Sonntag, 24. März 2019

Trailer "Abduction" S. Adkins

Ein Mann findet sich in Ho Chi Minh City wieder und kann sich an nichts mehr erinnern (Hm, da verpasst er "Freitags schwänzen für Futter" und ähnliche Rattenfänger-Phänomene). Und während er dann die Stadt erkundet, um Hinweise zu finden, finden die ihn: im Form diverser Angreifer, die ihn nicht gerade sanft behandeln wollen.

Neuer Trailer "The mummy reborn"

Jugendliche Pleitiers überfallen zwecks Finanzaufbesserung ein Anitquitätengeschäft. Dabei fallen ihnen eine Mumie und ein Amulett in die gierigen Finger. Natürlich verfluchtes Zeug. Aber nicht wirklich sooo schlimm - weder Tom Cruise noch Grete Thunberg tauchen plötzlich auf. Die Zukunft ist gesichert.

Neuer Trailer "General Commander"

Der Sensei mal wieder als CIA-Mann, der in Asien seinem Team auf die Sprünge hilft und andere für sich springen lässt. Wunschgedanke: Do your own stunts. Wie weit es mit meiner Lernfähigkeit her ist, belegt die Tatsache, dass ich schon wieder überlege, den Film, die DVD zu ordern.

Trailer "Killer weekend aka F.U.B.A.R."

Zum Junggesellenabschied schenken ihm seine Freunde eine Paintball-Zombie-Hatz in freier Natur. Findet Sam zwar dämlich, aber was soll's. Pech, dass das Spiel bald von der Realität eingeholt wird und sie um ihr Leben kämpfen müssen.

Trailer "Blacklight aka villains"

Eine Handvoll Krimineller kämpft um ein altes Gewand, das unbesiegbar machen soll.

Buchreview "Treibjagd in den Tod"

Don Smith. Die Ladung ist in den Türen von sechs feuerroten Autos versteckt: Rauschgift. Doch diesmal wollen die Jäger mehr als nur kleine Dealer fangen, sie wollen den Boss. Dieser Job ist für Phil Sherman das schiere Himmelfahrtskommando.

Heute mal Krimikost aus den Siebzigern. Und das merkt man dem Buch auch an. Internationales Verbrechen und ein US-Agent, der zum Aufklären um die Welt geschickt wird. Da die Spuren der Gangster in die Türkei und nach Frankreich führen, zieht es Phil Sherman nach Nizza, Paris und Marseille. Selbstverständlich lässt er keine Chance aus, die Frauen Frankreichs näher kennenzulernen, die selbstverständlich begeistert sind, kommt er doch schnell auf den Punkt, hehe. Zwischendurch wird mal in eine Bande eingschlichen, den einen oder anderen Miesling erschossen und die Drogenroute völlig zerstört. Müssen sich neue Banden eben neue Wege suchen. Insgesamt erinnert die Geschichte etwas an einen Versuch, einen Bondverschnitt amerikanischen Zuschnitts zu kreieren. Mit rund 125 sehr klein bedruckten - heute würden da sich 300 Seiten draus werden - Seiten und eingermaßen flott skizziert schnell konsumierbarer Krimi, der heute schon etwas altbacken wirkt und gegen Kracher aus dem Luzifer-Verlag ("Run") oder dem Festa-Verlag ("The gray man") die gleichen Chancen hätte, wie der berühmte Schneeball in der noch berühmteren Hölle, aber für lockere Lektüre zwischendurch oder auf dem Weg zur Arbeit - nicht am Steuer des eigenen Autos lesen, nehmt das Wägelchen vom Ehepartner - passt das schon. 5/10.

Musik "My Song" Glass Tiger

Mittlerweile 31 Jahre alt und von der vorletzten LP - ja, die gab es wirklich, Kinners - der Band, die Best of später weggelassen. Und jetzt wollen die tatsächlich ein neues Album bringen. Kaufpflicht.

Clip "Impossible monsters"

Psycho-Doc startet eine Schlafstudie, interessiert sich dabei vorrangig auf Albträume. Als einer seiner Probanden ermordet wird, steht er vor einer Herausforderung.

Trailer "Broken Ghost"

Um Vorgängen in ihrer Vergangenheit zu entfliehen, ziehen die Days mit Tochter nach Montana. Und die Tochter will nun eigene Wege gehen, doch dabei sind ihr nicht nur die alten Geheimnisse im Weg.

Teaser "Fuck your immortality"

Zwei Althippies suchen ihren Freund von damals. als sie ihn dann endlich finden, ist er nicht gealtert und stellt sich als Unsterblicher heraus, der endlich abkratzen will. Hilfsbereit wollen sie ihn endlich um die Ecke bringen. Stellt sich aber als echt schwierig heraus. Und dazu kommen noch blutrünstige Ninjas, Wrestler, uralte Rituale und ein paar grantige Metalheads. Klingt putzig. Schaut putzig aus.

Trailer "The cannibal club"

Ein wohlhabendes Paar hat die Angewohnheit, ihre eigenen Mitabeiter zu verspeisen. Bei derartigen Auftischungen ist eine Mitgliedschaft im "Cannibal club" natürlich nicht weit. Doch der Kongressmann und Leiter des exklusiven Clubs hat ein Geheimnis, das die Frau von Otavio entdeckt. Und schon ist das Leben der beiden in großer Gefahr.

Samstag, 23. März 2019

Trailer "Avengement" S. Adkins

Rauer und richtig derber Trailer. Im Knast machen ihn die Wärter zum Killer - sobald er draußen ist, zeigt er ihnen, dass er überaus lernfähig war. Da macht er keine Gefangenen.

Neuer Trailer "John Wick 3: Paraballum"

John Wick- zum Abschuss freigegeben.

Trailer "Paskal"

Militäraction aus Malaysia für Netflix.

Trailer, TV-Serie "Critters - A new binge"

Waren ja damals ganz nett, die ersten beiden Filme und den Herrn bzw. damals Buben DiCaprio im vierten Teil natürlich nicht beachtet. Aber ob wir davon jetzt ne Serie bräuchten?

Trailer "Deadwood - The Movie"

Fortsetzung der Serie als TV-Movie. McShane und Oliphant sind wieder dabei. Genügt mir völlig.

Buchreview "Dragon teeth" M. Crichton

Michael Crichton. Wyoming, 1875: So wie die Erde unter den donnernden Büffelherden des noch wilden Westens bebt, wird die Welt von der Entdeckung einer noch größeren, viel älteren Naturgewalt erschüttert. Fossile Funde belegen: Einst müssen riesige Urzeitwesen die Erde bevölkert haben - die Dinosaurier. Damit rückt ein wenig beachteter, aber revolutionärer Wissenschaftszweig, die Paläontologie, ins Licht der Öffentlichkeit. Der lebensgefährliche Wettlauf zweier Wissenschaftler: Nach einer wahren Geschichte ersann Michael Crichton einen seiner ersten Thriller - entstanden 1974 und bislang unveröffentlicht - um Gier, Obsession und den Anfang einer neuen Zeit.

Den Erwerb des Buches zu erscheinen im letzten Oktober hab ich mir gespart. Wollte der Verlag doch wahrhaftig für ein Frühwerk des Bestsellerautors späterer Tage €22 für rund 300 Seiten. Hab ihn mir jetzt günstig für wenige Euronen gegriffen. Nennt man Grabbeltisch. Ja, auch ein Crichton findet dort seinen Platz und meines Erachtens zu Recht. Amerika als gespaltenes und grundkapitistisches Land, in dem der Stärkere gewinnt. Nicht neu, denn darauf baut das Land seit seiner Gründung auf. Wer im Weg ist und nicht mithalten kann, wird ausgemerzt. Miese, hinterhältige Tricks und Gier sowie Egosimus herrschen seit jeher vor. Seien es die Konzerne oder auch die Präsidenten allesamt - es immer das gleiche Spiel. Und hier spielt der Autor mit geschichtlich belegten Namen wie Earp oder Custer, die er oberflächlich ins Geschehen einbaut, damit ein Ostküsten-Dandy aus reichem Hause, der in den bösen Wilden Westen, vor dem die Mama wegen dieser mordlüsternen Indianer immer warnt, geht, um von dort als gestählter und echter Mann zurückzukehren. Die Wette, die William Johnson dazu treibt, ist nebensächlich. Sobald er die beiden Kontrahenten kennenlernt, die sich um die alten Knochen balgen wie wilde Hunde, ist es vorbei mit dem Spaß. Eigensinnige und skrupellose Typen, die nur ihren Erfolg im Sinn haben und die beteiligten Studenten einfach nur ausnutzen. Kostenlose Arbeitstiere, man nennt sie heutzutage auch Praktikanten. Von wegen "Jurassic Park" - da war "Der Canyon" von Douglas Preston weitaus lohnender, obwohl auch nur Mittelmaß. Im Endeffekt hat Michael Crichton zu Zeiten, als der Westernroman noch in seiner Blütezeit stand, einfach einen mit etwas Wissenschaft und Exkursion angereichert, diverse "Fakten" hinzugefügt und dann lapidar abgehandelt. Reservate, Black Hills, Goldfunde, Siedlerströme und Goldsucher-Invasionen, Landraub, Betrug an der indianischen Bevölkerung, die Lebensmittelzuteilungen für die Reservate und und und. All das ungenau und teilweise auch unrichtig in einem Stil wiedergegeben, der belegt, dass der Autor noch am Anfang seiner Karriere stand, wie es halt jedem blüht, der in irgendeinem Job startet und dazulernen muss, und alles doch relativ seicht daherkommt (wie später nach den ersten größeren Erfolgen und Höchstbeträgen für die Filmrechte an seinen Büchern oft auch wieder dargeboten, um "drehbuchgerechter" zu werden). Klar, den liest man flott weg, aber die Story des Jungen, der in den Westen geht und später an der Ostküste als richtiger Mann gefeiert wird, der all seine Kritiker beschämt, ist doch schwer abgedroschen und klischeehaft. Schnell weggelesen und schnell weggelegt. Muss man nicht unbedingt haben, gerade, wo es heutzutage auf dem Markt bessere Stoffe gibt. Ich habe ja schon so einige Bücher diverser Verlage und Autoren im Hinblick auf Veröffentlichungen kritisiert, die doch literarisch sagen wir wenig fordernd waren. Für den schnellen Konsum haben wir da etliche Lektüre anzubieten, die allerhand Genres bedient. Von der Action über Horror zu Extremtiteln oder irgendwelche schlauen Ratgeber und Schnulzen, dargeboten von Verlagsschwergewichten und Massenpublizierern bis hin zu Kleinstverlagen. Tja, genau da kann man auch "Dragon teeth" einordnen. 3/10.

Musik "I'll never let you go" Steelheart

Vom Frontiers Rock Festival 2017.

Trailer "The wedding guest"

Jay hat ein Geheimnis. Und mit dem sowie einer Knarre und einem Entführungsplan reist er von England nach Pakistan und entpuppt sich als Hochzeitsgast, der sich gleich mal die Braut greift und mit ihr als Geisel über die Grenze nach Indien flieht.

Trailer "Liang Qing Ju Zhong Ju"

Ausgewiesen als Action-Thriller Marke China.