Der Mai hat mir mit den vielen Serien und neueren Filmen gezeigt, das ich wieder mehr ältere Streifen einstreuen muss. Weil die einfach mehr Spaß machen. Aber man muss und will ja auch auf dem Laufenden bleiben. Außerdem habe ich selbst mit meinem Vorhaben gebrochen nicht zu viele Serien gleichzeitig anzuschauen. Habe ich jetzt doch gemacht und im Mai und Juni werde ich diverse Staffeln deswegen abschließen, um mal wieder auf einer stringenten Linie zu kommen. Aber wo Schatten ist, gab es natürlich auf ein paar sonnige Beispiele aktueller Serien und Filmkunst. Aber wie immer, schaut selbst und macht euch selbst ein Bild, denn meine Kurzabhandlungen sollen euch nur inspirieren, denn meine Meinung wird mehr als einmal konträr zu euren stehen. So soll es auch sein.
ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG
113. Primate (Apple TV) – Affe Gegen Mensch oder doch Affe gegen
Affen? Jedenfalls bekommt ein Haustierschimpanse Tollwut und fängt an eine
kleine Menge junger Menschen zu dezimieren. Neues ist den Machern nicht
eingefallen und auch die Figuren laden wie meist nicht zum Mitzittern ein. Das
Handgemachte an Effekten beim Affen und Mordeffekten werden aber wohlwollend
zur Bewertung dazu gerechnet, sowie die vernünftige Laufzeit und einige
Elemente des Scores. Etwas härter und blutig wird auch mal zwischendurch.
Einmal gesehen und gut ist, wie die meisten Tierhorrorfilme der letzten Jahre. 5/10
114. Gen V – Season 2 (Amazon Video) – Die Charaktere
konnten mich schon bei der ersten Staffel nicht vollends abholen und hier wird
es nicht besser. Klar sind immer noch schräge Ideen drin und die Toilettenszene
wollte ich so auch niemals sehen, aber das reicht diesmal deutlich weniger die
Folgen unterhaltsam zu gestalten. So richtig bewegt hat die Staffel jetzt
nichts und es ist für mich nicht schlimm das hier die letzte Staffel des
Ablegers vorliegt. Insgesamt schwächer als die schon nicht überragende Staffel 1.
5/10
115. Tauchfahrt des Grauens (BD) – Solche spaßigen
Monsterfilme konnte man schon damals nicht wirklich ernst nehmen und heutzutage
ist das teilweise schon extrem putzig, aber auch sehr unterhaltsam. Gerade
diese Tauchfahrt hat für seine Lauflänge eine Menge an Blödsinn und Action zu
bieten und deswegen macht das Zuschauen auch mehr Spaß als bei vielen aktuellen
Möchtegernhits. 7/10
116. The Orphans (Apple TV) – Mal wieder etwas Action aus
Frankreich, was zwar nicht an die echt gute „Verirrte Kugel“ Trilogie
heranreicht, aber auch seinen Stifel runterspielt und in Buddy – Gefilde
reinschnuppert – was ganz gut funktioniert. Braucht etwas, um in die Gänge zu kommen,
aber dann steigert sich die Action immer etwas mehr und es gibt einiges an handgemachter
Action mit ebendieser Hand, Waffe und Auto zu sehen. Das ist weder neu noch
besonders einfallsreich, erfüllt aber seinen Zweck und Alban Lenoir rehabilitiert
sich nach seinem unglücklichen „Lucky Luke“ Auftritt wieder etwas. 6/10
117. Day of Reckoning (Apple TV) – Ein moderner Western mit
Scott Adkins als Bösewicht und Billy Zane als Jäger. Das hat relativ zu Beginn
eine schöne Autoexplosion zu bieten, ist aber über die Laufzeit etwas zu
Actionarm ausgefallen und kommt durch seinen begrenzten Schauplatz fast schon
als Kammerspiel daher. Wenn Action stattfindet, ist die okay aber so wie das
Drehbuch wenig aufregend oder begeisternd. In der Mitte tauchen dann auch
einige kleine Längen auf. Als Country und Country-Rap Fan wird man noch ganz
gut bedient da sowohl vor der Kamera und bei der Musik einige Stars der Szene
auftreten (wie u.a. Yelawolf oder Struggle Jennings) und auf den Country
Alt-Star Trace Adkins treffen. Bedenkenlos Actions-Fans zu empfehlen ist der
Streifen aber nicht, auch wenn es technisch nichts zu bemängeln gibt, kracht es
dann doch leider zu wenig. 6/10
118. Mayor of Kingstown – Season 4 (Paramount+) – Es geht düster
weiter, einige Altlasten werden entsorgt und neue Personen und Feinde tauchen
auf. Insgesamt fand ich die Staffel etwas schwächer, weil man das Gefühl hat
man tritt auf der Stelle. Auch wirkt weiterhin einiges etwas zu unrealistisch,
insgesamt passt die Stimmung aber und Jeremey Renner ist eine sichere Bank. Da
freut man sich dann auf die finale fünfte Staffel. 7/10
119. The Punisher: One Last Kill (Disney+) – So wirklich
gebraucht hätte man diesen One-Shot jetzt nicht wirklich. Die erste Hälfte
sehen wir Frank Castle schon wieder rumheulen und Zweifeln, dann gibt es Action
bei der Punisher wie ein Penner gekleidet ist und am Ende gibt es dann 1 Minute
den Punisher mit Totenschädel. Hatten wir doch alles schon diese Problematik,
warum lässt man den Punisher jetzt nicht endlich mal von der Leine? So wie bei
„Daredevil“? Klar, die Action, die stattfindet ist nett, aber alles irgendwie
unnötig – vor allem wenn man die Gnucci Vorlage von Garth Ennis kennt, ist das
Ganze noch enttäuschender. 5/10
120. Underworld: Evolution (Apple TV) – Wie in der
Erinnerung macht mir Teil 2 weiterhin am meisten Spaß. Das Tempo ist höher, die
Action aufwändiger und die Werwolfkostüme und die handgemachten Effekte sind
klasse. Eigentlich wird hier alles gut abgerundet und ich fand es später sehr schade,
dass man dann fast komplett den Michael Charakter von Scott Speedman aus der
Story geschrieben hat. Aus seiner Hybriden Figur hätte man deutlich mehr
herausholen können. Aber so als erster Abschluss machte Teil 2 wieder eine
Menge Laune. 9/10
121. Cross – Season 2 (Amazon Video) – Staffel 2 steigert
sich etwas kann mich aber als Serie immer noch nicht komplett abholen. Hier ist
aber die Geschichte deutlich interessanter und schmerzhafter vom Hintergrund
und beide Seiten werden gut beleuchtet und dadurch ist nicht alles Schwarz und
Weiß in dem Fall. Optisch und darstellerisch gibt es nicht viel zu meckern und
man kommt gut über die Staffel – aber hintereinander weg wollte ich jetzt auch
nicht unbedingt schauen. Trotzdem hat Season 2 es geschafft das ich auch weiter
dranbleibe. 6/10
122. Mortal Kombat II (Kino) – Nach dem nur ganz
ordentlichen Vorgänger, der nie im Turnier angekommen ist, geht es hier schon mehr
ab. Das Turnier beginnt, die Story wird noch dünner die Action und die Umgebung
fantastischer. Dabei bleiben die Kämpfe aber auf einem sehr normalen Level.
Richtig geile Fights wird es bei „Mortal Kombat“ in Filmform wohl nicht geben. Karl
Urban bringt endlich wieder Johnny Cage auf die Leinwand und hat Spaß an seiner
Rolle, aber in jedem seiner Kämpfe weiß man ja das er das nicht wirklich selber
ist und da geht der Reiz schon etwas verloren. Auch funktionieren nicht alle
Sprüche und Aktionen um seine Figur. Lewis Tan wird wie erwartet auf die
Auswechselbank geschickt und so bleibt eine kleine Steigerung übrig, aber so
richtig geiler MK-Scheiß ist das auch nicht. Ich habe bei dem „Street Fighter“
Film dieses Jahr schon durch die Besetzung ein besseres Gefühl. Hoffe ich
täusche mich nicht. Trotzdem bin ich hier mal vorerst wohlwollend in der
Bewertung. 7/10
123. Play Dirty (Amazon Video) – Hatte nach dem Start viele
negative Kritik gelesen und den Film erst einmal auf die Warteliste nach hinten
geschoben. Nun habe ich mir den doch mal vorgenommen und siehe da: Auch wenn
der nicht an die großen Hits von Shane Black herankommt, macht der Film trotzdem
durchweg Laune. Paar nette Sprüche, einiges an Action und ein flottes Tempo
lässt den doch sehr positiv dastehen. Hätte ich gar nicht gedacht. Zwar turnen ein
paar schwache CGI mal wieder etwas ab, aber der Ton – auch mal durchaus rüde – kann
das gut aufheben. Doch hat mir gefallen, auch wenn Wahlberg nicht unbedingt hätte
sein müssen – aber er war schon schlimmer in letzter Zeit. 7/10
124. Citadel – Season 2 (Amazon Video) – Etwas strukturierter,
durch einige neue Figuren unterhaltsamer und bei der Action immer noch ziemlich
gut aufgestellt. Schauwerte gibt es also wieder, aber so vollkommen überzeugend
ist das Ganze trotz der hohen Kosten nicht. Immerhin geht man mit der einen
oder andern Figur überraschend hart um und Rayna Vallandingham ist hier auch
wieder ein schönes Highlight in den wenigen Szenen, die sie hat – neben einen
gut gelaunten Stanley Tucci. Würde mich aber nicht überraschen, wenn es nicht
weiter gehen würde. So richtig traurig wäre das aber auch nicht. 6/10
125. Kraken (VOD) – Der norwegische Beitrag zum Kraken lässt
sich leider viel zu viel Zeit und schafft es durch leidlich interessante
Figuren in der ersten Stunde einiges an Längen auftreten zu lassen. Es ist zwar
nett nicht immer zu früh das Unheil zu zeigen, aber hier gibt es halt keine
anderen Schauwerte und Spannungsmomente – vor allem weil die Geschichte wieder
vor Klischees nur so strotzt. So ist das leider nur unterdurchschnittlich aber
immerhin ganz gut getrickst später. Rettet dann aber auch nichts mehr. Lieber „Deep
Rising“. 4/10
126. The Yeti (VOD) – Das positive zuerst: Gelungene
Winterkulisse, der Yeti sieht gut aus vom Kostüm her, die Figuren werden ganz
nett eingeführt und Kurzauftritte von William Sadler und Corbin Bernsen. Das
wars. Der Rest ist einfach langweiliger Müll in meinen Augen und nur schwer zu
ertragen. Echt schade da wie gesagt, gerade der Yeti echt gut aussieht. 2/10
127. Beast (VOD) – MMA-Drama mit seinem sehr gut aufgelegten
Daniel McPherson („Strike Back“, „The Osiris Child“, „Infinity“), der alles
gibt für seine Hauptrolle und stark aufspielt und den Kämpfer überzeugend gibt.
Russell Crows Rolle fällt überraschend klein aus und Bren Foster gibt ein gutes
Arschloch ab. Action ist weniger zu finden, wie gesagt eher Familiendrama was
einen aber bei der Stange hält und gut erzählt und inszeniert ist. Der Endkampf
ist dann aber sehr gut eingefangen und gefilmt. Knapp hinter „Warrior“ (soweit
ich mich erinnern kann), mit diesem aber sicherlich die Speerspitze aktuell.
7/10
128. Icefall (Amazon Video) – Joel Kinnaman kämpft in Schnee
und Eis ums Überleben. Das ist nicht mehr als 08/15 Ware leider, ohne besondere
Highlights und fehlende Atemluft, die in der Kälte eigentlich zu sehen wäre.
Das kann man schauen, aber muss man halt auch nicht. Eher belangloser
B-Thriller vom Österreicher Stefan Ruzowitzky. Schade um Kinnaman und Graham
Green in ein einer seiner letzten Rollen. Beide hätten einen besseren Film
verdient gehabt. 5/10
129. Crash Dive (BD) – Michael Dudikoff landete irgendwann
bei ROYAL OAKS ENTERTAINMENT und dieser ist dann auch gleich sein bester aus
deren Output zusammen. Das heißt nicht viel, ist aber ein kleiner solider „Die
Hard“ Verschnitt im U-Boot, welcher aber nicht über durchschnittliche Kämpfe
und Ballereien hinauskommt. Für B-Fans aber noch gut guckbar. 5/10
130. Harry Hole (Netflix) – Starke Umsetzung der
Romanvorlage. Schön düster gehalten, sowohl von der Atmosphäre her als auch von
den Figuren wobei sich Tobias Santelmann und Joel Kinnaman sich perfekt die
Bälle zuspielen und wunderbare Gegenspieler sind. Das ist teilweise
überraschend hart, brutal und skrupellos, dann aber auch gefühlvoll in den
Familienszenen und durchweg spannend erzählt. Vereinzelt steht die Erzählung
etwas auf der Stelle und eine Folge weniger wäre auch nicht schlimm gewesen,
aber sonst bekommt die norwegische Thrillerserie einen klaren Daumen nach oben
und eine zweite Staffel wird sicher geschaut. 7/10
131. Ebola Syndrome (BD) – Jahre nicht mehr gesehen und
schon damals nicht für besonders gut gehalten. Das hat sich auch nicht
geändert. Eher noch etwas schwächer. Anthony Wog überdreht mal wieder und das
Fehlen eines ordentlichen Handlungsfaden hilft auch nicht wirklich weiter.
Sex-Szenen im HK-Kino sind eh immer furchtbar gefilmt und so krass hart und
abartig ist der auch nicht. Für mich eher langweilig und fliegt aus der
Sammlung. 4/10
132. Beaten to Death (VOD) – Bekommt wegen seiner nihilistischen
Stimmung und seiner Härte gute Besprechungen, ist aber am Ende weder besonders
hart noch wirklich interessant. Die unnötige Zeitspringende Handlung ist dünn
und blöd umgesetzt, es gibt eigentlich keine Action und alles nervt vor sich
hin. Kein Wunder das der bisher nicht in Deutschland erschienen ist. Das war
auch mal wieder nichts, dabei war der „Blood Hunt“ vom gleichen Regisseur gar
nicht so schlecht. 3/10
133. Leise weht der Wind des Todes (BD) – Ungewöhnlicher
US-Western der durch seine düsterte und erbarmungslose Stimmung eher an
Italo-Western erinnert. Hier, in diesem brutalen Western, stehen sich aber
Oliver Reed und Gene Hackman gegenüber und bekriegen sich. Das ist nicht nur
gut gespielt, sondern rau und unangenehm. Wie gesagt, ungewöhnlicher und
erstaunlicherweise eher unbekannter Western der härteren Sorte. Fans des Genres
oder der Stars, die diesen Film noch nicht kennen, sollten das Nachholen. 7/10
134. Witchboard (Apple TV) – Zwar basiert der neue Film auf
dem Drehbuch von Kevin S. Tenney, aber eigentlich haben die Filme null
miteinander zu tun. Chuck Russell, der mit dem Remake vom „The Blob“ einen
meiner Lieblingsmonsterfilme gedreht hat, kehrt zum Horror zurück und diesmal
gibt es sogar Hexen und nicht nur Geister wie im Original. Der Rest ist aber
typischer Horror wie man ihn inzwischen zur Genüge kennt. Das ist handwerklich
in Ordnung, erträglich da einiges geboten wird und mit viel CGI-Blut und
einigen handgemachten Effekten vermischt ist. Wobei die FSK 16 nie in Gefahr
gerät. Das ist von der Laufzeit mal wieder zu sehr gestreckt, versucht aber ein
paar frische Ideen mit unterzubringen. Kein großes Comeback für Russell, aber
immerhin auch kein Müll. 6/10
135. The Club (BD) – In einer Zeit erschienen, wo Horror
eher wenig angesagt war und meist im DTV-Bereich endete. Aber in der Zeit sind
trotzdem ganz nette Produktionen entstanden zu denen man auch „The Club“ zählen
kann, der nicht den typischen Slasher Weg geht und dabei eine Handvoll Figuren
einen kleinen Höllentrip durchmachen lässt. Das ist nicht sonderlich hart, aber
teilweise augenzwinkernd und immer mal wieder mit ein paar gelungenen
handgemachten Effekten versehen. Regisseur Brenton Spencer war eh ein guter
Handwerker und konnte ein paar nette kanadische Projekte umsetzen. Mit Kim
Coates und Andrea Roth gibt es auch eine ordentliche Leistung und Joel Wyner
hat sichtlich Spaß und dreht gerne mal auf in seiner diabolischen Rolle. Hinzu
kommt die typische 90er Optik und eine erstaunlich vernünftige Blu-ray, bei der
man nur die Untertitel völlig in die Tonne treten kann. 6/10
136. Lee Cronin’s The Mummy (Kino) – Eher wenig mit Mumien
zu tun und mehr körperlicher, dämonischer Horror der an seinen „Evil Dead“
Vorgänger erinnert. Das ist recht hart und etwas zu lang geraten, hat aber
einige garstige Szenen zu bieten und hält den Ton düster und unangenehm. Das gefällt,
aber man muss wirklich ganz wenig drüber nachdenken, da die Logik wirklich
völlig außenvor gelassen wird, man viele Augen zudrücken muss und die Handlung
doch etliche Schwächen enthält. Vermutlich dem aktuellen Publikum angepasst die
den Film eh nach dem einmal sehen vergessen werden. Schafft man das, kann man
gut mit dem Horror leben. 7/10
137. Man on Fire (Netflix) – Mit dem gleichnamigen Buch oder
den Filmen hat die Serie so gut wie gar nichts mehr zu tun. Bis auf bestimmte
Eckpunkte, aber nicht schlimm da man ja entweder das Buch kennt oder sogar die
beiden Filme. Leider überzeugt die Serie nur in den ersten Folgen und im
Finale. Danach ist zwar das brasilianische Setting gelungen, aber einige
Wendungen sind früh klar, nicht immer logisch, und die eine oder andere Folge
zieht sich dann auch. Wenn Action ist, dann passt es meistens aber für eine
zweite Staffel kann noch einiges an feinschliff vorgenommen werden. 6/10
138. Agent Recon (Amazon Video) – Teil 3 einer Filmreihe von
Derek Ting, dessen beiden vorherigen Teile nicht bei uns erschienen sind. Hier
habe ich nur mal reingeguckt, weil umsonst und um Chuck Norris in seinen
vorletzten Film und Marc Singer mal wieder zu sehen. Da muss man aber schon
einiges ertragen, denn nichts rechtfertigt eigentlich diese komische
Zeitverschwendung. Weil auch die Action einfach niemanden hinter dem Ofen
hervorholt und die Story schon ziemlich verquast ist. Norris ist irgendwie gruselig und seine
wenigen Auftritte erinnern natürlich an frühere Zeiten, wenn er einiges
niedermäht – sonst eher unnötig. Insgesamt ist das alles lahm und schwer
verdaulich und letztlich für mich nur mit Schnellvorlauf zu schaffen. 3/10
139. The Long Walk (WOW) – Schnell noch geschaut, bevor mein
WOW-Abo abläuft. Hätte ich mir auch sparen können. Das Thema ist schwer
umzusetzen, hat wenig charismatische Figuren und diverse Dialoge, die nur
nerven und das Setting ist durch das mäßige Budget auch wenig aufregend. Dann
wird noch das Ende unnötigerweise angepasst und bei der eigentlichen Hauptfigur
ein paar Änderungen vorgenommen, wie auch in der Handlung. Es war wirklich ein
langer Weg…zum Schauen. 4/10
140. Jack Ryan: Ghost War (Amazon Video) – Nett noch einen
Nachklapp der Serie zu bekommen und es ist deutlich Tempo drin und einige
Actionszenen sehen wirklich gut aus, aber so wirklich bringt die Handlung keine
Spannung auf noch krönt es die Serie irgendwie oder gibt den Figuren neue Tiefe.
Staffel 2 bleibt für mich der Höhepunkt, alles danach ist gut zu schauen, aber
gerade der Film schmeckt diesmal sehr nach Agenteneinheitsbrei. 6/10