Freitag, 15. Dezember 2017

Trailer "Babes with blades: The flower of Sarnia"

Draiga, eine Kolonie, die Visray Empire beherrscht wird, ist die Heimat der letzten Kriegerin der Sarnianerinnen. Um zu überleben, muss sie in der Arena gegen Leute von Visray kämpfen. Was sie nicht ahnt: Es sind Rebellen unterwegs, die die Kolonie befreien wollen. 

Trailer "Your move"

Erfolgreicher Geschäftsmann bleibt in New York, während Frau und Kind in Mexiko urlauben. Beim Skypen darf er dann zuschauen, wie die Beiden entführt werden. Mit Luke Goss, der auch Regie geführt hat. Ebenfalls dabei ist Robert Davi.

Musik "Thunderbolt" Saxon

Die erste Single aus dem bald erscheinenden neuen Album gleichen Titels.

Trailer "Driving while black"

Dimitri ist der Fahrer beim Pizzalieferdienst. Sein Problem - er ist schwarz. Und somit für die Cops grundsätzlich ein Verdächtiger. Humorvoll aufgearbeitete Realität.

Trailer "The 15:17 to Paris"

Die Story der (amerikanischen) Helden, die einen Terroranschlag im Zug verhinderten. Verfilmt von Clint Eastwood, der meiner Meinung nach mal mit den Biographien und Helden des (wieder amerikanischen) Alltags aufhören und fiktive Unterhaltung bieten könnte.

Trailer "A viszkis"

Crime/Action aus Ungarn um einen Gangster namens Attila, der vor seinen Coups immer einen Whisky schlürft. Nach einer schweren Kindheit orientiert sich Attila immer mehr Richtung Kriminalität und liefert sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei und wird dabei fast zu einer Art ungarischer Robin Hood..

Buchreview "Hurensöhne" R. Diez

Rolo Diez. Frauenmorde in Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA machen Schlagzeilen. Frauen werden gefoltert, vergewaltigt und in der Wüste Tieren zum Fraß vorgeworfen. Sie arbeiteten fast alle in «Maquiladoras». In Mexiko-City wird die Tante des Abgeordneten Organza, ermordet aufgefunden. Höchste Diskretion ist angesagt. Also wird Carlos Hernàndez, der Mann für besondere Fälle, mit der Aufklärung beauftragt. Carlos stößt bald auf einen Zusammenhang zwischen einer «Maquiladora» und dem Abgeordneten Organza. Und auf Drogengeld. Viel Geld und viele Tote. Quelle: Amazon.de

Carlos Hernandez ist Polizist und Macho mit Leib und Seele, eine #metoo-Kampagne würde bei ihm nicht einmal ein dezentes Lächeln hervorrufen. Und da es in Mexiko selbstverständlich ist, nimmt er immer gerne ein finanzielles Zubrot an und macht Geschäfte mit beschlagnahmter Ware. Vom Erlös muss er natürlich seinen Boss, aber auch seine beiden Familien durchfüttern. Und auch seine beiden Gehilfen sind immer bereit für einen kleinen Gehaltsruck nach oben, das eine oder andere Auge zuzudrücken oder vielleicht etwas an den Beweismitteln passend zu arrangieren. Doch bei diesem Fall heißt es vorsichtig sein. Zuviele spielen mit und gerade der Politik kann niemand trauen, wie man weltweit immer wieder bewiesen bekommt. So ist es denn auch kein Wunder, dass der Autor die reale Gesellschaft hier immer wieder eingeflochten und als gieriges Monster der Ungerechtigkeit dargestellt hat. Korruption und Missgunst, Vetternwirtschaft und Brutalität, Gier und Gewalt - das ist sein Mexiko. Beherrscht von Kartellen und skrupellosen Politikern, die  nicht selten zusammenarbeiten. Eigentlich sind die Romane um Hernandez schon fast eine "mexikanische Dystopie" im Stile eines französischen Noir. Aber auch einer, der es in sich hat. Neben seinen Aktivitäten mit den beiden Ehefrauen, bleibt auch noch Zeit, die eine, die plötzlich mit Feminismus anfängt, dadurch abzustrafen, dass er halt mal die Nachbarin rannimmt. Hernandez eben. Und zwischen all dem Unrat und Schmutz muss er Morde aufklären, Zeuginnen gegen eine Killerbande beschützen und zu allem Überfluss die vielen schon erwähnten Mäuler mit Geld stopfen. Wahrlich  nicht zu beneiden, der Mann. Wer sich also dem Noir oder auch Hardboiled als Lesestoff zugeneigt weiß, sollte die Romane des Argentiniers um seinen mexikanischen Polizisten, die in kurzen und knappen Sätzen mit eher zynischem Humor gezeichnet sind, mal auf die Merkliste setzen. Knapp 190 Seiten.

Musik "Here's where I am" Gun

Nur die stimmliche Ähnlichkeit fehlt, aber ansonsten sind sie mit dem Song recht dicht bei T. Rex. Kommt auf dem neuen Album "Favourite pleasures" noch deutlicher rüber.

Clip "Les Affames"

In einem kleinen Kaff in Quebec geht die fleischfressende Plage um - und man erwehrt sich ihrer mit allen verfügbaren Mitteln.

Trailer "Toxic perfume"

Fantasy-Thriller aus dem Reich der Mitte.

Weiterer Trailer "Valley of bones"

Ein drogensüchtiger Ölarbeiter und eine vom Pech verfolgte Paleontologin versuchen mit dem Fund eines riesigen T-Rex-Skelettes den Abwärtstrend ihres Lebens umzukehren. Doch können sie sich bei diesem Millionenfund überhaupt gegenseitig trauen?

Montag, 11. Dezember 2017

Trailer "Alita: Battle angel"

Irgendwie sieht es Alita nicht so fein animiert aus.

Trailer, TV-Serie "Jessica Jones Staffel 2"

Soll Anfang März von Netflix gebracht werden. Mit Staffel 1 hatte ich zu Beginn etwas Probleme, fand dabei auch Luke Cage etwas lahm, aber mit Fortdauer der Folgen wurde es besser. Und die Musikwahl beim Trailer ist auch gelungen.

Musik "I can't get you out of my system" Lisa Hartman

Durchaus bekannt aus TV und Film.


Trailer, TV-Serie "Tom Clancy's Jack Ryan"

Noch vergleichsweise jung, aber schon als Analyst bei der CIA tätig. Bevor dann eine Serie über Jack Ryan jr. gestartet wird, gibt es wohl erst noch "Jack Ryan - the early baby years" oder so.

Behind-the-scenes "Redbad"

Geschichte um einen ermordeten Mönch im Jahr 754 in Holland. Verantwortlich gemacht werden barbarische Horden. Aber waren die es wirklich oder ist er einem Komplott der Kirche zum Opfer gefallen, die dann ihre eigene Version des Mordes in Umlauf brachte? Der neue Film von Roel Reine mit Jonathan Banks, Huub Stapel.


Musik "Freedom Finder" Ammunition

Das neue Album soll im Januar erscheinen. Wurde auch Zeit.

Trailer "Day of the dead: Bloodline"

Ein paar Militärs und Überlebende des Ausbruchs biwakieren in einem alten Bunker, während sie nach einem Serum suchen.

Buchreview "Der Trader" D. Chapman

Drew Chapman. Der kaltblütige Mord am Präsidenten der Zentralbank erschüttert New York. Der Verdächtige: Wertpapieranalyst Garrett Reilly, der vor Kurzem einem Geheimdienstprojekt angehörte. Gewarnt von seiner ehemaligen Partnerin, Agentin Alexis Truffant, kann Garrett fliehen - und entdeckt eine tickende Cyberbombe, die darauf abzielt, das geamte amerikanische Wirtschaftssystem zu zerstören. Um sein Heimatland zu retten und seine Unschuld zu beweisen, nimmt der Gejagte mit Alexis den Kampf gegen übermächtige Feinde auf. 

Üblicherweise hatte ich an dieser Stelle ja noch etwas vom Inhalt beschrieben und die obige Verlagszusammenfassung beweist auch, warum ich das tat. Es klingt, als wäre Alexis hier die zweite Hauptperson. Fehlanzeige - sie ist zwar aktiv dabei, aber andere haben da mehr Auftritte. 
Chapman hat seine Hauptfiguren und Sidekicks aus "Der Analyst" beibehalten und neue hinzugefügt. Ebenfalls hinzugefügt wurde eine Schmerzmittelabhängigkeit bei Garrett, die ihm auch schwer zu schaffen macht. Er war ja schon in "Der Analyst", das Buch sollte man zuvor lesen, nicht der bequemste Zeitgenosse, aber sein Suchtproblem macht ihn nur noch zickiger. Auch seine Unterstützergemeinde besteht eher aus Nerds mit Alltagsproblemen, erinnerten mich etwas an die Personen aus der TV-Serie "Scorpion", was jetzt nicht unbedingt als Gütesiegel zu werten ist, da es mir irgendwie erscheint, als müssten hier mit Gewalt Charaktere eingebaut werden, die sich vom Klischeepersonal unbedingt unterscheiden mssen und somit fast selbst zum Klischee werden, weil dieser Kniff eben auch nicht gerade neu ist. "Der Trader" ist ein America First-Thriller ohne die überbordende Action diverser Kracher aus dem Krawallbereich, spielt aber dafür die Wirtschaftskarte aus. Nur Amerika kann die Welt führen - auch wirtschaftlich (bis China seine Schulden einfordert, hehe). Und wer ist am Ende der Böse? Natürlich die Demokratie-Feinde aus Russland. Da wird von Wahlmanipulation bei US-Wahlen gesabbelt, Weißrussland die neue Ukraine und alles von den Russen arrangiert. Was die Motivation des Gegners von Reilly angeht, konnte ich mich damit nicht "arrangieren", das war mir dann doch zu sehr an den Haaren beigezogen. Nett waren die "Sozialhandwerker", weil es von der Brut momentan nur so wimmelt. Da hätte er ruhig etwas intensiver darauf eingehen können. "Der Trader" ist insgeamt okay auf seinen 530 Seiten, geht trotz meiner angemerkten Schwächen eher seltener verarbeitete Wege, bleibt aber etwas hinter dem Vorgänger zurück. Ob es ein weiteres Abenteuer mit Garrett Reilly gibt, ist vorerst noch nicht bekannt, dafür aber, das Andrew Chapman Autor und Regisseur des Films "Standoff" mit Leonard, Henstridge, Haysbert, K. Carradine war, der sich aber auch als zu dialoglastig auszeichnete.

Trailer "7 days in Entebbe"

Mal schauen, was Daniel Brühl gegen die Israelis ausrichten kann. Horst Bucholz scheiterte an Charles Bronson😀. Erst vor einigen Tagen wieder einmal gesichtet.