Dienstag, 19. Juni 2018

Behind-the-scenes "Punisher Season 2"



Trailer "Ten"

Die CIA heuert zehn Söldnerinnen an, um die Tochter eines US-Botschafters aus den Händen ihrer Entführer zu befreien, die sie auf einer Insel bei Indonesien gefangen halten.

Trailer "Incarnation"

Ein Mann mit Gedächtnisverlust wird von Killern verfolgt und jedes Mal, wenn sie ihn erwischen,. wird er von einer Zeitschleife zurück an den Start geschickt und bekommt eine weitere Chance, die Angriffe zu überleben.

Sizzle Reel "Ride hard live free"

In einer zerstörten Welt, in der Waffen und Gangs herrschen, Regierungen nicht mehr existieren, muss ein zwölfjähriges Mädchen um sein Überleben kämpfen.

Buchreview "Herr der Moore" K. P. Burke

Kealan Patrick Burke. Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen.
Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten. Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf. Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen. Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt.


Nebel über dem Moor, eine unheimliche Bedrohung, Angst vor einem Monster. Unheil überkommt einen kleinen Ort, in dem etliche Personen ein Geheimnis verbergen. Und ein Fremder, der so mysteriös ist, dass es einen allein schon davon angst und bange werden kann. Das sind die Zutaten, die Kealan Patrick Burke in einen Oldschool-Grusler mixt, der seine Wirkung nicht verfehlt. Dazu die Sprache, die der Zeit, in der die Geschichte spielt, angepasst ist und so zwar etwas eigen erscheint, aber den Gegebenheiten treffend zuzuordnen ist. Je näher es zu Halloween geht, desto dunkler, angsteinflößender wird die Atmosphäre, zieht auch das Tempo der Story an, verleiten Cliffhanger an den Kapitelenden zum Weiterlesen. Doch auch die helfen im Mittelteil nicht mehr so richtig, die Spannung aufrecht zu erhalten, denn plötzlich ist der Schwung verflogen, wird sich zu sehr den Gedankengängen der Figuren gewidmet, ohne dass dabei etwas Konstruktives für die weiteren Ereignisse bei rumkommt. Erst im letzten Drittel wird es dann wieder aktiver, reicher an Blut, ohne zu einem schieren Gemetzel zu werden, das ausschließlich auf Brutalität setzt. Einige Wendungen tun dann ihr Übriges, um das Buch zwar nicht zu einem Nailbiter ersten Ranges werden zu lassen, aber für ein paar Schauerstunden in der Lesecke ziemlich gelungen ist. Mystische Mordlust und psychische Probleme werden stilvoll und bildgewaltig fürs Kopfkino zelebriert. Das hat schon was und wäre der etwas lahmende Mittelteil nicht, könnte man es uneingeschränkt empfehlen. Ein Buch aus dem Hause Voodoo-Press, das seine Pforten leider schließen musste. Schade drum.

Trailer "End Trip"

In einem dieser Fahrdienste wie URyde kommt der Fahrer mit seinem Kunden ins Gespräch, Probleme werden ausgeplaudert - und dann ändert sich plötzlich alles.

Musik "Dead man's road" Doc Holliday

Vom Album "A better road".

Trailer "Black wake"

Eric Roberts, einer der Fleißigsten im Geschäft, und Tom Sizemore in einem weiteren ihrer Karriere-"Highlights". Forscher versuchen hinter das Geheimnis diverser Todesfälle an der Atlantikküste zu kommen.

Trailer "Dropa"

Ein ehemaliger Heckenschütze der Regierung kehrt aus dem Ruhestand zurück, um das Alien zu jagen, das seine frühere Truppe einen nach dem anderen umlegt.
DROPA Trailer (2018) from Wayne Slaten on Vimeo.

Teaser "Texas Cotton"

Ein alternder Gesetzeshüter vermutet, dass der mysteriöse Fremde in seinem Knast unschuldig ist und stößt bei den Ermittlungen in ein Wespennest.

Samstag, 16. Juni 2018

Trailer "The leaker"

Malaysia wird von einer Seuche bedroht und die WHO will ein Gegenmittel erst nach langwierigen Prüfungen zur Verfügung stellen. Drei Männer wollen hinter die Kulissen dieser Praktiken auf dem Gesundheitssektor schauen und Verantwortliche bestrafen. Ein Cop aus Malaysia, ein Cop aus Hongkong und ein Reporter. Eine Gruppe namens The leakers hat sie darauf gebracht.

Trailer "Get my gun"

Rache - dreckig inszeniert. Grindhouse lässt grüßen.

Buchreview "Eat Local(s)" D. King

Danny King. Alle fünfzig Jahre finden sich die verbliebenen Vampire Englands zu einem geheimen Treffen zusammen. Gäste sind dabei nicht unbedingt gern gesehen, außer jenen, die handverlesen zu dem Jubiläum mitgebracht werden. Denn die Zusammenkunft soll ja auch ein kulinarisches Highlight werden. Von all dem hat Sebastian Crockett natürlich keine Ahnung, denn er folgt nur deshalb der Einladung der sexy Vanessa, weil er auf ein erotisches Abenteuer in der ländlichen Abgeschiedenheit hofft. Aber als plötzlich auch noch eine Spezialeinheit von Vampirkillern das Anwesen umstellt, wird allen klar, dass das ein ganz besonderer Abend werden wird - und für manche leider der letzte.

Beim Luzifer-Verlag mit dem in Frankreich schon so berühmten Cover-Artisten Michael Schubert, dass man seine Arbeit als Grundlage für DVD-Cover nutzt, und dem Verleger Steffen Janssen, ist von Danny King schon das Buch "Das Haus der Monster" erschienen, das nicht nur bei mir einen ordentlichen Eindruck hinterließ. Nun also "Eat local(s) - Rate, wer zum Essen kommt". In diesem Fall war es nicht von Nachteil, dass ich den Film, für den das Buch als Vorlage diente, schon gesehen hatte. Dass er mir gefiel, war natürlich ebenfalls ein Pluspunkt. Während man sich bei der Lektüre eines Buches seine Vorstellungen der Figuren und der Szenen nach eigenem Gutdünken vors innere Auge ruft und bei einer folgenden Verfilmung dann oft verwundert ist, wie das Alles doch so anders geworden ist (Und dabei lasse ich jetzt mal ganz außen vor, dass die Handlungen oftmals so stark verändert werden, dass sie mit der Vorlage kaum noch was zu tun haben.), hat man hier die Bilder schon im Kopf und kann sie beim Lesen mit dem Text und den Beschreibungen zusammenfügen. Klappte recht gut. Skurrile, verrückte Szenarien, freche, humorige Dialoge, bissiger Brit-Witz und auch blutige Action, Versteckspiel im Wald, Kirchenvertreter und Kirchentreter - alles da. Die witzigsten Vampire seit langer Zeit. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, die Handlung um Vampire in ihrem eigenen Alamo während draußen der menschliche Soldaten-Mob lauert und dem etwas einfach gestrickten Sebastian ist weit von den üblichen Klischees um die Blutsauger entfernt und eine Wohltat nach dem Schrecken, den dieser "Twilight"-Quark irgendwie im Hinterkopf immer noch verbreitet, wenn nur das Wort Vampir fällt. Und der Bonus von knapp 40 Seiten, während denen der Autor über die Entstehungsgeschichte des Films schwadroniert und auch kurz erwähnt, dass Jason Statham für eine Fightchoreographie und als Fight director mal eben so ganz nebenbei mithalf. Wer Film und/oder Buch nicht kennt und mal etwas abseits des üblichen Zeugs unterhalten werden will, sollte sich diesen ruhig einmal zuwenden. Zudem sind in letzter Zeit entschieden zuviele Filme auf dem Horrormarkt nur fader Murks oder schlicht und einfach billig runtergekurbelter Rotz, der schon gar nicht mit Abwechslung aufwarten kann. Ähnlich sieht es ja auf dem Buchsektor aus. Kaum hat ein Konzept, eine Idee, Erfolg, wird sie massenhaft kopiert - und das dann noch von Laien oder Dilettanten. Da freut man sich schon, wenn man mal so eine positive Ausnahme entdeckt. Und der Verlag hat auch schon ein weiteres Buch von Danny King in Planung - "Mordsjob" auf den ich mich schon mords freue. Für die Speisenden im Hause Thatcher und die ungeladenen Gäste, die draußen bleiben müssen, gibt es 8/10 und eine Leseempfehlung, die man auch für den Vorgänger "Das Haus der Monster" gelten lassen kann.  

Bitte bis zu den Stunts nach unten scrollen.                  
https://www.imdb.com/title/tt4401006/fullcredits?ref_=tt_cl_sm#cast

Musik "Midnight Train" Rust N Rage

Und wieder aus Skandinavien. Diesmal Finnland und diesmal hält sich meine Begeisterung schon ordentlich in Grenzen.

Clip, Redband Trailer "Supercon"

Wenn einer die Ex-Kollegen am eigenen Ruhm nicht mehr teilhaben lassen will, muss er mit deren Reaktion rechnen. So ergeht es Adam King, als er seine Co-Stars von einer Comic Convention fernhalten will, für die nur er der Star des Abends ist.

Trailer "Abgeschnitten"

Frag mich bloß keiner zu meinem ersten Gedanken bei dem Titel. Vermutlich zuviel Festa Extrem oder John Aysa gelesen.
Rechtsmediziner Paul Herzfeld (Moritz Bleibtreu) findet bei einer Autopsie im Kopf einer Leiche einen Zettel mit einer Telefonnummer darauf, der Handynummer seiner Tochter Hannah (Barbara Prakopenka). Sie führt ihn in ein perfides Spiel um Leben und Tod. Dem Leben und Tod von Hannah. Einer Spur aus Leichen folgend ist er gezwungen die junge Comiczeichnerin Linda (Jasna Fritzi Bauer) um Hilfe zu bitten. Denn der nächste Hinweis findet sich nicht etwa in seiner Heimatstadt Berlin, sondern auf der von einem Sturm von der Außenwelt abgeschnittenen Insel Helgoland. Gemeinsam mit dem Hausmeister Ender (Fahri Yardim) macht sich Linda, von Herzfelds verzweifeltem Bitten getrieben, an die erste Autopsie ihres Lebens. Doch nicht nur diese ist in dem verlassenen Keller der Inselklinik verstörend. Auch der Entführer und Killer scheint sich auf der fast menschenleeren Insel zu befinden und hält zugleich Herzfeld auf dem Festland in Schach. Der hat sich die Neugier und den schnellen Wagen von seinem eingebildeten, neureichen Hipster-Schnösel-Praktikanten Ingolf (Enno Hesse) zunutze gemacht. Hinweis für Hinweis kommen sie der Lösung des Rätsels auch dort auf die Spur – und scheinen in dem perfekt geplanten, von Hass getriebenen Netz doch dazu verdammt, Herzfelds Tochter nicht mehr rechtzeitig erreichen zu können. Quelle: Kinocheck.de

Trailer "The spy gone north"

Ein südkoreanischer Armeeoffizier wird gen Norden geschickt, um dort das Atomprogramm auszuspionieren. Alles läuft glatt. Aber er hat die Rechung ohne die Politiker gemacht.

Freitag, 15. Juni 2018

Geburtstag, Musik "Downfall of Eden" Eclipse für BOO!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe BOO! Und nimm das Bildchen ruhig als Anregung, falls der Gatterich in Eden zu frech wird.

Trailer "Clyde Cooper"

Ein Privatdetektiv sucht ein vermisstes Mädchen, findet aber viel mehr, als er sich vorgestellt hat.

Clyde Cooper - Official Trailer from Peter Daskaloff on Vimeo.

Trailer "Collider"

Im Jahr 2033 fühlt sich ein junges Mädchen in einem Waisenhaus bei schwerer Arbeit gefangen und reist dann, ohne sich gedanken um die Konsequenzen zu machen, durch die Zeit, um ihre Eltern zu finden.

Teaser "The cold dark"

Erica wandert durch die Dunkelheit, um eine Medizin für ihren kranken Vater zu finden. Bei zwei Typen in einer Hütte findet sie Unterschlupf, doch etwas lauert da draußen. Mit Jessica Wolff.

Buchreview "The president is missing" B. Clinton, J. Patterson + ?

Bill Clinton + James Patterson + ?. Es gibt Dinge, die nur ein Präsident wissen kann. Es gibt Dinge, die nur ein Präsident tun kann. Doch was geschieht, wenn der Präsident verschwindet?

Zur Frage im Buchrückentext: Es schreibt einer ein Buch drüber. Womit wir schon bei meinem Thema wären. Clinton ist für das Insiderwissen zuständig, das mekrt man deutlich. James Patterson hat seinen Namen draufgeknallt, man weiß aber, dass er für die meisten seiner Bücher, abgesehen von denen um Alex Cross, seit der Jahrtausendwende Co-Autoren engagiert hat. Bekannt ist auch, dass man Co-Autoren gegen einen großzügigen Obulus an den Lohnschreiber von der Nennung als Autor eines Werks "befreien" kann. Genau das scheint mir hier der Fall gewesen zu sein und daher auch das Fragezeichen für einen möglichen dritten Autor.

Das Buch selbst ist stellenweise wirklich gut, bietet sogar einmal für diese Verhältnisse recht gute, explosive und gelungene Action, gibt einige Einblicke in die Arbeit eines Staatenlenkers und mit welchen Problemen er sich tagein, tagaus rumzuplagen hat (er kennt sich ja auf und unter dem Schreibtisch eines Präsidenten aus). Und die tauchen in solchen Fällen ja gehäuft auf, wobei die spekulierende, parteiische und verlogene Presse nur eines der kleineren ist. Da ist die Opposition, die den derzeitigen Machthaber liebend gerne vom Thron stürzen oder zumindest unglaubwürdig und lächerlich machen würde und da sind die Brandherde überall auf der Welt, die den Amis Probleme machen. Es gilt die Bündnispartner zu besänftigen oder bei Laune zu halten, damit man sie in Krisenfällen vorschicken kann. Man muss auf Diplomatie machen, wenn es gegen alte und neue Feinde geht und vertuschen, wenn man mal wieder etliche Zivilisten eines anderen Landes zugunsten einer eigenen Operation opfert. Kollateralschäden eben - wenn es niemanden aus den eigenen Reihen trifft. Und es werden anfangs auch etliche interessante und auch wichtige Themen angerissen. Das US-Wahlsystem, diese Abhängigkeit von den sich längst selbstständig gemachten sozialen Medien und Netzwerken, wo auf jeden feuchten Furz eine Reaktion erfolgen muss, man postet, was das Zeug hält, unterrichtet nur Nullen und Einsen oder Pixel oder was auch immer über Zeugs, das man verbreitet haben will, man benutzt diese Medien und verteufelt sie. Aber eigentlich hat man sich ihnen längst unterworfen - oder warum immer diese Rückzieher, wenn man mal ein drastisches Wort gewählt hat und sich irgendwer oder irgendeine Gruppe daran aufgeilt. Doch all das wird schnell abgehandelt, unter den Tisch fallen lassen. Und der verschwundene Präsident? Was den Hintergrund der Sache angeht, wird sogar Spannung verbreitet, deren Potenzial nicht völlig ausgeschöpft wird. Für den Leser verschwindet er nie. Und das Chaos, die wilden Spekulationen, die sich breitmachen würden, wäre der Präsident mehrere Tage nicht zu sehen oder kontaktieren, wird auch vernachlässigt. Er wirkt im Dunkel der Schatten seiner Freunde und Beschützer, um eine Bedrohung abzuwenden. Und damit sind wir bei den - vielen - Mängeln. Alleine der Präsident ist zu gut, um wahr zu sein. Ein echter Gegenentwurf zu Trump und der Buchpräsident verkauft sein "America First" - sagen wir - diplomatischer. Aber nichts anderes bekommt der Leser hier geboten. Der Kerl ist ein Bub aus ärmlichen verhältnissen, der sich stets treu geblieben ist und brav gelernt hat, fleissig war und sich dann in der Politik mit allen ehrbaren Mitteln (In der Politik, hihi) zum Präsidentenjob gearbeitet hat. Er war bei der Armee, ein tapferer und loyaler Soldat, der seine Pflicht getan hat. Er wurde gefangen genommen, natürlich gefoltert (Wo Amerikaner nur verhören, jaja.) und hat seine Truppe nie verraten. Er hat einen Schicksalsschlag mit dem Tod seiner Gattin erlitten und ist der goldigste Superbursche auf dem Thron all der absolut untadeligen Herrscher über die selbsternannte Weltpolizei. Richtig knuffig, der Kerl. Die Feinde sind dann leider die üblichen Verdächtigen und selbstverständlich weniger human in der Wahl ihrer Mittel wie die Vereinigten Folteroutsourcer von Amerika. Selbstverständlich ist sich die USA in keinem Fall einer Schuld bewusst, im Laufe ihrer noch nicht lange währenden, dafür aber um so kriegsorienteren Existenz, etwas Falsches getan zu haben. So etwas hat in diesem Buch nichts verloren. Nein, nein, geht ja gar nicht. Kritik an einem Land, einer Nation, die sich als DEN Global Player schlechthin sieht, verschuldet ist, bis ins Mark und sich erlaubt, ihre Bündnispartner antanzen zu lassen wie böse Schüler beim Rektor. Tja, dann haben wir noch das "24"-Problem, das Klischee überhaupt - Verrat in der Zentrale der Macht. Eieiei, wie geht denn sowas? Ein völlig überraschender Faktor in diesem Thriller. Ebenso überraschend wie das Allwissen des Protagonisten, der selbst seine schlauesten Berater belehren muss, weil sie für die Probleme keine Lösung finden und er nur wenige Gedankengänge dafür benötigt. Eine abgearbeitete Checkliste der Klischees aus dem Patterson-Universum + Bill Clinton sowie ?. Fertig ist der Reißer des Jahres, ähem und so.

Was bleibt ist ein durchaus für den Massenmarkt spannender, aber unrealistischer Präsidentenheldenroman, der zum Ende auf jeden Fall bildlich untermalt gehört. Die letzte Rede muss einfach mit dramatischer Musik - am besten "Hail to the chief" - und wehenden US-Flaggen präsentiert werden, wenn der Amtsinhaber seine Leute und die ganze Welt auf den Weg der USA einschwört. Naja, ne TV-Serie ist wohl angedacht, die Rechte verscherbelt. "The president ist missing" wird seinen Weg machen,das ist klar. Der Hype um einen Roman eines Ex-Staatenlenkers aus Nord-Amerika trägt seinen Teil dazu bei. Auch viele positive Rezensionen, die ich nicht alle so wirklich nachvollziehen kann, werden das tun - ist ja eh alles Geschmackssache und ganz sicher auch nicht vorwurfsvoll von mir gemeint, ich denke halt anders darüber, sonst nichts. Kein Buch, das die Welt unbedingt gebraucht hat und bei dem ich weiterhin vermute, dass ein dritter Autor daran mitgearbeitet hat, wenn ich mir den Stil so betrachte und mit den anderen Werken von James Patterson vergleiche, die ich schon gelesen habe. Und ich? Ich bleibe bei meinen America First-Romanen aus der Actionecke, die sind nicht ganz so verlogen und auf jeden Fall unterhaltsamer, rasanter, fetziger und auch brutaler.

Bücher, Trailer "The terminal list" J. Carr

In Deutschland soll dieses Debüt, das als ultimativer Kracher beschrieben wird, im Herbst dann wohl vom Festa-Verlag in seiner ultimativen Action-Reihe veröffentlicht werden. Nur immer her damit. Neben Festa ist ja nur noch der Luzifer-Verlag verlässlich mit Actionreihen ausgestattet, ansonsten kann man nur punktuell hin und wieder mal bei einem der anderen, reine Action eher verachtenden Verlage Glück haben - oder muss warten, bis sich der neue Verlag Savage-Types so etabliert hat, dass er auch überregional zur Kenntnis genommen wird.

Musik "Feel the heat" Jean Beauvoir

Wer damals - wie ich - den Soundtrack zu "City Cobra" verpennt hat, bekommt Ende des Monats über AORHeaven.com und deren eigenes Label die Chance, diesen Lapsus zumindest teilweise zu korrigieren.

Trailer "The lake vampire"

Thriller aus Venezuela um einen Serienkiller, der das Blut seiner Opfer trinkt.

Teaser "Robot will protect you"

Im Jahr 2062 in Neo-Berlin ist ein junges Mädchen mit seinem Roboter-Freund auf der Suche nach einem echten menschlichen Kontakt, da fast die gesamte Menschheit im Cyberspace "verschollen" ist.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Trailer "All the devil's men aka Elite Squad"

Ex-SEAL und Menschenjäger mit Problemen bekommt eine letzte Chance in einem Team, um einen Ex-CIA-Mann zu stellen, bevor der sich mit russischen Gangstern zusammen tut. Der Film soll Ende des Monats in Frankreich auf DVD/BD erscheinen, von USA und UK ist mir bis dato nix bekannt.

Teaser "Summer of '84"

Nix "Stranger things" als Film, keine Kopie der Serie. 1984, mit 15 Jahren, war die Welt für die Jungs noch in Ordnung - bis der Verschwörungstheoretiker unter ihnen vermutet, dass der Polizist des Städtchens, der in der Nachbarschaft wohnt, der Serienkiller ist, der sich seit geraumer Zeit in der Stadt austobt.

Teaser "We will not die tonight"

Eine Stuntfrau soll eine Nacht des Terrors überleben. Soweit der bisher bekannte Inhalt des Films.

Behind-the-scenes "Escape plan 2"

Ich bin Sly, huldigt mir, huldigt mir.

Neue Trailer "The unseen"

Um seine vermisste Tochter zu finden, würde ein Vater sogar das Geheimnis, dass er nach und nach unsichtbar wird, offenbaren.

Trailer "El pacto"

.....die durch die Hölle geht. Und das, um den unerwarteten Tod ihrer einzigen Tochter zu verhindern.

Neues Poster "Avengement" S. Adkins

Dürfen Schauspieler Cover-"Künstler" eigentlich wegen Verunstaltung oder seelischer Grausamkeit verklagen?

Buchreview "Sniper Elite: Geisterschütze" S. McEwen & T. Koloniar

Scott McEwen & Thomas Koloniar. Spezialagent Chance Vaught soll während einer Mission in Mexiko für die Sicherheit des Teams der US-Drogenkontrolle sorgen. Doch die Autokolonne gerät ins Fadenkreuz eines Scharfschützen, der irgendwo in der Ferne lauert. Vaught ist in höchster Not. Auch der Navy SEAL Gil Shannon kann ihm nicht helfen. Er ist offenbar bei seinem letzten Einsatz ums Leben gekommen. Die Männer und Frauen sind dem Geisterschützen hilflos ausgeliefert. Nach und nach holt er sich seine Opfer.

Ist zwar schon einige Zeit her, dass ich den rabiaten "Chris Ryan Extreme: Schwere Ziele" als wahrlich extremes Actionbrett mit menschenverachtenden Tendenzen hier recht begeistert vorgestellt habe. Ein knüppelharter Actionroman, der vor nichts halt macht und sich auch nicht neue Einflüsse schert, die doch eher in die Gleichmacherei spielen sollen. Bei Ryan ging es um die Favelas und die ultrabrutalen Gangs, die dort die Szenerie fast unbehelligt beherrschen. McEwen und Partner Koloniar lassen den geneigten Leser nun am entsetzlichen Drogenkrieg in Mexiko teilnehmen. Einem Land, in dem ganze Städte von den Kartellen eingenommen wurden und nach deren Pfeife tanzen. Das Vorgehen ist brutal und rücksichtslos, wer nicht spurt, verschwindet und ist dann üblicherweise irgendwann tot aufzufinden, falls er/sie/es nicht an die allesfressenden Schweine verfüttert wurde. Die Polizei, die Politiker? Machtlos oder gut bezahlte Mittäter. Wer sich also die letzten Jahre mit den Nachrichten aus beiden Ländern nur etwas beschäftigt hat, weiß, dass weder der Film "Sicario" noch die beiden Autoren übertreiben. Was also auch hier bei dem Autorenduo an Gewalt und Blutvergießen, Verzweiflung in der Bevölkerung oder Korruption in den Regierungen geschildert wird, könnte, so hart und blutrünstig es erscheint, im wahren Leben noch schlimmer sein. Eigentlich musste man nur noch eine Story kreieren, die man als Roman um diese Zustände herum anlegt. Und genau das legt der Festa-Verlag mit dem vierten Band aus der Reihe "Sniper-Elite" hier vor. CIA, FBI, Söldner, DEA, Auftgragskiller und Kartellbanditen, Politiker und Polizisten - alle sind irgendwie in diese bluttriefende Show verwickelt, bei der Gil Shannon zuerst einmal außen vor bleibt. Aber man wird ihn brauchen, da ein anderer Sniper hier mit einem großkalibrigen Gewehr und Spezialmunition Menschen in Fetzen schießt. Ein Mann, der schon am Rad dreht, für den Töten eine Sucht ist und der immer mehr will. Doch bis die beiden Scharfschützen aufeinander treffen, müssen in wahrhaft kriegsähnlichen Szenen und Kämpfen noch etliche Menschen ihr leben lassen. Höllisches Tempo, hoher Unterhaltungswert und auch einiges an Spannung plus ein paar seltsame Figuren, die hinter dem Pulverdampf ihre eigenen Spielchen austüfteln. 
Wer Action nicht mag, erst recht keine überharte, lässt besser die Finger weg. Doch wer sich der Action-Reihe aus dem Festa-Verlag eben wegen jener verbunden fühlt, wer rasante Kracher bei den Kost- und Kundenwunschverächtern von Großverlagen vermisst, der MUSS hier eigentlich zugreifen. Gnadenlos, rücksichtslos und doch verdammt nah an der Wahrheit und der Realität, die manchmal schlimmer ist als die Fiktion. Rau und aufwühlend. Ein Page-Turner vor dem Herrn und ein 11/10-Kandidat.

Trailer "27: El club de los malditos"

Eine junge Frau, Musikfan, und ein Polizist untersuchen die Todesfälle berühmter Musiker, die alle nur 27 Jahre alt wurden - von Hendrix bis Winehouse. Sie glauben, dass die alle ermordet wurden. Unbd auch wenn sie nicht ins Schema passen, könnten sie selbst auch bald die Radieschen von unten sehen. Nicht bierernst zu nehmender Film, deucht es mir.

Trailer "Island Zero"

Da ist man gemütlich und friedlich auf einer Fischereiinsel, um sich ein Angelabenteuer unter kontrollierter Umgebung zu gönnen, da kommt doch einfach die Scheißfähre am Abend nicht, um einen abzuholen. Telefone aller Art verweigern den Dienst, Boote, die zum Festland geschickt weren sollen, versagen völlig. Und damit das Glück vollständig ist, treiben bald Leichen an den Strand. Statt der armen Fische, müssen jetzt die Angler um ihr Leben kämpfen. Aber gegen wen - oder etwas gegen WAS?

Trailer "The 4th company aka La 4a compania"

Ein junger Fußballer wird wegen eines kleineren Deliktes verknackt. Er hofft, in der Knastmannschaft Fußball spielen zu können. Darf er. Und dann wird die Illusion zerstört - seine "Mannschaft" beherrscht den Bau gemeinsam mit dem Direktor und etlichen Wärtern. Und die wiederum organisieren mit ihnen kriminelle Aktivitäten außerhalb der Gefängnismauern. In Mexiko mochte man den Film gar nicht, weil er ihnen zu nah an der Wahrheit gewesen ist. In Spanien soll der Film im September auf DVD/BD kommen.

Trailer "Party hard, die young aka Die letzte Party"

Noch einmal feiern, bis der Killer kommt. Was fahren die doofen Deutschen auch nach Kroatien? Dort wartet Dragonrage.😈

Trailer "The ninth passenger"

Eine Gruppe Studenten gönnt sich eine Party auf einer Luxusyacht - und muss sich dann mit dem neunten Passagier rumplagen. Lau.

Musik "Icon" Icon

Kam damals - 1984 - ziemlich flott rüber, wurde dann von 1985 leicht umbesetzt und mit Keyboards angereichert, was ja damals schwer angesagt war. Es kamen noch drei schwer unterschätzte Alben mit "Night of the crime", "More perfect Union" und "Right between the eyes". Danach war Feierabend.

Dienstag, 12. Juni 2018

Teaser "Inrang"

Friedensgespräche zwischen den beiden Koreas. Rebellen und andere Finsterlinge versuchen mit allen Mitteln und Intirgen einen Erfolg zu verhindern. Action und Dramatik beherrschen diese filmische Dystopie.

Musik "Hard to kill" Heaven & Earth

Klingt nach nicht verlerntem Können, das Stuart Smith und seine Mannen hier zelebrieren.

Trailer "5th passenger"

Sci Fi-Paranoia-Horror mit einigen bekannten Darstellern.

Trailer "The girl in the spider's web"

Geht also die USA mit der Millennium-Trilogie in die nächste Runde - mit dem ersten Buch von David Lagercrantz. Hat nach dem Film überhaupt noch jemand gefragt?

Buchreview "Ghost flight - Jagd durch den Dschungel" B. Grylls

Bear Grylls. Will Jaeger, Ex-Elitesoldat und Gründer von Enduro Adventures, erhält den Auftrag seines Lebens: Für eine TV-Show soll er mit einer Gruppe von Kandidaten ein mysteriöses Flugzeugwrack aus dem 2. Weltkrieg im brasilianischen Dschungel bergen. Doch bei den Vorbereitungen stirbt sein Freund Smithy. Die Polizei wertet den mysteriösen Tod als Unglück. Ein Symbol, das der Tote trägt, lässt Will jedoch Böses erahnen. Denn er hat es schon einmal gesehen: in den Hinterlassenschaften seines Großvaters, des legendären Nazi-Jägers.

Ein weiterer SAS-Mann, der seine Erfahrungen nach dem Ausscheiden aus dem Dienst gewinnbringend einsetzt. Von mir aus hätte er sich Opas Feindbild gerne sparen können, die Briten haben genug Menschen während ihres British Empire niedergemetzelt, dass er sich seine Feinde dort hätte suchen können und nicht schon wieder Nazis. Liebe Freunde aus Goßbritannien, USA und Russland, beim Auslöschen ganzer Völker hattet ihr eure großen Nasen auch ganz schön weit vorne. Und die Methoden waren (fast) genauso widerlich.
Abgesehen davon ist "Ghost Flight - Jagd durch den Dschungel" ein Abenteuerbuch, wie man es sich wünscht. Irgendwo im tiefen Dschungel im Grenzdreieck von Brasilien, Peru und Bolivien liegt eine uralte Nazi-Maschine und die birgt eine brisante Ladung. Wer ist besser dazu geeignet als Will Jaeger, der Jäger. Truppe zusammengestellt, nebenbei erfahren, dass sein Freund Smithy bei einer vorbereitenden Maßnahme verstarb (geschieht sozusagen im Off), die ein Unfall gewesen sein soll, woran keiner glaubt. Und nach einem Start wie man ihn aus unzähligen Abenteuerfilmen kennt - also die Teambildung, die Zickereien, die Zweifel, - geht es dann ganz zackig in die Wildnis. Unterwegs wird dann erklärt, wie sich die Alliierten recht schamlos daran machten, Nazi-Deutschlands übelste Verbrecher zu retten, weil sie Wissen hatten, das man gebrauchen konnte (Aber immer gegen die Deutschen hetzen.). Tja, was kann so ein Abenteuer auch sein, ohne dass man einen Verräter in der eigenen Truppe suchen muss? Wäre ja langweilig, den auf der Checkliste zu vergessen. Es werden also einige Klischees verbraten im Erstling des Autors, der sich seinen Will Jaeger auf den Leib schrieb oder umgekehrt, sich bei der Charakterisierung seines Buchhelden an sich selbst orientierte. Ist ja nicht schlimm. Ein bisschen Drama um seine tote Familie und eine zwielichtig-zickige Russin im Team sorgen für Emotionalität, die den Helden hin und wieder packt. Aber die meiste Zeit ist er mit reiner Abenteueraction gegen fiese Feinde, noch fiesere Dschungel-Tiere und Nazis beschäftigt. Störfeuer aus den USA können aber einen echten Briten vom SAS niemals von einem Vorhaben abbringen. Nicht zu vergessen bisher von der Außenwelt niemals wirklich gestörte Indiostämme nehmen sich auch ihre Zeit in dem Spiel mit der Gefahr und Will Jaeger überzeugt mit einigen Stunts, manchen Härten (Aber nicht zu vergleichen mit Autoren wie Chris Ryan oder Scott McEwen) und auch die eine oder andere (kleinere) Überraschung. Nichts wahrlich Neues, aber alles doch zu einem sehr unterhaltsamen Abenteuer gemixt, das einen modernen Indiana Jones auf die Lesergemeinde loslässt und sie wohl auch weiterhin mit derartigen Stoffen versorgen wird, denn das Ende hat schon einen deftigen Cliffhanger zu bieten. Insgesamt eine recht flotte und mit Spannung gewürzte Leseunterhaltung, die eigentlich nach einer Verfilmung oder zumindest einer TV-Serie geradezu schreit. Würde ich befürworten, solange es nicht von dem Scheiß-Netflix kommt.

Trailer "Driver"

Vom Schicksal gebeutelter und von der Arbeit geschasster Cop jagt Mörder.

Trailer "The big take aka Douglas Brown"

Douglas Brown ist ein Filmstar, der eines Morgens aufwacht und feststellen muss, dass er von einem Unbekannten erpresst wird. Mit Zoe Bell und Robert Forster.

Trailer, TV-Serie "Jack Ryan"

Ein weiterer junger Jack Ryan wird vom Büro in den Außeneinsatz geschickt.