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Donnerstag, 10. Januar 2019

Shane Schofields Film-Report: Dezember 2018

Tja, 2018 liegt schon wieder hinter einem und auch die Filmauswahl war so durchwachsen wie das Jahr an sich. Zwei Filme/Serien sind es weniger geworden als 2017, aber ich bin ganz zufrieden. Die Kinobesuche werden immer weniger, die Actionfilme irgendwie auch (immerhin gab es ein paar nette Überraschungen), Serien werden zwar mehr produziert, aber gucken kann die kaum noch ein normaler Mensch mit wenig Zeit (davon mal ab, mich hat auch weniger interessiert) und der Großteil der aktuellen Filme ist und bleibt eher durchschnittlich. Gerade Hollywood bekleckert sich nicht mit Ruhm aktuell. Ich wollte mal wieder so eine Top 7 (oder so) 2018 Liste machen, aber leider fehlt mir die Zeit dazu. Mal sehen ob ich dennoch mal was hinbekomme. 


Sonst verlief auch der Dezember in den üblichen Bahnen und ich freue sich immer am meisten über die Veröffentlichungen von Filmen auf Blu-ray - vor allem aus den 80ern. 


RED = FIRST-WATCH / YELLOW = RE-WATCH



276. Beyond the Black Rainbow (BD) – Das Debüt von Panos Cosmatos ist ein merkwürdiger, Audio-Visuell aber überzeugender Streifen, der aber nicht wirklich packen und durchweg interessieren konnte. 6/10
277. Thanatomorphose (DVD) – Indie-Film aus Kanada der günstig, aber ordentlich gespielt ist und trotz des begrenzten Raumes ein unangenehmes Gefühl auslösen kann. Leider waren die Figuren zu kühl gezeichnet, so dass einem das Schicksal nicht besonders berührte. 5/10
278. Ant Man and the Wasp (BD) – Nach Black Panther der nächste relativ belanglose Marvel-Streifen, der aber durchaus charmant und teilweise mit witzigen Szenen unterhalten kann. Die Action ist zwar ganz Ideenreich, aber wirklich anzecken konnte sie mich nicht. Dank der sympathischen Figuren in Ordnung, aber kein Highlight. 6/10
279. The Marine 6 (BD) – Wie alle Teile konnte auch Teil 6 wieder durchaus passable B-Action Unterhaltung bieten. Macht sogar einen Tick mehr her als der fünfte und ist besser als der schwache dritte Teil. Doch der überraschende Twist hat mir die ganze Chose fast massiv verhagelt. Mag so eine Überraschung vielleicht in einer TV-Serie funktionieren, fand ich das hier völlig fehl am Platze. Schade. 6/10
280. Hotel Transsylvanien (BD) – Ganz niedliche, manchmal etwas überdrehte Animation mit bekannten Gruselfiguren und einigen netten Gags. 7/10
281. Hotel Transsylvanien 2 (BD) – Bleibt dem Vorgänger treu und lebt von den Eigenheiten der Gruselfiguren. 7/10
282. Hotel Transsylvanien 3 (BD) – Die Reihe bleibt dem soliden Niveau treu und hat wieder nette Ideen und niedliche Witze. Tut nicht weh und macht für zwischendurch durchaus Spaß. 7/10
283. Mandy (BD) – Panos Cosmatos bleibt seinem knalligen Look treu und bietet aber eine etwas Gradlinige  Geschichte, die zwar dünn ist aber ausreicht um Nicolas Cage auf einen Höllentrip zu schicken. Der hält sich fast noch zu sehr zurück, hat aber mächtig Fun bei der Rolle. Die zweite Hälfte hätte ich mir noch deutlich wilder und knackiger gewünscht, aber sonst sagte mir der Film durchaus zu. Herr Cosmatos darf sich gerne weiter in dem Stil bewegen. 8/10
284. Mission Impossible: Fallout (BD) – Ich mag Tom Cruise und seine Filme, ich mag die Reige sehr gerne und es ist beeindruckend was Herr Cruise auch hier wieder abliefert. Auch die Story ist okay, aber der beste Actionfilm seit Jahren? Solche überschwängliche Kritiken zeigen mir nur wie tief der Actionfilm inzwischen gesunken sein muss. Oder ich hab einfach einen Anspruch an Action. Der Film ist gut, aber das war es auch. Fügt sich immerhin sehr gut in die Reihe ein und hat auch bei Teil 6 noch eine Qualität, wo sich andere Reihen mal eine Scheibe abschneiden können. 7/10
285. Hellraiser: Judgment (BD) – Ein weiterer Hellraiser zur Lizenzsicherung. Abermals sehr günstig, kann aber immerhin eine ganz akzeptable Atmosphäre aufbauen und durchaus nette Ideen präsentieren. Das ist alles nicht besonders gut zu den Originalen, fand ich aber auch nicht viel schlechter oder besser als die Teile nach 5. 5/10
286. The MEG (BD) – Hollywood und China zeigen mal wieder wie man aus einem knackigen  Buch, mit B-Movie Qualitäten und Horrorelementen,  ein großes und glattes B-Movie produzieren kann, welches trotz riesen Budget kaum Schauwerte bietet und einfach langweilig vor sich hin tröpfelt. Dank Statham noch erträglich, aber sonst eigentlich eine Frechheit gegenüber Steve Alten. 4/10
287. Slithis (BD) – Verkorkstes Billig-Filmchen mit schwachen Monster und wenigen Momenten um mich bei Laune zu halten. 4/10
288. Die Reise ins Labyrinth (BD) – Fantasievoll, einfallsreich aber auch nicht immer gut gealtert. Dennoch sind solche Projekte gar nicht mehr zu finden. Auf die Musikeinlagen hätte ich aber gerne verzichten können, aber Jennifer Connelly (was war ich damals in sie verschossen) rettet über diese Momente hinweg. Puppen und Ausstattung sind aber Top. 7/10
289. Impulse (BD) – Feiner, eher unbekannter, Thriller mit langsamer Entwicklung, welche aber so interessant inszeniert ist, dass man gerne bei der Stange bleibt. Jahre nicht mehr gesehen, aber dennoch wieder gut gefallen. 7/10
290. Scarecrows (BD) – B-Horror nach allen bekannten Mustern. Kann man mal schauen, aber wenn nicht, dann hat man sicherlich zig andere Filme mit der Story gesehen. 5/10
291. Die Rache des Paten (BD) – Sicherlich ordentliches Italienisches Genre-Kino, aber auch dieser Versuch konnte mich nicht packen. Irgendwie komme ich mit den Filmen aus der Zeit nicht so klar.  Kann ich nicht ändern. 6/10
292. Boss Nigger (BD) – Fred Williamson ist als Boss Nigger unterwegs und zeigt den weißen Mann wo der Hammer hängt. Ganz netter Western, dessen fast leichtfüßiger Grundton kaum zum eher harten Ende passt. Aber der Titelsong rockt. 6/10
293. Nam Angels (BD) – Remake von Cirio Santiago der ebenfalls eine Truppe auf Motorrädern in den Vietnamkrieg schickt. Alles andere ist die Standard Action, aber hier durchaus ein Stück sicherer Inszeniert. Solche Filme machen einfach Spaß. Mir zumindest. 6/10
294. Killing Soldier (BD) – B-Action von Stuntleuten wo die Story und die Figuren nicht mit der Action mithalten können. Leider bleibt der Hauptdarsteller, trotz guter Moves, etwas zu  blass  und das Ende befriedigt einen jetzt auch nicht so wirklich. Dazwischen geht ea aber ordentlich zur Sache. 5/10
295. Nachtschicht (BD) – Vampirstreifen (nicht der Stephen King) aus der guten alten VHS Zeit, welche eher untypisch daher kommt und insgesamt ganz nett geworden. Überraschungen gibt es hier aber auch nicht wirklich. 5/10
296. Halloween Night (BD) – Ziemlich mistiger Slasher mit peinlichen Satanskult und schlechten Darstellern. 3/10
297. Pitchfork (BD) – Gleich der nächste Rohrkrepierer im Horrorbereich mit einem nicht gerade markanten Killer und einen Haufen dummer Ideen und ebensolcher Figuren. 3/10
298. Penny Dreadful - Season 1 (Netflix) – Aufwändige Horrorserie mit viel Drama in toller Ausstattung. Zwar werden viele bekannte Figuren etwas wahrlos in die Handlung geworfen und so wirkt einiges überladen, aber die guten Darsteller verpassen der Story mehr Würde als erwartet. Zwar nerven einige Ideen, doch insgesamt kann man der ersten Staffel sehr gut folgen ohne die Lust zu verlieren. 7/10
299. Aquaman (IMAX) – Neben Man of Steel für mich der beste DC Film bisher und auch wenn einiges etwas zu bunt ist, etliche Tricks teilweise echt schlecht aussehen (aber überwiegend gelungen sind)  und pacing nicht immer passend ist, macht der Film insgesamt aber ordentlich Laune. Jason Momoa rockt in seiner Rolle und letztlich war es von DC eine gute Idee den Aquaman so männlich darzustellen (auch wenn er ein noch viel besserer Lobo gewesen wäre). Er trägt den Film und zum Glück weiß auch James Wan was er tut und bietet einiges an Schauwerten und Action. Leider gibt es auch deutliche Schwächen wie Amber Heard, zu viel Kitsch und ein 08/15 Finale. Dafür gibt es ja einen grantigen Dolph Lundgren und eine weichgezeichnete Nicole Kidman auf der Haben Seite…7/10

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Shane Schofields Film-Report: November 2018

Der Urlaub im November gab einem die Möglichkeit wieder vermehrt Filme zu schauen. Dabei habe ich auch einige vermeintliche Blockbuster und Neuheiten nachgeholt, aber auch immer wieder ältere Filme eingelegt um nicht die Lust an Filmen zu verlieren. Auch zwei Serien konnten zu Ende gebracht werden. Diese zogen sich teilweise über ein paar Monate hin. Deswegen gibt es diesen Monat wieder etwas mehr zu lesen.

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH



244. Operation Mekong (BD) – Patriotische China-Action die ordentlich zur Sache geht, aber mich auch richtig nicht packen konnte. Zwar sind die Actionszenen sehr wuchtig, aber irgendwie verfolgte ich das Geschehen eher emotionslos. Und warum die Explosionen immer wieder mit CGI unterstützt werden, weiß auch keiner genau. Klappte früher doch auch ohne und sah viel besser aus. Dennoch für Actionfans zu gebrauchen. 6/10
245. Stephanie (BD) – Der Twist wir bei uns schon im Titel verraten, aber auch sonst kommt er nicht ganz überraschend. Dennoch ganz nette Idee, sparsam umgesetzt und insgesamt eher unspektakulär. Immerhin ist das Ende in Ordnung. 5/10
246. Blood Fest (BD) – Unterhaltsame und temporeiche Splatterkomödie, welche einiges knackiger hätte ausfallen dürfen, aber mehr gab das Budget wohl nicht her. Immerhin kein Ausfall, aber auch ein Stück von einer positiven Überraschung. 6/10
247. Ready Player One (BD) – Das Buch war ganz nett, aber auch nicht mehr. Der Film ist noch einmal ein Stück tiefer anzusiedeln und ist etwas zu lang und wird zum Ende hin immer kitschiger. Dabei fing es ordentlich an, aber so wirklich zufrieden war ich nicht. 6/10
248. Summer of 84 (BD) – Schöne Hommage an die die Zeit im Titel und die Macher von Turbo Kid schaffen tatsächlich das richtige Feeling zu wecken. Erstaunlich ruhig, manchmal etwas zu zurückhaltend, aber immer sich treu und nie langweilig. Dabei helfen auch die Figuren und der Soundtrack. War gut. 7/10
249. The Domestics (BD) – Wenn man nicht viel über das Geschehene Nachdenkt, bekommt man einen funktionierenden Endzeitstreifen, mit hohen Tempo, brutaler Action und netter Atmosphäre. Einige Wandlungen der Figuren sind nicht immer wirklich logisch zu erklären, aber am Ende wurde ich gut unterhalten. Also den Anspruch nicht zu hoch schrauben! 6/10
250. AHS: Cult (Netflix) – Die Staffel hat relativ wenig mit Horror zu tun – obwohl die politischen Themen die hier angepackt werden, der tatsächliche Horror ist. Insgesamt eine der schwächeren Staffeln, was vor allem an den Figuren lag, die mich nicht sonderlich interessierten. Evan Peters dreht aber gut auf und überzeugt in seiner Rolle als durchgeknallter Sektenführer. Auch die Masken der Killer sind ziemlich geil, aber bei der viel zu dick aufgetragenen, feministischen Aussage in der letzten Folge habe ich beinahe gekotzt. Und meine Frau neben mir auch…  6/10
251. Adrenochrome (BD) – Wirrer Streifen, der gerne richtig Cool und verrückt wäre, aber irgendwie nur langweilt und billig wirkt. Vereinzelt könnte man denken, der hat was, aber dann folgt wieder ein Haufen Scheiße. Hier ist das Cover noch mit Abstand das Beste. 2/10
252. Tempus Tomentum (BD) – Da wollte auch mal wieder ein Macher einen surrealen Film ohne viel Antworten liefern und das ist ihm auch gelungen. Leider nicht in gut. Man bekommt eine einzige Hetzjagd geboten, diese verzichtet dabei aber leider an Action und Gewalt. So kratzt man sich gerne am Kopf und bekommt einige nette Schauplätze und Einstellungen geboten und trotz der billigen Digitaloptik kann der Look teilweise – auch durch die Farbgebung - seinen Reiz ausspielen. Hilft aber alles nichts. 3/10
253. Die Wiege der Sonne (BD) – Netter Zeitvertreib, der vor allem durch die Besetzung unterhält und die damals sehr gerne genommen, Japanischen Zutaten in einen soliden Thriller packt. 6/10
254. The Heretics (BD) – Chad Archibald kann mich auch mit diesem Film wieder positiv ansprechen, auch wenn abermals der letzte Kick fehlt. Story und Stimmung, sowie Leistung der Darsteller und Effekte passen aber. Guter, stimmiger B-Horror aus Kanada. Weiter so Mister Archibald. 6/10
255. Watcher (BD) – Belangloser, aber erträglicher Thriller mit einem dösigen Nicolas Cage, bei dem man zu Beginn schon weiß, dass der dritte bekannte Name im Cast vermutlich der Killer sein könnte . Leider versäumte man es daraus einen sexy Thriller zu  machen, sondern lieferte nur mäßig spannende Unterhaltung. 4/10
256. Bloody Bloody Bible Camp (BD) – Der Film nimmt sich nicht sonderlich ernst, ist sehr billig aber auch relativ blutig. Der Humor passt nicht immer, aber der Rest ist erträglich. Einmal zum schauen, wenn nichts anderes mehr da ist. 4/10
257. Die Verdammten des Krieges (BD) – Drama im Vietnamkrieg, der sicherlich ein Thema anschneidet, wie es nicht nur einmal vorgekommen ist. Penn dreht etwas zu sehr auf und verliert sich teilweise zwischen De Niro und Pacino Gedenkszenen, der Rest ist meist stimmig und teilweise auch unangenehm. Wenn gleich nicht völlig überzeugend inszeniert. 6/10
258. We are what we are (BD) – Der einzige Film von Jim Mickle (den ich sehr schätze), den ich noch nicht kannte. Eher ruhig, aber dennoch nie langweilig, aber auch wenig überraschend. Ist okay. 6/10
259. Malediction (DVD) – Schwacher DTV-Streifen aus einer Zeit, wo Robert Forster eher wenig gute Angebote hatte. Der Streifen ist weder richtiger Thriller noch Horror und kann immerhin oftmals mit der damals netten und hier sehr nackten Lydie Denier auftrumpfen. Nur für völlig bescheuerte wie mich, die sich trotzdem nicht ärgern. 4/10
260. Jurassic World: Das gefallene Königreich (BD) – Jurassic Park geht Richtung Roger Corman und bietet eine eher fragwürdige Story. Aber was soll ich sagen? Der B-Movie Schwenk, mit etwas mehr Horror gefiel mir besser als den meisten Leuten und so wurde ich gut unterhalten. Mal sehen was nun kommt. 6/10
261. Corbin Nash (BD) – Vampir-Action-Film, der leider aus seinem Helden und der Prämisse viel zu wenig macht. Vermutlich war das Budget zu klein um mehr zur Sache zu gehen. Deswegen verliert sich die Handlung in zu vielen, unnötigen Rückblenden und es dauert viel zu lange bis der Held endlich zur Sache geht. Erinnert teilweise an den noch mehr verkorksten The Bleeding. Schade, denn der Held geht klar, die Optik stimmt und die Kurzauftritte der bekannten Gesichter sind auch okay. Bizarr übrigens der Auftritt von Corey Feldman als Geschminkter Vampir in Frauenkleidern. Eine etwas straightere Story, mehr Action und weniger schnick/schnack und man hätte hier ein nettes Franchise starten können. So ist das Ganze vorbei, bevor es angefangen hat. Denke ich zumindest. 5/10
262. Bed oft he Dead (BD) – Aus der ziemlich komischen Prämisse, zaubert Chad Archibald (diesmal nur Produzent) mit Stammpersonal hinter der Kamera einen durchaus ansehnlichen Streifen, mit netten Effekten. Nicht so gut wie seine eigenen Regie-Arbeiten, aber ich hab schon schlimmeres gesehen. 5/10
263.  The Annihilators (DVD) – Bei uns als City Commando veröffentlicht, bekommt man einen typischen Gangstreifen geboten, die damals so die Runde machten. Etwas mehr Action wie im Finale und etwas düsterer hätte er sein können, aber insgesamt für den kleinen Actionsnack zu gebrauchen. 6/10
264. Hamburger Hill (BD) – Der Film zeigt relativ einfach die Sinnlosigkeit des Krieges, ist aber nicht ganz so ausgereift wie andere Vertreter des Genres. Dennoch gefiel mir der Film schon immer ganz gut und auch nach etlichen Jahren, ging er noch gut von der Hand. 7/10
265. Occupation (BD) – Auch die Australier wollen mal wieder gegen Aliens kämpfen und lassen im Stil von Red Dawn die Protagonisten gegen die Invasoren antreten. Das ist alles weder besonders neu, immer realistisch oder einfallsreich, aber Actionreich und kompetent, trotz des geringen Budgets, inszeniert. Wer mit viel Pathos Leben kann, darf sich auf die bereits angekündigte Fortsetzung freuen. 6/10
266. Death Race: Anarchy (BD) – Meine Befürchtung, dass die Reihe ohne Roel Reine, nicht mehr funktionieren würde, erledigt sich relativ schnell. Auch der neue Death Race ist mächtig unterhaltsam, haut mächtig auf die Kacke, splattert sich fröhlich durch die Gegend und bietet auch weiterhin knackige Action für Fans der bisherigen Teile. Ich hatte mit der menschenverachtenden Gewalt und den vielen Titten mächtig Spaß und kann mich nicht beklagen. Für mich der beste Don Michael Paul Film bisher. Darf also gerne so weitergehen! 8/10
267. The First Purge (BD) – Hätte man jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber nach den vielen schlechten Bewertungen hatte ich schlimmeres erwartet. Vor allem die Action ist schon ziemlich ordentlich gemacht und geht ganz gut ab. Passte soweit. 6/10
268. Black Panther (BD) – Auch endlich nachgeholt und man muss sich wirklich wundern warum der Film so Erfolgreich ist. Denn eigentlich zähle ich diesen zu den schwächeren Marvel-Streifen. Aber nun gut. Hier ging es wohl um was ganz anderes. Black Panther fand ich schon als Comic nicht so interessant und es hat sich nichts geändert. Blade ist weiterhin viel cooler! 5/10
269. Jacobs Ladder (BD) – Hatte ich jetzt einige Jahre nicht mehr gesehen (auch etwas besser in Erinnerung) und ich muss zugeben, er hat etwas verloren. Wäre mehr Fokus auf die Visionen etc. gelegt worden, anstatt sich im Mittelteil zu sehr auf die andere Sache zu konzentrieren, hätte er noch besser sein können. Trotzdem starker Film mit guten Leistungen und spookie Momenten.  8/10
270.   Einer gegen das Imperium (DVD) – Basierend auf den Comic YOR, kommt dieser schwer unterhaltsame Italo-Reißer daher und mischt Urzeit-Action mit Sci-Fi. Reb Brown flirtet und kämpft sich durch den Film, der sicherlich mehr Geld hätte vertragen können, aber vielleicht deswegen so viel Spaß macht. Würde gerne mal die Geschichte in voller Länge sehen, aber vielleicht sind die 85 Minuten auch völlig ausreichend. 6/10
271. Father`s Day (BD) – Absurde Mischung aus Sex, Gewalt und Humor im Grindhouse Stil. Astron 6 zeigt wie man mit wenig Geld, aber Herzblut was knalliges Produzieren kann. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich mag deren Sachen. Wenn sie doch nur einen Bio-Cop Film drehen würden…7/10
272. The Changeling (BD) – Einer der wenigen bekannten Horror-Streifen den ich bisher noch nicht kannte. Mehr als solide Kost ist der aber heutzutage auch nicht mehr,  ist das Ganze leider nicht mehr besonders gruselig. Dennoch erkenne ich natürlich die Atmosphäre und die Leistungen der Darsteller an. Wirklich gezündet hat es aber nicht. 6/10
273. Solo – A Star Wars Story (BD) – Wie viele andere auch, habe ich mir nach dem mäßigen Letzten Jedi mir auch den Gang ins Kino gespart. Aber, wie auch schon viele andere berichteten, ist Solo durchaus unterhaltsam ausgefallen. Man hätte es jetzt nicht gebraucht, aber das Tempo ist hoch und die Stimmung kommt einen Star Wars Film schon wieder deutlich näher. Schade, dass gerade der Film so gefloppt ist aber nun gut. Schwach fällt nur das Finale aus, welches ruhig mehr hätte knallen dürfen. Sonst alles gut. 7/10
274. Killjoys – Season 3 (BD) – Jetzt bin ich fast ganz raus. Die Story Entwicklung gefällt mir nicht besonders, die Action ist noch weiter zurückgeschraubt und mir hätten auch kleinere, düstere Handlungsstränge besser gefallen, als das „epische“ was nun aufgebaut wurde. Weiß nicht o ich mir die letzten beiden Staffeln noch geben werde. 5/10
275. Shadowbuilder (BD) – Solider B-Horror, der zwar wenig beängstigend ist, aber mit Michael Rooker einen starken Helden hat. Flott inszeniert, mit einigen netten Effekten und Actionszenen. Hätte sicherlich mehr draus werden können, aber den kann man sich mal geben. 6/10

Dienstag, 6. November 2018

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2018

Im Oktober flimmerten eher wenige Streifen über die Leinwand, da dieser Monat - wie die letzten Jahre auch - immer sehr Arbeitsintensiv ist. Die Mischung war okay und durch Zufall sind irgendwie 3 John Flynn Filme im Player gelandet. Ich habe also keine Flynn Retrospektive gestartet.

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH


228. Puppet Master: The Littlest Reich (BD) – Aufwändigere Neuinterpretation/Fortsetzung des Originals, der vor allem durch seine garstigen Morde unterhalten kann, die wirklich deftig zur Sache gehen. Der Rest ist sicherlich kein Film für die geistige Ebene, macht aber durchweg Laune. Auch einige der neuen Puppen sind ziemlich bescheuert und dadurch ziemlich lustig. 7/10
229. The Strangers: Prey at Night – Unrated (Blu-ray) – Späte Fortsetzung, die weder dem Vorgänger noch dem Genre neue Erkenntnisse bringt. Dafür ist das aber alles ordentlich inszeniert, mit mehr Tempo versehen und durchaus gut eingefangen. Über das Verhalten auf beiden Seiten sollte man aber nicht zu viel nachdenken. 5/10
230. Ash Vs. Evil Dead – Season 3 (Blu-ray) – Auch die leider letzte Staffel bietet viel Blödsinn, gute Laune, tolle Effekte und verrückte Ideen. Die Darsteller sind weiterhin gut aufgelegt und sehr gerne hätte ich noch 2-3 Staffeln weiter gucken können. Schade das solche Sachen immer wieder unter die Räder geraten. Insgesamt aber drei verdammt coole Staffeln. 8/10
231. The End? (Blu-ray) – Zombiefilm aus der Sicht eines Mannes, gefangen im Fahrstuhl. Hat bei mir leider gar nicht gezündet und ödete mich eher an. Beim verfassen heute, musste ich sogar schnell gucken was The End? eigentlich für ein Film war. Kein gutes Zeichen. 3/10
232. The Bite (Blu-ray) – Ich muss sagen das mir inzwischen die Arbeiten des Kanadiers Chad Archibald (die ich erst in letzter Zeit für mich entdeckt habe) gut zusagen – sowohl als Regisseur, als auch als Produzent. Die Grundideen seiner Filme sind gelungen, auch wenn – vermutlich Budget bedingt – immer der letzte Kick zum Knaller fehlt. Doch auch hier bekommt man wieder sehr gute Effekte und eine nette Prämisse geboten, die funktioniert. Werde beim Herren Archibald dran bleiben. 6/10
233. Der Mann mit der Stahlkralle (BD) – Der erste von drei John Flynn Filmen, die eher zufällig diesen Monat im Player gelandet sind. Dieser hier begeistert vor allem im Finale mit knackiger Action, kann aber bis dahin nicht immer in seinen Mix aus Drama und Exploitation-Kino überzeugen. Hat auch seine manchmal etwas langweiligen Momente. Insgesamt, aber dennoch eine Empfehlung wert – auch wenn ich lieber jemanden anderes in der Hauptrolle gesehen hätte. 6/10
234. Alien Predators (BD) – Deran Sarafians Regiedebüt ist ein solider Vertreter, der seine oftmals gruselige Atmosphäre etwas durch die beiden plappernden Hauptdarsteller und dem eher nervigen Humor verhagelt. Sicherlich kein Ausreißer nach oben, aber auch keine vollständige Zeitverschwendung. Am besten ist sicherlich Titel und Cover. 5/10
235. SHE (DVD) – Mumpitz von Avi Nesher, der kaum an Wahnsinn und Blödsinn zu übertreffen ist und wirklich nur in den 80ern entstehen konnte. Was natürlich nicht den Unterhaltungswert mindert. 5/10
236. Brainscan (BD) – John Flynn Nummer 2. Leider nur ein ziemlich schnarchiger Versuch eine neue Horrorikone zu erschaffen. Die Idee geht eigentlich, aber die Umsetzung kommt nicht wirklich aus den Puschen und enttäuscht durch blutleere Kills und schlechten Effekten. Das Ende setzt dem Ganzen dann die Krone auf. Ziemlich mäßig und seinem ganz guten Ruf hat der Film nicht wirklich verdient. Hatte ich aber tatsächlich auch besser in Erinnerung. So ist das halt manchmal. 4/10
237.   Hotel Inferno II – The Cathedral of Pain (BD) – Auch wenn die Hölle ganz nett dargestellt wird, ist wenig Fortschritt bei Necrostorm zu entdecken. Das Ganze läuft eher wie ein Videospiel ab und liefert natürlich einiges an Gewalt. Durch die kurze Laufzeit nie langweilig, insgesamt etwas interessanter als der Vorgänger, aber auch irgendwie dumpf – aber auch sehr eigen. Von CGI-Effekten sollten sie aber eher die Finger lassen.  7/10  
238. Die Schläger von Brooklyn (BD) – John Flynn die dritte. Jan Michael Vincent mischt Brooklyn auf und lehnt sich gegen eine lächerlich aussehende Gang auf. Die Stimmung solcher Filme aus der Zeit ist einfach gelungen, auch wenn es Actionmäßig mit angezogener Handbremse voranschreitet. Das ist mir Flynns zweiter Ausflug nach Brooklyn mit Steven Seagal doch deutlich lieber. Aber dennoch ein netter Streifen. 6/10
239. Breeders (BD) – Von einem der bekanntesten Gay-Porno-Regisseure Joe Gage – hier unter seinem richtigen Namen Tim Kincaid hinter der Kamera – kommt ein schlockiger Alienhorror der billigen Sorte. Gehen die Make-Up Effekte durchaus in Ordnung, so ist das Monster eine ziemliche Lachnummer. Da der Rest aber auch eher mäßig und manchmal merkwürdig ist, stört es kaum. Es dürfen aber auch gerne seine Filme wie Mutant Hunt oder Robot Apocalypse auf Blu-ray erscheinen. Die sind zwar auch nicht besser, aber machen trotzdem Spaß. Tarantino ehrte Kincaid übrigens mit dem Rollennamen Joe Gage in The Hateful Eight. Ob Michael Madsen wusste, dass er den Namen einer Gay-Ikone trug? 5/10
240. He’s out there (BD) – Der Film hat zwar einige nette Momente, aber wirklich überzeugend ist das Ergebnis letztendlich nicht. Die Blagen nerven tierisch, das Verhalten auf beiden Seiten ist teilweise fragwürdig und Spannung kam so auch nicht auf. Die völlig fehlende Erklärung zeugt auch nicht gerade für viel Einfallsreichtum. Unterdurchschnittlich. 4/10
241. Scare Campaign (BD) – Der Australische Film braucht bei der geringen Laufzeit etwas zu lange um die wirkliche Handlung zum Laufen zu bringen und irgendwie nimmt man den Trotteln auch nicht ab eine der erfolgreichsten TV-Shows zu produzieren. Wenn es aber zur Sache geht ist das durchaus knackig hart und auch ordentlich eingefangen. Die Masken machen was her, aber die Twists sind alle durchweg früh zu erahnen. Nett, aber auch nicht mehr. 5/10
242. Seven (BD) – Andy Sidaris war nie wirklich ein guter Filmmacher, lieferte aber dennoch einige ganz spezielle Werke ab, die mal besser, mal schwächer ausfielen. Mit Seven – Die Super-Profis zeigt er schon diverse Ansätze seiner späteren Filme, kann hier aber wenig überzeugen. Die Handlung ist, vor allem in der ersten Stunde, eine wenig zusammenhängende Aneinanderreihung von Szenen ohne viel Gespür für Handlung oder Spannung. Der Erotikfaktor ist hier noch nicht ganz so hoch wie später, aber die blutigen Einschüsse in Zeitlupe passen dann wieder. Letztlich aber eher halbgar und wenig berauschend. Dafür gibt es einige echt hässliche Fratzen zu sehen, William Smith darf mal der Held sein und Martin Kove schaut auch mal vorbei. 5/10
243. Rampage (BD) – Monsteraction der typischen Blockbuster-Sorte, der durchaus seine Momente hat, aber durch den wenig gelungenen Humor und die etwas sehr doofen Figuren und der mäßigen Story nach Hollywood-Baukasten wenig Begeisterung erweckt. Immerhin ist Tempo und Zerstörungswut ganz unterhaltsam. 5/10

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Shane Schofields Film-Report: September 2018

Relativ unspektakulärer Monat, der wenig Highlights, aber auch wenig Ausfälle lieferte. Bin aber weiterhin bedacht, eine gute Mischung aus älteren und neueren Streifen zu finden. Bei nur neuen, wäre meine Lust vermutlich schnell verflogen.  
 
RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH


207. Deadtime Stories (BD) – Mäßiger Horror-Episoden-Streifen, der nie so richtig Atmosphäre oder Spannung aufbauen kann und teilweise zu flapsig daher kommt. Einige Effekte sind okay, aber insgesamt leicht unterdurchschnittlich. 4/10
208. Death Wish (BD) – Ein Remake von Eli Roth und dann auch noch Bruce Willis. Die Befürchtungen waren schlimm, sind aber nicht vollends erfüllt worden. Zwar ist der Film nicht annähernd so gut wie das Original und seine Fortsetzungen, aber das Ergebnis ist erträglich. Zwar reißt Bruce auch hier keine Bäume aus, wirkt aber schon besser drauf als sonst. Leider ist Roth nun einmal eine Flachpfeife und so verkommt alles zu einem zu sehr auf hochglanzpolierten Streifen, der lieber auf Nummer sicher geht. Ich bin mir sicher, dass eine andere Kombination bei Regie und Hauptrolle mehr hervorgebracht hätte. 5/10
209. Hangman – The Killing Game (BD) – Leider ziemlich vergurkter Thriller in typischen Gewässern, die aber hier nie funktionieren wollen. Trotz namenhafter und gern gesehener Besetzung, enttäuschen die Leistungen vor allem bei Al Pacino und einen wenig gut aufgelegten Karl Urban. Einige Ideen und Dialoge sind wirklich mies und so ist zwar Tempo vorhanden, aber keine Spannung. Die letzte Szene ist dann auch noch Bullshit hoch zehn. 4/10
210. Predator (BD) – Arnie gegen den Predator ist ein großartiger Männerstreifen, über den Mann eigentlich keine weiteren Worte verlieren muss. 9/10
211. Predator 2 (BD) – Die Fortsetzung verliert gegen den Vorgänger und ist in der Hauptrolle – meiner Meinung nach – nicht optimal besetzt, ist aber auch ein knackiger Actionreißer im heißen Los Angeles. Ganz klar eine Fortsetzung, mit der man sehr gut leben kann. 8/10
212. Predators (BD) – Der Film gewinnt beim erneuten Schauen immer wieder. Vor allem Adrian Brody kommt tatsächlich ziemlich gut weg inzwischen. Aber auch der Rest ist gar nicht mal übel. Zwar funktioniert nicht alles, aber die Grundidee ist gelungen. Nur wurde leider zu wenig auf Action gesetzt. Das hätte bei der Story durchaus krachen müssen. Nach 5/10 bei der Erstsichtung, 6/10 bei der Zweitsichtung, gehe ich nun sogar auf…7/10
213. The Predator (IMAX) – Tja, was ist hier passiert? Hier wechseln sich gute Momente mit echt dummen Ideen ab und so entsteht niemals eine runde Sache. Hätte man sich auf das Team versus Predator konzentriert, hätte das durchaus was werden können, da die Leute untereinander mit ihren Macken ganz gut harmonieren. Dafür hätte man das Ganze Drumherum mit den Wissenschaftlern und so lassen können. Ebenso die Hunde und der Mega-Predator hätte es nicht gebraucht. Wobei ich mir doch gut hätte vorstellen können, wenn der eine Predator auf der Seite der Menschen gekämpft hätte. Sonst bekommt man ein sehr schwaches Finale, welches an Alien: Covenant erinnert und ebenso scheiße ist wie in dem Film (Fox, guckt ihr eure Filme auch an?), einiges an ordentlicher Action, durchaus sympathische Figuren und einen erträglichen Hauptdarsteller. Und natürlich, zeitgemäß, die starke Powerfrau. War nicht völlig enttäuscht, aber auch nicht Begeistert. Nur die vielen Anschlussfehler nerven irgendwann und deswegen hätte ich sehr gerne die erste Fassung gesehen. Vor allem weil ein paar coole Actionszenen aus dem ersten Trailer jetzt fehlen. Aber ich denke, das war es für die nächsten Jahre mit dem Predator. Chance vertan, Vornamensvetter. 6/10
214. Witchtrap (BD) – Solider Streifen von Kevin Tenney, der nicht sein stärkster Film ist, aber schon seine Momente hat. Vor allem die zynischen Sprüche von James W. Quinn kommen ganz gut an. Der hätte auch gerne öfter mal eine Hauptrolle spielen können. B-Horror für geneigte Fans. 6/10
215. Preacher – Season 2 (BD) – Eine meiner absoluten Lieblingscomics geht in die zweite Runde als TV-Serie und beginnt in den ersten Folgen verdammt geil und furios. Doch dann haben sie das Pulver scheinbar verschossen, denn abermals dümpeln einige Folgen wieder nur etwas ziellos dahin. Die Änderungen sind teilweise massiv, aber wenn neue und gute Ideen funktionieren, kann ich ja damit leben. Leider ist das hier nicht immer so der Fall. Schade eigentlich, da viele gute Ansätze da sind und auch die Besetzung Laune bereitet. Doch irgendwie fehlt den Machern das richtige Händchen für die Umsetzung, den wirklich verrückten Ideen und dem richtigen pacing. Vermutlich der falsche Heimatsender und ich hoffe das, bei THE BOYS nicht der gleiche Fehler passiert. Aber dank Amazon als Sender in der Hinterhand, sollte mehr drin sein. Vor allem bei Ausdrücken, Sex und Gewalt. Hier passt es noch immer nicht richtig. 6/10
216. The Most Dangerous Game (BD) – Der von mir sehr geschätzte John Hennigan, wird in einem Actionfilm verheizt, der einfach keine Action bietet! Und das bei dem absolut prädestinierten Hauptdarsteller und dem richtigen Setting. Wie kann man nur so eine Chance verpassen? Verstehe ich nicht. Ach ja, der Untergang des Schiffes ist ja mal wirklich echt scheiße. 3/10
217. Pacific Rim: Uprising (BD) – Da war Teil 1 leider schon nicht das erhoffte Highlight und Teil 2 macht auch nicht viel besser, aber auch nicht so viel schlechter. Wenn man Roboter (wie immer auf zwei Beinen, müssen ja umkippen können) gegen Monster sehen möchte, geht das schon klar. Der Rest ist okay, aber auch nicht mehr. Immerhin wird die Geschichte ganz ordentlich weitergesponnen und Boyega darf mal zeigen, dass er eigentlich ganz cool sein kann. Wäre in Star Wars auch besser gekommen. 6/10
218. Maze Runner 3 (BD) – Der Abschluss der Saga fällt doch etwas schwächer aus als erhofft, aber dennoch gibt es einige gute Actionszenen (vor allem der Anfang) und die Geschichte wird zufriedenstellend aufgelöst. Auch wenn mir hier die gut Endzeit-Stimmung der Vorgänger gefehlt hat. Im YA-Bereich für mich immer noch das Beste was erschienen ist und zum Glück auf 3 Teile beschränkt. 6/10
219. Child Eater (BD) – Netter kleiner Horrorstreifen ohne große Überraschungen, aber netten Killer und zufriedenstellenden Tempo. Wirkliche Überraschungen braucht man aber nicht erwarten. Positiv sei noch das noch das Cover erwähnt. 5/10
220. The Devil´s Dolls (BD) – Nach fetzigem Beginn, flacht es etwas ab, aber die ganzen Negativ-Kritiken kann ich hier nicht ganz nachvollziehen. Zwar ist das Verhalten manchmal grenzwertig, aber insgesamt verflog die Zeit flott und es war genug los um nicht zu langweilen. War okay. 6/10
221. S.U.M. 1 (BD) – Ordentliche Sci-Fi aus Deutschland, der durchaus Stimmung aufbauen und unterhalten kann. Zwar darf man nicht tiefer über die Geschichte nachdenken (denn da fallen doch einige Fehler auf), aber der Film ist ordentlich produziert und kann trotz des Kammerartigen Handlung einen abholen. Das Ende ist dann zwar weder besonders überraschend noch gut getrickst. Aber schön, dass es solche Versuche gibt. Dank Christian Alvart, der nicht nur dank Pandorum ein Stein bei mir im Brett hat. Guter Mann! 5/10
222. Bis das Blut gefriert (BD) – Den habe ich als Kind das letzte Mal gesehen und habe nie die Wendeltreppe vergessen. Jetzt muss man sagen, war der Streifen nicht mehr wirklich unheimlich und vor allem viel zu lang, mit teils komischen, ja fast nervigen Dialogen. Dann gab es auch gleichzeitig mal wieder Momente, die heute noch sehr gut funktionieren. Insgesamt hatte ich aber mehr erwartet – von der Erinnerung her. Trotzdem ein verdienter Klassiker. 6/10
223. The Drownsman (BD) – Durchaus ansprechender B-Horror, der vor allem in seinen Angstmomenten der Hauptfigur funktioniert, weil effektiv eingefangen und dadurch selbst eine Badewanne ein unangenehmes Gefühl verpasst. Das kippt in der zweiten Hälfte durch eher konventionelles zur Schau stellen von Horrorklischees, bleibt aber durchweg unterhaltsam. Chad Archibald liefert für seine schmalen Budgets, sehr ordentlich ab bisher. Auch wenn der letzte Kick bisher fehlte.  6/10
224. Passengers (BD) – Großes Science Fiction Kino aus Hollywood, dessen Geschichte vor allem in der ersten Stunde sehr gut funktioniert und keine Langeweile aufkommen lässt. Im Finale wird dann etwas zu viel Kitsch und Dramatik präsentiert, aber ich wurde positiv überrascht und hatte öderes erwartet. 6/10
225. Der 13te Krieger (BD) – So richtig warm geworden bin ich nie mit dem Streifen, aber die Optik und Regie von Actionmeister John McTiernan passen und liefern das was man erwartet. Auch wenn man irgendwie die schwierige Produktion dem Film anmerkt. Das Buch, welches die Vorlage lieferte, fand ich übrigens ziemlich beschissen. 7/10
226. Don’t fuck in the woods (DVD) – Wenn man mal wieder komplett unattraktive, schlechte Schauspieler, dumme Dialoge, schlechte Effekte und ein extrem billiges Monster sehen will und dafür weder Spannung noch Unterhaltungswert erwartet, ist hier genau richtig. Schon lange nicht mehr so einen Rotz gesehen. 1/10
227.To live and die in L.A. (BD) – Dreckiger und düsterer Polizeithriller dessen Helden eigentlich gar keine mehr sind und auch dafür bezahlen müssen. Tolle Musik, eine rasante Verfolgungsjagd und wunderschöne, aber wenige blutige Einschüsse runden das Geschehen ab. Auch wenn man nicht immer der Zugang zu den Figuren findet, deswegen die Spannung nicht komplett packt und manches etwas episodenhaft wirkt. Leider gibt es solche Streifen kaum noch und dieser hier zeigt die guten 80iger in vollen Zügen. 8/10

Mittwoch, 5. September 2018

Shane Schofields Film-Report: August 2018

Der August war ein Monat indem der Player deutlich weniger strapaziert wurde. Dafür habe ich endlich die eine oder andere Serie der letzten Monate beendet. Sonst war es ein eher durchwachsener Monat mit wenig Highlights.
 
RED = NEW-WATCH / YELLOW = RE-WATCH
 

190.Twilight (DVD) – Solider B-Okkult-Thriller nach Dean R. Koontz (der mal eine richtig gute Verfilmung eines seiner Bücher verdient hätte), der nicht an den Roman heran kommt, aber durchaus gefallen kann. 6/10
191. The Soldier (BD) – Ken Wahl ist als Söldner unterwegs und erledigt in harter Glickenhaus-Manier die Gegner. Leider ist die Geschichte etwas holprig und die blutige Action zu Beginn wird im zum Finale hin immer mehr zurückgefahren und softer. Da hätte man es doch mehr krachen lassen können. Rotiert aber gerne mal im Player. 6/10
192. 976-Evil – 2 (DVD) – Jim Wynorski übernimmt und gibt der Fortsetzung deutlich mehr Tempo und wildere Ideen. Dazu ein paar Titten, mehr Action und ab geht die Sause. Nach dem lahmen Vorgänger fast eine wohltat. 6/10
193. Tomb Raider (BD) – Alicia Vikander macht als neue und dem aktuellen sehr guten Game geschehen angepasste Dame eine doch sehr ordentliche Figur, aber leider ist der Rest ziemlicher murks. Wirkliche Spannung kommt nie auf und man hat das Gefühl, der Film fährt ständig mit angezogener Handbremse. Die wenige Action rockt zu keinem Zeitpunkt (hatte auf mehr Survival-Action gehofft), die Abenteuerelemente im Finale verpuffen ereignislos und die Szene am Wasserfall wirkt, von den Effekten, wie aus dem Spiel übernommen.  Hinzu kommt ein Walton Goggins der nie aufdrehen darf, ein verschwendeter Daniel Wu ohne wirkliche Actionszene und der nervige Vater-Plot. Das ist zwar alles ganz nett und ich hätte mehr auch gerne eine Fortsetzung angeschaut, aber die Macher müssen sich doch nicht wundern wenn es keine gibt, weil der Film einfach durchweg unspektakulär ist. Schade drum. 6/10
194. Abominable (BD) – Das Fenster zum Hof trifft auf Bigfoot. Unterhaltsamer Monsterhorror mit ordentlichen Schauspielern, starkem Score von Legende Lalo Schifrin und versierter Regie vom Sohnemann. Leider fällt das Monster etwas schwach aus, mindert den Unterhaltungswert aber nur gering. Komisch ist das Ryan Schifrin bisher keine weiteren Langfilm inszeniert hat. Dabei hat er es mehr drauf, als diverse andere „Horrortalente“. Aber da gibt es ja noch andere Beispiele (William Wesley anyone?) 6/10
195. The Unkindness of Ravens – Schottischer Independent-Low-Budget-Horror mit einigen starken Momenten, meist gelungener Atmosphäre aber auch kleinen Längen. Dennoch kann man hier das Gespür und das Herzblut für das Genre der Macher sehr gut erkennen. Der Vorgänger des Regisseurs soll noch etwas besser sein und deswegen werde ich den mir demnächst auch mal zulegen und vergleichen. Da darf aber gerne mehr aus der Ecke kommen. 6/10
196. Shakedown (BD) - Noch einmal James Glickenhaus. Sein, wie ich finde, professionellster Film ist ein netter Actionhappen mit sympathischem Darsteller-Duo. Gerne hätte es aber mehr Action und Gewalt geben dürfen. Die Effekte im Finale sahen übrigens schon damals ziemlich scheiße aus. Aber bis dahin ist alles gut. 7/10
197. Ghostland (BD) – Durchaus gelungener Schocker von Pascal Laugier, der zwar nicht vollends überzeugen kann, aber besser ist als die breite Masse auf dem Horrormarkt. 6/10
198. Manche mögen es Heiß (BD) – Auf Dauer etwas anstrengend und einen Tick zu lang, aber durchaus Charmant und zu Recht ein Klassiker. 7/10
199. Freefall (DVD) – Toll fotografierter (vor allem bei den Naturaufnahmen) Thriller mit Eric Roberts, Pamela Gidley und einen unterbeschäftigten Jeff Fahey. Die Story ist etwas konfus, aber einige Stunts und Actionszenen sind durchaus knackig. Einer der ersten Versuche von Nu Image hochwertiger zu produzieren. Kann man sich geben. 6/10
200. Revenge (BD) – Was für eine Enttäuschung. Hatte mich eigentlich drauf gefreut und sowohl optisch, soundtechnisch als auch von der Hauptrolle passt alles. Aber hier gibt es so viel Blödsinn (die Befreiung vom Ast, das fehlende Loch im Rücken, welches dann doch irgendwann kauterisiert wurde…etc.) und das Ganze ist sowas von unrealistisch doof, dass ich den Film irgendwann nur noch mit einem Kopfschütteln  betrachten konnte – vor allem weil der Ton des Films eigentlich etwas anderes vermitteln möchte. Leider ist Drehbuch und Regie (bei den wenigen Actionmomenten einfallslos und überfordert – siehe z.B. die peinliche und langweilige Verfolgung im Haus – oder sollte das lustig sein?)  hauptsächlich schuld am Versagen des Streifens. So bleibt nur der Versuch einer Frau, mal etwas anderes im Rape und Revenge Genre zu zeigen, der aber gnadenlos an der Intuition scheitert. Aber wie gesagt, optisch sieht es verdammt gut aus, so wie der Score ebenso funktioniert und Matilda Lutz sicherlich auch in ihrer Rolle überzeugen kann. Nur hätte sie einen besseren Film verdient. So wie ich auch. 5/10
201. Madison County (BD) – Backwood-Horror der viel zu lange braucht um endlich in die Puschen zu kommen. Sonst bekommt man kaum etwas Neues geboten, auch wenn es auch nicht richtig schlecht ist. So ist das Ende immerhin ganz nett ausgefallen. 5/10
202. Wolf Creek – Season 2 (BD) – Mick ist zurück und das ist eigentlich ganz gut so. Doch auch die zweite Staffel bringt wenig neues, kann aber dennoch durchaus unterhalten. Durch die Lauflänge bekommen einige der Opfer mehr Hintergrund und das Ableben einiger Figuren kann immerhin auch mal überraschen. Aber so richtig reicht es auch nicht für 6 Stunden. Sonst bleibt alles beim Alten und John Jarratt ist einfach großartig in seiner Rolle. Um etwas Abwechslung reinzubringen, könnte man ihn demnächst aber auch mal einen gleichwertigen Gegner (ein ehemaliger Kamerad aus Vietnam?) an die Seite stellen. Ein weiterer Film im Stil von Teil 2 wäre mir deutlich lieber als eine Staffel 3. Ist also auf einem ähnlichen Niveau wie Season 1. 6/10
203. After Death – Zombie 4 (BD) – Unterhaltsamer, aber ebenso schlechter Zombie-Kracher von Claudio Fragasso mit dem größten Gay-Porno-Star (das ist er zu Recht - Jeff Stryker unter seinem richtigen Namen Chuck Peyton) in einer der Hauptrollen. Dazu kommt die typische Bagage an Filipino-Stars wie Nick Nicholson, Jim Moss und James Gaines. Man muss schon ein Faible für solche Dinger haben, sonst kann man gar nichts damit anfangen. Ich mag den Rotz. Am besten ist aber wieder das Interview mit Fragasso und seiner Frau: Abermals sind sie überzeugt einen guten Film abgeliefert zu haben. Großartig. 6/10
204. Lady Bloodfight (BD) – Amy Johnston überzeugt in der Hauptrolle und darf gerne mehr solche Rollen bekommen, aber der Rest ist arg mittelmäßig und manchmal sehr günstig. Auch die Kämpfe überzeugen nicht auf ganzer Linie, sondern es fehlt einiges an Rasanz. Das die meisten Darsteller eher schlecht sind, ist man ja gewohnt. Ganz nette Fingerübung für Johnston, aber für Chris Nahon ist der Zug wohl auch abgefahren, nach durchaus passablem Karrierestart. 5/10
205. The Shelter (DVD) – Regiedebüt vom sympathischen John Fallon, der eine Mischung aus Horror und Glaubensdrama ist. Mir etwas zu Christlich angehaucht, gelingen ihm zwar einige schöne visuellen Augenblicke und Einfälle, aber das wenige Geld ist immer zu erkennen und die Geschichte zu verquast. Dafür bietet Michael Paré eine sehr starke Leistung und trägt den Film auf seinen Schultern. Sehr speziell und deshalb wird der Film, vermutlich, nie für Deutschland von einem Label eingekauft werden. 5/10
206. Daredevil - Season 2 (BD) – Wie ich herausgefunden habe stehe ich mit folgender Meinung ziemlich alleine da: Mir gefiel Staffel 2 besser als Staffel 1. Jetzt ist es raus. Deutlich mehr Action, der Punisher, Elektra, Ninjas, The Hand, endlich eine richtige Gerichtsverhandlung, Daredevil bekommt nicht nur aufs Maul und deutlich mehr Außenaufnahmen helfen der Serie nicht mehr so günstig zu wirken und hat dadurch mehr Comic-Feeling. Zwar hat auch diese Marvel/Netflix Serie ein Problem mit ihrem Pacing (oftmals zu viel Gelaber, wenig gehaltvolle Handlung), aber hier störte es mich nicht mehr so. Aber vielleicht sollten sie entweder die Lauflänge auf 45 Minuten kürzen, oder von 13 auf 10 Folgen runtergehen. Dann wäre es noch besser. Aber so war ich, nach der Qual mit Jessica Jones, wieder zufrieden gestellt. Das wird vermutlich mit Luke Cage wieder auf die Probe gestellt. 8/10