Dienstag, 3. August 2021

Shane Schofields Film-Report: Juli 2021

Der Juli war insgesamt ein unaufgeregter Monat, sowohl Filmtechnisch als auch sonst so. Nur die Arbeit zerrt etwas an den Nerven. Doch gute Filme helfen immer um runterzukommen. Leider waren auch einige Gurken im Juli dabei, aber das gehört ja auch dazu und macht auch den Spaß bei Erstsichtungen aus. Checkt es aus. 

ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG


254. Spare Parts (BD) – In typisch gewollter Grindhouse-Tradition kommt dieser B-Film daher, drückt aber nie vollends auf die Tube. Die Kämpfe könnten knackiger sein, aber die Mädels gehen Grundsätzlich in Ordnung. Das schmale Budget merkt man leider an manchen Stellen und mehr Sex hätte auch nicht geschadet. Insgesamt nur solide. 6/10

255. Superdeep (BD) – Russischer Horror der gerne ein „The Thing“ wäre, aber nicht annähernd an den Klassiker herankommt. Schon bei den spröden bis uninteressanten Figuren (auch wenn Milena Radulovic sehr angenehm zum anschauen ist)  hapert es, die Untergrundbasis besteht nur aus den immer gleichen Räumen und Gängen und in der viel zu langen Laufzeit passiert einfach viel zu wenig. Das ist eigentlich schade, denn die Effekte und Atmosphäre sind schon ganz ordentlich. Leider reichte es final beim Budget eher nur zum Dauerquatschen und einigen blöden Ideen.  Ich werde auch weiterhin nicht so richtig warm mit dem russischen Kino.  5/10

256. Six-String-Samurai (BD) – Die VÖ zu diesem kleinen Spaßmacher von Vinegar Syndrome ist der Hammer und wird dem Film endlich gerecht. So speziell der Film auch sein mag, man merkt an jeder Ecke das Herzblut der Macher hinter und vor der Kamera und mir macht er einfach weiterhin unglaublich Spaß. Toller Film, cooler Held und ein smoother Soundtrack machen den viel zu unbekannten Streifen zu einer runden Sache. 9/10

257. Cosmic Sin (BD) – Ich habe keine Ahnung warum jeder neue Bruce Willis Film immer wieder so niedergemacht wird. Man weiß doch inzwischen was einen erwartet und auch wenn „Cosmic Sin“ sicherlich kein guter Film ist, so ist er dennoch erträgliche B-Ware mit etlichen bekannten Gesichtern und genug Action um einen ausreichend zu unterhalten. Da gibt es viel, viel Schlimmeres und ganz ehrlich - ich guck die Dinger eh nicht wegen Willis. 5/10

258. Snapdragon (BD) – Im Fahrwasser von „Basic Instinct“ entstandener Erotik-Thriller mit Pamela Anderson, die hier noch ganz schnuckelig ist und noch nicht so künstlich umgebaut. Dazu weitere bekannte B-Fratzen, ein wenig aufregender Thriller-Plot und etwas softe Sexszenen. Das was der Film will, erreicht er. 5/10

259. Dracula (BD) – Diesen Monat habe ich die Hammer-Dracula Reihe begonnen und gemerkt, dass ich gar nicht alle Teile kenne. Zwar werde ich nicht alle 9 Filme diesen Monat schaffen, aber irgendwann musste ich ja mit der Serie mal beginnen. Teil 1 ist eine lose Verfilmung von Bram Stokers Roman, überzeugt aber vor allem beim Setting und den tollen Schauspielern wie Peter Cushing und Christopher Lee.  Wirklich gruselig ist das alles natürlich nicht mehr, aber die wenigen Effekte, wie im Finale, sind immer noch schön anzusehen. Ebenso wie die Ausstattung. 7/10

260. Looper (BD) – Hier hatte Bruce Willis noch Lust und Rian Johnson hat auch noch nicht dazu beigetragen  „Star Wars“ kaputt zu machen. Dafür haben wir einen, nicht ganz Logikfesten Sci-Fi-Thriller mit frischen Ideen und etlichen blutigen Actionszenen. Das Tempo ist, bis auch einen Hänger auf der Farm, hoch und die Stimmung durchaus düster. Nachdem mir diverse Leute gesagt haben, ich brauch mir den nicht anzuschauen, habe ich es jetzt also doch mal gemacht und wurde nicht enttäuscht. Zeigt halt mal wieder, dass man sich immer selbst ein Bild machen sollte. 7/10

261. The Big Ugly (BD) – Mehr Drama als Actionfilm, zeigt der Film Wege und Konsequenzen von unterschiedlichen Handlungen auf. Die wenige Action ist immer gut und die Darsteller versuchen etwas anderes als gewohnt abzuliefern. Das ist manchmal zu lang, vielleicht auch etwas platt, aber nie langweilig – was auch mal wieder zeigt das Personen wie Ron Perlman, Malcolm McDowell oder Vinnie Jones einfach durch Ausstrahlung ein Ruder rumreißen können. Gerade Jones hat ein paar gute Momente erwischt. Klar, etwas mehr Action hätte nicht geschadet, aber was solls. 5/10

262. Black Lagoon – The Second Barrage (BD) – Die zweite Staffel kann sogar noch die Qualität steigern und bietet wieder knallige Action, ein hohes Tempo und gelungene Geschichten. Dabei fallen neben den sympathischen Hauptfiguren, vor allem die diversen starken Nebenfiguren auf, die echt was hermachen. Einige Folgen, wie mit den Zwillingen, streifen dabei sogar etwas das Horror-Genre. Gefällt mir richtig gut inzwischen. 9/10

263. Bosch – Season 3 (Amazon-Prime) – Die Qualität bleibt hoch, die Stimmung wird düsterer und die Fälle gefallen weiterhin. Dazu kommen wieder einige gute Nebenplots und Bosch selbst rutscht immer weiter auf die dunkle Seite der Macht und streckt das Gesetz so wie er es braucht. Einige Fragen bleiben offen und machen Lust auf Staffel 4. 8/10

264. Fabricated City (BD) – Adrenalingetränkter Actioner aus Korea, der leider dem typischen Blockbuster Kino der Marke „Fast & Furious“ folgt. Hecktisch, ohne charismatische Figuren und auch wenn einige Actionszenen gut sind, reicht es nicht aus um den Film mal wieder über die zu lange Laufzeit zu retten. Hatte ich mir mehr erhofft. 5/10

265. Brides of Dracula (BD) – Hier kehrt nur Peter Cushing zurück, liefert aber dennoch eine nette Fortsetzung hab. Die Damen wirken aber von der Schminke und dem grimassieren eher unfreiwillig komisch. Dafür stimmt natürlich wieder die Optik der Kulissen und das Tempo ist auch okay. 6/10

266. The Brave (BD) – Auch mit diesem B-Actioner zeigt William Kaufman abermals sein Gespür für Action, auch wenn der Film natürlich nicht an „Sinners and Saints“ herankommt. Zwar bekommt man hier nicht wirklich viel Neues geboten und die Figuren wachsen einem nicht unbedingt ans Herz und sind teilweise etwas verschenkt (Armand Assante), aber Louis Mandylor gibt wieder einen guten Helden ab und wenn es zur Sache geht, kracht es ordentlich. Vor allem zwei längere Actionszenen kommen gut choreographiert und wuchtig daher. Das ist nicht Bahnbrechend, aber gerade im Bereich der DTV Actionfilme eindeutig einer der besseren der letzten Zeit. Sound und Mündungsfeuer passen auch und nur wenige CGI-Momente können das Gesamtergebnis nicht groß trüben. Für Actionfans sicherlich mal ein Blick wert. 7/10

267. Blackfire (DVD) – Romano Kristof als Ramboverschnitt in einen etwas verquasten Thrillerplot, der nicht wirklich viel hermacht. Die Action ist dabei Silver Star typisch im unteren Bereich anzusiedeln, aber im Finale geht es dann ganz gut ab. 4/10

268. Fortress of Amerikkka (DVD) – Eric Louzil hatte sicherlich einen ernst gemeinten Actionfilm für Troma im Kopf, aber das Drehbuch ist ziemlich bescheuert, so das jenes vorhaben sich schnell erledigt hat. Dafür bekommen wir aber viele kleine Scharmützel, Gewalt und Titten zu sehen. Das alles mit teils schwachen Leistungen und fragwürdigen Ideen (das Grab des zu rächenden Bruders ist schon grandios zum an die Stirn klatschen, die Hintergründe und das Verhalten der Söldnertruppe ist reichlich idiotisch) gemischt. Herauskommt aber ein unterhaltsamer Actionstreifen mit viel  Blut und billigen Ballereien. Zum Glück nicht ganz so Troma typisch, aber gerade deswegen für mich unterhaltsamer als anderer Kram aus deren Programm. 6/10

269. Blut für Dracula (BD) – Christopher Lee kehrt, nach über 40 Minuten, zurück und faucht sich durch den Film. Ein unterhaltsamer Abt vertritt dabei Peter Cushing, aber sonst dauert es etwas bis der Film in die Gänge kommt. Das ist nett, aber auch nicht mehr. Dennoch veredelt Lee natürlich das gesamte Projekt. 6/10

270. Hard Kill (BD) – Noch ein Bruce Willis Projekt um Kohle abzugreifen. Viel zu tun hat er zum Glück nicht und deswegen glänzt Jesse Metcalfe, den ich in solchen Flicks gerne sehe, vor allem in den Actionszenen. Gerade Körperlich kommen seine Szenen schön aggressiv und hart rüber. Leider sind die Schießereien etwas einfallslos Inszeniert und der Schauplatz ist zwar ganz cool, aber irgendwann doch arg begrenzt. Dennoch solide B-Action. 6/10

271. The Reckoning (BD) – Neil Marshall sollte langsam mal wieder in die Spur finden (hoffentlich mit „The Lair“, seinem aktuellem Projekt) auch wenn dieser Hexenjagdfilm jetzt auch nicht so scheiße ist wie er oft gemacht wird. Langweilig war es nicht, aber Realismus muss man hier, trotz der Bezugnahme auf wahre Ereignisse, nicht erwarten. Das Gesamtbild ist einfach zu sauber und vor allem Charlotte Kirk sieht durchweg aus wie ein Model nach einem Arbeitstag bei Heidi Klum: Geschafft, aber letztlich immer gut geschminkt. Natürlich wollte Charlotte sich selbst und ihr Verlobter Marshal natürlich auch, sie im besten Licht dastehen lassen. Das schafft sie aber dann eher optisch als Darstellerisch und wenn man sich die Vergangeheit von Frau Kirk anschaut, kann man wohl von einer typischen Hollywood-Bitch (sie wird wohl nicht bei der #metoo Bewegung an der Spitze stehen)  sprechen, die alles versucht hat um Erfolg zu haben. Mal sehen wie lange sie dem Neil Marshall treu bleibt – vermutlich bis ein größerer Produzent oder Regisseur kommt. Denn der durchschlagende Erfolg außerhalb der Betten Hollywoods blieb für sie bisher aus. Den Film kann man dich dennoch geben, auch wenn es gerade im Finale zu sehr darum geht, dass die Dame actionreich ihre Rache bekommt und so noch mehr Realismus verliert. 6/10

272. Blade – The Iron Cross (BD) – Die letzten drei Puppet Master Filme, die Axis Trilogie, waren schon nicht der Bringer und wirkten durch die digitale Optik und den theaterartigen Kulissen schon ziemlich schnarchig und verschenkt, aber was einen hier bei diesem Spin-Of  aufgetischt wird, ist einfach nur noch schlecht. Alles ist extrem billig, die Kostüme und Ausstattung ein Witz. Dazu schlechte Effekte und ein wenig Blut. Das ist alles langweilig und ärgerlich, das man sich nur wundern kann über den Rotz.  Man möchte auch endlich die Puppen auch nicht mehr gegen irgendwelche Nazis sehen, denn das Feeling von Teil 3 wird eh nie mehr erreicht werden. Echt traurig was der Charlie so veröffentlicht inzwischen. Musterbeispiel für einen Rohrkrepierer. 3/10

273. Warning Sign (BD) – Viren-Thriller mit leichten Zombieanleihen, der zwar flott zur Sache geht, aber dennoch ein paar Längen aufweist. Auch ist der Streifen insgesamt einfach zu zurückhaltend und hätte gerne etwas härter und skrupelloser abgehen dürfen. Immerhin ganz gut gespielt und nicht unspannend, gerade weil sich alles im inneren der Anlage abspielt, aber auch kein Kracher. 6/10

274. Draculas Rückkehr (BD) – Der bisher schwächste Teil hat zwar auch so seine Momente, wirkt aber insgesamt zu behäbig und teils unlogisch. Auch die Liebesgeschichte, mit den ständigen über den Dächern huschen, nimmt etwas viel Zeit im Anspruch. Zwar etwas blutiger als sonst, aber unheimlich ist hier nichts mehr. Auch das Missgeschick welches zur Widererweckung führt ist doch arg hanebüchen. 5/10

275. Shorta (BD) – Dänischer Thriller um zwei Cops, die in einem Ghetto auf sich alleine gestellt um zu überleben. Leider setzt sich der Film zwischen den Stühlen und kann sich nie richtig entscheiden was er eigentlich sein will. Paar intensive Momente und Action gibt es, aber wirklich packen konnte es mich nicht. 5/10

276. Black Sails – Season 2 (BD) – Beginnt flotter und auch die Figuren bekommen mehr tiefe und Hintergründe spendiert, aber insgesamt sind mir die ständigen Intrigen und das Geplänkel untereinander zu nervend. Auch wenn es etwas härter zur Sache geht, macht das gelabere (wie so oft in aktuellen Serien) oftmals nichts her. Glücklicherweise gibt es einige charismatische Figuren und sexy Damen die das Interesse dann dennoch aufrecht erhalten.  Das alles etwas zur sehr nach Kulisse aussieht und die Piraten zu sauber daherkommen, lassen wir mal außen vor. Wird weitergeguckt, aber mit wenig Erwartung. 6/10

277. Satanic Panic (BD) – So einen richtig guten Okkult-Thriller wäre doch auch mal wieder was. Aber das ist "Satanic Panic" leider nicht. Im locker. flockigen Ton kämpft hier eine Jungfrau ums Überleben. Das ist manchmal ganz witzig, manchmal zu doof, manchmal überraschend blutig und manchmal aber auch öde. Nett, aber braucht man nicht wirklich. 5/10

278. The Manitou (BD) – Verfilmung des Debüt-Romans von Graham Masterson, mit einem, in den ernsten Szenen,  teilweise überforderten Tony Curtis. Immerhin bekommt der Film meist gerade so die Kurve bevor es zu klamaukig oder zu langweilig wird. Dennoch ist der Ton etwas unausgewogen und leider kaum spannend oder gar gruseilig. Im Finale ist dann alles egal und man bekommt ein Feuerwerk an absurden quatsch geboten. Fazit: Krude und dadurch unterhaltsam. 6/10

279. Fear Street: 1994 (Netflix) – Eine große Verbeugung vor dem Slasher-Genre - und hier sei vor allem  „Scream“ genannt. Das neunziger Feeling kommt dabei überhaupt nicht zum Zuge und alles sieht aus und hört sich an wie 2021. Damit man doch weiß das die Handlung1994 spielt, sieht man einen Walkman, einen alten Computer und verwendet, auch in unpassenden Augenblicken, bekannte  und gute Songs  um einen in die Zeit abzuholen. Leider läuft auch mal der eine oder andere Song der 1994 noch gar nicht erschienen ist – ach kommt schon Leute…sitzen 6. Auch sonst ist das ziemliche Grütze:  Die beiden Hauptfiguren sind natürlich lesbisch, was uns sogar  mit einem Twist(!!) an den Knopf geknallt werden muss (wird leider dabei nicht mal für eine heiße Sexszene genutzt😎), verhalten sich dumm und sind durchweg fast alle unsympathisch.  Dazu gibt es einen dicklichen schwarzen Nerd,  der wie 12 aussieht, aber mit einer heißen Chick anbandelt (na klar), Plotholes ohne Ende (leben in der Stadt überhaupt Leute wenn es dunkel wird? Ist im Krankenhaus sonst keiner beim Überfall den es kümmert das die Jugendlichen angegriffen werden oder einer der mal die Leichen meldet? Selten wurde ein Krankenwagen so einfach gestohlen wie hier und wird dazu auch noch genutzt überall hinzufahren! Das Unfallauto steht auch viel später genauso da wie zum Unfall trotz vorherigen Polizeieinsatzes – kein Abschleppwagen für den reichen Jungen vorhanden? Die Kette mit  der gefesselten Hexe ist in 400 Jahren nicht gefunden worden, obwohl sie nur einige Zentimeter unter dem Laub liegt.  Der Freund wurde gerade getötet, aber man will kurz darauf eine Nummer mit der Ex schieben und so weiter…). Man schaut nur Gleichgültig zu und ärgert sich über den Schund. Immerhin gibt es ein paar nette, handgemachte Splatterszenen, aber das war es auch. Murks! Gucke ich die anderen Titel noch? Vermutlich. 4/10  

280. The Tomorrow War (Amazon Prime) – Hier bekommt man schon zu sehen, dass der Film ein fettes Budget hatte: Es gibt gute Effekte, einige coole Bilder, die Action geht sehr ordentlich zur Sache, der Sound ist fett und die Aliens machen schon was her. Tja, mehr braucht man heute wohl nicht mehr. Denn die Handlung ist mal wieder durchweg DUMM. Sobald man nur leicht über die Mission und diverse Inhalte Nachdenkt, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Ich fand es jetzt nicht ganz so schlimm wie bei „Army of the Dead“, aber echt sehr nah dran. Leider scheint es keinen in Hollywood mehr zu interessieren und so denken sie einfach ihr Publikum ist durchweg geistig umnachtet. Gut, oft genug hat der Stumpfsinn ja dennoch Erfolg. Letztendlich war der Film immerhin ganz unterhaltsam und die 140 Minuten vergingen schnell, so dass die Zeit nicht vollends vergeudet war. Aber wenn solche Drehbücher die Zukunft sind, dann will ich keine Kritik mehr über die B-Filme lesen, die inzwischen auch mal deutlich logischer ausfallen. Da helfen dann auch nicht mehr  ordentliche Darsteller, die auf Autopilot durch den Film wandern – okay, doch ein bisschen. 5/10

1 Kommentar:

Brice hat gesagt…

Also vom Gefühl her hattest du schon deutliche miesere Monate :D

Tomorrow War hat mir schon ziemlich Spaß gemacht (7-8/10). Für mich passte das Verhältnis Action und "Story". Vor allem weil man am Anfang erstmal auf die Bremse getreten ist und auch die erste Begegnung in der Zukunft nicht gleich den halben Planeten in Schutt und Asche gelegt hat, sondern mehr ein Häuserkampf war. Im Laufe des Films steigerte man sich dann. Strahovski sehe ich auch sehr gerne, hat schon in Chuck und Dexter eine gute Figur abgegeben und mir auch in 24 sehr gut gefallen. Eine der wenigen Frauen die Action und Aussehen gut kombinieren können und sogar als Schauspielerin durchgehen. Kritik an der Story verstehe ich ehrlich gesagt nicht, denn in dem Moment wo Aliens und Zeitreisen drauf steht, ist doch klar das es irgendwie bekloppt ist. Das ist auch bei Terminator, Transformers und Co. so. Auf Anhieb fällt mir da eigentlich nur die hervorragende Neuauflage von Planet der Affen ein wo man es wirklich hinbekommen hat eine glaubwürdige, gut erzählte Origin Story in große Bilder und Sets zu verpacken. Ich glaube das wird Hollywood nie wieder so hinbekommen, auch weil es völlig entgegen der aktuellen Verkaufsargumente ist. Daher setze ich Ausnahmsweise auch mal wieder große Erwartungen in Reeves Batman Version.

Mit Bosch bin ich jetzt durch und empfinde es auch als eines der Serienhighlights der letzten Jahre. Mal sehen wie und ob es damit noch weitergeht.