Samstag, 19. August 2017

Trailer "Ruin me"

Sechs Personen unterzeichnen für die Teilnahme an einem Slasher-Movie-Spiel. Sie sollen im Wald von einem messerbewehrten Verrückten attackiert werden. Lustig - bis aus Spaß Ernst wird.

Trailer, TV-Serie "The Punisher"

Nach seinem wahrlich starken Auftritt in der zweiten Staffel des "Daredevil" ist die Serie eigentlich ein Muss.

Trailer "The show aka This is your death"

Nachdem eine Dating-Show in gewalttätigem Chaos endet, ist die Idee für ein neues Program geboren - und es wird für jede Woche mindestens ein Kill versprochen. Mal schauen, wann RTL oder Sat1 usw. in so ein Format einsteigt.

The Show von teasertrailer

Trailer "Rise of the footsoldier 3"

Craig Fairbrass im Prequel zum Original. Das als das "einzig echte" beworbene Sequel gefiel mir übrigens nicht. Mal sehen, was jetzt dabei rumkommt.

RISE OF THE FOOTSOLDIER 3 von teasertrailer

Trailer "Mrs.K."

Mrs. K. ist eine typische Hausfrau mit der typischen Familie. Aber eines Tages taucht ein mann auf, um sie mit ihrer Vergangenheit zu erpressen. Doch der Ex-Cop hätte wissen müssen, mit wem er sich da einlässt. Sie ziegtihm, wozu sie fähig ist. Doch es ist nicht vorbei, denn eines Tages wird ihre Tochter entführt - und erst jetzt lernt man Mrs. K. richtig kennen.

Buchreview "Hinterhalt" G. Disher

Garry Disher. Wyatt ist cool, sehr cool. Dennoch will es ihm nicht gelingen, auf die Gewinnserseite zu wechseln. Nachdem sein letzter Coup völlig in die Hose gegangen ist, muss Wyatt in der Weite des Outbacks untertauchen. Die Polizei ist hinter ihm her, und ein Gangstersyndikat hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.

Wyatt ist von zwei Typen einer Detektei aufgespürt worden, schickt sie aber auf die Bretter und macht sich vom Feld, nachdem er zumindest den Namen ihres Bosses erfahren hat. Nun will er sich endlich mit einem vernünftigen Coup finanziell sanieren, seine Verluste der letzten Monate oder gar Jahre ausgleichen. Dafür versucht er, alte Kumpels zu engagieren, aber der eine - Rossiter - bleibt außen vor und Loman? Der ist tot. Also wendet er sich an Harbutt. Wirklich vertrauenswürdig sieht der nicht mehr aus. Suff, Drogen und zu wenig Bewegung sowie kribbelige Hände. Doch was soll Wyatt tun? Nach dem ersten Kontakt schleppt Harbutt Ray und thea an, von denen Ray gerade zu eine Liste an möglichen Coups im Kopf hat. Aber nichts davon auch nur ansatzweise auf eine wirklich reale Machbarkeit überprüft. Dazu kommt noch, dass diese Thea eigene Ideen hat, die Wyatt aber nicht interessieren. Als es dann noch zu einem Verrat kommt, macht sich Wyatt mal wieder aus dem Staub. Denkt, er könne bei seinem ehemaligen zu Hause sein Geldversteck ausräumen. Geht schief. Also bleibt ihm nur der Weg, den der Detetiv Stolle ihm vorgeschlagen hat: ihm zu dessen Klientin zu folgen. Die hat einen Plan ausgetüftelt, wie man eine Bank um zwei Millionen erleichtert. Erst einmal den Banker schnappen, die Familie als Geiseln nehmen. Nicht ahnend, dass der Banker Schulden hat und sein Gangstergläubiger wiederum seinen Bossen eine Menge schuldet. Was den auf die Idee bringt, auch die Bank zu überfallen. Und auch ein weiterer Mitspieler gedenkt sich die Kohle zu krallen. Da geht mal wieder so einiges schief, doch Wyatt kann sich erneut absetzen. Doch das ist längst nicht alles.

Ein weiterer harter Gangsterthriller, der sich vom Rest auf dem Markt zu unterscheiden weiß und dessen Stoßrichtung heutzutage so gut wie aus den Regalen verschwundenist. Ob es am neuen Political Correctness aka Zensur-Wahn liegt oder einfach niemand mehr ein echtes Interesse an derartigen Stoffen hat, weiß ich nicht. Aber man kann Interesse durch konsequente Verweigerung der Erwähnung oder Besprechungen derartiger Thriller rapide schwinden lassen und das zahlende Volk dann mit immensem Aufwand zu den 08/15-Schreibern locken, die wieder und wieder ihre Satzhülsen abarbeiten und noch mit dem erhobenen Zeigefinger für die richtige Doktrin werben. So kann man die Käuferschicht und möglichen Wähler ja auch manipulieren. Die Vielfalt bleibt dabei fast auf der Strecke. Fast, weil sich einige Verlage wie Festa, Pulpmaster, Voodoo-Press und auch Luzifer diesem Trend verweigern und nicht nach oben buckeln. "Hinterhalt" ist ein schneller, knapp formulierter Reißer, der ohne umständliche Formulierungen, ellenlange Dialoge und ausgewalzte menschliche Dramen auskommt. Dishers Wyatt ist ein Berufsverbrecher, der auch zeigt, dass er eine Seite an sich hat, die dem Leser eigentlich zuwider sein müsste: er kann eiskalt und gnadenlos morden, wie er auch hier zeigt. Dennoch fiebert man mit ihm mit, wenn er zum wiederholten Male Pech hat. Und gerade dieses Dauerpech hat mich nach der ersten Hälfte des Romans auch etwas genervt, weil die Abläufe sich doch zu sehr denen aus den ersten beiden Werken ähnelten, doch der Autor kriegt dann die Kurve und liefert einen dreckigen und verräterischen Plot, der gut konstruiert auch mit Abwechslung punkten kann. Feiner Hardboiled-Stoff über 255 Seiten, mit kleinen Prisen trockenem Humor, flott zu lesen und geradezu süchtig machend auf das nächste Werk um den "australischen Parker", der übrigens froh sein kann, dass die DNA-Entschlüsselung zu der Zeit (1993) noch in den Kinderschuhen steckte, so wie er manchmal lästige Beweise entsorgt. Mit "Willkür" geht es dann weiter. Danach wird aber erst einmal eine Pause zugunsten von Action von Steven Konkoly und seinem "Black flagg: Alpha" aus dem Luzifer-Verlag eingelegt.

Trailer "Landing lake"

Ein Team wird zum Außeneinsatz geschickt, um eine Sendestation zu reparieren. Doch bald spüren sie, dass vom nahegelegenen See etwas kommt, das sie irgendwie beeinflusst.

Clip + Trailer, TV-Serie "Ozark"

Ein Finanzexperte schafft heimlich seine Familie in die Missouri Ozarks als seine Geschäfte mit einem Drogenkartell plötzlich schrecklich daneben gehen.

Trailer "Ajin: Demi human"

Ein Unfall beendet das Leben des Mediziners Nagai Kei. Doch eine übernatürliche Anomalie bringt ihn wieder ins Leben zurück. Doch er muss auch den Kampf gegen eine Terrorgruppe aufnehmen, die von einem Mann geführt wird, der das gleiche Geschenk erhielt wie Kei.

RIP "Sonny Landham"

Sonny Landham, der unter anderem in "Predator", "Nur 48 Stunden" oder "Poltergeist" zu sehen war, ist im Alter von 76 Jahren an Herzversagen verstorben. Ruhe in Frieden.

Trailer "ETF"

Jake Bolt gewinnt einen illegalen Straßenkampf. Wäre ne feine Sache, hätte ein Mafiaboss nicht eine Niederlage "empfohlen". Jake haut ab zu seinem Bruder nach San Francisco, verliebt sich dort natürlich noch in dessen Ex. Als dann aber die Mafiaschergen auftauchen, müssen die drei zusammenhalten.

ETF trailer from Wonderphil Entertainment on Vimeo.

Musik "Blood" Michael Morales

Vom Album "That's the way" aus dem Jahr 1999. Kam damals über MTM.

Freitag, 18. August 2017

Trailer "Ryde"

Sei vorsichtig, welchen Taxi-Service du nimmst, er könnte einem Serienkiller gehören.

RYDE Movie von teasertrailer

Trailer "Pyewacket"

Finster sind die Wälder - und was dort lebt nicht minder. Das muss ein Girlie erfahren, das den Mord an ihrer Mutter plant.

PYEWACKET von teasertrailer

Musik "Light in the dark" Revolution Saints

Auf das Album müssen wir wohl oder übel bis Oktober warten.

Trailer "Through the eye"

Chinesischer Horrorthriller um eine alte Besitzung, in der ein alter Geist sein Unwesen treibt. 

Trailer 3 "Thor: Ragnarok"

Soll angeblich mit mehr Humor angereichert worden sein. Na denn.

Trailer "Fetish factory"

Den Trailer zu dieser Horrorkomödie hab ich jetzt nur zu Ehren des schon vor rund zwei Jahren verstorbenen (hab es selbst erst die Tage im Abspann von "Get the girl" gelesen) Daniel Quinn ("Scanner Cop 1 + 2") hier eingebunden.

Buchreview "Die Opferung" G. Masterton

Graham Masterton. Existiert das verrufene Fortyfoot-Haus wirklich, oder ist es eine Spiegelung aus Vergangenheit oder Zukunft? Und was haust dort auf dem Dachboden? Ratten? Nein, es ist Brown Jenkin – und der ist weitaus schlimmer, als es Ratten je sein könnten. 

David Williams ist derzeit nicht gerade der Mensch mit dem größten Glück auf der Welt. Seine Frau ist mit nem anderen Kerl abgezogen, winselt jetzt aber rum, dass sie den sohn Danny angeblich zu wenig sieht und David sie bei ihm schlecht machen würde. Geschäftlich ist er auch am ende und somit auch finanziell. Da er aber für sich und Danny Geld zum Leben braucht, nimmt er einen Job in einem Dorf auf einer kleinen Insel an. Er soll das Fortyfoot-Haus renovieren. Es dauert nicht lange, das machen unheimliche Geräusche ihnen zu schafffen. David forscht nach und entdeckt seltsame Bildnisse, gruselige alte Männer, einen Kinderfriedhof und düstere Räumlichkeiten. Doch er findet auch Liz, mit der er eine wunderbare Zeit verlebt - bis plötzlich Menschen umkommen, er Ratfaces sieht und einen finsteren Raum auf dem Dachboden entdeckt, der ihn zu unbeschreiblichem Grauen führt.

Horror, das Genre, für das man studiert haben muss, um es verstehen zu können. So äußern sich diverse Schlauberger ziemlich überheblich gegenüber Leuten, denen ein Buch nicht wirklich gefällt. So auch mehrfach geschehen bei diesem Werk von Graham Masterton. Um es vorweg zu sagen, mir würde vermutlich auch jemand mitteilen, ich müsse doch studieren, da ich einige Passagen des Buches als eher zäh empfand. Der Anfang ist gelungen, die Spannung wird aufgebaut, die Figuren vorgestellt. Dabei darf man sich auch schnell darauf einigen, dass die Ex des Protagonisten ne weinerliche Egoistin fernab jeglicher Realität ist. David versucht sein Bestes, um den Jungen und sich gut über die Runden zu bringen und entpuppt sich als netter Dad und Held der Geschichte. Und mit dem ersten Auftauchen der Geräusche steigt auch der Spannungspegel, der anhält und weitere unheimliche Momente bietet, bis dann Liz in das Leben der beiden tritt. Das folgende Geschehen hat zwar einen Zweck für die Story, zieht sich aber meines Erachtens zu lange hin, bevor das letzte Drittel dann zu einem furiosen Finale kommt, das dann auch einige Härten aufzubieten hat. Das Buch enthält alle Zutaten für einen brauchbaren Horroroman, ist unterhaltsam, bietet - bis auf die Ausnahme - Abwechslung und liest sich flott weg. Dann aber schon von "5-Sterne-Literatur" zu faseln und andere Meinungen niederzumachen, ist unverschämt. Und ganz nebenbei hat der Junge mit seinem Fußball irgendwann seinen "Helden" Paul Gascoigne "gespielt",wie man das halt so macht in dem Alter. Hätte David gewusst, was aus dem damaligen Superstar wurde, hätte er das seinem Sohn mit einer Aktion, die in der Handlung des Buches möglich wäre, erspart.😀 Ein nettes Buch, das sich um einen Spagat zwischen Anspruch und reiner Allerweltsware bemüht, den aber nur bedingt zustande bringt. Mittelmaß auf 380 Seiten - für mich - und nicht mehr. Empfehlung daher nur bedingt. Fans werden das eher anders sehen und es bejubeln. Sei ihnen von Herzen gegönnt.

Trailer "Exhume"

Nahe eines Erziehungsheims für Jungs werden über 50 namenlose Gräber entdeckt. Das Ehepaar, das sie fand, hat eine Tochter, die anscheinend schlafwandelt. Doch das ist weit von der Wahrheit entfernt.

Exhume von teasertrailer