Dienstag, 5. November 2013

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2013

Monat Oktober habe ich vor allem genutzt viele Filme zu schauen die ich bisher nicht kannte, oder mich drauf gefreut hatte. Die Serien die ich bewerte sind übrigens meist immer über zwei oder drei Monate geschaut wurde. Das ist immer so. Also wie immer viel Spaß.
 
RED= First Time / Yellow=Once again

230. Star Trek (BD) – Als nicht Hardcore Trekkie gefiel mir die Neuinterpretation ziemlich gut und auch beim erneuten Sichten ist das Ganze sehr unterhaltsam. 8/10
231. Star Trek:Into Darkness (BD) – Teil zwei war auch in Ordnung, aber irgendwie sprang der Funke nicht so richtig über. Weiß gar nicht genau woran es lag. 7/10
232. The Seasoning House (BD) – Starker und harter Thriller aus England mit guter Hauptdarstellerin und rauer Thematik. Zum Ende kippt das ganze etwas, hat mir aber dennoch gut gefallen. 7/10
233. Zombie Hunter (BD) – Ich war einer der Crowd-Funder und stehe dafür im Abspann! Deswegen gibt es 10/10 Punkte. Nein, der Film ist ganz nett und hat gute Momente die aber nicht immer richtig genutzt werden. Der Ton ist recht locker und das Tempo geht in Ordnung. Leider etwas wenig Zombies, schlechte CGI Effekte und ein leider ist die coole Hauptfigur nicht so großartig besetzt. Ich habe es aber nicht bereut. 6/10
234. Tower Block (BD) – Britischer Thriller der relativ spannend umgesetzt ist und den einen oder anderen guten Charakter hat. Leider ist die offensichtliche Auflösung so bescheuert und übertrieben das es den Film nicht gut zu Gesicht steht. Einmal schauen reicht. 5/10
235. Funhouse (BD) – Diesen Tobe Hooper Streifen hatte ich noch nie gesehen und jetzt weiß ich auch warum. Nervige Figuren, eine extrem lahme erste Stunde und wenig Gewalt sorgen dafür dass es ein sehr schwacher Film geworden ist. Auch aus der schönen Umgebung wird wenig gemacht und der Killer ist auch lahm. Das war gar nüschts. 3/10
236. Iron Man 3 (BD) – Hatte ich ja im Kino verpasst und gefiel mir etwas besser als Teil 2. Aber so ein richtiger Iron Man Film war auch dieser wieder nicht. Wie oft ist Tony Stark im Anzug zu sehen? 2 mal? Und warum gehen dauernd alle Anzüge kaputt? Und was sollte das mit dem Mandarin? Obwohl Marvel scheinbar mit ihm noch etwas vorhat. Insgesamt bleibt die Iron Man Reihe in meinen Augen eher schwach (Teil 1 war gut!) und es reicht jetzt erst einmal. Das die Filme aber die erfolgreichsten sind, bleibt mir ein Rätsel. Aber nun gut. 6/10
237. The Black Waters of Echo`s Pond (BD) – Mäßiger Jumanji-Horror Verschnitt der auch mal wieder viel zu viel Gelaber hat. Dafür spielen die Figuren ganz ordentlich und ihre Wünsche fallen relativ unterhaltsam aus(bisschen Sex, viel Lügen). Wenn es mal zur Sache geht das Ganze auch, aber bis dahin muss man schon einiges ertragen. Auch einen unter beschäftigen Robert Patrick. 5/10
238. The Walking Dead –Season 3 (BD) – Wieder deutlich erstarkte dritte Staffel der bereits jetzt schon zum Kult erhobenen Zombieserie. Viel mehr Zombies, mehr Action und mehr Tempo mit einigen Verlusten tun der Serie mehr als gut. Nur zum Ende hin tritt sie etwas auf der Stelle und ein paar Folgen weniger wären auch OK gewesen. Sonst sehr stark. 8/10
239. The Victim (BD) – Erster Streifen aus der neuen Ehe-Schmiede Blanc/Biehn der nicht so richtig knackig daher kommt. Zwar kann man den schauen, aber wirkliche Überraschungen bekommt man nicht. Michael Biehn neigt in letzter Zeit etwas zum Overacting und Jennifer Blanc ist jetzt nicht gerade eine leckere Schnitte; trotzdem gibt es eine längere Sexszene zwischen den Eheleuten. Relativ spontan übrigens. Nichts Neues oder gar wirklich Aufregendes  also aus der Explotation Ecke. 5/10
240. Zombie Massacre (BD) – Uwe Boll produziert den zweiten Film der Eaters Macher und herauskommt ein ziemlicher 08/15 Titel mit etwas Action, die aber nicht besonders einfallsreich eingefangen wurde. So wie die Story halt auch nicht. Der Rest ist B-Movie durch und durch mit ein paar netten Masken. Gesehen und ins Regal gepackt. 5/10
241. Battle of the Damned (BD) – Lundgren gegen Zombies. Wie geil! Ne, leider nicht wirklich. Lahmes Zombiefilmchen mit Wackelkamera und viel Leerlauf sowie ätzenden Figuren. Der Zog sich wie Kaugummi obwohl immer mal wieder Action vorhanden war. Aber mich hat es nur gelangweilt. Schön aber Jeff Pruitt wieder zu sehen, der aber leider verschenkt ist. 4/10
242. The Purge (BD) – Sehr gute Grundidee, die aber Budget bedingt nur als Home-Invasion Thriller umgesetzt wurde. Ganz spannend gemacht und gut gespielt, aber leider auch mit einigen extrem dummen Handlungen der Personen versehen. Trotz allem annehmbar. Teil 2 ist angekündigt und ich hoffe da geht es auf die Straße. 6/10
243. Sickle (BD) – Ganz mieses Stück Film mit Kane Hodder. 2/10
244. Vampire Nation (BD) – Durchaus erträglicher Vampirstreifen aus dem Hause UFO mit wie gewohnt schwachen CGI Effekten, aber viel Tempo und Action. Absolut ohne Anspruch, aber ein ganz guter Zeitvertrieb. 6/10
245. Interceptor (DVD) – Die volle Ladung 80er. Kein Überflieger, aber durchaus nett. 6/10
246. No One Lives (BD) – Luke Evans als cooler Psychopath kümmert sich um eine Handvoll Rednecks. Das ist Temporeich, nicht immer logisch aber knackig und hart. Ich hatte meinen Spaß und auch wenn der wahrlich nicht Kitamuras bester ist, wird der öfter im Player landen als manch anderer. 7/10
247. Father’s Day (BD) – Was hier Astron-6 nach Manborg abgeliefert hat ist kaum zu beschreiben. Ein wunderbat durch geknalltes Stück Film mit Action, Gewalt, Sex und Comedy. Abgefahrene Dialoge und Typen und Ideen die man heutzutage nur noch selten bekommt. Der Film unterhält nicht über die ganze Laufzeit, aber da steckt so viel Liebe am Trash drin, das man nicht böse sein kann. Großartig auf seine eigene Art, aber sicherlich nicht für jedermann. 7/10
248. Come out an play (BD) – Remake des Klassikers welcher teilweise eine ganz gut Atmosphäre aufbauen kann, aber zu keinen Zeitpunkt die Spannung und den Schock der Vorgängers. 5/10
249. Errors of the Human Body (BD) – Medizin-Thriller der in Deutschland spielt und auch Co-Produziert wurde. Gut gespielt von Michael Eklund und nicht unspannend  endet das Ganze dann in einer  Art Body-Horror. Der Twist  ist dann auch gelungen und nicht gerade nett für seinen Protagonisten. 6/10
250. The Ark (BD) – Christian Slater in einem Sci-Fi Streifen der wirklich aus etlichen Versatzstücken zusammen gestückelt wurde, aber immerhin mit sicherer Hand inszeniert wurde. 5/10
251. Redline (BD) – Im Fahrwasse von Fast and Furious entstand dieser Auto-Streifen der noch etwas dümmer ist und sein ganzes Augenmerk auf schöne Frauen und teure Autos setzt. Geht flott vorbei und hat ein paar nette Actionszenen zu bieten, aber sonst nichts. 6/10

Kommentare:

Harry hat gesagt…

Hi,
kurz zum Report: Glücklicherweise kann ich es mir erlauben, Serien mit durchgehender Handlung, die dann auch noch interessant sind, fast in einem Rutsch sichten, bei 22 bis 24 Folgen dauert es dann maximal drei Tage.
Iron Man: Das Mandarin war wohl für den chinesischen Markt gedacht, der ja für Hollywood immer wichtiger wird und nach dem man sich zu richten gedenkt. Dafür geht man Kompromisse ein oder kriecht gar zu Kreuze (Red Dawn-Remake, World War Z wo man die Chinesen weder als die Bösen noch als den Nährboden für ne Zombiepandemie im Film lassen wollte).
Battle of the damned: Als bekennender Lundgren-Fan war ich enttäuscht, hab mehr Spaß erwartet. Gewackel und dämliche Figuren taten ihr Übriges. Anscheinend macht der gute Dolph derzeit einen auf Trejo oder Madsen - nimmt für Geld alles an. Scheidung kostet eben.

Shane Schofield hat gesagt…

Dafür das der MANDARIN einer der größten Gegner im Iron Man Universum ist, war das gezeigte einfach lächerlich dumm. Aber mal gucken ob sich MARVEL noch irgendwie aus der Sache heraus windet.

Anonym hat gesagt…

Zombie Hunter? Verzeih mir, aber ich glaube, bei deiner Wertung sind noch 2-3 Punkte für deine Namensgebung im Abspann hinzugekommen, oder?

Der war unerträglich dilletantisch. Schlechte Darsteller! Allen voran dieser pseudo-coole und dadurch uncoole Hauptdarsteller, dann diese dickbrüstigen Schlampen, neben denen Pam Anderson einen Oscar verdient hätte und der miserable Cameo von Trejo, den er sich sicher gut (auch von dir) hat bezahlen lassen.

Keine Spannung, grottige Optik, grausige Darsteller... Das verdient das Prädikat "Film" wirklich nicht. Unglaublich schlechtes auf Zelluloid gebanntes etwas...

LG
Doc Holliday

Shane Schofield hat gesagt…

Ehrlich? Ich fand Zombie Hunter beileibe nicht so übel. Die Bewertung hat auch nichts mit meinem Geld zu tun. Ich bekomme ja eh nichts wieder. Ne, das passt schon. Ich schaue lieber so was momentan als den ganz anderen Dreck der so rausgehauen wird mit ihren Millionen Budgets wie z.B. Machete Kills. Wo ja absichtlich Trash geboten wird. Fail!

Gestern habe ich z.B. LORDS OF SALEM gesehen und der hat mich einfach angeödet. Dieser Möchtegern Anspruch (oder auch nicht?) ohne wirklich etwas zu erreichen. Dann lieber Father's Day oder Zombie Hunter. Da werde ich besser unterhalten. Und Danny Trejo brauche ich übrigens in kaum einen Film.