Montag, 20. Mai 2019

Trailer "15 minutes of war"

In der französischen Kolonie Dschibuti wird ein Schulbus von Terroristen entführt. Die Kidnapper drohen mit der Hinrichtung der Schüler, weil der bBs aufgehalten wird, bevor er die Grenze nach Somalia überquert. Bald ist eine Spezialeinheit aus Frankreich vor Ort, die die Schüler befreien soll, ohne dass es Opfer gibt.

Buchreview "Totenlust" E. Lee

Eward Lee. Zuerst verschwindet ein Sarg samt Leiche, dann ein Mädchen, das im Rollstuhl sitzt … Und das ist erst der Anfang des Grauens. Welcher Teufel sucht die kleine Stadt Tylersville in Maryland heim?

Der Erstling von Edward Lee - und ein Buch, das sein ganzes Können zeigt, bevor er sich mit seinen Extremtiteln den Ruf erwarb, zwar eine bestimmte Klientel erfolgreich bedienen zu Können, aber als Schriftsteller eher am unteren Ende der Skala zu existieren. Der Mann wird gnadenlos unterschätzt und verkannt. Ein faszinierendes Buch, das grusligen und auch teilweise etwas härteren Horror bietet, der aber nie so explizit zelebriert wird, wie man es in anderen Publikationen kennt und die sexuelle Komponente kann man hier getrost vernachlässigen. Wer hier auf einen derben und blutrünstigen Kracher mit diversen Abartigkeiten erwartet/erhofft hat, wird wohl eher enttäuscht sein. Stattdessen wird die Leserschaft bedient, die sich eine ausgefeiltere Story mit Charakteren gewünscht hat, mit denen man mitfiebern kann oder die man einfach verabscheut. Und weil schon dieses Buch in der Redneckwelt angesiedelt ist, bekommen die auch ordentlich ihr Fett weg. Geradliniger und fesselnder Horror, der gut zu unterhalten weiß und eine feine Horrorgeschichte zum Besten gibt, die sich mit den Werken einiger Größen messen kann. Spannung, Atmosphäre, Humor - alles sitzt. 8/10 kriegt er hierfür problemlos ins Zeugnis geschrieben. Ist ja eh nur meines, da ist es nicht so schlimm.

Musik "Crank it up" Colt Ford

Country-RAP aus dem tiefen Süden.

Trailer "Worth"

Martial Arts Drama mit Tony Todd.

Fun "Alkohol stört"

Ein lebensechtes Drama.

Shane Schofields Movie Of The Week: Seal Team 8


Warum?

Krachende B-Action mit einem furiosen Showdown, der auch A- Produktionen in den Schatten stellt.

Medium:

Bei uns nur als DVD erschienen, aber z.B. in den USA auch als Blu-ray veröffentlicht. Hier auch unbedingt als HD-Medium zu empfehlen.

Wertung:

8/10


Donnerstag, 16. Mai 2019

Trailer "Angel has fallen"

Anschlag auf den Präsidenten und Banning ist der Böse als gefallener Schutzengel. Angeblich. Sieht nach typischer Millennium-Ware aus, aber guckbar.

Neuer Trailer "Domino"

Ein Polizist aus Kopenhagen will Gerechtigkeit für den Mord an seinem Kollegen.

3. Versuch Trailer "Daughter of the wolf"

Mal schauen, ob es den neuen Trailer länger hält.

Trailer "Head count"

Während eines Kurzurlaubs in Joshua Tree werden Gruselgeschichten am Lagerfeuer zum besten gegeben. Als einer der Teens eine Story aus dem Internet vorliest, scheint etwas unter ihnen zu sein. Er hat mit seinen Worten eine grausame Kreatur beschworen, die sie nun alle als Ziel ausgewählt hat, um ein Ritual zu erfüllen.

Trailer, TV-Serie "The son - Staffel 2"

Die Geschichte des Eli wird hier weiter auf zwei Zeitebenen erzählt. Von der Eroberung des Westens über den Ölboom bis hin zur Supermacht - Eli steht für Amerikas Geschichte.

Buchreview "Die Grenze" R. McCammon

Robert McCammon. Seit ewigen Zeiten wütet ein Krieg zwischen den monströsen Gorgonen und den schemenhaften Cyphern im All.  Uns Menschen weit überlegen, stellt die Erde für diese beiden Rassen nur ein weiteres Schlachtfeld dar, das von ihnen binnen kürzester Zeit verwüstet wird.
Übrig bleibt eine lebensfeindliche Welt, in der sich die letzten Überlebenden noch einer zusätzlichen Gefahr gegenüber sehen. Denn als Folge der verheerenden Kämpfe verwandeln sich viele Menschen in kannibalische Monster mit einem unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch. In dieser Welt erwacht ein Junge. Er weiß nicht, wer er ist, aber er spürt, dass übermächtige Kräfte in ihm wohnen. Und eine unsichtbare Kraft scheint ihn an einen ganz besonderen Ort zu ziehen, wo sich das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.


Robert McCammon wurde mit Werken wie "Die schwarze Pyramide", "Höllenritt" und eingen weiteren Romanen bei Knaur verlegt. Danach war lange Sendepause. Beim Festa-Verlag kamen dann "Wolf's hour" und "Swans Song". Beim Luzifer-Verlag erschien nun "Die Grenze" und zudem wird dort die Matthew Corbett-Reihe verlegt. Also genug Lesestoff in deutscher Sprache auf dem Markt, um nicht darben zu müssen. Und die Luzifer Verlag-Veröffentlichung "Die Grenze" beweist ein weiteres Mal, dass es sich lohnt, auf einen neuen McCammon zu warten. Auch das Cover-Artwork ist der gewohnte Hingucker aus dem Hause Schubert. Da konnte eigentlich nichts schiefgehen. Passierte glücklicherweise auch nicht. "Die Grenze" kann locker mit ähnlich gelagerten Geschichten um das Ende der Welt, wie wir sie kennen mithalten und zudem ist McCammon weit davon entfernt, seinen Stil durch Füllmaterial und Drama-Gelaber ohne Ende zu verwässern. Eine Mischung aus Sci Fi-, Horror- und Endzeit-Roman, der die eine oder andere Überraschung birgt und von Beginn an temporeich an den geneigten Leser gebracht wird. Der sieht sich dem Geschehen ebenso gespannt gegenüber wie der Junge, der nichts über sich weiß und direkt in eine Welt geworfen wird, die er nicht kennt, die ihn ängstigt und in der er seine Identität suchen muss, während die Menschheit zwischen zwei feindlichen Völkern aus dem All brutal, skrupellos und actionreich zerrieben wird, ohne eine wirkliche Chance zur Gegenwehr zu haben. Wer sich an "The Stand" von Stephen King, als er noch hochklassigen Stoff verfasst hat, erfreuen konnte, kommt hier auf seine Kosten. Furchterregende, in blutroten Farben geschilderte Monster, die kaum zu bezwingen sind und durch ihre totale und radikale Dominanz die Erde völlig ausradieren können in ihrem Kampf gegeneinander. Hier ist der Mensch nicht die Krone der Schöpfung, für die er sich gerne hält. Er ist nicht mehr als das Kleingetier, das er überfährt, wenn er mit seinem Luftverpester auf die Straße gondelt: keinen Gedanken wert. Oder denkt man an die Kleinstlebewesen, die man bei einem Spaziergang zertampelt? Nope. Und genau dieses Kleinstlebewesen ist in dieser Auseinandersetzung der Mensch. Wen juckt es, wenn der ausgerottet wird? Von den beiden Kriegsparteien jedenfalls niemand. Nach und nach wird das Wesen des Jungen offenbart und mit ihm eine kleine Chance, die Welt vielleicht zu retten. Steigende Spannung, stilsicher verfasste Dytopie und kaum Larifari mitaltbekannten Versatzstücken verdichten sich zu einer mit frischen Ideen angereicherten Saga um das Ende der Welt, die ihresgleichen sucht. Ein Meisterwerk vom Luzifer-Verlag nach Deutschland gebracht. Kauf- und Leseempfehlung bei 10/10.

Musik "My criminal records" Jimmy Barnes

Titeltrack vom neuen Album des Meisters.

Trailer "Southern chillers"

Zwei Serienkiller - vier Stories. Verortet im tiefen Süden der USA.

Weiterer Spot "Godzilla 2 - King of the monsters"

Eine entscheidende Schlacht bahnt sich an.

Trailer "Matriarch"

Nach einem Unfall nimmt ein Farmer einen Mann und seine dessen Gattin auf. Bald hegen die beiden Gäste einen schrecklichen Verdacht.

Trailer "A witness out of the blue"

Neues Crime-Movie mit Louis Koo.

Trailer, TV-Serie "Black Summer"

Nach dem Ende von "Z-Nation" gab es kein Halten mehr bei The Asylum: eine neue Zombieseuche musste her.

Trailer "Strangers at the door"

Ein friedlicher Familienabend wird jäh von drei maskierten Eindringlingen unterbrochen. Nachdem sie die Leute erst im Ungewissen ließen, eröffnen sie ihnen den wahren Grund ihres unerwünschten Besuches.

Dienstag, 14. Mai 2019

Trailer "Escape plan - The extractors"

Der scheint genauso hervorragend zu werden wie der Vorgänger. Was bzw. wieviel zahlt die Emmett/Furla/Oasis-Schmiede Darstellern wie Stallone oder Willis, dass sie für derart lustlos runtergekurbelte Filmchen ihren guten Namen riskieren?