Wie gewohnt ein vollgepackter Monat, da man in Berlin eh kaum sich auf die Straßen trauen konnte wegen des Glatteises. Zeit also Zuhause genutzt um Serienstaffeln zu beenden und (meist) neue Filme zu schauen. Immerhin war ich trotzdem mal im Kino und es hat sich gelohnt, da "Dust Bunny" ein wunderbarer Film geworden ist. Dann lasst euch mal verschrecken oder inspirieren😉.
ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG
30. A Line of Fire (Amazon Video) – David A.R. White versucht sich abermals als Actionheld, sieht aber zu sehr nach Thomas Gottschalk aus und hat auch nicht die körperlichen Attribute für mich als Actionheld durchzugehen. Auch der Rest ist zu generisch und trotz Jason Patric und Cuba Gooding Jr. ist hier auch nicht viel zu holen. Es gibt sicherlich schwächere Titel, aber auch nichts, was heraussticht. Nicht einmal mehr Katrina Bowden optisch. Irgendwann lief der nur noch so nebenbei und dann war er auch schon unspektakulär zu Ende. 3/10
31. Dark Matter – Season 1 (Apple TV) – Blake Crouch setzt sein eigenes Buch für APPLE um, kann aber leider nicht über alle Folgen die Spannung und das Interesse halten. Gerade zu Beginn und zum Finale stolpert das Geflecht über seine eigenen Beine und öffnet doch viele Fragen, auf die man nicht genauer eingehen sollte. Auch hätte man aus den Welten etwas mehr herausholen können und das Verhalten einiger Figuren lässt sich auch nicht immer leicht mit einem Schulterzucken überwinden. Hinzu kommt das ich nicht unbedingt ein Joel Edgerton Fan bin, was den Zugang etwas erschwert. Gut gespielt und besetzt ist das aber allemal, aber die interessante Idee kann nicht immer voll überzeugen in der Umsetzung. 6/10
32. Frankie Freako (Apple TV) – Steve Kostanski ist einfach genauso ein Nerd wie die Leser dieses Blogs. Mit wenig Geld setzt er gerne Hommagen um, oder seine eigenen schrägen Ideen. Hier haben wir so ein „Cabbage Patch Kids“ versus „Critters“ oder „Gremlins“ Verschnitt mit Gummipuppen und jeder Menge Wahnsinn und Quatsch mit Soße. Das ist nicht immer so witzig wie es sein könnte, aber teilweise mit so viel Liebe zum Detail, dass man den Film nicht böse sein kann und sein Spaß hat. Gerne dürfte Kostanski aber auch mal wieder in Richtung „The Void“ gehen, denn das hatte er auch echt gut drauf düster und unheimlich zu sein. Das ist hier eher eine reine Komödie. 6/10
33. The Possessed (Amazon Video) – Alle paar Jahre dreht Chris Sun mal einen Horrorfilm, wo er immer mal wieder seine Lieblingsfilme huldigen möchte wie bei „Boar“ zum Beispiel „Razorback“. Das funktioniert aber meist nicht annährend so gut. Hier basiert die sehr lose und fast wie ein Pilotfilm wirkende Geschichte auf angeblich wahren Begebenheiten (im Abspann sieht man die wahre Person, worauf der Film basiert) und das beliebte aber immer wieder sehr ähnliche Exorzismus-Thema. Hier braucht man dann auch wenig Innovatives erwarten, sondern bekommt manchmal sogar etwas cringe wirkende Momente geboten, dass selbst ein John Jarrat nicht so voll bei der Sache ist. Die Idee einer Exorzismus-Klinik, wie eine Beautyklinik ist zwar ganz witzig, aber der Rest ist dann doch 08/15 ohne wirkliche Tote oder wirklichen Grusel. Dafür sehen die Dämonenköstüme (alle Handgemacht) echt cool aus und die nötigen digitalen Effekte gehen auch in Ordnung. Diese praktischen Effekte und vereinzelte Szenen (wie die zu Beginn im Club) retten den Film dann auch auf Durchschnitt. 5/10
34. Bone Lake (Apple TV) – So ein Thema holt mich meist gut ab. Und obwohl gar nicht viel passiert ist das handwerklich gut gemacht, ordentlich gespielt, attraktiv anzusehen und flott erzählt. Leider sind gerade so leicht erotische Themen heutzutage zu züchtig und zurückhaltend. Etwas mehr Sleaze, Mut und Nacktheit wäre teilweise schon passend. Dafür gibt es dann im Finale einige blutige Szenen und letztlich habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Mit leichten Abzügen. 6/10
35. Hi/Jack – Season 1 (Apple TV) – Flugzeugentführung in Echtzeit mit Idris Elba, was aber nie in Hochspannung ausartet und auch einige Unglaubwürdigkeiten bereithält. Das kann man mal so nebenbei schauen, aber das es zu einer zweiten Staffel gereicht hat überrascht dann doch. Zumindest cool Neil Maskel („Bull“, „Kill List“) in einen der Hauptrollen zu sehen. 5/10
36. Kommando Schwarzer Panther (DVD) – Lahmer zweiter Weltkriegsfilm von Umberto Lenzi mit etlichen Stock-Footage aufnahmen und Schlaftabletten-Action. Braucht man nicht. 3/10
37. Frontier Crucible (VOD) – Der Comeback-Film von Armie Hammer ist eine Westernverfilmung eines Buches, welches aber mehr wie ein Kammerspiel daherkommt und sich meist nur auf eine kleine Gruppe Leute beschränkt. Leider kann man früh ahnen wo der Präriehase hinläuft und die Story reicht nicht aus für die knapp über 120 Minuten (mit Abspann). Es wird viel geredet und das entwickelt sich nicht immer spannend. Aufgelockert wird das aber immer mal wieder von ordentlichen Gewalteinlagen, die aber nicht übertrieben, zelebriert werden. Schauspielerisch kann man nicht meckern: Thomas Janes hat sichtlich Spaß an seiner zwielichtigen Rolle, Armie Hammer hat nicht so viel zu tun und kommt nie richtig an, William H. Macy hat nur einen Miniauftritt, Mary Stickley ist hübsch und erfüllt ihren Zweck und Myles Clohessey gibt einen erstaunlich coolen Helden ab. Leider packt das gesamte Setting nicht so richtig und ist das vielleicht auch der Grund, warum Craig S. Zahler nicht als Drehbuchautor genannt wird? 5/10
38. Sick (VOD) – Da ich den bisher als einzigen Film von John Hyams noch nicht kannte, holten wir das bei einem Filmabend nach. Während der Coronazeit für PEACOCK und BLUMHOUSE gedreht, bezieht sich der Slasher/Home Invasion Film sich auch direkt auf Corona und schießt Spitzen in beide Lager ab. Das hat nach einem recht lahmen Beginn, der nicht umsonst an „Scream“ erinnert (Drehbuch hier: Kevin Williamson), wenigstens etwas Tempo ist aber leider wenig begeisternd und auch die Figuren verfangen nicht so das man mitfiebert. Wie so oft einfach nur Mittelmaß und das Gefühl das John Hyams uns eigentlich deutlich bessere Filme schuldet – vor allem, nachdem er so stark im Actionbereich gestartet ist. Aber da steht auch nichts an in naher Zukunft. Was für eine Verschwendung. 5/10
39. Kiss of the Dragon (BD) – Jet Li ist in Frankreich, unterwegs und auch wenn der Actionanteil etwas zu gering ausfällt, zählt der Film trotzdem neben „Unleashed“ zu den besten seiner Filme außerhalb von HK/China, weil die Fights nicht so überzogen waren wie die reinen US-Sachen. Hip-Hop Musik gibt es hier aber auch, aber zum Glück auch Bridget Fonda. Nett. 7/10
40. The Housemaid (Kino) – Gelungener Psychothriller wie es sie nur noch selten gab in letzter Zeit. Zwar ist der Twist nicht mehr ganz so überraschend, wenn man viele Filme kennt, aber trotz der Länge bleibt die Umsetzung trotz des Regisseurs interessant und vor allem von Amanda Seyfried gut gespielt. Sydney Sweeney ist nicht so stark, aber ist optisch natürlich ein Hingucker (wie immer Geschmackssache) und zeigt auch etwas Haut für den Erotikfaktor. Daneben dürfen wir auch nicht Brendon Skylar vergessen (auch für den Erotikfaktor), der meiner Meinung, einer der nächsten großen männlichen Stars wird. Kein neuer Thriller Überflieger, aber straighte und spannend gemachte Unterhaltung mit Überraschungen für den unerfahrenen, meist jüngeren Zuschauer. 7/10
41. King Ivory (WOW) – Drogendrama in der Tradition von „Traffic“. Hier werden die großen Probleme mit Fentanyl (unter anderen auch King Ivory genannt) in Amerika gezeigt und jenes in unterschiedlichen Handlungssträngen, die zum Ende hin auch zusammengeführt werden. Das ist fast in einem Doku-Stil gehalten, mit dementsprechender Kameraführung, gut recherchiert und mit wenig bis gar keiner Musik untermalt. Zwar wirken einige Dialoge etwas aufgesetzt, aber die Darsteller – allen voran James Badge Dale („The Empty Man“), Ben Foster und dem kürzlich verstorbenen Graham Greene. Anders und manchmal auch unangenehm, wenn man die junge Partyszene selbst etwas kennt und weiß das es oftmals so ist. 6/10
42. Mad Max (Apple TV) – Die australische Welt steht am Abgrund, ist aber noch nicht komplett zerfallen. Ein normales Leben ist schwierig aber noch machbar. Die Endzeit ist noch nicht da, aber das Chaos verbreitet sich. Erinnert teilweise an die heutige Situation wo auch nicht mehr viel fehlt. Sonst braucht man über den Klassiker nicht viel Worte mehr verlieren. Roh und noch etwas ungeschliffen und typisch australisch. Aber schon verdammt gut und dystopisch. 9/10
43. Recoil (BD) – Dünne Story, viel Action. Viel mehr braucht man hier nicht sagen, außer das PM es ordentlich krachen lässt und einige sehr geile Autostunts auf die Mattscheibe zaubert und noch immer dank Spiro Razatos begeistern. Einer der besten Gary Daniels Filme von PM. Nur das Finale schwächelt dann etwas. 8/10
44. Stirb niemals allein (DVD) – Action-Komödie die für Geoff Murphy dann auch die Eintrittskarte nach Hollywood war. Das ist leichte Unterhaltung wo man schnell den Braten riecht und ein paar nette Actionszenen hat und alles mit einem lockeren Ton und der nett aussehenden Lisa Eibacher unterfüttert. Tut nicht weh, reizt aber auch nicht viel dran. 5/10
45. Dune: Part One (UHD) – Die Vorlage habe ich nie gelesen, der Lynch Film damals war nicht wirklich überzeugend. Nun also eine treuere Umsetzung mit den Möglichkeiten der heutigen Zeit von einem der besten Regisseure aktuell. Im Kino war ich leicht enttäuscht, bei der Zweitsichtung schnitt er jetzt besser ab. Villeneuve inszeniert dabei aber etwas zu distanziert kühl, das Gefühl eines großen Science-Fiction Themas will auch nie irgendwie aufkommen. Trotzdem hat der Film genug Schauwerte und vernünftige Darsteller, um einen in eine fremde Welt zu führen. Für mich nun kein Meisterwerk, aber trotzdem eine gute und umfangreichere Umsetzung. 7/10
46. Dune: Part Two (UHD) – Irgendwie bin ich nie dazugekommen mir Teil 2 anzuschauen, seit ich ihm im Kino verpasst hatte. Viele Überraschungen braucht man auch nicht erwarten. Der Stil des ersten Teils wird natürlich beibehalten, aber es gibt ein paar Schauwerte mehr. Richtig kontakt mit den Figuren und der Story will man aber nicht aufbauen. Hat schon fast etwas von einer Doku. Trotzdem gibt es im Sci-Fi-Bereich ja kaum noch solche Filme und deswegen schön, dass die Reihe Erfolg hatte und sogar noch ein dritter Teil kommt. 7/10
47. Bring her back (Netflix) – Der neue Horrorfilm der “Talk to me” Macher war nur noch halb so erfolgreich wie der erste Film, was aber vermutlich daran liegt, dass der Film deutlich weniger den Mainstream bedient. Das Ganze ist hier deutlich unangenehmer anzuschauen teilweise, ist langsamer erzählt und bleibt fast konsequent düster. Nur am Ende verliert der Streifen dann doch etwas von seinem Mut. Dafür bekommt man gute Darsteller und einige wuchtige Szenen geboten, die auch mal weh tun können. Zartbesaitete Zuschauer können hier durchaus schlucken. Die Brüder sollte man auch weiterhin auf dem Zettel haben, doch vielleicht sollten sie an ihren Filmtiteln arbeiten, denn hier wird schon eigentlich zu viel verraten. Durch die raue Art fand ich den einen Tick besser als ihren Debütfilm. 7/10
48. Mudbrick (Amazon) – Okkult-Thriller aus Serbien mit einem, wie immer, richtig guten Andrew Howard. Zwar machen die Folkelemente nicht immer Sinn und einiges ist zu gewollt schwerfällig düster und bedrohlich, aber gänzlich uninteressant ist das Setting in dem Dorf nicht. Insgesamt aber zu sperrig, um eine glatte Empfehlung zu geben. Interessierte können aber mal einen Blick riskieren. 5/10
49. Lilo & Stitch (Disney+) – Ziemlich nahe Umsetzung des Zeichentrickfilms und deswegen auch so gelungen. Hier wurde sowohl sympathisch gecastet und auch sonst stimmt die Stimmung und die Tricks gehen auch klar für so einen Streifen. Das Alien und das Kind haben auch hier eine tolle Chemie und so ist das einfach ein schöner Spaß-Film, um mal komplett runterzufahren. 8/10
50. The Toxic Avenger (Amazon Video) – Doch nicht so schlimm wie erwartet, aber natürlich auch von der Stimmung her meilenweit weg vom Original. Sowohl vom Witz, Geschmacklosigkeiten und Gewaltgrad her. Auch die Idee den Avenger so klein zu lassen – von klein zu Groß hätte ich persönlich lustiger gefunden – fand ich jetzt nicht so dolle. Die bekannten Gesichter hatten aber ihren Spaß und langweilig wird es auch nie. Nett, aber nicht viel mehr. 6/10
51. Compulsion (Apple TV) – Neil Marshall liefert leider weiterhin nur enttäuschende Werke ab. Mit seiner verlobten Charlotte Kirk ist er leider völlig vom Weg abgekommen. Auch diese Mischung aus Giallo und Erotikthriller findet nie in die Spur und kann eigentlich nur beim Soundtrack überzeugen. Der Rest ist wenig erotisch, wenig spannend aber immerhin vereinzelt blutig. Ganz so schlimm wie er gemacht wird, finde ich ihn zwar nicht, aber es bleibt auch einfach kaum was positives übrig. Vermutlich hat Marshall inzwischen auch seinen Bonus für ein weiteren wirklich guten Film komplett verspielt. Echt schade. 4/10
52. The Long Night (Amazon Video) – Ein unsympathisches Paar muss in einer ländlichen südlichen Kleinstadt um ihr überleben kämpfen, weil eine Okkulte-Sekte hinter ihr her ist. Ähnlich wie in den 70ern gibt momentan wieder einige kleine Filme, die mit diesen Themen erscheinen. Leider ist das Ergebnis meist, wie hier, eher unterdurchschnittlich. Das Paar ist blass und man baut zu ihnen keine Bindung auf und bis auf einige nette Szenen mit dem Kult ist das Ganze auch nicht wirklich spannend oder Temporeich. Klar kann man das mal gucken, aber man verpasst gar nichts, wenn man diesen nicht sieht. 4/10
53. The Rookie – Season 1 (Amazon Video) – Nachdem mir schon öfter mal nahegelegt wurde mir die Serie anzuschauen, habe mich vor einigen Wochen mal rangemacht. Nathan Fillion geht eigentlich immer und die Serie ist zwar eine typische TV-Serie – weit weg von düsteren Streaming-Serien – die teilweise so viel Tempo hat, das in einer Folge Themen abgehandelt werden für die andere Serien ganze Staffeln brauchen. Sonst ist das typisch divers besetzt, aber durchaus sympathisch und wie gesagt mit hoher Hektik versehen. Es gibt immer einen roten Faden aber halt viele Einzelfälle, obwohl man keinen Realismus erwarten sollte. Teilweise ist die Häufigkeit der Einsätze und die Themen der Fälle an sich etwas drüber. Einfache Unterhaltung mit guten Momenten. Passt abends nach dem Feierabend. 7/10
54. Warforce 3000 (DVD) – Nach „After Shock” durfte Jay Roberts Jr. noch einmal in der Endzeit ran und findet sich in einem Actionfilm wieder, der einige belastende Dialoge zu bieten hat, viele sinnlose Wüstenaufnahmen von umherfahrenden Buggys und ein paar Actionszenen. Viel Geld war nicht da und das merkt man. Mich holen solche Filme trotzdem manchmal ab und so war es auch hier wieder. Außerdem war die VHS damals ziemlich geschnitten. Empfehlen möchte ich den Streifen aber nicht – als Endzeitfreak musste ihn trotzdem haben. 4/10
55. Maria (Amazon Video) – Low Budget Film aus Argentinien der auch auf den AI/KI Zug aufspringt und mit der Pornobranche eine gute Grundlage bietet. Leider hapert es massiv an der Umsetzung und aus dem Thema wird eigentlich nichts rausgeholt außer nervige Figuren, doofes Verhalten und wenig Schauwerte. Trotz kurzer Laufzeit Langweilig und aus der Idee wird auch nichts herausgeholt. Dabei ist das Mädel jetzt auch nicht unbedingt sexy und die wenigen Gewaltszenen reißen es auch nicht raus. Am besten sind noch die KI-Cover der Mediabooks. 2/10
56. Evil Watcher (BD) – Mal wieder einer der anschaubareren Titel von Fred Olen Ray mit seiner Mischung aus etwas Erotik (Shannon Tweed sieht hier echt gut aus, Sandahl Bergman ist jetzt so gar nicht mein Typ), etwas Horror mit Monster im Glas und noch etwas Action mit Chad McQueen die nicht wirklich der Handlung hilft aber auflockert und McQueen immerhin etwas Action zeigen darf. Sein Ende im Film macht diesen Handlungsstrang dann aber völlig Sinnfrei und in Hinsicht zu seiner Freundin fast traurig. Sonst darf Ted Prior mal wieder außerhalb der Reichweite seines Bruders agieren und Henry Silva verdient auch ein paar Dollar. Macht alles nicht viel Sinn, aber für Fans ein ganz netter Zeitvertreib, weil die Mischung fast jeden männlichen Videothekenfan abholt und eine nette B-setzung hat. 5/10
57. Dust Bunny (Kino) – Bryan Fuller gibt endlich sein Filmdebüt als Regisseur. Bekannt meist durch optisch geniale Serien wie „Hannibal“ oder die erste Season von „American Gods“ beweist er auch hier wieder optisch eine wahre Flut an großartigen Bildern und immensen Einfallsreichtum an kameraarbeiten. Da muss die Geschichte etwas zurückstecken und entpuppt sich als fast schon als Märchen mit „Leon-Der Profi“ anleihen für die etwas ältere Generation und jungen Leuten. Das macht Laune ist wie gesagt visuell toll anzusehen und mit Energie (Mads Mikkelsen wie immer top) gespielt. Das kleine Mädchen ist ebenso so süß wie gut und nicht nervig und das heißt schon mal was. Echt wunderbare Mischung aus Del Tori, Jeunet und eben Bryan Fuller. Mal was anderes und ein schönes Erlebnis im Kino. 8/10































