Donnerstag, 6. April 2017

Shane Schofields Film-Report: März 2017

Dank Urlaub und schlechtem Wetter im März, habe ich die freien Tage genutzt und etliche Filme "abgearbeitet". Serien ziehen sich meist über einen längeren Zeitraum hin.

RED = First time / YELLOW = Re-Watch



46. Train To Busan (BD) – Ordentlicher Zombie/Virus Schocker aus Korea der sich aber bei einigen Szenen stark bei World War Z bedient, doch auch einige frische Ideen bieten kann. Trotz allem ist der Rest nicht gerade frei von Klischees (vor allem die Charaktere) und einige Szenen gewohnt zu sentimental. Aber dennoch  besser als etliche andere Produktionen aus der Richtung, aber die extrem positiven Bewertungen hinterlassen auch ein Stirnrunzeln. 6/10

47. Outcast – Season 1 (BD) – Nach einer starken ersten Folge ebbt das ganze etwas ab, kann einem aber dank der kühlen Atmosphäre bei der Stange halten. Mehr Horrorelemente hätte ich mir dennoch gewünscht, aber ich werde wohl auch in Staffel 2 mal reinschauen. 6/10

48. Pumpkinhead 2 (BD) – Die Fortsetzung verliert noch etwas gegenüber dem eh nicht so starken Pumpkinhead, ist aber auch keine Zeitverschwendung. Alle weiteren Teile waren dann richtige Grütze. 5/10

49. Lurking Fear (BD) – Ein Film der nicht sonderlich gemocht wird, aber ich finde ihn dennoch ganz unterhaltsam und guckbar. Leider werden nicht alle Elemente perfekt genutzt (Dorf) und er hat auch einige der typischen Schwächen einer Full Moon Produktion aus der Zeit (zu geschwätzig), aber Charlie Band hat schon schwächeres fabriziert. 6/10

50. Wolf Lake (BD) – Thriller mit Rod Steiger der die damals aktuelle Vietnam-Thematik als Grundstoff für eine tödliche Auseinandersetzung nimmt. Leider etwas zu Actionarm und unblutig, aber ziemlich gut gespielt. Vor allem von Rod Steiger. Für mich eine Erstsichtung. 6/10

51. Das Schweigen der Lämmer (BD) – Immer noch ein sehr starker Thriller, dem aber einige tiefere Momente und vielleicht etwas mehr Laufzeit gut getan hätte. Trotzdem schon wegen Hopkins, Foster/Levine und Glenn sehenswert. Solche Filme findet man im Kino fast gar nicht mehr.  8/10

52. Camp Evil (BD) – Den hatte ich immer vor mir hingeschoben und jetzt ärgere ich mich fast, da der Slasher mit Kids ziemlich gut gefallen hat. Keine nervigen Kinder, nette Kills und ein cooler Score. Tipp. 7/10

53. Stake Land (BD) – Schöner Apokalyptischer Vampir-Horror der zu einer Zeit herausgebracht wurde, als Vampire immer schöner und glitzernder wurden. Nick Damici ist cool und die Optik passt sich optimal an – nur das Finale ist viel zu schnell vorbei. Hätte natürlich auch eine Zombie-Streifen sein können. 7/10

54. Stake Land 2 (BD) – Fast alle sind wieder dabei nur Director Jim Mickle nicht. Das ist vermutlich das Hauptproblem bei einem Film wo man überhaupt nicht mit einer Fortsetzung  gerechnet (oder gebraucht?) hat. Leider packt der Film diesmal nicht so und einiges wirkt etwas unrund. Keine Voll-Katastrophe, aber auch nicht so gut wie der Vorgänger. 5/10

55. I am not a Serial Killer (BD) – Buchverfilmung von Dan Wells dem leider die Spannung fehlt und dessen Ende (wie schon im Buch nicht) auch nicht gerade aus den Socken haut. Aber Lloyd und Records bieten gute Leistungen. 6/10

56. The Windmill Massacre (BD) – Altmodischer Slasher der nichts neues bietet, mäßige Figuren vorzuweisen hat und dadurch auch nur so an einem vorbeiläuft. Immerhin praktische Effekte. 5/10

57. Dr. Giggles (BD) – Da macht dieser Streifen aus den seligen 90igern doch erheblich mehr Laune, auch wenn es hier ebenfalls kaum Neuerungen gibt. Dennoch flott und mit süffisanten Kommentaren und Tötungen gespickt. 7/10

58. Logan (IMAX) – Überraschend harter und melancholischer Abgesang auf einen Helden der nie wirklich viel mit den Comics zu tun hatte, aber irgendwie von Hugh Jackman dennoch positiv zum Leben erweckt wurde. Hier hätte ich mir zwar deutlich mehr Endzeit und einen einfallsreicheren Gegner gewünscht, aber es ist ein guter Abschluss. Mal sehen für wie Lange…8/10

59. Dark Floors (BD) – Der Lordi Film bietet eine nette, düstere Location und einige gruslige Szenen mit und ohne Monster. Ganz solide, wie man gerne sagt. 5/10

60. 100 Feet (BD) – Sehr schwacher Geisterstreifen mit einer blassen Famke Janssen und nicht einer Szene die wirklich unheimlich ist. Hinzu kommt wenig Spannung und einige fragwürde Einfälle. Nur die Knochenbrecher-Szene ist verdammt lustig. Da ist man von Eric Red wirklich bessere Kost gewohnt. 4/10

61. Aerobicide (BD) – Billig-Slasher von David A. Prior der teilweise ziemlich debil ist. Aber die ständigen Aerobicszenen, die teilweise bescheuerten Kills. Etwas Action, die schmissige Musik und die geliebte Darstellerschar aus den AIP Filmen (Ted Prior, David Campbell, Fritz Matthews) unterhalten durchweg. Dann noch eine Auflösung die zwar nicht wirklich überraschend ist, aber dennoch doof und die Frage warum die Menschen immer noch in dieses Fitnessstudio gehen obwohl täglich jemand umgebracht wird und man freut sich das es solche Filme gibt. 5/10

62. The Night-Watchmen (BD) – Temporeiche Horror-Komödie mit teilweisen netten Typen, aber wenig Budget und ebenso wenig Einfällen um den Zuschauer zu überraschen. Manchmal ganz lustig, aber ich muss zugeben ich bin kein großer Fan mehr vom diesen Horror/Comedy kram. Lieber wieder mehr Knüppelharter Horror bitte. 5/10

63. The Revenant (BD) – Endlich mal geschaut und leider wie von mehreren Seiten nur einen durchschnittlichen Survival-Thriller gesehen der viel zu lang ist und seine Geschichte nicht spannend genug aufrecht erhalten kann. Tolle Bilder und körperlich sicherlich starke Leistungen, aber das war es auch schon. 6/10

64. Gods of Egypt (BD) – Habe einen Stapel abgebaut mit Filmen die ich schon immer vor mir hingeschoben hatte. So auch dieses Werk, welches bunt, laut und ziemlich bescheuert ist und einfach vollgepackt ist mit schwache Computermurks. Was hat die Beteiligten hier noch geritten so einen Film abzuliefern. 4/10

65. Slaughterhouse Rock (BD) – Mittelmäßiger Videothekenhorror der warum auch immer tatsächlich beschlagnahmt ist. War für ein Blödsinn. Immerhin ist auch hier der Soundtrack ganz nett und es gibt einige schöne Effekte der guten alten Art. 5/10

66. Appetites (BD) – Unterhaltsames Drama um zwei verrückte Personen die sich verlieben aber jeder für sich einfach zu durch geknallt sind und bestimmte Vorbehalte abzulegen.  Dabei stehen die ruhigen Momente erstaunlich Liebesfilmartig gegen die Splatterelemente da.  Der Film ist sicherlich Geschmackssache, aber ich fand es ganz gut. Was vor allem an Brett Roberts liegt, der eine gute Leistung bietet. Auch nett der Auftritt von Bonnie Rotten. 6/10

67. Chained (BD) – Düsteres Drama von Jennifer Lynch mit einem wie immer guten Vincent D´Onofrio. Aber so wirklich fesseln wollte mich der Film dennoch nicht, aber gut ihn endlich mal geguckt zu haben. 5/10

68. Trailer Trauma 2 (BD) – Weitere, umfangreiche Sammlung diverser Horrorfilm Trailer- diesmal aus den Siebzigern. Ich bin immer wieder überrascht wie viele Filme es gibt die man noch nicht gesehen hat. Und wie viele man auch nicht sehen möchte. 5/10

69. Prisoner of the Universe (BD) – Fantasy-Streifen mit Richard Hatch, Kay Lenz und John Saxon der aber nie in gute Sphären ankommt. Ziemlich belanglos, Action-  und blutarm, obwohl zwischenzeitlich immer mal wieder Szenen vorkommen die zur restlichen, leichten Stimmung nicht passen mag. 5/10

70. Daylight´s End (BD) Endlich auf Englisch geschaut. Viel besser. Sonst wie bereits damals geschrieben: viel Action, hohes Tempo, geiler Sound und treibender Score. Nur die billigen CGI Effekte bei den Explosionen oder beim Rauch sind echt ärgerlich. Da geht das Computerblut fasst noch. 8/10

71. Stryker (BD) – Santiagos erster Endzeit-Film kommt genauso her wie sein letzter. Nur das hier alles noch ohne Stock-Footage auskam. Nicht sein bester, aber ich mag diese Filme einfach. Punkt. Und das man diese sogar auf Blu-ray schauen kann ist schon verrückt. 5/10

72. The Rift (BD) – U-Boot Horror der seine besten Augenblicke in den Unterwasserhöhlen hat. Mit Monstern und blutigen Effekten. Alles andere ist nur für Fans zu gebrauchen – so das wohl schlechteste Interieur eines U-Boot-Filmes.  Aber es macht vielleicht aus deswegen viel Spaß. 6/10

73. Wolf Creek – Season 1 (BD) – Hätte man jetzt eine Serie gebraucht? Ich meine nicht. Die Handlung wird doch arg gestreckt und nicht alles interessant. Durch die tollen Aufnahmen, den schrägen Bewohnern Australiens und John Jarrat (der viel zu wenig an ist) ist das dennoch erträglich, aber leider kein Hit. Auch schade, dass die Actionqualitäten von Dustin Clare so wenig genutzt worden und das etliches Verhalten sehr fragwürdig ist. Knapp über dem Durchschnitt. 6/10

74. Death Race 2050 (BD) – Was für ein billiger Blödsinn. Aber wenn man sich erst einmal drauf eingelassen hat, wird man noch einigermaßen unterhalten. Aber gut ist anders. 5/10


Kommentare:

harry hat gesagt…

Outcast - fand ich etwas besser als du, hat doch gegen Ende etwas angezogen. Man muss nur erst einige folgen ruhigen Erzählens überstehen.
Death race 2050 - Leider muss ich dir da zustimmen. Fand das Werk auch als Hommage an das Original zu billig. Und Manu Bennett braucht jetzt mal nen richtigen Actioner. Im Verbund mit Atkins und Lundgren unter der Regie von Roel Reine. Aber Herr Reine macht jetzt erst Dead in Tombstone 2.
Wolf Creek 1 - Kann man so stehen lassen. hasst du den Mick überhaupt verstanden bei seinem Gequaael?
The Rift - fand ich immer gut, eher ne 7/10
Daylight`s end - stimme zu
Stryker - soll demnächst von Schröder bei uns kommen. Dann kann ich den mal zur Auffrischung wieder sehen.
Prisoner of the universe - liegt ungesehen vor.
Slaughterhouse rock - fand ich viel schwächer. 3,5/10
Gods of Egypt - hat nur gernervt 3/10. Selbst die Beifall klatschende Menge war CGI. Kotz.
Revenenat - ich bekenne mich schuldig. Immer noch nicht gesehen. Kenne halt die Erstverfilmung mit Richard Harris und John Huston.
The Night watchmen - war okay. Gibt aber bessere Komödien in dem Bereich. Ich hab eigentlich nix gegen die Dinger, aber sie müssen dann halt auch gut sein.
100Feet - liegt hier und verschwindet immer tiefer im Stapel der Ungesehenen
Logan - nicht gesehen.
Windmill Massacre - schleich ich ständig drum rum und kann mich nicht entscheiden.
Camp evil - fand ich jetzt auch gut genug für eine 7/10
Wolf lake - hab ich als Tape unter einem anderen Titel. Fand den damals eher lau.

Gruß
Harry

Shane Schofield hat gesagt…

Danke für das Feedback. Mir gefällt das wenn man auch andere Meinungen liest.

harry hat gesagt…

Naja, das Problem könntest du einfach lösen - schreib als zweites Konstrukt einfach "Andere" Meinung als die, die du schon hast.Hehehe.

Ich glaube Brice war es (gestehe, Brice), der vorgeschlagen hat, dass auch ich meine Liste hier einstelle und die gesehenen Filme bewerte. An sich ne nette Idee, aber sorry, das wird dann zuviel. Neue Trailer suchen, Mails bearbeiten, selbst was arbeiten, Bücher besprechen, den Blog befeuern, damit es immer ein paar nette Häppchen hat, die sich möglicherweise später als guter Film entpuppen und mit den Kollegen anderer Blogs oder Foren austauschen und auf frische Trailer aufmerksam machen, für einige Film-Exoten nen Übersetzer suchen (Google-translate is nämlich fürn Arsch). Das nimmt Zeit in Anspruch. Und die Bücher wollen ja auch gelesen werden, die Filme gesichtet. Und dazu gibt es noch ein Leben abseits des Blogs.

Gruß
Harry

Shane Schofield hat gesagt…

Das wichtigste hast du vergessen: Dein Geschmack geht auf keine Kuhhaut:).

harry hat gesagt…

Deshalb nehm ich ja auch die größere und robuster Elefantenhaut.

Gruß
Harry