Montag, 21. Januar 2019

Trailer "Trading paint"

Renngenerationen unter sich. Dazu kommen noch Michael Madsen, Kevin Dunn, Barry Corbin, Shania Twain und Buck Taylor, den manche vielleicht noch aus "Rauchende Colts" kennen.

Trailer "The man who killed Hitler and then Bigfoot"

Legendärer amerikanischer Kriegsverteran soll, nachdem er am Ende des 2. Weltkrieges, in dem er Hitler erledigte, in den Ruhestand ging, nach dem Willen des FBI und der Mounties nun den geschichtsträchtigen Bigfoot erlegen.

R. I. P. "Andrew G. Vajna"

Der gebürtige Ungar, der Mitte der 70-er mit Mario Kassar Carolco-Pictures gründete, starb am 20.01.2019 in Budapest, Ungarn. Hinterlassen hat er uns Filme wie "Rambo", "Sie leben", "Flucht oder Sieg", "Der zweite Mann", "Ausgelöscht", "Red Heat" oder "Terminator - Die Erlösung". 
Ruhe in Frieden.

Buchreview "Order to kill - Tod auf Bestellung" K. Mills, V. Flynn

Kyle Mills für die Erben von Vince Flynn. Mitch Rapp, Amerikas kompromisslosester Agent, stößt bei einer Auseinandersetzung mit dem pakistanischen Geheimdienst an seine Grenzen. Von falschen Spuren in die Irre geführt, hetzt er mit seinem Partner Scott Coleman von Kontinent zu Kontinent, um zu verhindern, dass das Atomwaffenarsenal des iranischen Nachbarstaats in die Hände von Terroristen gelangt. Bald wird klar, dass die russische Regierung ihre Finger im Spiel hat und darauf hinwirkt, den Nahen Osten in völliges Chaos zu stürzen. Rapp lässt sich bei einer Gruppe irakischer IS-Kämpfer einschleusen, um die Gefahr direkt an der Quelle zu stoppen und katastrophale Konsequenzen für die ganze Welt abzuwenden.

Kyle Mills ist ja bekannt dafür, dass er nach seiner Karriere als selbstständiger Autor eigener Reihen nun vermehrt für Koryphäen einspringt, die nicht mehr selbst verfassen können. Neben Robert Ludlum sei da auch Vince Flynn genannt. Kyle Mills hat durchaus die Qaulität, packende Thriller zu schreiben wie er mit seiner Mark Beamon-Serie bewiesen hat, bevor er sie dem Massengeschmack zu sehr anpasste. Also nicht wirklich ein Fehlgriff, um ihn weitere Abenteuer für Mitch Rapp zu ersinnen. Wie schon zuvor ist auch hier zu spüren, dass nicht mehr der "Vater" von Mitch Rapp am Werke war, sondern ein Nachfolger. Trotz vielen Perspektivwechseln zwischen den Akteuren, seien es nun Söldner, Killer, Politiker unterschiedlicher Nationen und Gesinnungen, kommen die Ränkespiele, die hinter den Kulissen stattfinden doch etwas zu kurz und leider ist auch hier, wie in zu vielen anderen Thrillern derzeit, Gut und Böse sofort und klar erkennbar voneinander getrennt. Seien es die Eigenschaften der Personen, die eine negative Stimmung der Figur gegenüber hervorrufen sollen oder eben der immer bewunderte Held, der aber im Endeffekt auch über jegliche Kritik erhaben ist. Hier könnte durchaus mehr Spannung generiert werden, wenn nicht alles so offensichtlich geschildert würde. Die Action passt, Rapp ist immer noch Rapp, wenn auch hin und wieder milder gestimmt als früher und auf jeden Fall mehr Rapp als der arme Kerl im Film. Fuck, da wäre Scott Adkins weitaus mehr Mitch gewesen, wurde aber leider in einer miesen Rolle verschenkt. Auch wenn die (Buch-)Action nicht mehr ganz so rasant und auch weniger hart daherkommt, die politischen Szenarien vereinfacht wurden und das Ganze sichtlich dem Konsumenten angenähert wurde, der einfache und nicht zu derbe Thriller mag, ist auch dieses Buch noch von guter Qualität und auch empfehlenswert für die Actiongemeinde. Wer jetzt glaubt, ob seiner überheblichen Eigenmeinung hinsichtlich seiner Bildung, Leser derartiger Lektüren verunglimpfen zu müssen und sie als dumpfe und "unterste intellektuelle Unterschicht" (Ja, diese Einschätzung seines Bildungsniveaus erscheint ob dieser drei Worte doch ziemlich überzogen und wer sich so über die Meinung seiner Mitmenschen äußert, dürfte wohl zu der "neuen Generation der Demokraten" gehören, die momentan von den Gazetten angeführt wird und Rechte mit rechten Methoden bekämpft. ) bezeichnen zu müssen, lässt von diesen Büchern besser die Finger.

Musik "Stay away from the dark" Swedish Funk Connection

Nicht vom Bandnamen täuschen lassen, die Mucke klingt so wie es der Albumtitel suggeriert - das pure 80s-Feeling.

Trailer, TV-Serie "Deadly class"

In den später 80-ern wird ein desillusionierter Teenager in einer Highschool für angehende Killer angenommen.

Trailer "Doe"

Ein Mann erwacht aus dem Koma und spricht etliche Sprachen flüssig,doch über seine Vergangenheit oder Herkunft weiß er nichts. Die aufzudecken wird jetzt zu seiner Aufgabe.

Trailer "Hospitality"

Ex-Prostituierte wird in ihrem neuen Leben aufgeschreckt, als ein Typ auftaucht, der in ihrem jetzigen Zuhause vor etlichen Jahren Beute versteckt hatte und die nun holen will.

Trailer "Amundsen"

Amundsen und sein Wettlauf mit Scott auf dem Weg zum Südpol.

Samstag, 19. Januar 2019

Teaser "Pet sematary"

"Friedhof der Kuscheltiere" wieder aufgewärmt.

Trailer "Crossed the line"

Drogen-Boss will Blumengeschäft übernehmen, um von dort aus sein Geschäft zu führen. Die Inhaberinnen wehren sich.

Trailer "A violent man"

Als ein völlig Unbekannter in einem Gym den amtierenden Weltmeister schlägt, kommt der Ruhm über Nacht. Eine Reporterin, die darüber berichtet, wird tot aufgefunden und der neue Stern am MMA-Himmel ist tatverdächtig.

Buchreview "Judas Goat" G. F. Gifune

Greg F. Gifune. Seit über zwanzig Jahren hat Lenny Cates nichts mehr von seiner alten College-Flamme Sheena gehört. Ihre Romanze war so stürmisch wie kurz gewesen, und so wundert es ihn ein wenig, als er von ihrem plötzlichen Ableben erfährt und feststellen muss, dass sie ausgerechnet ihm ihr gesamtes Anwesen vererbt hat. Neugierig darauf, die letzten Tage vor ihrem tragischen Tod aufzuarbeiten, taucht Lenny in Sheenas Leben ein, welches am Ende von Einsamkeit, Depressionen und Experimenten mit Schwarzer Magie gekennzeichnet war. Schnell muss Lenny feststellen, dass Sheenas Tod etwas Unersättliches und Dämonisches wachgerüttelt hat: eine Wesenheit, so alt wie die Menschheit selbst. Geduldig lauert sie in dieser kleinen Stadt, in der die Schrecken der Vergangenheit niemals vergessen sein werden, wo das Leid ewig währt und nichts so ist, wie es den Anschein hat.

Atmosphärischer Mystery-Horror um ein geerbtes Haus und zahlreiche seltsame Vorgänge, die den Erben in Paranoia versetzen. Das ist Grusel um einen Verlierer, der am Boden liegt und vielleicht eine neue Chance sieht, dem zu entkommen. Doch der Trip in die eigene und die Vergangenheit der Verstorbenen ist eher ein Rücklschritt, der Angst verbreitet. Eine einsame Seele, die vom Autor in gewohnt starker Manier skizziert wird. Die Spannung bezieht das Buch daraus, ob der Protagonist sich mit dem Mysteriösen, dem seltsam Bösen, das Sheena hinterlassen hat, auseinandersetzen muss, ob er in einen Kampf gerät, der ihn das Leben kosten oder ob er aus seinem tristen Dasein entkommen kann. Es ist schon eine deprimierende Geschichte, die der Autor da erzählt. Und da ich zuvor "Midnight Solitaire", einen reinen Slasher, gelesen habe, bekommt der auch den Vorzug.

Musik "Condition critical live" Quiet Riot

Nach dem Tod von Kevin DuBrow hatte ich mit der Band eher wenig anfangen wollen, aber der neue Sänger klingt recht brauchbar.

Trailer "Wolf"

Eine Gruppe Römer auf der Suche in unbekanntem Terrain nach vier vermissten Soldaten. Auf ihrer Fährte eine Bestie.

Trailer "Battlebots"

2039. Die Supermächte haben die wichtigsten Nationen der Erde ausgelöscht. Ein fanatischer Kult will die Macht mit Robotern übernehmen, die früher im Bergbau eingesetzt wurden und nun als Waffen dienen sollen. Nicht mehr über Albert Pyun und seine neiesten Werke schimpfen - es geht wirklich schlimmer.

Trailer "Shangri-La: Near extinction"

In einer postapokalyptischen Welt suchen Überlebende nach einer sicheren Stätte, um den Aufbau einer neuen Zivilisation zu starten.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Trailer "John Wick 3: Parabellum"

Und wer bisher am Nutzen von Büchern gezweifelt hat, wird hier eines Besseren belehrt.

Trailer "Spider-Man far from home"

Spiderman will ein Päuschen als Superheld einlegen und mit den Kumpels nach Europa zum Urlauben. Pech: Nick Fury braucht seine Hilfe und er willigt natürlich ein.

Buchreview "Die Beschützer 2: Zeit des Erwachens" D. v. d. Boom

Dirk van den Boom. Eine massive Explosion zerstört einen unterirdischen Komplex in der Nähe von Stuttgart – doch gibt es wirklich keine Überlebenden? Ein genialer Ingenieur erwacht aus einem langen Schlaf – und er muss sich einen neuen Lebenszweck suchen. Ein gewiefter Börsenprofi nimmt die falschen Pillen – oder sind es doch die richtigen, um seiner Existenz eine neue Richtung zu geben?
Drei Schicksale, eng verknüpft mit denen von Dr. Hand, Sin Claire und den anderen Beschützern, vor allem als eine jahrelang unerkannt operierende Geheimorganisation sich gezwungen sieht, an die Öffentlichkeit zu treten. Es ist wahrhaftig für viele eine Zeit des Erwachens.


Das ist leider der letzte Band um eine Gruppe Superhelden deutscher Herkunft. Mangels Absatz wurde die Serie leider eingestellt, obwohl sie nach dem ersten Buch von Martin Kay auch mit dem zweiten genug Potenzial bewiesen hat, weitere Abenteuer mit den Lesern teilen zu dürfen. Einziger grober Mangel für mich sind die beiden Titelbilder. Wieso haben da nicht Timo Kümmel und Mark Freier Hand angelegt? Und an einen Michael Schubert vom Luzifer-Verlag da noch gar nicht gedacht, der meines Erachtens der momentan beste Cover-Illustrator auf dem europäischen Markt ist.
Auch die zweite Story weiß eigentlich gut zu unterhalten. Wartet mit neuen Helden auf, mit alten Problemen, einer senstionsgierigen Presse, dunklen Hintermännern und der Politik sowie den Ermittlungsbehörden, die solche Vigilanten eigentlich nicht dulden können. Daraus entstehen natürlich Zwistigkeiten ohne Ende. Auch der in diesem Buch beschriebene rücksichtslose Energiekonzern, der seine Experimente ohne Vorsicht und Skrupel vorantreibt und damit eine Kaastrophe auslöst, ist als Grundlage für einen längeren Konflikt und Handlungssträngen bis in die hohe Politik und Wirtschaft bestens geeignet. Alleine darauf kann man schon aufbauen und immer neue Protagonisten/Antagonisten in den Kampf werfen. Und vor allen Dingen menschelt es hier auch noch. Die Figuren wie "Sin Claire" oder "Dr. Hand" haben ihre Probleme. Auch damit, die Fähigkeiten, die sie besitzen, anzuwenden ohne dabei in moralische Zweifel zu verfallen. Hier gibt es keine Haudrauf-Clowns aus dem Kino, die überzogen durch die Luft und die Zeit reisen, gedankenlos mit einem Huster Tausende umbügeln und mittlerweile durch platten Humor zu Witzfiguren degradiert wurden. Leider ist nun nach zwei Büchern schon Schluss.