Samstag, 18. August 2018

Trailer "Ahockcalypse"

Und um das Filmwochenende endgültig zu schrotten, gibt es nach Dschungelknast (besser als jeder von RTL) nun noch Hockey-Zombies, bei denen zum endgültigen Hirnschlag nur noch ein Kommentator namens Dahlmann fehlt, Deutschlands fähigster Stand Up Comedian.


Trailer "Amazon hot box"

Studentin wird während Unruhen in einem fiktiven Dschungelstaat aufgegriffen und in Höllenloch von Knast gesteckt.

Musik "Lazy" Jimmy Barnes + Joe Bonamassa

Einige recht edle Sachen bei den Neuvertonung der Deep Purple Goodies.

Freitag, 17. August 2018

Trailer "Scorpion King 5: Book of souls"

Da hat Universal den Herrn Zack McGowan wohl nach "Death race: Anarchy" gleich dabehalten, um diesen hier zu drehen.

Trailer, TV-Serie "Iron Fist - Staffel 2"

Ich konnte mich bisher nicht entschließen, überhaupt die erste Stafel zu erwerben.

Buchreview "Kalte Gier" R. Amphlett

Rachel Amphlett. Dan Taylor arbeitete als Bombenentschärfungsspezialist bei der Britischen Armee, bis ein Sprengsatz drei Männer seines Teams tötete. Von den Albträumen dieses Ereignisses gequält, lebt Taylor ein Leben am Rande der Selbstaufgabe – bis zu jenem Tag, an dem er von einem alten Freund eine Sprachnachricht erhält, wenige Minuten, bevor dieser kaltblütig hingerichtet wird.
Das Attentat bringt ihn auf die Spur einer internationalen Verschwörung, bei der es um erneuerbare Energien und eine Geheimorganisation geht, die vor nichts zurückschreckt. Auch nicht davor, eine Bombe ungeahnten Ausmaßes in der Londoner Innenstadt zu zünden.
In einer Hetzjagd um den Globus muss Dan Taylor den Hinweisen seines Freundes auf die Spur kommen, bevor es zu spät ist. Quelle: Amazon.de


Da wurden etliche Namen als Referenz in den Ring geworfen, um den Titel und die Autorin zu bewerben: Vince Flynn, Robert Ludlum, Lee Child, Michael Crichton usw. - hohe Erwartungen sind also schon einmal vorprogrammiert. Und werden zumindest nicht in der Dimension erfüllt, die langjährige Leser mit diesen Namen verbinden. Man hat der Autorin damit eher keinen Gefallen getan, denn Rachel Amphlett kann Thriller und Action, das wird schnell klar. Story und Stil sind aber eher auf dem Massenmarkt zu verorten, da einige Klischees von Beginn an bedient werden. Held mit Trauma und folgendem Suffproblem, das sich von Hochpromillestand in Sekundenschnelle auf Null löst, wenn er gefordert wird und nicht wieder auftaucht. Da zittern keine Pfoten, da juckt es nicht nach einem Drink, keine Einschlafprobleme - nichts. Wie es echten Helden in den meisten Stories so ergeht, sie überwinden alles in kürzester Zeit. Wer den Helden dann bald knuddeln wird, ist auch zügig auszumachen und die Szene, in der er die Lady der Wahl in eine Ecke zum Knutschen zieht, damit man sie beim Spionieren nicht entdeckt, ist doch sehr abgedroschen. Also hiermit sind die Zutaten für einen "normalen" Thriller erfüllt, der leicht den Weg in die Regale von Buchhandlungen findet. Genug gemeckert. 
Die Idee mit dem neuen und umweltschonenden Superkraftstoff, der selbst die Windenergie in den Schatten stellen würde, ist schon einmal ziemlich neu. Danach werden die Fronten geklärt und im Gegensatz speziell zum Meister Robert Ludlum weiß man auch schnell, wer hier wo die Fäden zieht und welche Seite bevorzugt. Dennoch bleibt genug Spannung, um den Leser bei Laune zu halten und sich nicht durch das Buch quälen zu müssen. Aus einer eher lokalen Verschwörung wird ein weltumspannendes Netz an Gier um die neue Kraft aus der Erde, den seltenen Mineralien, die uns eine gesunde Zukunft versprechen. Die Jagd danach ist actionreich geschildert und Rachel Amphlett kann hier richtig gut punkten. Ihre Haupt-Charaktere gewinnen schnell Sympathien und man kann (könnte) mitfiebern. Ihre Gestaltung ist zwar eher nach einer to-do-list erfolgt, so hat es den Eindruck, aber wenn man sich umschaut in der Thrillerwelt, gibt es auch kaum tragende Figuren mit Ecken und Kanten und wer sich an etwas aus der riesigen Schreibwerkstatt aus dem Hause Patterson traut, wird feststellen, dass seine vielen Lohnschreiber noch weniger innovativ bei den Figuren sind. Also ist Rachel Amphlett hier doch eindeutig vorzuziehen. Und nach dem ganzen Namedropping werfe ich einen weiteren in den Ring: Gayle Lynds. So wie jene kann/könnte Amphlett ohne Schwierigkeiten zu den Autoren stoßen, die an der von Robert Ludlum noch zu Lebzeiten konzipierten "Covert-One-Reihe" arbeiten. Da wäre sie dann in Gesellschaft von Leuten wie Kyle Mills oder Joseph Finder und Konsorten. Sozusagen die Elite der zweiten Reihe. "Kalte Gier" ist jetzt kein Actionbrett vor dem Herrn, aber gute Unterhaltung allemal. 6,5/10.

Trailer "Skeleton in the closet"

Horrorkomödie um eine Horrorshow im TV und ihren größten und wohl auch jüngsten Fan, die junge Jamie. Sie muss sich nicht nur mit einer fehlenden Episode sondern auch mit dem neuen Babysitter auseinandersetzen.

Trailer "Danger one"

Als zwei Sanitäter bei einem Verletzten eine Million Dollar cash finden, überwältig sie die Gier - und das führt zu einer Nacht der Gewalt.

Musik "Snake eyes" Bride

Lang ist es her seit der letzten Knallerscheibe, aber hier ist die Richtung klar: Skid Row lassen grüßen.

Donnerstag, 16. August 2018

Shane Schofields Movie Of The Week: 24 Stunden Gejagt aka Brothers In Arms


Warum?

Unbekannter, aber durchaus spannender und ruppiger Backwood-Horror-Action-Thriller mit guter Besetzung und versierter Inszenierung.

DVD / Blu-ray / UHD-Blu ray?

Leider bisher nur auf VHS erschienen. Bei uns erstaunlicherweise sogar ungekürzt!

Wertung:

7/10




Mittwoch, 15. August 2018

(Kurz-)Review, Trailer "Operation Red Sea"

Erst ein Einsatz gegen somalische Piraten, dann nach Nordafrika, um nach einem blutigen Putsch chinesische Zivilisten zu retten. Bei der Gelegenheit muss man feststellen, dass auch schwer radioaktives Material für Terroristen geliefert werden soll, die damit schmutzige Bomben bauen und weltweit Anschläge verüben wollen. Dies gilt es zu verhindern.

Dem Film mangelt es an nichts, das die Amerikaner nicht schon vorexerziert hätten. Patriotismus - aber nicht bis zum Erbrechen, da gab es schon Schlimmeres -, Helden, die sich für die Kameraden opfern und nicht weniger als die Rettung der Welt vor bösen Piraten oder Terroristen. Einzig die CGI stellen ein kleines Manko dar, das aber durch die gewaltige Action übertüncht wird. Von knapp 140 Minuten Laufzeit sind rund 110 vollgepackt mit Actionkrawall jeglicher Art. Drohnenangriffe, Panzerkämpfe, (erzwungene) Selbstmordattentate, Minen, Attacken auf Kriegsschiffe, Wüstenstürme und fiese Wüstensöhne. Das alles verpackt in blutigste Szenarien (Metzger-Bus) und Dauerfeuer. Und wenn es um die Helden der Aktion geht, darf auch hin und wieder das Element der Spannung Einzug halten. Auch die Charakterzeichnung unterscheidet sich wenig von einem gleichgearteten US-Film inklusive Klischees. Aber wie bei den CGI geht das alles in einem formidablen Stahlgewitter unter, das die Massen begeistert aufnehmen sollten, wenn ihnen an mehr als nur solider Action liegt. "Operation Red Sea" legt die Messlatte für andere Filme sehr hoch. Eines DER Actionhighlights in diesem Jahr bisher. Kurzweil ist angesagt. Und Splendid Film gibt am 26.10. hierzulande dann auch Feuer frei. Ich hoffe, dass es dann auch ungekürzt ist. 9/10.
Wer mit derartigen Filmen und wehenden Flaggen - hier die chinesische - nichts anfangen kann, dürfte in seinen Vorurteilen voll bedient werden.

Trailer "Super Mechs"

Superhelden- und Blechbüchsenspielzeug aus China.

Clip "Sacred heart"

Rachethriller mit religiösem Unterton.

Trailer "The dawnseeker"

Statt ein Mineral zur Rettung der Erde zu sammeln, crashen fünf Söldner erst einmal auf dem Alienplaneten, um dann von einer Kreatur gejagt zu werden, die ihnen einiges voraus hat.

Neuer Trailer "Armed"

Mario van Peebles sieht seinen aktuellen Präsidenten im TV und greift zu den Waffen. Ganz eindeutig eine politisch nicht korrekte und rassistisch motivierte Aufforderung zur Gewalt. Oder etwas doch nicht? Ist das vielleicht nur ein Film, ein Werk zur Unterhaltung möglichst vieler Menschen und völlig egal, wer sie sind, wie sie aussehen oder an was sie glauben? Scheint nicht so, wenn die üblichen Pöbler und Meinungsdiktatoren wieder auf ihre Barrikaden gehen und ihre Wortbomben werfen, um andere Ideale zu verbieten oder zu vernichten.

Buchreview "An den Ufern der Verzweiflung" J. Ringo

John Ringo. Inseln und Meere sind nach der Zombie-Apokalypse weitgehend gesäubert. Captain Steve Smith, Anführer der Wolf Squadron, nimmt mit den um sich versammelten Überlebenden Kurs aufs Festland, um den US-Regierungssitz Washington für die Menschheit zurückzuerobern.
Mit Maschinenpistolen, Panzern und weiterem schweren Gerät stellen sich die Kämpfer der Horde Infizierter entgegen. Doch der Rückkehr der Zivilisation auf der verwüsteten Erde steht ein ganz anderes Hindernis im Weg: Gier und Verblendung.


Wenn es nicht gerade ein wirklich wundersamer Zufall bei der Namensgebung durch seine Eltern war, hat sich der Autor passend zu einigen seiner Figuren einen Künstlernamen eines der einsamen Revolverhelden, die den Westen mutig und selbstlos erobert haben, zugelegt. Den von John "Johnny" Ringo. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und so treten auch die Amerikaner in seinen vier Büchern der Endzeit-Saga auf und hier im Besonderen die Familie Smith: großkotzig, überheblich, bedingt freundlich und allwissend. Und die Spitze des (Sch)Eis(s)bergs bildet da natürlich die 13- fast 14-jährige Faith. Es kommt schon vor, dass ich als Leser den Autoren doch folge, wenn sie ihre Hauptfiguren nach "gut" und "böse" sortieren, hin und wieder auch mal entgegen dem üblichen politisch korrekten Zwang Sympathien verteile, aber noch nie ist es mir passiert, dass ich eine als Sympathieträgerin vorgesehene Person derart verachten gelernt habe wie diese Drecksblage Faith. Der Hype um Familie Smith, diese falsche Heldenverehrung, ging mir bei der Lektüre eh schon gegen den Strich, aber diese "lebendes Denkmal"-Tour für die Zwerg-Tussi, die sich voller Spaß mit lauter Mucke durch die Menge metzelt und es für ein Kinderspiel hält und dafür noch von gestandenen Marines und Admirälen oder Politikern angehimmelt wird, hat mir vier Mal die Story gründlich versaut. Da kommt einem dann manchmal die Galle hoch. Da wird jetzt einer oder auch viele sagen, dann hör doch eben auf den Schund zu lesen, doch a) könnte ich die angefangene Reihe ja dann nicht beurteilen und b) insgesamt ist die Mär vom Kampf gegen die Zombies nämlich recht gut gelungen. Strenges, militärisches Setting, blutige Attacken, glücklicherweise neben den oben Genannten noch einige Sympathieträger aber - wie auch sonst bei dem Autorennamen - ein typisches und ultrapatriotisches amerikanisches Selbstverständnis von wegen "wir sind die Besten und müssen den unfähigen Rest der Welt retten". Rasante Kampfszenen wechseln sich mit etwas Humor (falls die Familie Smith seinem Humor entsprungen sein sollte, kam der bei mir nicht an) und ner Menge Ballyhoo um seine Hauptfiguren ab. Überspringt man die ausführlichen Hymnen auf die idiotischsten Figuren dieser Saga, bekommt man einen flotten Endzeit-Zombie-Kracher mit allerlei Geballer, direkten Auseinandersetzungen und hohem Blutzoll, der Actionfans doch zu unterhalten weiß. Aber eben wegen den "Mängelfiguren" ziehe ich die Reihe von Nicholas Sansbury Smith, den "Extinction Cycle", jederzeit vor. Ohne die Familie eine 7/10, mit 4/10. Ja, so hab ich mich über diese Brut geärgert.

Clip "Patient Zero"

Soll von Sony zum 25.10. bei uns erscheinen laut Bluray-disc.de. Nebenbei vermeldet man auch für Ende November "Marine 6".

Neuer Trailer "Die letzte Party deines Lebens"

Österreichische, den Deutschen weit überlegene, Abiturienten wollen nach Schulschwänzen und Jahren des Desinteresses den dennoch gepackten Abschluss in Kroatien auf einer Insel feiern. Bis eine davon veschwindet. Die Angst geht um. Ist der Dragonrage los? Nach und nach wird die Gruppe der Feiernden zu Partyleichen dezimiert. Soll Ende Oktober von Kochmedia in die Läden und Kanäle kommen.

Trailer "Arizona"

Cassie ist eine normale Hausfrau und Immobilienmaklerin, die während der Immobilienkrise Heim und Familie zusammenhalten will. Doch ein enttäuschter Klient entführt sie - mit unerwarteten und blutigen Folgen.

Musik "Beat of the heart"

Single aus dem 13. Album zum 35-jährigen Bandjubiläum.