Mittwoch, 17. Dezember 2014

Clip "Bus 657" DeNiro, Carano, Bautista

Ein Casinomitarbeiter will seinen Arbeitgeber ausrauben und muss feststellen, dass die Sache bald eine Nummer zu groß für ihn wird.

Kommentare:

Andre Gerstenberger hat gesagt…

Naja De Niro wird auch ein Schauspieler der mittlerweile immer mehr für die Videotheken Filme dreht.

Aber sieht solide aus!

Harry hat gesagt…

Naja, der Bobby zehrt jetzt von seinem Ruf aus den guten Jahren (waren ja recht viele) und nimmt halt mit, was ihm angeboten wird. Nicht wirklich verwerflich, aber irgendwie schade, wenn sich diese Leute dafür hergeben. Sie könnten doch in größeren Produktionen die altersgerechten Rollen spielen (Generäle hinterm Schreibtisch wie dereinst ein Henry Fonda in "Der tödliche Schwarm"). Bald erinnert man sich fast nur noch an deren kostengünstige Filme. Nachdem sie einen Starstatus erreicht hatten, hat man solche Gurken von alten Recken wie Eastwood oder McQueen nie gesehen.

Gruß
Harry

Anonym hat gesagt…

Na na Frende. Was heißt hier "sich dafür hergeben"?

Der Film ist immerhin von Scott Mann, der mit "The Tournament" vor ein paar Jahren einen der besten B-Actionfilme aller Zeiten abgeliefert hat.

Grandios inszenierte, bodenständige Actionsequenzen gepaart mit wenig Leerlauf.

Und der Clip hier sieht aus, als wenn er da weitermacht, wo er aufgehört hat:

Wenn der Film nur annähernd so gut wird, wie The Tournament, dann haben wir es mit dem hoffnungsvollsten B-Action-Regisseur überhaupt zu tun.

LG
Doc Holliday

Harry hat gesagt…

Hi Doc Holliday, alter Quengelbarde. Mit Scott Mann hast du recht, ohne Zweifel. Aber da muss jetzt selbstverständlich noch ein ABER her. Klick dich mal durch die "Erfolgsgeschichte" von Emmett/Furla und dann so ganz nebenbei durch die Filmchen, die DeNiro so in letzter Zeit gedreht hat. In beiden Fällen wirst du viel B- oder Videothekenware finden. Schauen wir uns das Zeugs an: Selbstverständlich, wie dereinst zu seligen VHS-Zeiten, als wir alles konsumierten, was nur so gekracht hat. Dennoch sollten sich Darsteller wie DeNiro oder Willis usw. unseres Erachtens von diesen "Rentenschecks" eher distanzieren. Schadet dem guten Ruf und sie können sicher andere Angebote bekommen.

Gruß
Harry

Anonym hat gesagt…

Ich denke nicht, dass sich jemand De Niro, Pacino, Nicholson oder auch Coppola (um mal einen Regisseur zu nennen) ihren Ruf ruinieren oder ankratzen können.

Sicher, vielleicht leidet der Ruf in der Gegenwart ein wenig, aber das ist nur temporär. Die Zeit wird dafür sorgen, dass schlechte Filme vergessen werden. Und Klassiker werden die Zeit überdauern. In sechzig Jahren wird man sich nur an Taxi Driver, Raging Bull,GoodFellas,Casino, Der Pate II (und noch ein paar weitere) erinnern und De Niro - trotz gelegentlicher Ausrutscher - als einen der größten Darsteller überhaupt würdigen.


Übrigens liest man das ja öfter in Bezug auf De Niro. Also, dass er viel Mist dreht in den letzten Jahren.

Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Allein in den letzten paar Jahren sind Hochkaräter wie "Everbodys Fine", "Silver Linings", "Being Flynn" und sogar ein waschechter Blockbuster wie "Ohne Limit" unter seinen Werken gewesen.

Vergleichbar mit Taxi Driver, Raging Bull oder Der Pate II? Nein, aber das ist auch fast unmöglich, da das allesamt Ausnahmewerke, Meisterwerke sind. Noch dazu - zumindest in De Niros Filmographie - sind die meisten vom Genius Scorsese.

Und man verklärt sich auch schnell die alten Recken. De Niro kann diese Meisterwerke vorweisen. Klar. Aber auch in seiner besten Zeit hat er nicht nur Ausnahmewerke abgeliefert.

Was ist mit "Fesseln der Macht", "Der Liebe verfallen", "Stanley und Iris", "Der Fan", "Makellos" oder "Reine Nervensache".

Die sind - rein qualitativ nicht besser oder schlechter als ein Meet the Fockers, Killing Season oder Godsend.

LG
Doc Holliday

Harry hat gesagt…

Viel kann ich deiner Argumentation nicht entgegensetzen, ABER (Hey, das muss es bei mir doch geben, oder? Haha) "The bag man, Killing season, Freelancers, Stone, Kurzer Prozess" sind ja nun wirklich nur Geldbeschaffung. Pacino ist ja auf dem selben Weg. In "Kurzer Prozess" haben sie es sogar gemeinsam fabriziert. Und wenn ein um zwei Jahrzehnte jüngeres Paar aus unserer Nachbarschaft DeNiro nur mit "Machete" in Verbindung bringen kann, sagt das schon einiges aus. Und seine alten Filme kennen sie nicht und rühren sie nicht an - weil eben zu alt. Sie gehören zu der großen Konsumentenmasse, die sich wenig um Filme schert. Werbung angekommen und ins Kino gegangen, die schert ein Ruf, den solche Leute früher hatten nicht, die kennen nur die miesen Sachen aus der Gegenwart. So oder ähnlich verhält sich der Großteil des Publikums. Die sind wie irgendwelche Blogspinner, die sich mit ihrem Hobby noch beschäftigen.

Gruß
Harry