Freitag, 1. Juni 2018

Shane Schofields Film-Report: Mai 2018

Da ich im Mai durch eine anhängliche Bronchitis nicht die Wohnung verlassen durfte, blieb mir nicht viel übrig als Filme zu schauen. Bei dem Wetter nicht genau das was ich mir so vorstelle, aber dafür habe ich einiges wegschauen können. Hat den nicht gesehenen Stapel zwar reduziert, aber er ist immer noch zu hoch. Die Serien flimmerten wie meistens über einige Wochen oder Monate (Jessica Jones...ich meine dich!) über die Leinwand. Also viel zu lesen diesen Monat und dann noch so pünktlich!
 
RED = NEW-WATCH / YELLOW = RE-WATCH
 

98. Leprechaun 2 (BD) – Der Ire auf Brautschau ergibt ein mäßiges Filmchen, welches fast nur noch durch den Leprechaun selbst bei Laune halten kann. 4/10
99. The Avengers – Infinity War (IMAX) – Sicherlich nicht perfekt, was vor allem an der Screentime einiger Figuren liegt, aber nichts desto trotz ein Wahnsinnspektakel welches überraschend gut funktioniert und wirklich einige geile Auftritte seiner Helden bietet. Thanos ist dabei tatsächlich ein mächtiger, aber auch gut funktionierender Bösewicht. Die Action ist fett und es gibt wirklich einiges zu sehen. Ich wurde nicht enttäuscht. 9/10
100. Hostile (BD) – Misslungener Rotz der Liebesgeschichte mit Endzeithorror mixt, aber schon an den echt schlechten und teil peinlichen Dialogen des Liebespaares scheitert. Der andere Part (der viele logische Fragen aufwirft)  ist dann auch nicht besonders aufregend und kommt tatsächlich mit einer Auflösung daher, die ich zu Beginn geahnt hatte, aber noch dachte so eine scheiße wird man nicht bringen. Doch, taten sie. 3/10
101. Motorrad (BD) – Mysteriöser, düsterer und durchaus ansprechender Streifen, der vor allem durch seine Optik und den Jägern punkten kann. Dennoch mag der Funke nicht wirklich überspringen, was vor allem an den Verhalten der Figuren und deren Reaktionen liegt, die sehr zweifelhaft sind. So bleiben Spannung und Action auch etwas auf der Strecke. Etliche Fragen bleiben offen und auch das ist sicherlich nicht jedermanns Sache.  Hat seinen Reiz, aber auch einige Mängel. 5/10
102. Frankenstein – Das Experiment (BD) – Erträgliche Mischung aus Drama mit harten Gewaltmomenten und leichten Horroreinschlag. Der Regie merkt man, trotz des schmalen Budgets, die Erfahrung Hollywoods an, kann aber auch nicht ganz verhindern, dass einige Dinge nicht so recht funktionieren wollen. Immerhin gegen die Darsteller in Ordnung und wirkliche Langeweile kommt auch nicht auf. 5/10
103. Die Klasse von 1984 (BD) – Den mochte ich schon immer und auch wenn einiges etwas unrealistisch erscheint, macht der Film immer noch einiges her.  Und man freut sich über jede Göre, die eines auf die Mütze bekommt. Lächerlich allerdings, was die Filmemacher uns für alte Säcke als jugendliche vorgaukeln wollen. Was auch daran lag, das die Leute damals schon im jungen Alter älter aussahen. Zu Recht ein kleiner Klassiker. 8/10
104. Class of 1999 (BD) – Hier ist der Wahrheitsgehalt dann völlig verschwunden, aber Mark L. Lester haut uns einen fetten B-Actioner um die Ohren wo es zum Finale hin immer mehr zur Sache geht und es richtig kracht. Hier gibt es dann kaum was zu bemängeln, denn die Action ist wirklich gut inszeniert und auch wenn einige Effekte etwas schwächlich sind, gibt es dafür keinen Punktabzug. Ein Kracher den ich immer wieder gerne sehe und vor allem durch die Lehrer und deren Darstellern noch einmal an Zugkraft gewinnt. 8/10
105. Für ein paar Dollar mehr (BD) – Größere Fortsetzung, der tatsächlich noch etwas runder daherkommt, mehr Action bietet und durch Lee Van Cleef einiges an Charisma dazugewinnt. Toller Italo-Western. 8/10
106. Original Gangsters (BD) – Mit seiner Ansammlung von Blaxplotation Stars war der Film damals seiner Zeit voraus. Solche Anspielungen sollten erst in den Folgejahren mehr und mehr Aufmerksamkeit erhaschen. Von der coolen Sache mal abgesehen, ist der Film aber nur ein solider Actionfilm ohne wirkliche Überraschungen und schmalen Budget, welches man schon bemerkt. Dafür standen etliche Freunde vor und hinter der Kamera und so macht das Zusammentreffen der Altstars schon Laune, wenn sie die Hip-Hopper aus dem damals angesagten Rap-A-Lot Lager die Kerzen ausblasen. 6/10
107. Fire Syndrom (BD) – Tobe Hooper hielt ich noch nie für einen besonders guten Regisseur. Einige Ausnahmen gab es natürlich (TCM 1+2, Poltergeist(?), Lifeforce), aber meist schien er überfordert oder einfach nicht in der Lage den Stoff gut umzusetzen. So ist auch dieser Film ein schwaches Erzeugnis, welches kaum zünden möchte. 4/10
108. Scorched Earth (BD) – Etwas planlose Geschichte mit Logiklöchern, aber netter Endzeit/Western Atmosphäre. Die wenige Action ist soweit okay und Gina Carano geht wieder in Ordnung, darf aber nicht fighten. Hm. Rest geht so und bewegt sich im Durchschnitt. 5/10
109. Eine Frage der Ehre (BD) – Toller Anwaltthriller mit exzellenter Besetzung. 8/10
110. Deadpool (BD) – Freche und abgedrehte Comicumsetzung der den Ton der Vorlage ganz gut trifft. Hier merkt man aber schon die Budgeteinschränkungen, werden aber mit viel Herzblut überspielt werden können. Macht Laune. 8/10
111. Die Klapperschlange (BD) – Über einen meiner Lieblingsfilme und Filmfiguren aller Zeiten, muss ich keine weiteren Worte verlieren. Kult. 9/10
112. Guardians of the Tomb (BD) – Abenteurerfilm mit leichtem Horroreinschlag, der aber irgendwie nicht Fisch oder Fleisch ist. Nach der Hälfte ist die Luft etwas raus, aber man verliert auch nicht komplett das Interesse. Dank Kellan Lutz kann man sich das Ding mal anschauen. Zumindest wenn man ihn mag, sonst kann sich das auch sparen. 5/10
113. One Dark Night (BD) – Mal wieder ein Horrorfilm, den ich damals in der Videothek nicht beachtet hatte. Und wäre es so geblieben. Wäre es auch nicht so schlimm gewesen. Die etwas abstruse Story braucht viel zu lange um in die Pötte zu kommen und so retten die letzten zwanzig Minuten dann auch nicht mehr viel. 5/10
114. Midnight Man (DVD) – Solide Action mit Lorenzo Lamas und etwas übernatürlichen Einschlag. Das stört aber kaum, da der wichtigste Punkt – die Action - ordentlich inszeniert und durch eine Schar bekannter B-Gesichter aufgefrischt wurde.  6/10
115. The Recall (BD) – Von Wesley Snipes mal abgesehen, der durch seine Produzentenfunktion unterstützt auch Spaß an der Rolle hatte, ist dieser Alien-Streifen eher ein Rohrkrepierer. Optisch okay, versagen aber die die Darsteller und auch die Handlung geht irgendwann die Luft aus. Eher eine Zeitverschwendung. 4/10
116. American Heist (BD) – Eher dürftiges Drama, welches weder im Finale richtig noch davor wirklich begeistern mag. Nicht unerträglich, aber auch nichts Besonderes. 4/10
117. S.W.A.T. – Under Siege (BD) – Durchschnittliches Action-Vehikel, was nicht so schlimm war wie befürchtet, aber vor allem beim Hauptdarsteller völlig versagt. Das ist doch kein Actionheld! Der Rest geht, aber mehr auch nicht. 5/10
118. Band of the Hand (BD) – Eigentlich als Serie konzipiert, landete der Film tatsächlich in den Kinos. Dabei funktionieren die zwei Hälften der Erzählung ganz gut, aber so wirklich rasanz kommt auch nicht auf. Darüber hilft dann der gute Soundtrack und die übliche Michael Mann Optik hinweg. Der Rest ist eher B-Standard, hat aber in der letzten halben Stunde einige nette Actionszenen zu bieten. Die Besetzung ist auch okay, auch wenn hier wieder Leute als 16 Jährige ausgegeben werden, die schon damals weit über 20 waren. Wirkt manchmal komisch. 5/10
119. Killer Ink (BD) – Erinnert sehr stark an Hostel, bleibt dabei mit seinem harten Effekten und dem Tattoo-Paar aber durchweg unterhaltsam. 6/10
120. Jessica Jones – Season 1 (BD) – Die ersten 3 Folgen fand ich gar nicht mal so schlecht und dachte meine Befürchtungen könnten sich in Luft auflösen, aber dann war es vorbei. Die Serie schleppt sich extrem langweilig und mühsam über die nächsten Folgen, Krysten Ritters Fresse mit dem immer gleichen Muffelgesicht konnte ich kaum noch ertragen. Killgrave mit seinem kindischen Verhalten wollte ich irgendwann nicht mehr ernst nehmen, die Action wurde weiter reduziert, ständig wurde nur über widerkehrende Themen gelabert und einige Folgen liefen komplett ins Leere.  Nach 13 Folgen war die Qual vorbei, welche ich mir nur angetan habe, weil ich die Serie auf Blu-ray gekauft hatte. Staffel 2 erspare ich mir und werde (wenn überhaupt) nur bei Netflix reinschauen. 5/10
121.  The Toxic Avenger (BD) – Tromas größter Held erfährt seine Geburt und trotz sehr nerviger Qualitäten bei Schausiel und Inszenierung, sind da auch genug bescheuerte Ideen drin, die ziemlich lustig sind. Troma halt. 6/10
122. Lucha Underground – Season 3 (TV) – Nach der etwas schwächeren Staffel 2, ist man hier wieder alles aufgefahren was geht. Einige wirklich unglaubliche Kämpfe bekommt man diesmal geboten und der Härtegrad hat um einiges zugenommen. Nicht jeder Story Entwicklung gefällt, aber so soll es sein. Mit Pentagon Dark, Prince Puma Johnny Mundo oder auch Dante Fox und Killshot gibt es echt einige Wahnsinns fights. Unglaublich unterhaltsam! 10/10
123. Helden USA 2 (DVD) – Richard Norton kehrt nach Vietnam zurück um einige Gefangene zu befreien. Ach, wo sind nur solche Filme hin? Die erste Hälfte braucht etwas um in Schwung zu kommen, aber irgendwann wird nur noch geballert und Hütten in die Luft gejagt. Ich mag diese Filme immer noch. Mission Terminate vom gleichen Team gefällt mir aber ein Tick besser. Die DVD ist übrigens ziemlich…bescheiden. 6/10
124. Happy! – Season 1 (Netflix) – Nachdem SyFy Blood Drive abgesetzt hatte, wollte ich nur noch Killjoys bis zum Ende verfolgen und dem Sender dann den Rücken zukehren. Doch dann hauen sie Happy! Nach dem kultigen Comic heraus. Christopher Meloni ist hier eine Tour Da Force und es gibt, wie in der Vorlage, einige völlig verdrehte Ideen und kranken Scheiß, dass mir die Serie sofort zugesagt hat (man merkt auch eindeutig die Beteiligung von Brian Taylor). Brutal, teilweise asozial und herrlich schräg. Staffel 2 darf kommen und ich bin mal gespannt was sie draus machen, da es dazu keine Vorlage gibt. 8/10
125. Bloodfight 5 aka Raw Target (DVD) – Ich war völlig überrascht als ich feststellte, dass ich diesen Dale Cook noch nie gesehen hatte. Hätte schwören können die damals alle als VHS gesehen zu haben. Das war eine schöne Überraschung und auch wenn Tim Spring etwas mehr drauf hat als ein Irvin Johnson, so bekommt man natürlich auch hier das geboten was man von einem Dale Cook Film erwartet. Prollige Daueraction ohne Qualitätsanspruch. Macht Laune und mit Ron Hall hat er auch einen coolen Partner dazu bekommen. 6/10
126. Phantasm: Oblivion (BD) – Den habe ich damals das letzte Mal beim FFF in Berlin gesehen und Coscarelli war auch im Saal gewesen und erklärte auch die Schwierigkeiten des Films. Und er hatte recht. Das Publikum war teilweise verwirrt und enttäuscht, da der Streifen irgendwo völlig ziellos war, aber doch einige Antworten lieferte. Heute muss ich sagen, fand ich ihn etwas besser als damals. Dennoch der schwächste Teil bis dahin, da irgendwie nicht wirklich was passiert. Doch so richtig böse sein kann man dem Team auch nicht. 5/10
 127. Helden USA 3 aka Private War (DVD) – Diesem Film damals den Titel zu verpassen war schon sehr mutig, denn mit Helden oder Krieg ist hier nicht mehr viel zu holen. Stattdessen bekommt man einen Psychopathen zu sehen, der sich an diverse Männer rächt. Meschugge ist er, weil er damals in Vietnam seinen besten Freund zurückgelassen hat und dessen Sohn nun bei ihm trainiert. Wenn man einen Actionfilm wie die Vorgänger erwartet wird man sicherlich enttäuscht sein, aber ich konnte den Film trotz einiger doofer Handlungslöcher immer etwas abgewinnen. Ganz solide und durchaus knackig in einigen Szenen. 5/10
128. Terrifer (BD) – Nach einem Kurzfilm und seinem Auftritt bei All Hallow´s Eve, bekommt Art The Clown diesmal seinen eigenen Langfilm und metzelt sich durch eine relativ billige Kulisse. Trotz allem geht es ganz gut zur Sache und vor allem die handgemachten Splattereffekte machen viel Spaß und gehen deftig zur Sache. Würden sich die Opfer teilweise nicht völlig bescheuert verhalten, hätte man den Film noch einen Punkt mehr geben können. Aber das ist manchmal echt etwas zu dumm. Schade, denn Sound, Atmosphäre und Kills stimmen. 6/10
129. Phantasm: Ravager (BD) – Ich hatte, nach den ganzen miesen Kritiken, wirklich etwas Angst mir den Abschluss anzutun. Immerhin mag ich die Reihe eigentlich sehr, aber nach Teil 2 wurde es doch immer schwächer. Ravager soll jetzt den Abschluss darstellen und ohne Angus Scrimm ist ein weiter Film nur schwer vorstellbar. Hier bekommt man abermals viele surreale Ideen um die Augen geworfen und man sieht schon an der Kameraarbeit und der Optik, dass sehr wenig Geld  vorhanden war. Vor allem zum Finale hin, wenn sich die CGI Effekte häufen, muss man schon schlucken bei der Qualität. Aber in den letzten Jahren ist man ja eh so einiges mieses gewohnt und deshalb konnte ich auch hiermit leben. Und so muss ich sogar zugeben, dass ich Teil 5 gar nicht übel fand. Zwar hatte ich auf einen runderen Abschluss gehofft und schon ein paar Antworten mehr erwartet, aber irgendwie hätte das wieder nicht zur Serie gepasst. Zwischendurch gibt es Zeitsprünge und ähnliches (weiß nicht ob die Demenz-Geschichte so nötig war und erinnerte doch sehr an eine Buffy-Folge der letzten Staffel), einiges an billiger Action, aber irgendwie gehört man inzwischen zur Familie und freut sich noch mal in die Welt von Phantasm eintauchen zu dürfen. Klar, hat sich sicherlich jeder einen weiteren Film mit höherem Budget gewünscht, aber heutzutage ist sowas anscheinend nicht mehr möglich. Und so ist die Apokalypse halt nur noch mit solchen Effekten zu kreieren. Hier könnte man sich tatsächlich für die Reihe ein erfolgreiches Remake wünschen, aber auch so war der bisherige Abschluss nicht so übel wie befürchtet – trotz diverser Schwächen. Vielleicht folgt ja doch nochmal eine Fortsetzung…5 oder 6 /10?
130. Act of War (DVD) – Jack Scalia ist jetzt noch nie der typische Actionheld gewesen, aber hat dafür einige echte Kracher abgedreht. Auch Act of War gehört zu seinen stärkeren Titel, denn hier darf er in Die Hard Manier aufräumen. Einige Kämpfe, etliche blutige Schießereien, ein paar doofe animationen, aber auch viel Mündungsfeuer und Explosionen. Dabei nimmt sich der Streifen nicht allzu ernst(Zahlencode am Koffer 007). 6/10
131. Lightblast (DVD) – Nicht unbedingt Castellaris bester, aber immer noch gut genug für eine doch etwas dümmliche Actionsause. Die Ermittlungen und das Verhalten der Leute ist schon hart an der Grenze, die Geschichte ziemlich meh und Erik Estrada nicht unbedingt der ultimative Actionheld. Aber dafür weiß Enzo natürlich wie Action geht und so haben wir (zu) viele Carchases, etliche blutige Einschüsse und ein hohes Tempo. Unterhaltsam also, was will man mehr. 6/10
132. Out for Blood (DVD) – Don Wilson sieht für PM Entertainment rot und macht einen auf Punisher. Solide Action, mit ordentlich Schmackes und etwas Leerlauf zwischendurch. Die Auflösung ist etwas an den Haaren herbeigezogen, aber okay. Dafür ein paar nette Kloppereien und wenn ich diese schönen Feuerstunts sehe, merke ich wie cool die aussahen und wie schade es ist, diese kaum noch serviert zubekommen. 6/10
132. Behind the Mask (BD) – Den hatte ich mir nie angetan, auf Grund des Doko-Stils. Jetzt mit der neuen Blu-ray (Scream-Factory) habe ich mir den mal doch geholt. Und ja, ganz nette Idee die fast zu Beginn noch etwas besser funktioniert.  Der eigentliche Slasheranteil ist denn eher mäßig und etwas holprig eingefangen. 6/10
133. Call of Heroes (BD) – Es bleibt dabei: So richtig warm werde ich mit den aktuellen Hong Kong Actionkino einfach nicht. Das alles hier ist ganz nett, aber viel zu lang und trotz guter Actionsequenzen konnte auch dieser Film mich nicht packen. Auch wenn er unterhaltsamer war als einiges sonst aus dem Bereich. Aber solche Sachen wie die Szene im Finale mit den Krügen, kann und will ich nicht akzeptieren. Völlig bescheuert. 5/10
134. Red Heat (BD) – Die tolle Kombination aus Arnold und James Belushi, der Score und die typische Walter Hill Actioninszenierung, sorgt dafür das man die etwas lahme Story schlucken mag, den der Rest ist einfach gut. 8/10
135. Puppet Master – Axis Termination (BD) – Also wirklich gut (Teil 11!!!) ist das nicht mehr, was da von Charles Band kommt. Wieder zu viele schlechte Computertricks, bescheuerte Nazis, wenig Horror und wie immer viel zu viel gelaber in 70 Minuten. Es gibt schlimmeres von Full Moon inzwischen, aber die früheren Sachen waren doch deutlich besser – auch wenn sie mal nicht so gut waren. 5/10   
136. Deadpool 2 (IMAX) – Die Fortsetzung macht wieder vieles richtig, hat echt eine Menge Gags (nicht alle funktionieren, aber der Großteil schon) und die bessere Action zu bieten. Durch das höhere Budget kracht es deutlich mehr und der Film wirkt gleich viel größer. Leider sind einige CGI Effekte echt schwach, aber selbst die nimmt den Film nicht so richtig übel. Cable ist eh geil und ich hoffe die holen aus der Figur noch die wirklich interessanten Dinge heraus (Virus, Vaterfigur, Tochter Hope). Insgesamt hat der mir einen Tick besser als Teil 1 gefallen. 8/10
 
137. Darc (Netflix) – 11 Jahre ist es hier als ich einen Promo-Clip (der ist sogar noch aktiv) zu diesem Film gepostet hatte. Damals sollte der Film mit Tony Schiena in Produktion gehen, doch nichts geschah, obwohl die Action gut rüberkam. Jetzt – 2018 – ist der Film tatsächlich erschienen und endlich produziert worden.  Vom geplanten damaligen Cast ist natürlich Hauptdarsteller und Ideengeber Tony Schiena (zum Glück) und Armand Assante übriggeblieben. Unter der Regie von jahrelangen Steven Segal Weggefährte Julian R. Nasso (nicht Nick Powell wie auf einigen Postern genannt) wird uns mit Schienas Traumprojekt ein wunderbar knackiger Old-School Actioner präsentiert, der optisch manchmal an John Wick erinnert und von der Figur an den Punisher (Schiena wäre gar keine schlechte Wahl). Vor allem in den letzten zehn Minuten werden Actionfreunde vor Freude mit der Zunge schnalzen. Da geht Schiena mal richtig geil ab. Aber auch bis dahin, gibt es etliche Scharmützel die gefallen und an Filme wie Showdown in little Tokyo oder The Perfect Weapon mit Speakman erinnern. Richtiges Männerkino  mit satten Sounds, einer nicht neuen aber willkommenen Handlung und einer gesunden Härte mit wenig CGI gemischt. Bei einigen Kampfszenen arbeitet leider der Schnitt und die Kamera nicht optimal, was die Begeisterung aber nur wenig schmälert. Ich hatte gar nicht mehr mit dem Film gerechnet und war sehr positiv überrascht über da gebotene. Nun mögen sich folgende Dinge erfüllen: Bitte eine Blu-ray VÖ, bitte eine Fortsetzung und Tony Schiena darf gerne so weitermachen! 8/10
 

Kommentare:

harry hat gesagt…

Red Heat - Passt
Call of heroes und Phantasm: Ravager - liegen hier, an Letzteren trau ich mich auch irgendwie nicht ran
Helden USA 2 + 3 - Zustimmung
Die Netflix-Titel - Ohne mich
Jessica Jones Staffel 1 - fand sie gegen Ende etwas besser - 6/10
Band of the hand - bei Erstsichtung hatte ich mehr Begeisterung emfpunden, jetzt auch 6/10
SWAT - Under siege und The Recall - passen beide so.
Guardians of the tomb - nach dem ganzen Hin und Her bei der Produktion war da nichts mehr zu erwarten 4/10
Eine Frage der Ehre, Klapperschlange und Deadpool passen soweit, nur die Klapperschlange kriegt volle Punktzahl 10/10
Scorched Earth passt so gerade
Original Gangsters - 7,5/10
Für ein paar Dollar mehr - Eastwood 10/10
Class of 1984 + 1999 - passt so
Motorrad liegt noch ungesehen hier rum


Shane Schofield hat gesagt…

Wir beide: Ein Herz und eine Seele. Ein Ei und ein Kuchen😍🤣

harry hat gesagt…

Muss ja nen Grund haben, warum ich meinen Lebensabend hier verbringe, oder?

Gruß
Harry

McClane hat gesagt…

Gehe mit bei "Leprechaun 2", "Für ein paar Dollar mehr", "Original Gangstas", "Deadpool" plus Fortsetzung, "Light Blast" (auf jeden Fall geil in der Szene mit dem Kerl, der durch das Brathähnchen erschossen wird), "Out for Blood", "Behind the Mask", "Eine Frage der Ehre" und "Fire Syndrome". Vor allem deine Worte zu Tobe Hooper kann ich unterstreichen.

"Red Heat", "Die Klapperschlange" und "Helden USA 2" fand ich minimal schwächer, "Helden USA 3" und "Phantasm IV" dagegen kreuzlangweilig und total stulle. "Act of War" hab ich auch als mau in Erinnerung, aber den hab ich mal als "Die Fast" auf RTL 2 gesehen, bevor ich mich für B-Action interessiert hab, könnte ich heute besser finden. Von "Class of 1984" war ich auch etwas enttäuscht damals, fand den okay, aber mehr nicht. Muss den vielleicht noch mal schauen. "Class of 1999" ist dagegen auch für mich ne spaßige B-Action-Sause, auch wenn ich etwas weniger werten würd.

"Midnight Man" fand ich minimal besser, "Band of the Hand", "Call of Heroes" und "Jessica Jones" deutlich. JJ ist halt keine Actionserie, mochte aber die Noir-Stimmung sehr und den Schurken - nur die Trautes-Heim-Folge hat sich etwas gezogen. Schade, dass dir "Call of Heroes" nicht zugesagt, bietet sich IMO für ein cooles Belagerungsfilm-Triple-Feature neueren Datums mit "Last Stand" und dem "Die glorreichen Sieben"-Remake an.

"Avengers: Infinity War" mochte ich auch gern, auch wenn ich den nicht ganz so hoch werten würd. Schöner Fanservice-Film mit hohem Tempo, starker Action (aufgrund des Szenarios natürlich recht CGI-lastig) und jeder Menge guter Gags. Kommt aber für mich nicht ganz an Sachen wie den ersten "Avengers" oder "Captain America: The Winter Soldier" heran.

"Darc" schau ich mir gleich noch an, da bin ich nach diversen Positivkritiken echt heiß drauf.