nicht, vermutet aber die Armee dahinter, als die ihn in eine Klinik verfrachtet und mit Experimenten "bei Laune" gehalten haben. Doch mit seinem Gestochere in dem alten Fall scheucht er einige Organsisationen auf, die sich jede für sich selbst zugute halten, dass sie einen notwendigen Zweck erfüllen. Dass das manchmal auch den Einsatz schwerer Waffen erfordert, bekommt Dewey zu spüren. Doch der schlägt zurück. 

Die Endzeit-Trilogie um ein New York (und auch die Welt) nach diversen Krankheiten, Seuchen und den 2/14 Begebenheiten geht in die nächste Runde. Dewey könnte sich sogar mit seiner Vergangenheit beschäftigen, doch er verzichtet. Seine kleinen Flashbacks haben ihm da schon etwas Bammel vor gemacht. Er will weiter der Dewey sein, der in seinem System lebt, tut, was ihm in den Sinn kommt und hat dabei eine Moralvorstellung, wie sie für einen Killer in einer zerstörten Stadt, umgeben von lauter feindlich gesonnenem Gesindel, eher unüblich ist. Aber Dewey ist ja auch nicht der übliche Bewohner. Untergekommen in der Library, die er nach seinem System ordnet und deren Fußboden er mit Schalen von Pistazien oder ähnlichem Zeug bestreut, um nächtliche Besucher hören zu können. Er trägt seine Atemmaske, Einmal-Handschuhe und badet regelrecht in seinem Desinfektionsmittel, um die Keime abzutöten in einer Stadt voller Gift. Das Wasser ist Todesgrün, der Himmel in einem mörderischen Grau und dem Regen fehlt auch nur noch ein Teil ätzender Säure. Und die Stadt ist verwüstet wie Deweys Gehirn - Lücken und Löcher, Bruchstücke und totes Gewebe. Dennoch will er irgends anders leben. So stellt er sich gegen alle Widrigkeiten, die da kommen mögen. Söldnertrupps, die ihn umnieten wollen. FBI-ler, die für Senatoren den Schutztrupp bilden, eine undurchschaubare Femme Fatale namens Rose und eine leicht durchschaubare und durchgeknallte Senatorin, die alte Slogans vor sich hinfaselt in einer Welt, die sich völlig verändert hat. Hier mal eine Bemerkung zu Rassismus, dort ein Satz zu der politischen Angelegenheit, dass sich ein Ehepaar (sie schwer linkslastig, er weit rechts von Attila, dem Hunnen) zu teilen gedenkt. Über welches Land denn? Hier macht jede Bande und jede Gang doch eh, was sie will. Politiker und ihre Armeen sind auch nur eine weitere Gang. Und neben all dem hat der Fall als Aufhänger für eine kräftige Portion Action gesorgt. Horden von Söldnern, verbrecherische Asiaten, Krieg zwischen Chinesen und Koreanern, Deweys Stunt, einen Kampfhubschrauber vom Himmel zu holen. Der Crime Noir tritt hier doch ziemlich in den Hintergrund, der coole Hardboiled-Hund bleibt. Und er bleibt sich auch treu: desorientiert, auf die Bibliothek und seine Systeme fixiert und auch kämpferisch, wenn es sein muss, ausgestattet mit einem ureigenen Sinn für Moral. Mal eiskalter Killer, mal mitfühlender Kamerad. Kein New Yorker, der den Dialog liebt. Eher maulfaul und misstrauische gegenüber Labertaschen, die ihr Gegenüber einlussen wollen. Politiker halt. Bleihaltig, finster, mit trockenem Humor und hier und da etwas Geseschaftskritik ausgestattet kommt "Boogie Man" von Nathan Larson daher. Eine weitere ganz feine Lektüre, die mich aber nach ersten Hinweisen im vorherigen Buch hier immer weiter in eine ganz bestimmte Richtung schickt, die ich schon aus einer anderen Trilogie kenne - und es ist nicht "Herr der Ringe" in der Filmfassung oder so ein Zeugs. Um denjenigen, die diese vielleicht auch kennen, erwähne ich den Titel hier nicht. Aber Dewey Decimal ist bermerkenswerte Crime-Literatur, die Aufmerksamkeit verdient hat.

Trailer "We go on"

Miles Grissom setzt eine hohe Prämie für den jenigen aus, der ihm zuerst einen Geist, Dämon oder Engel in persona zeigen kann.

Buchtrailer "Black Stiletto" R. Benson

"Sollten Sie Black Stiletto bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt haben, stimmt vielleicht etwas mit Ihrem Schirm nicht." [Lee Child, New York Times Bestseller-Autor]. Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie von den Autoritäten gesucht wurde und eingesperrt worden wäre, wenn man sie gefasst oder ihre Identität gelüftet hätte, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Quelle: Luzifer-Verlag. Mit derartigen Buchtrailern könnte ich mich  fast anfreunden. Mal nen ordentlichen Kracher zu Chris Ryan verzapft - oder zu ähnlichen Werken bei anderen Verlagen. Der Cover-Illustrator zu Mad Jerry könnte wunderbar nen Gangster spielen. Der Verleger ist sicher universell einsetzbar.

A perfect shot - Bilder, die man nicht vergisst

Unverwechselbarer Filmemacher und ehrgeiziger Vertreter des gepflegten B-Actionfilms.

Folge 2, TV-Serie "Undercover aka Pod Prikritie"

Die zweite Folge der fünften Staffel. Wird Zeit, dass die auch nach Deutschland kommt. Die Staffeln 1 - 4 gefielen mir recht gut.

Trailer "First respone"

Sanitäterin Camilla wird zusammen mit ihrem Partner Gerry in ihrem Sanka gekidnappt und dazu gezwungen, das Leben des Bruders eines Anführers einer Gangsterbande zu retten, der bei einem Coup verletzt wurde. Klingt schwer nach TV-Ware.

First Response - Trailer from Incendo on Vimeo.

Trailer "The devil's dolls"

Im Zuge der Jagd nach einem Serienkiller überzieht ein alter Fluch die ganze Stadt und es werden einige blutige und überaus brutale Morde begangen. Und der bearbeitende Detective muss in dem ganzen Chaos seine Tochter retten.

Donnerstag, 29. September 2016

Trailer, TV-Serie "Brutal: Taste of violence"

Axel, ehemaliges Mitglied einer Spezialeinheit, ist nur als Türsteher tätig. Als er bei einem Kampf einen Angreifer tötet, beginnt für ihn eine bedrohliche Flucht, während der er ums sein Leben kämpfen muss und seine Unschuld beweisen will.

Trailer "Angel of reckoning"

Eine junge Frau kehrt vom Dienst in Übersee zurück und erfährt zu Hause vom Mord an einem Familienmitglied. Sie will den Tod rächen und geht zum Zwecke des Erlernens der Geschicke in der Unterwelt in einen Go-Go-Club.

Weiterer Trailer "31"

Mal schauen, ob ich mir den irgendwann gebe. Sieht ja recht bruachbar aus, aber ich bin nicht grad der Fan vom olle Rob.

Trailer, TV-Serie "Arrow Staffel 5" D. Lundgren

Nach der anscheinend recht luschigen Staffel 4, scheint Arrow die Gewaltschraube wieder anzuziehen - und Dolph Lundgren in einer sporadisch wiederkehrenden Rolle einzusetzen. Fein.

Buchreview "2/14" N. Larson

Nathan Larson. 14. Februar: Am Valentinstag ist New York durch eine Serie von Anschlägen zerstört worden. Die Bevölkerung ist dezimiert, die Behörden sind korrupt, außer Kontrolle geratene bewaffnete Einheiten haben die Macht übernommen. Dewey Decimal, der letzte Verwalter der New York Public Library, bewahrt Stil und Haltung, auch wenn er bis an die Zähne bewaffnet ist. Er war einmal Soldat, mehr weiß er nicht, denn seine Erinnerung ist manipuliert. Als er von der Stadtverwaltung auf eine osteuropäische Gang angesetzt wird, beginnt ein Trip durch die apokalyptischen Stadtlandschaften.

New York ist erledigt. Durch die Begebenheit(en) vom 14.2. ist die Bevölkerung auf rund 800.000 geschrumpft, die Stadt im Prinzip zerstört und voller "Mahnmale" a la WTC. Die Luft ist vergiftet, das Wasser dreckig, die Bewohner fast alle Gauner. Gangs machen die Gegend unsicher. Und Dewey Decimal hat sein Domizil in der Bibliothek. Er bewahrt die Schätze des Wissens und ordnet alles nach seinem System. Und er hat einen Job beim Bezirksstaatsanwalt der Trümmer-Metropole. Eine Mischung aus Privatdetektiv und Profikiller. Irgendwie muss der Lebensunterhalt ja verdient werden. Dewey ist eine besondere Gattung Mensch. Die Art, die nichts über ihre Vergangenheit weiß und die ihren Erinnerungen nicht traut, weil die eingepflanzt wurden. Außerdem ist er auch auf die ständige Versorgung mit Tabletten durch den Stadtboss angewiesen. Da erhält er den Auftrag, einen lästigen Ukrainer, der mit seiner Gang die Gegend unsicher macht, zu entsorgen. Gar nicht so leicht. Also verschafft er sich Zutritt zur Wohnung von dessen Frau, während die mit dem kleinen Sohn im Hause ist. Prompt gibt es eine Kugel ins Knie. Er kommt ins Militärkrankenhaus, wird zwar behandelt, haut dann aber wieder ab, weil er denen nicht traut. Jetzt beginnt eine neue Reise durch das Chaos, immer verfolgt von irgendwelchen Figuren, die mal vom FBI sind, mal aus der Ukraine oder gar alte serbische Kriegsverbrecher und ähnliches Gesocks. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten und auch noch ungeschoren aus der Sache rauszukommen.

Er ist schwarz, er ist cool - aber er ist nicht Shaft. Er ist Dewey Decimal. Ein Mann mit System und so einigen Neurosen. Hygiene, stetige Angst vor Keimen, immer sein Handdesinfektionsmittel griffbereit, die Pillen, die ihn ruhig halten, immer in der Tasche. Nur so vermeidet er ein durchdrehen. Dewey bewegt sich in einer Dystopie, in der die genauen Umstände der Zerstörung nur hin und wieder angedeutet werden, aber eigentlich keinen Schluss zulassen, weil Dewey als Erzähler seinem Gedächtnis nicht traut. Es wurde ihm in der Militärklinik eingetrichtert. Was sie ihm nicht genommen haben, ist seine Kunst zu kämpfen und zu töten. Und die soll er im herrschenden Chaos einsetzen. Vom Gutmenschtum kann man sich bei dieser Lektüre gleich veabschieden. Dewey hat seine Grundsätze, aber seine Moralvorstellungen sind für die Verhältnisse des geneigten Lesers doch etwas verquer - und unterscheiden ihn dadurch glücklicherweise von seinen vielen in Romanen verewigten Kollegen. Dewey ist schon ein besonderer Protagonist in einer Welt voller Antagonisten. Hart und kühl, ein Held zwischen Noir und Hardboiled und seinem Hass auf Katzen und so viele andere Dinge. Nathan Larson lässt ihn mit einem feinen Sarkasmus über die Welt nach dem Valentinstag parlieren. Da gibt es die "gutartige postkapitalsitische Militärdiktatur" China, IKEA wird von Dewey als unmenschlich und toxisch geschildert und H1N1 als Niete, da die spätere Super-Flu 2 Millionen Amis umgebracht hat. Ja, die vor dem 14.2. so präsente politische Korrektheit wird mit Begriffen wie postrassisch oder der Frage, ob eine indische Todesgöttin als solche zu bezeichnen nicht schon wieder rassistisch ist ad absurdum geführt. Dewey ist eine fast schon klassische Figur des Noir oder gar des Western. Der Mann ohne Namen oder Der Mann ohne Gedächtnis. Herkunft unbekannt, Profession unbekannt, kampferfahren und eiskalt, wenn es drauf ankommt. Skrupel wischt er beiseite, wenn es sein muss. Ausgestattet mit seinen Spleens und Macken sowie dem grimmigen Humor macht er im mittlerweile hierzulande so sehr vernachlässigten Hard-Boiled-Genre nicht nur eine gute Figur, er kann eine richtige Vorfreude auf das zweite Buch "Boogie Man" wecken. Als dritten Teil bekommt man auch "Zero one Dewey" serviert. 250 Seiten, die es in sich haben. Ein echter Lesegenuss!                          

Musik "Sons of Odin" Manowar

Was hat sich da wohl eher angeboten, um mit dem Song unterlegt zu werden?

Trailer, Clip "From dusk til dawn Season 3"

Die Geckos treiben weiter ihren blutigen Unsinn in Texas und Mexiko. Sie kämpfen sich ihren Weg durch Horden von Culebras, die diese Regionen beherrschen.

Trailer "Crossfire"

Samantha war im Einsatz im Irak. Wieder zu Hause, kommt sie mit ihrem PTSD nicht klar und wird zudem noch beschuldigt, zwei Kameraden im "Friendly fire" getötet zu haben. Und weil das nicht genug ist, wird sie noch von einem Soldaten gejagt, der Rache für einen der Toten will.

CROSSFIRE - Trailer from Incendo on Vimeo.

Neuer Trailer, Poster "Blackline"

Irgendwie wird der Film um drei Söldner, die eine Geisel in Beirut befreien sollen, auch nie fertig. Schöne neue Poster helfen da nicht viel.

Blackline Trailer 2014 v12 from Demo-Reel-Videos on Vimeo.

Trailer "Swept under"

Morgan ist als Cleaner beschäftigt und reinigt Tatorte. Das weckt die Aufmerksamkeit eines jungen Detectives. Naja, ihr Aussehen trägt vermutlich auch was dazu bei. Gemeinsam kommen sie auf die Idee, einen Mörder zu verfolgen.

SWEPT UNDER - Trailer from Incendo on Vimeo.