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Dienstag, 5. November 2019

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2019

Im schönen Halloween-Monat Oktober habe ich mich mal wieder an einige neuere Horrorfilme gewagt, musste aber abermals feststellen, dass es kaum noch wirklich Ausreißer nach oben gibt. Sonst lief nicht viel und so waren auch einige Gurken dabei. Aber man muss ja seinen ungesehenen Stapel nach und nach abbauen. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH



217. Dead Night (BD) – Kurzweiliger Horror der Note B, mit ansehnlicher Optik und passender Atmosphäre, der aber weder richtig spannend noch außergewöhnlich daher kommt. Immerhin gibt es einige Überraschungen, aber auch nervige Ideen wie die Crime-Reality- Sendung. Wie die meisten aktuellen Horrorfilme, ebenso schnell vergessen wie gesehen. 5/10

218. The Terror of Hallow´s Eve (BD) – Ganz gut gespielt und durchaus Stimmungsschaffend, wirkt die Geschichte dennoch eher wie aus einer Anthologie geklaut und durch einen unnützen Nachklapp verlängert. Immerhin gibt es ganz nette Monstereffekte und schnell rum ist er auch. 5/10

219. Nomis (BD) – Serienkiller-Thriller mit bekannter Besetzung, die aber nicht vollends abliefern. Vor allem Fletcher ist meist etwas drüber und dadurch nervig. Der Rest agiert auf Autopilot und dramatisch oder spannend ist anders. Nicht überraschend, dass ein KInoeinsatz grundsätzlich verwehr wurde. 5/10

220. Hellfest (BD) – Mal wieder ein Horrorfilm in einem Horrorpark. Eigentlich nicht schlecht das Thema und auch hier macht der Park an sich echt Laune, aber die wenigen Kills und die etwas anstrengenden Figuren, mit ihrem mal wieder fragwürdigen Verhalten, bremsen das Ganze doch am Ende zu sehr aus. Solide, ohne etwas mehr zu erreichen. 5/10

221. Drive Angry (BD) – Immer noch unterhaltsamer Quatsch, der vor allem von Cage und Fichtner lebt. Rasant, blutig, comichaft und actionreich. Nur die billigen und schwachen 3D Effekte nerven. Aber das macht hier nichts. 8/10

222. Red Sun Rising (BD) – Don Wilson sieht diesen als seinen besten Film an, was vor allem am höheren Budget und der sicherlich netten Besetzung liegt. Ich finde aber, dass er bessere Actioner abgeliefert hat, vor allem weil hier auch einige Längen auftreten. Dennoch ein nettes wiedersehen gewesen. 6/10

223. Das Gehirn (BD) – Zum Glück habe ich den Streifen eh in Englisch geschaut, denn der Ton der  heimischen Tonspur ist schon echt grausig. Auch das Menü der VÖ ist schon arg einfach gehalten. Der Film dagegen ist zwar ziemlicher Blödsinn, aber dennoch locker herunterzuschauen und bietet einiges an bescheuerten Ideen und Tempo. Nett, mehr sicherlich nicht. 6/10

224. Blast (BD) – Albert Pyun zeigt seine Die Hard Version bei den Olympischen Spielen und lässt Linden Ashby, nach seinem Mortal Kombat Erfolg, gegen Terroristen antreten. Breite Optik, vergebens versuchter Aufbau von Spannung und eher zurückhaltende Action, machen den Streifen zu einem netten Snack ohne Anspruch auf einen Action-Geheimtipp. Schön aber die Besetzung aus vielen Freunden des Hawaiianers. 6/10

225. Terror Vision (BD) – Nur einmal als Kind gesehen und vergessen wie albern und doof der eigentlich ist. Einige nett Schräge Ideen und geile Monstereffekte retten den Film vor dem Todesstoß, aber danach erinnerte ich mich, dass er mir schon als Steppke nicht sehr gut gefallen hat. Heute etwas besser, aber so richtig kann ich mit dem Klamauk nichts anfangen. 5/10

226. Amazon Hot Box (BD) – Der dritte Film von James Bickert (Dear God! No!, Frankenstein Created Bikers) ist leider auch nicht wirklich gut oder besser als seine Vorgänger. Zwar ist die Laufzeit wieder im normalen Bereich, aber der Streifen zieht sich wie Kaugummi und es passiert meistens nichts interessantes. Die Effekte sind billig, der Sex viel zu Handzahm und die Gewalt einfach, sowie Action nicht vernünftig oder gut genug. Dazu kommen einige wirklich beschissene Leistungen auf der Darstellerseite. Der Einzige der Laune macht ist Jett Bryant, aber das hilft auch nicht mehr. Falls Bickert einen vierten Spielfilm abliefern sollte, bin ich nicht mehr dabei(na ja, mal sehen was es für ein Thema ist…). Für eine Hommage an die WIP Filme ziemlich misslungen. 3/10

227. Time Breaker (BD) – Tony Anthony in einen kruden Western, der diverse Zutaten mixt und dadurch durchaus angenehm daherkommt, aber selbst für das was er ist oder was auch immer er sein möchte, nicht ganz rund ist. Aber dafür, dass Tony Anthony irgendwie schräg sein muss (anders sind seine teilweise merkwürdigen Storyideen kaum zu erklären), kann man den Film gar nicht böse sein und unterhaltsam sind seine Filme allemal. Auch dieser.  6/10

228. A Nymphoid Barbarian in Dinosaur Hell (DVD) – Man kann kaum glauben, das der Film von 1990 ist. Brett Piper liefert einen wahrlich schwer zu ertragenden Streifen ab, der zwar viele Effekte bietet, aber dennoch nicht zünden will. Das sind seine beiden vorherigen Filme (die beiden Galaxy Destroyer Filme) schon professioneller, spaßiger und besser gemacht.  Nun gut, habe ich diesen Film auch mal gesehen und immerhin war der Audiokommentar nett zu lauschen. 4/10

229. Hybrid (DVD) – Der Film ist tatsächlich ein Quasi-Remake von Creepozoids (!), welcher zehn Jahre früher gedreht wurde. Leider ist er nicht besser, teilweise sogar schlechter, da einige Längen auftreten und zu wenig Opfer zu beklagen sind.  Auch das Monster wirkt fast noch billiger und sieht echt scheiße aus, dafür gibt es diesmal eine Lesbenszene  unter der Dusche (Brinkie Stevens, J.J. North)  und Tim Abell, der davor und danach bessere Film abgeliefert hat. Dann lieber das Original, was auch schon nicht gut war, aber mehr Unterhaltungsfaktor bot, was wohl auch erklärt, warum Hybrid niemals in Deutschland erschienen ist. 4/10

230. Penitentiary (BD) – Blaxploitation im Knast-Milieu, irgendwie so krude wie nett anzuschauen. Vielleicht etwas lang, aber dennoch smooth im Abgang. Durchaus eine gelungene Erstsichtung und nun etwas Angst, da Teil 2 deutlich schwächer ausfallen soll. Gerne dürfte übrigens auch mal Teil 3 erscheinen, was bis vor kurzem der Einzige Teil der Reihe war, den ich kannte. 6/10

231. Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige (BD) – Cannon auf den Spuren von Indiana Jones und das bedeutet viel Lärm, eher wie eine Parodie wirkend, echt schlechte Green-Screen Tricks, aber auch viel Tempo, doofe Sprüche und eine Menge gute Laune. Wenn man sich denn mit dem Ding anfreunden kann. 6/10

232. Mindripper (BD) – Wes Craven produzierte und spielt eine kleine Rolle in dem B-Schocker, der leider etwas zu lahm und zahm daherkommt. Zwar passiert immer irgendwas, aber letztlich dann doch irgendwie nicht. Auch die Story hat man schon in anderen B-Movies packender gesehen und so rettet Lance Henriksen, neben den wenigen Effekten, den Film, der dabei aber viel zu wenig zu tun hat. Nicht ganz so mies wie sein Ruf, aber auch kein Muss. 5/10

233. The Aftermath (BD) – Steve Barker wollte sich selbst einen Gefallen tun und inszeniert diesen B-Streifen scheinbar vor allem für sich. Dabei herausgekommen ist ein netter kleiner Post-Apokalyptischer Actionfilm, der teilweise durch seine bedepperten Dialoge, einem fiesen Sid Haig und seiner Gewaltbereitschaft auffällt. Trotzdem ist der Streifen zu billig um richtig bei der Action zu zünden, teilweise etwas unfreiwillig komisch und dennoch kann man den sich ruhig mal wieder geben. Auch die neue Blu-ray ist nett. Grundsätzlich besser als das Quasi-Remake Def-Con 4, der aber auch klar geht und ebenso wenig Schauwerte bietet. Das haben beide Filme immerhin gemeinsam. Bock auf Barkers zweiten Film (der ziemlich scheiße und unfreiwillig komisch sein soll...) habe ich nun dennoch, muss ich mir mal wohl doch zulegen. 6/10

Dienstag, 5. November 2013

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2013

Monat Oktober habe ich vor allem genutzt viele Filme zu schauen die ich bisher nicht kannte, oder mich drauf gefreut hatte. Die Serien die ich bewerte sind übrigens meist immer über zwei oder drei Monate geschaut wurde. Das ist immer so. Also wie immer viel Spaß.
 
RED= First Time / Yellow=Once again

230. Star Trek (BD) – Als nicht Hardcore Trekkie gefiel mir die Neuinterpretation ziemlich gut und auch beim erneuten Sichten ist das Ganze sehr unterhaltsam. 8/10
231. Star Trek:Into Darkness (BD) – Teil zwei war auch in Ordnung, aber irgendwie sprang der Funke nicht so richtig über. Weiß gar nicht genau woran es lag. 7/10
232. The Seasoning House (BD) – Starker und harter Thriller aus England mit guter Hauptdarstellerin und rauer Thematik. Zum Ende kippt das ganze etwas, hat mir aber dennoch gut gefallen. 7/10
233. Zombie Hunter (BD) – Ich war einer der Crowd-Funder und stehe dafür im Abspann! Deswegen gibt es 10/10 Punkte. Nein, der Film ist ganz nett und hat gute Momente die aber nicht immer richtig genutzt werden. Der Ton ist recht locker und das Tempo geht in Ordnung. Leider etwas wenig Zombies, schlechte CGI Effekte und ein leider ist die coole Hauptfigur nicht so großartig besetzt. Ich habe es aber nicht bereut. 6/10
234. Tower Block (BD) – Britischer Thriller der relativ spannend umgesetzt ist und den einen oder anderen guten Charakter hat. Leider ist die offensichtliche Auflösung so bescheuert und übertrieben das es den Film nicht gut zu Gesicht steht. Einmal schauen reicht. 5/10
235. Funhouse (BD) – Diesen Tobe Hooper Streifen hatte ich noch nie gesehen und jetzt weiß ich auch warum. Nervige Figuren, eine extrem lahme erste Stunde und wenig Gewalt sorgen dafür dass es ein sehr schwacher Film geworden ist. Auch aus der schönen Umgebung wird wenig gemacht und der Killer ist auch lahm. Das war gar nüschts. 3/10
236. Iron Man 3 (BD) – Hatte ich ja im Kino verpasst und gefiel mir etwas besser als Teil 2. Aber so ein richtiger Iron Man Film war auch dieser wieder nicht. Wie oft ist Tony Stark im Anzug zu sehen? 2 mal? Und warum gehen dauernd alle Anzüge kaputt? Und was sollte das mit dem Mandarin? Obwohl Marvel scheinbar mit ihm noch etwas vorhat. Insgesamt bleibt die Iron Man Reihe in meinen Augen eher schwach (Teil 1 war gut!) und es reicht jetzt erst einmal. Das die Filme aber die erfolgreichsten sind, bleibt mir ein Rätsel. Aber nun gut. 6/10
237. The Black Waters of Echo`s Pond (BD) – Mäßiger Jumanji-Horror Verschnitt der auch mal wieder viel zu viel Gelaber hat. Dafür spielen die Figuren ganz ordentlich und ihre Wünsche fallen relativ unterhaltsam aus(bisschen Sex, viel Lügen). Wenn es mal zur Sache geht das Ganze auch, aber bis dahin muss man schon einiges ertragen. Auch einen unter beschäftigen Robert Patrick. 5/10
238. The Walking Dead –Season 3 (BD) – Wieder deutlich erstarkte dritte Staffel der bereits jetzt schon zum Kult erhobenen Zombieserie. Viel mehr Zombies, mehr Action und mehr Tempo mit einigen Verlusten tun der Serie mehr als gut. Nur zum Ende hin tritt sie etwas auf der Stelle und ein paar Folgen weniger wären auch OK gewesen. Sonst sehr stark. 8/10
239. The Victim (BD) – Erster Streifen aus der neuen Ehe-Schmiede Blanc/Biehn der nicht so richtig knackig daher kommt. Zwar kann man den schauen, aber wirkliche Überraschungen bekommt man nicht. Michael Biehn neigt in letzter Zeit etwas zum Overacting und Jennifer Blanc ist jetzt nicht gerade eine leckere Schnitte; trotzdem gibt es eine längere Sexszene zwischen den Eheleuten. Relativ spontan übrigens. Nichts Neues oder gar wirklich Aufregendes  also aus der Explotation Ecke. 5/10
240. Zombie Massacre (BD) – Uwe Boll produziert den zweiten Film der Eaters Macher und herauskommt ein ziemlicher 08/15 Titel mit etwas Action, die aber nicht besonders einfallsreich eingefangen wurde. So wie die Story halt auch nicht. Der Rest ist B-Movie durch und durch mit ein paar netten Masken. Gesehen und ins Regal gepackt. 5/10
241. Battle of the Damned (BD) – Lundgren gegen Zombies. Wie geil! Ne, leider nicht wirklich. Lahmes Zombiefilmchen mit Wackelkamera und viel Leerlauf sowie ätzenden Figuren. Der Zog sich wie Kaugummi obwohl immer mal wieder Action vorhanden war. Aber mich hat es nur gelangweilt. Schön aber Jeff Pruitt wieder zu sehen, der aber leider verschenkt ist. 4/10
242. The Purge (BD) – Sehr gute Grundidee, die aber Budget bedingt nur als Home-Invasion Thriller umgesetzt wurde. Ganz spannend gemacht und gut gespielt, aber leider auch mit einigen extrem dummen Handlungen der Personen versehen. Trotz allem annehmbar. Teil 2 ist angekündigt und ich hoffe da geht es auf die Straße. 6/10
243. Sickle (BD) – Ganz mieses Stück Film mit Kane Hodder. 2/10
244. Vampire Nation (BD) – Durchaus erträglicher Vampirstreifen aus dem Hause UFO mit wie gewohnt schwachen CGI Effekten, aber viel Tempo und Action. Absolut ohne Anspruch, aber ein ganz guter Zeitvertrieb. 6/10
245. Interceptor (DVD) – Die volle Ladung 80er. Kein Überflieger, aber durchaus nett. 6/10
246. No One Lives (BD) – Luke Evans als cooler Psychopath kümmert sich um eine Handvoll Rednecks. Das ist Temporeich, nicht immer logisch aber knackig und hart. Ich hatte meinen Spaß und auch wenn der wahrlich nicht Kitamuras bester ist, wird der öfter im Player landen als manch anderer. 7/10
247. Father’s Day (BD) – Was hier Astron-6 nach Manborg abgeliefert hat ist kaum zu beschreiben. Ein wunderbat durch geknalltes Stück Film mit Action, Gewalt, Sex und Comedy. Abgefahrene Dialoge und Typen und Ideen die man heutzutage nur noch selten bekommt. Der Film unterhält nicht über die ganze Laufzeit, aber da steckt so viel Liebe am Trash drin, das man nicht böse sein kann. Großartig auf seine eigene Art, aber sicherlich nicht für jedermann. 7/10
248. Come out an play (BD) – Remake des Klassikers welcher teilweise eine ganz gut Atmosphäre aufbauen kann, aber zu keinen Zeitpunkt die Spannung und den Schock der Vorgängers. 5/10
249. Errors of the Human Body (BD) – Medizin-Thriller der in Deutschland spielt und auch Co-Produziert wurde. Gut gespielt von Michael Eklund und nicht unspannend  endet das Ganze dann in einer  Art Body-Horror. Der Twist  ist dann auch gelungen und nicht gerade nett für seinen Protagonisten. 6/10
250. The Ark (BD) – Christian Slater in einem Sci-Fi Streifen der wirklich aus etlichen Versatzstücken zusammen gestückelt wurde, aber immerhin mit sicherer Hand inszeniert wurde. 5/10
251. Redline (BD) – Im Fahrwasse von Fast and Furious entstand dieser Auto-Streifen der noch etwas dümmer ist und sein ganzes Augenmerk auf schöne Frauen und teure Autos setzt. Geht flott vorbei und hat ein paar nette Actionszenen zu bieten, aber sonst nichts. 6/10

Donnerstag, 3. November 2016

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2016

Wer meinen Report die letzten Jahre verfolgt hat, weiß das im Oktober immer wenig Zeit für Filme ist. So auch dieses Jahr. Doch immerhin waren die ausgewählten Streifen durchweg eine gute Wahl.
 
RED = First time / YELLOW = Once again
232. Night oft he living dead (BD) – Das Remake von Tom Savini ist ziemlich gelungen und zählt für mich als einer der besten Zombiefilme nach der Original-Trilogie. 8/10
233. Opposing Force (DVD) – Durch Harry kam ich auch mal wieder auf die Idee den Film zu schauen und auch wenn es kein Reißer ist, bietet der Film genug Unterhaltung um die Zeit zu killen. Gerade das Finale ist schön Actionreich und so eine Thematik ist eh gelungen. Nette Gewaltspitzen, ein Fieser Bösewicht und da der Film auf den Philippinen entstanden ist, sieht man in Nebenrollen auch die üblichen Verdächtigen aus diversen Vietnamfilmen. 7/10
234. The Rezort (BD) – Die durchaus ansprechende Idee verpufft durch das schmale Budget und dem dadurch zu kleinen Horror- und Actionanteil. Hinzu kommen einige arg ätzende Figuren und auch ein paar doofe  Einschübe. Da lieferte Steve Barker bei Outpost bessere Arbeit ab. 4/10
235. Some Kind of hate (BD) – Mäßiger Slasher mit übersinnlicher Note und immer aktuellen Thema, welches aber nicht gerade tiefgründig behandelt wird. Okay, aber mehr nicht. 5/10
236. Anomaly (BD) – Etwas verwirrender und mit Logiklöchern versetzter Sci-Fi Streifen, der aber eher auf Action setzt. Diese fällt eigentlich ganz gut aus, gleicht sich aber auf Dauer. Dennoch, für das Budget vor allem, ein netter Zeitvertreib für aufgeschlossene Actionfans. 6/10
237. Bloodfist (DVD) – Start meiner Bloodfist Retrospektive. Teil 1 präsentierte erstmals den extrem erfolgreichen Don Wilson als neuen Actionhelden und ist auch einer der besten der Reihe. Gegner wie Billy Blanks werten das Ganze noch auf, aber die Kämpfe waren damals schon etwas hölzern inszeniert. Das Tempo ist aber in Ordnung und so macht Teil auch Laune. Die Geschichte wurde dann, von Roger Corman, diverse Male in leicht abgewandelter Form wiederholt (z.B, in Full Contact, Dragon Fire, Angelfist oder Bloodfist 2050). 6/10
238. Traded (BD) – Timothy Woodward Jr. ist bei weitem kein Garant für gute B-Filme und versaute schon einige, ganz gut klingende Projekte. Doch Überraschung! Hier haben wir tatsächlich seinen bisher besten Film und das liegt vor allem daran, dass er regelrecht Altmodisch inszeniert wurde und ohne Schnick-Schnack auskommt. Michael Paré ist ein harter, aber menschlicher Cowboy auf der Suche nach seiner Tochter. Im Taken Modus versucht er sie zu finden bevor sie in der Prostitution verschwindet. Paré ist endlich mal wieder ziemlich cool und gibt einen tollen Westernheld  ab, es gibt mit Tom Sizemore (wie immer), Martin Kove (ziemlich widerliche, aber nette kurze Rolle), Trace Adkins und Kris Kristofferson ordentliche Nebendarsteller und positiv auffallen tut auch die Ausstattung - trotz kleinen Budgets. Die Action ist schön Handgemacht, aber nicht übertrieben spektakulär. Zwar ist auch hier noch einiges Unrund (etwas lahmer Beginn, das Finale etwas abrupt mit fragwürdiger Wendung), aber dennoch war ich positiv angetan. Vor allem weil Paré ein harter Kerl ist und cool herüberkommt. Kein Überflieger, aber für Woodward Verhältnisse überraschend gut gelungen und mit einigen der tiefsten Stimmen der Filmgeschichte. 6/10
239. Bad Boys 2 (BD) – Man habe ich den lange nicht mehr gesehen und ich hatte wirklich verdrängt wie geil die Action hier ausfällt und wie viel Laune der Film macht. Das nenne ich fette Action und Krawall. Zwar etwas überlang, aber manchmal echt lustig und echt traurig das so harte und blutige Action im Kino kaum noch zu finden ist. 9/10
240. Einer flog über das Kuckucksnest (BD) – Unglaublich intensiv und stark gespieltes Drama mit tollen Figuren. Wahrlich ein Klassiker. 9/10
241. Bloodfist 2 (DVD) – Teil 2 hat zwar die schwächeren Gegner, aber die Action sieht hier etwas besser aus. Und solche Turnierfilme, wo die Leute dann gegen ihre Entführer kämpfen müssen, funktionieren eh meistens bei mir. 6/10
242. Justified – Season 5 (BD) – Nach der schwächeren 4 Staffel, findet die Serie zu ihren Stärken zurück und kann vor allem weiterhin mit ihren Redneck-Figuren und Walton Goggins punkten. So gefällt mir das. 8/10
243. Die Grenzwölfe (DVD) – Ganz netter Thriller mit sympathischer Besetzung und kleinen Actioneinlagen. Die Stimmung passt und wirkliche Langeweile kommt auch nicht auf. 6/10
244. The Vigilante Diaries (BD) – Nach der Webserie nun also der Spielfilm. Das ganze sieht erstaunlich schick aus und überrascht mit diversen Schauplätzen, dafür hapert es gründlich bei der verworrenen Geschichte die immer wieder Figuren auftauchen und verschwinden lässt und offenbart auch schwächen in der Inszenierung der Action hat. Man hat manchmal das Gefühl das diese von unterschiedlichen Leuten inszeniert wurde. Sonst ganz unterhaltsam und da etliche Leute dabei sind die man fast als Freunde bezeichnen kann, fand ich das Ganze schon in Ordnung. Vor allem Paul Sloan ist der geborene Actionheld. Aber das schrieb ich auch schon 2004 nach seiner ersten Hauptrolle. Also nochmal: Bitte mehr von ihm! Schade, dass aus seinem Vampir-Dschungel-Actioner K.O.V. bei NU Image/Millennium nie etwas geworden ist. 6/10
245. The Nice Guys (BD) – Buddy-Movies sind so selten geworden wie CGI freie B-Filme, aber Shane Black hält die Fahne hoch und präsentiert einen schwer unterhaltsamen Streifen um zwei Privatdetektive Ende der 70iger. Launig, dennoch hart und mit gewitzten Charakteren. Und was passiert? Der Film ist nicht sonderlich erfolgreich. Man, was ist nur mit den Leuten los? 8/10
246. Blackburn Asylum (BD) – 08/15 Horror mit Backwood-Elementen der zu Beginn arg schwächelt und sich in der zweiten Hälfte etwas fängt. Aber hier ist weder viel Neu, noch das Thema besonders spannend umgesetzt. Die Miene und damit die Hauptlocation ist aber nett und eigentlich hätte man aus dem Thema noch mehr herausholen können. Einige Verhaltensmuster sind aber wieder extrem unsinnig. 5/10
247. Trust (BD) – Gutes Familiendrama mit Clive Owen um die Verführung Minderjähriger durch das Internet. Unaufgeregt, realistisch und gut gespielt. Leider mit einem völlig übertriebenen und unpassenden Cover versehen. 8/10
248. Dune Warriors (BD) – Gewohnte Endzeit-Kost von Cirio Santiago mit den üblichen Darstellern und der üblichen Action. Unterhaltsam für Hardcore Fans wie mich. 6/10
249. Bloodstone:  Subspecies 2 (BD) – Mit mehr Tempo und gelungener Atmosphäre umgesetzter Vampirstreifen, der fast auch schon den Höhepunkt der Reihe darstellt. Gerade die Schattentricks üben einen gewissen Reiz aus. Nett. 6/10
250. Jail Bait (BD) – Asylum goes Knastdrama. Wer hier ein anspruchsvolles Filmchen erwartet, ist nicht mehr zu helfen. Sehr oberflächlich wird die Geschichte einer Frau geschildert die quasi unschuldig in den Knast kommt und natürlich - in sehr sprunghafter Erzählweise - die üblichen Dinge erleben muss wie Lesbensex, Vergewaltigung, Drogen und Gewalt. Unter versierten Regie von Jared Cohn springt dabei ein durchaus unterhaltsamer Quatsch heraus der zusätzlich mit der niedlichen Sara Malakul Lane punkten kann. Für Frauenknast-Fans sicherlich mal ein Blick wert, aber weit von den Sleazigen Klassikern entfernt. 5/10
251. Wolfen (BD) – Bevor ich mir die Blu-ray angeschaut habe, las ich auch zum ersten Mal das Buch von Strieber. Dabei unterscheiden sich die die beiden Medien gewaltig, wobei beide Seiten ihren Reiz haben. Im Buch gefiel es mir besser, das es sich wirklich um Werwölfe drehte und hier nur Wölfe die Angreifer sind. Thematisch ist beides ähnlich, aber sonst sind Buch und Film nicht miteinander zu vergleichen. Vor allem weil bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas übernommen wurde. Dafür braucht der Film etwas um in die Gänge zu kommen, hat aber den Vorteil der tollen entfremdeten Bilder und der Umgebung. Filme aus dieser Zeit, die in New York und der Bronx spielen, sind jedes Mal faszinierende Zeitdokumente wie dreckig und Kaputt die Stadt damals war. Ich liebe diese Atmosphäre dieser Filme. Abgesehen davon steigert sich irgendwann die Spannung und so bleibt ein starker Horror-Thriller mit Öko-Botschaft und einigen tollen Aufnahmen. 7/10
252. VVitch (BD) – Nach den tollen Vorschusslorbeeren war ich wirklich gespannt auf den Film und was passiert? Ich finde den so extrem Langweilig und Dröge das ich Schwierigkeiten hatte den zu Ende zu schauen. Dabei ist die Atmosphäre wirklich düster und der Realismus nicht zu verachten. Aber scheiße,  ist das Ganze langweilig und einfach nicht gruselig. Dabei kommt mir die ruhige Inszenierung gelegen, aber hier konnte mich überhaupt nichts an zecken. Schade. 4/10
253. Banshee – Season 4 (BD) – Das war es also. Das Ende der besten Action-Serie der letzten Jahre. Sie verabschiedet sich nicht ganz so stark wie erhofft, aber dennoch zählt Banshee zu meinen Highlights der letzten Jahre. 1-2 Staffeln hätte ich gerne weiterverfolgt. Wer diese immer noch nicht gesehen hat, kann man nur dringend empfehlen dieses so schnell wie möglich nachzuholen. Staffel 4 bekommt von mir eine 8/10, aber die gesamte Serie ganz klare 9/10!

Dienstag, 6. November 2018

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2018

Im Oktober flimmerten eher wenige Streifen über die Leinwand, da dieser Monat - wie die letzten Jahre auch - immer sehr Arbeitsintensiv ist. Die Mischung war okay und durch Zufall sind irgendwie 3 John Flynn Filme im Player gelandet. Ich habe also keine Flynn Retrospektive gestartet.

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH


228. Puppet Master: The Littlest Reich (BD) – Aufwändigere Neuinterpretation/Fortsetzung des Originals, der vor allem durch seine garstigen Morde unterhalten kann, die wirklich deftig zur Sache gehen. Der Rest ist sicherlich kein Film für die geistige Ebene, macht aber durchweg Laune. Auch einige der neuen Puppen sind ziemlich bescheuert und dadurch ziemlich lustig. 7/10
229. The Strangers: Prey at Night – Unrated (Blu-ray) – Späte Fortsetzung, die weder dem Vorgänger noch dem Genre neue Erkenntnisse bringt. Dafür ist das aber alles ordentlich inszeniert, mit mehr Tempo versehen und durchaus gut eingefangen. Über das Verhalten auf beiden Seiten sollte man aber nicht zu viel nachdenken. 5/10
230. Ash Vs. Evil Dead – Season 3 (Blu-ray) – Auch die leider letzte Staffel bietet viel Blödsinn, gute Laune, tolle Effekte und verrückte Ideen. Die Darsteller sind weiterhin gut aufgelegt und sehr gerne hätte ich noch 2-3 Staffeln weiter gucken können. Schade das solche Sachen immer wieder unter die Räder geraten. Insgesamt aber drei verdammt coole Staffeln. 8/10
231. The End? (Blu-ray) – Zombiefilm aus der Sicht eines Mannes, gefangen im Fahrstuhl. Hat bei mir leider gar nicht gezündet und ödete mich eher an. Beim verfassen heute, musste ich sogar schnell gucken was The End? eigentlich für ein Film war. Kein gutes Zeichen. 3/10
232. The Bite (Blu-ray) – Ich muss sagen das mir inzwischen die Arbeiten des Kanadiers Chad Archibald (die ich erst in letzter Zeit für mich entdeckt habe) gut zusagen – sowohl als Regisseur, als auch als Produzent. Die Grundideen seiner Filme sind gelungen, auch wenn – vermutlich Budget bedingt – immer der letzte Kick zum Knaller fehlt. Doch auch hier bekommt man wieder sehr gute Effekte und eine nette Prämisse geboten, die funktioniert. Werde beim Herren Archibald dran bleiben. 6/10
233. Der Mann mit der Stahlkralle (BD) – Der erste von drei John Flynn Filmen, die eher zufällig diesen Monat im Player gelandet sind. Dieser hier begeistert vor allem im Finale mit knackiger Action, kann aber bis dahin nicht immer in seinen Mix aus Drama und Exploitation-Kino überzeugen. Hat auch seine manchmal etwas langweiligen Momente. Insgesamt, aber dennoch eine Empfehlung wert – auch wenn ich lieber jemanden anderes in der Hauptrolle gesehen hätte. 6/10
234. Alien Predators (BD) – Deran Sarafians Regiedebüt ist ein solider Vertreter, der seine oftmals gruselige Atmosphäre etwas durch die beiden plappernden Hauptdarsteller und dem eher nervigen Humor verhagelt. Sicherlich kein Ausreißer nach oben, aber auch keine vollständige Zeitverschwendung. Am besten ist sicherlich Titel und Cover. 5/10
235. SHE (DVD) – Mumpitz von Avi Nesher, der kaum an Wahnsinn und Blödsinn zu übertreffen ist und wirklich nur in den 80ern entstehen konnte. Was natürlich nicht den Unterhaltungswert mindert. 5/10
236. Brainscan (BD) – John Flynn Nummer 2. Leider nur ein ziemlich schnarchiger Versuch eine neue Horrorikone zu erschaffen. Die Idee geht eigentlich, aber die Umsetzung kommt nicht wirklich aus den Puschen und enttäuscht durch blutleere Kills und schlechten Effekten. Das Ende setzt dem Ganzen dann die Krone auf. Ziemlich mäßig und seinem ganz guten Ruf hat der Film nicht wirklich verdient. Hatte ich aber tatsächlich auch besser in Erinnerung. So ist das halt manchmal. 4/10
237.   Hotel Inferno II – The Cathedral of Pain (BD) – Auch wenn die Hölle ganz nett dargestellt wird, ist wenig Fortschritt bei Necrostorm zu entdecken. Das Ganze läuft eher wie ein Videospiel ab und liefert natürlich einiges an Gewalt. Durch die kurze Laufzeit nie langweilig, insgesamt etwas interessanter als der Vorgänger, aber auch irgendwie dumpf – aber auch sehr eigen. Von CGI-Effekten sollten sie aber eher die Finger lassen.  7/10  
238. Die Schläger von Brooklyn (BD) – John Flynn die dritte. Jan Michael Vincent mischt Brooklyn auf und lehnt sich gegen eine lächerlich aussehende Gang auf. Die Stimmung solcher Filme aus der Zeit ist einfach gelungen, auch wenn es Actionmäßig mit angezogener Handbremse voranschreitet. Das ist mir Flynns zweiter Ausflug nach Brooklyn mit Steven Seagal doch deutlich lieber. Aber dennoch ein netter Streifen. 6/10
239. Breeders (BD) – Von einem der bekanntesten Gay-Porno-Regisseure Joe Gage – hier unter seinem richtigen Namen Tim Kincaid hinter der Kamera – kommt ein schlockiger Alienhorror der billigen Sorte. Gehen die Make-Up Effekte durchaus in Ordnung, so ist das Monster eine ziemliche Lachnummer. Da der Rest aber auch eher mäßig und manchmal merkwürdig ist, stört es kaum. Es dürfen aber auch gerne seine Filme wie Mutant Hunt oder Robot Apocalypse auf Blu-ray erscheinen. Die sind zwar auch nicht besser, aber machen trotzdem Spaß. Tarantino ehrte Kincaid übrigens mit dem Rollennamen Joe Gage in The Hateful Eight. Ob Michael Madsen wusste, dass er den Namen einer Gay-Ikone trug? 5/10
240. He’s out there (BD) – Der Film hat zwar einige nette Momente, aber wirklich überzeugend ist das Ergebnis letztendlich nicht. Die Blagen nerven tierisch, das Verhalten auf beiden Seiten ist teilweise fragwürdig und Spannung kam so auch nicht auf. Die völlig fehlende Erklärung zeugt auch nicht gerade für viel Einfallsreichtum. Unterdurchschnittlich. 4/10
241. Scare Campaign (BD) – Der Australische Film braucht bei der geringen Laufzeit etwas zu lange um die wirkliche Handlung zum Laufen zu bringen und irgendwie nimmt man den Trotteln auch nicht ab eine der erfolgreichsten TV-Shows zu produzieren. Wenn es aber zur Sache geht ist das durchaus knackig hart und auch ordentlich eingefangen. Die Masken machen was her, aber die Twists sind alle durchweg früh zu erahnen. Nett, aber auch nicht mehr. 5/10
242. Seven (BD) – Andy Sidaris war nie wirklich ein guter Filmmacher, lieferte aber dennoch einige ganz spezielle Werke ab, die mal besser, mal schwächer ausfielen. Mit Seven – Die Super-Profis zeigt er schon diverse Ansätze seiner späteren Filme, kann hier aber wenig überzeugen. Die Handlung ist, vor allem in der ersten Stunde, eine wenig zusammenhängende Aneinanderreihung von Szenen ohne viel Gespür für Handlung oder Spannung. Der Erotikfaktor ist hier noch nicht ganz so hoch wie später, aber die blutigen Einschüsse in Zeitlupe passen dann wieder. Letztlich aber eher halbgar und wenig berauschend. Dafür gibt es einige echt hässliche Fratzen zu sehen, William Smith darf mal der Held sein und Martin Kove schaut auch mal vorbei. 5/10
243. Rampage (BD) – Monsteraction der typischen Blockbuster-Sorte, der durchaus seine Momente hat, aber durch den wenig gelungenen Humor und die etwas sehr doofen Figuren und der mäßigen Story nach Hollywood-Baukasten wenig Begeisterung erweckt. Immerhin ist Tempo und Zerstörungswut ganz unterhaltsam. 5/10

Dienstag, 11. November 2025

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2025

Im Oktober sind doch deutlich weniger ältere Film gelaufen als ich eigentlich wollte. Aber man kommt zeitlich kaum  hinterher wenn man gleichzeitig auf dem neusten Stand bleiben möchte. Da man eh dauernd irgendwo wenn man im Netz ist (schon durch manche Suche für den Blog kann das passieren) gespoilert wird, versucht man halt vorher die Filme zu sehen. Natürlich kommen dann auch noch 0,99 € Aktionen dazu, Serien an den man mal länger mal kürzer hängt und schon ist der Monat um. Aber die wenigen älteren Titel erwisen sich mal wieder als so gut wie in der Erinnerung. Ist ja nicht immer so. 

ROT = NEUSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG 

 

261. A Knights War (Amazon Video) – Unaufgeregte C-Fantasy mit einigen Gewalteinlagen im ersten Drittel, aber wenig Spannung und zu viel Geschwafel. Für solche Filme ist ein kleines Budget eh immer schwierig und hier fehlt es an Personal und Einfallsreichtum, um aus dem kleinen Kreis mit einigen Logikfragen auszubrechen. Da haben die Brüder Ninaber beide schon deutlich besseres abgeliefert. 3/10

262. Orang Iktan (Amazon Video) – Kleine Mischung aus „Predator“ und „Das Schrecken vom Amazonas“ was dank der knappen Laufzeit und zwei sympathische Figuren, trotz weniger Action, passabel unterhält und nett gefilmt ist. Solides B-Movie mit Handgemachten Kostümen und einigen blutigen Effekten. 6/10

263. Strike Back: Season 6 (BD) – Die zweite Staffel mit dem neuen Team und man hat sich schon ganz gut an sie gewöhnt diesmal. Auch untereinander entsteht mehr Chemie und bei der Action wurde doch nochmal etwas draufgepackt. Es gibt viele Explosionen und Schießereien ohne den ganzen CGI-Kram, den man aus den B-Filmen heutiger Zeit kennt. Hat also wieder mehr Laune bereitet, auch wenn Story und Handeln der Personen schon manchmal hart an der Grenze zur Parodie ist. Jetzt steht dann auch endlich mal die letzte Staffel an, die ja nicht mehr als Blu-ray erschienen ist. Danke von allen Sammlern für nichts. 7/10

264. Purgatory Jack (Amazon Video) – Eigentlich eine ganz nette Idee, die auch am schmalen Budget zu knabbern hat und dann auch noch etwas zu lang ausfällt. Die Vorhölle, mit seinem Film-Noir Detektiv, hat einige schräge Ideen zu bieten und gerne hätte das auch ausgebaut werden können, doch dazu fehlte vermutlich das Geld. Immerhin ist die Chose ordentlich gespielt, aber Story und Setting hätte einfach mehr Geld verdient. 4/10

266. Screamboat (Apple TV) – Eine angepisste Maus auf zwei Beinen meuchelt sich durch eine Fähre. Die Macher hinter „Terrifier“ nehmen sich die Disney Geschichte vor und machen einen Slasher draus – natürlich was sonst. Dieser hat einen hohen Bodycount mit mal mehr mal weniger blutigen Kills, Humor, der manchmal funktioniert und Figuren die natürlich nerven (sollen) und einigen die klar gehen. Leider sind die Effekte um David Howard Thornton (Art The Clown) nicht immer gut eingesetzt, so dass einiges an Grauen verloren geht – für alteingesessene eh. Etwas lang, wie meist aktuell, aber immerhin stirbt alle paar Minuten jemand. Gerade wurde Teil 2 angekündigt und ja, wäre wieder dabei. 5/10

267. Hydrotoxin (Apple TV) – Typischer 90er Actionthriller, der noch teilweise etwas 80er Luft atmet, und vor allem bei den Explosionen richtig Laune bereitet. Auch sonst hat Christian Duagay den Film, wie immer, gut im Griff und Pierce Brosnan spielt den coolen Helden mit typischen damaligen Klischeemacken. Hat mal wieder Spaß gemacht. 7/10

268. Peacemaker: Season 1 (Amazon Video) – Nochmal durchgezogen, bevor ich mich an die zweite Staffel ranmache. Unterhaltsam, schräg, teilweise dramatisch aber auch komisch und brutal und mit vielen Beleidigungen und schrägen Figuren versehen. John Cena gibt alles, aber auch sonst passt das Konzept – zumindest für zuhause. 8/10  

269. Desert Dawn (Amazon Video) – Das ist wieder einer der B-Actionfilme, die einfach ärgerlich sind. Hier hat man zwar eine actionerprobte Besetzung, die ich auch sonst gerne sehe, aber es ist mal wieder ein Film mit CGI Mündungsfeuer- und CGI-Einschusslöcher und es darf bloß nichts kaputt gehen. Selbst ein leichter Autozusammenstoß ist animiert mit dazugehörigem Rauch. Eine Glasscheibe oder ein Loch im Blech des Autos – auf keinen Fall. Wenn ein Actionfilm auch nur ein Stuntman im Abspann hat, sagt das schon alles aus. Leider ist dann auch die Story nicht der Bringer und man fragt sich wirklich, wen diese Art Film abholen soll? Für Actionfans kracht es nicht genug und zu selten, für einen Thriller ist die Geschichte nicht gut genug. Einfach nur ärgerlich. 4/10

270. The Tall Man (Amazon Video) – Ich habe keine Ahnung, warum ich den mir damals nie angesehen habe. Gut, ich habe jetzt kein Highlight verpasst bisher, aber doch einen vernünftigen Thriller der natürlich mit seinem Thema was anderes präsentiert als der Trailer damals dem Zuschauer weis machen wollte. Einige Sachen der Story muss man halt Schlucken, aber insgesamt ist das alles gut inszeniert und vor allem von Jessica Biel auch gut gespielt. 6/10

271. Das Syndikat des Grauens (BD) – Diesen Lucio Fulci kannte ich bisher tatsächlich noch nicht, auch weil das nie so richtig mein Genre war. Aber das hier geht gut runter und einige Effekte sind mal wieder ganz schön derbe und gut gemacht. Im Genre gesehen sicherlich einer der vernünftigen Titel und vor allem mit fetten Bloodpacks gespickt. 7/10

272. Geballte Fäuste (BD) – Neben „Eine perfekte Waffe“ und „Deadly Takeover“ der beste Jeff Speakman Film und der vorletzte (oder letzte – man ist bei diesen und „American Cyborg“ nicht immer sicher) von CANNON. Zu der Zeit gab es oftmals die Gangthematik und diese wurde auch hier benutzt. Leider fällt die Action fast ein bisschen zu unspektakulär aus und gerade die Kämpfe hätten länger gehen müssen. Aber das lag sicherlich auch am Budget. Logisch kann man das eh nicht erklären, aber solche Filme machen einfach Laune. 7/10

273. Mobland: Season 1 (Paramount+) – Starke Darsteller, die üblichen Verwicklungen und Verräter und Verschwörungen. Aber in letzter Zeit ist man etwas übersättigt von dem Thema und auch wenn es hier nicht viel zu beklagen, gibt und man auch mal ein paar Folgen hintereinander schauen möchte, bekommt man auch nichts wirklich Neues geboten. Rund läuft es hier vor allem wegen den Schauspielern (Brosnan, Hardy, Mirren). Aber das ist schon mal Grund genug die Serie zu schauen. 7/10

274. First Shift (Amazon Video) – Uwe Bolls US-Comeback ist so eine Art “Training Day” oder noch näher dran der “Crown Vic” mit Thomas Jane. Auch hier sehen wir in neues Polizeiteam einem Tag zu. Dabei fällt es sehr episodenhaft aus, kleine Fälle werden gezeigt, größere angeschnitten und vom Team abgegeben und nur zum Ende hin wird es dann doch ziemlich persönlich. Dabei entsteht zwar eine gute Chemie zwischen dem Zweiergespann, aber Spannung ist eher Mangelware. Das ist teilweise realistisch, aber als Film nur wenig fordernd. Nie langweilig aber auch keine Action oder Thrill, dennoch ein solides Werk von Uwe Boll (trotz der widrigen Drehumstände), der gerade zwei Fortsetzungen am Stück hierzu abgedreht hat. 5/10

275. Ballerina (UHD) – Wirklich gewartet hatte ich nicht auf so einen Ableger (oder überhaupt einen Ableger), aber das Ganze fällt dann doch überraschend unterhaltsam aus. Ana De Armas ist eh eine Augenweide, aber hier gibt sie wirklich alles um auch als Actionheldin eines ganzen Filmes zu überzeugen. Und die Macher übertreiben es auch nicht mit ihren körperlichen Fähigkeiten, sondern es wird auch viel die Umgebung genutzt, um im Zweikampf gegen die Männer zu obsiegen. Dabei ist die die Story sehr oberflächlich, aber die Action ist viel und zum Glück auch nicht zu lang und dabei sogar meist abwechslungsreich. Höhepunkt sind die wirklich geilen Feuerwerferszenen. Schade, dass der Ableger scheinbar auch sonst von niemanden unbedingt gewollt war und deswegen hinter den Erwartungen zurückblieb. 8/10

276. The Last House on the left (BD) – Das Remake ist natürlich bei weitem nicht mehr so schmuddelig wie das Original aber auch nicht so anstrengend zu schauen. Erschienen in einer Zeit als auch der Horrorfilm im Kino etwas härter war, geht es hier trotzdem unangenehm zur Sache, ist aber grundsätzlich besser gespielt und nicht mit so vielen dummen Dialogen gespickt. David Hess kann man nicht ersetzen, aber sonst passt der Rest und die Stimmungsänderung im Finale fand ich jetzt auch nicht störend. Gefällt mir sogar besser als das Original und wer es noch härter und zynischer braucht, wendet sich dann „Chaos“ von Großmaul David DeFalco zu. 7/10

277. Pacific Fear (Amazon Video) – 4 Surferinnen landen auf einer Insel wo früher mal Atomtests gemacht worden und dadurch eine Gefahr entsteht mit denen die Freundinnen nicht gerechnet haben. Leider habe ich auch nicht mit so einem lahmen Ding gerechnet, denn es dauert zu lang bis was passiert, die Frauen sind einem (oder mir) egal, es gibt keine wirkliche Härte oder Thrill. Eigentlich vom Thema etwas, wo man einiges hätte herausholen können. Haben sie, und zwar passt langweilig am besten zu benennen. Das kann Frankreich aber deutlich besser in diesem Genre.  3/10

278. Bang (Amazon Vide) - Wych Kaosayananda konnte mich damals mit „Ballistic“ eigentlich ganz gut abholen. Doch danach kam eigentlich nur lahmer Brei herum und das, obwohl er immer mit guten Actiondarstellern vor der Kamera arbeitete (hier wird Kane Kosugi einfach nicht gut und genug genutzt). Auch optisch gab es nie was zu meckern, aber letztlich war der Output enttäuschend – was auch manchmal am Budget lag. „Bang“ ist immerhin etwas besser und gerade die letzten 25 Minuten machen Laune, wenn Autos wirklich explodieren und sich überschlagen und die Schießereien und Bloodpacks auch nicht billig sind. Doch bis dahin ist ein weiter Weg den ich jetzt nicht so schlimm fand, aber so wirklich will der dramatische Part nicht passen. Dafür macht Peter Weller viel Laune und rettet einiges über die Laufzeit und der neue „Hellboy“ Jack Kesy wird sicherlich nicht über den Rand des B-Filmes hinauskommen. Dazu fehlt dann doch (noch?) das Talent als Schauspieler. Aber man dürfte ihn gerne einige Actionfilme an die Hand geben und ihm auch die Möglichkeit geben seine Körperlichkeit mal von der Leine zu lassen. Kaos bester Film seit „Ballistic“, aber man weiß das es deswegen gerade mal zum Durchschnitt reicht. 5/10

279. The Jester (Amazon Video) – Im Fahrwasser von „Terrifier“ kommt der Narr daher ist aber viel zu handzahm und der ganze Film teilweise echt schlecht gespielt. Dazu kommt der extrem glatte Digitallook und so kommt nicht einmal wirkliche Halloween-Stimmung auf – auch wenn sie sich Mühe gegeben haben. Auch ist der Jester gleichzeitig zu mächtig und die die Geschichte zu lahm. Vielleicht geht es dann bei Teil 2 etwas aufwärts. Aber da müsste die Figur dann auch Schwächen und Erklärungen offenbaren. 4/10

280. Locked (Amazon Video) – Mann wird eingesperrt in einem umgemodelten Auto und muss sehen am Leben zu bleiben. Gut gespielt, aber richtig zünden will der Film nicht, funktioniert als Remake aber so weit ganz gut, da am Ende etwas mehr Bewegung reinkommt. Solide, wie man so schön sagt. 5/10

281. Last Man Down (BD) – Daniel Stisen in seiner ersten Hauptrolle wirkt wie aus der Zeit der heutigen Actionhelden gefallen. Aber deswegen ist er irgendwie cool. Sicherlich kein Charakterdarsteller, aber im Actionbereich kann der gerne noch sehr umtriebig sein. Hier dauert es aber relativ lange bis die Hommage der 80er zum Zuge kommt und oftmals fällt auch die Action etwas statisch und einfallslos aus. Das offene Ende ist dann auch nicht so schön, aber Teil 2 ist immer noch in Planung und da dieses Filmchen International ordentlich lief, hoffe ich doch dringend auf eine Fortsetzung. Dann aber gerne mit mehr Action und Härte. 6/10

282. Alien: Earth (Disney+) – Technisch und von den Effekten her stark, Story, Casting und Charaktere leider eher schwach bis nervig. Die Idee mit den Kindern hilft nur bei dummen Verhalten (und nicht nur die verhalten sich so), einiges nervt oder funktioniert gar nicht – wie das Unterhalten mit dem Alien. Highlight bleibt das fiese Auge. Reiht sich gnadenlos in die Qualität nach Teil 2 ein. Nichts davon hätte ich gebraucht, aber hoffen und gucken tut man es dann halt doch. 5/10

283. Steppenwolf (Amazon Video) – Ungewöhnlicher Endzeitfilm aus Kasachstan, der von Stimmung an den ersten „Mad Max“ erinnert und seine kargen Landschaften toll einfängt. Der Anti-Held ist ein echtes Arschloch und zögert vor nichts und die restlichen Figuren sind skurril oder auch ziemlich Assi. Ist nicht unbedingt ein Actionkracher, aber geht durchaus zur Sache und einige Menschen bleiben auf der Suche nach einem Kind auf der Strecke. Konnte mich überraschend gut mitnehmen auf seine Reise, kann mir aber auch vorstellen das der Film einige sogar komplett kalt oder gleichgültig hinterlässt. Mal was anderes, wird aber später nochmal geschaut für eine weitere Bewertung. 7/10

284. The Siege (Amazon Video) – Daniel Stisen die zweite. Diesmal ist der Ort der Action sehr limitiert, aber dafür geht es zügiger zur Sache. Klar, als Muskelberg ist seine körperliche Action heutzutage fast schon für viele zu langsam, aber dieser Throwback gefällt und auch stimmen hier diesmal die Figuren an seiner Seite – sind sogar mit etwas Humor versehen. Die Action ist hier dann auch etwas härter und gut über die Laufzeit verteilt. Was mir an Stisen gefällt, der seine Filme immer selbst mitproduziert, ist das er sich verletzlich und nicht unbesiegbar zeigt. Er steckt auch hier wieder ordentlich ein und wirkt dadurch menschlicher als zum Beispiel ein Steven Seagal Streifen. Kein B-Action-Brecher, aber mir schmeckts. 7/10

285. The Peacemaker: Season 2 (RTL+) – Auch hier gibt es die gewohnte James Gunn Mischung (Zeittechnisch nach dem „Superman“ Film) aus Drama, Action und derben Humor und das gefällt weiterhin nicht jedem. Der Bruch von Härte und Sprache zum Kinofilm ist natürlich immens, wirkt aber alles etwas heruntergefahren vom Wahnsinn. Sind aber immer noch gute Ideen und geile Szenen dabei, aber der Actionanteil ist weniger diesmal. Die letzte Folge wird stark kritisiert und einiges kann man auch nachvollziehen. Beim Ende muss man halt sehen, wo und wie es weitergeht, aber die Szenen mit Rick Flagg Sr. beim Feiern fand ich dann auch nicht so pralle. Man kann gespannt sein wie die Mischung zwischen Serien und Kino funktioniert. Bei MARVEL hat es eigentlich den Abstieg eingeläutet. 7/10

286. Spider Labyrinth (UHD) – Das letzte Mal auf VHS gesehen und dank der großartigen WICKED VISION 4K Veröffentlichung fast wie eine Neusichtung. Und im Gegensatz zu manch anderem Spät-Italiener funktioniert der Film immer noch. Es passiert gar nicht so viel und richtig brutal ist er auch nicht, aber die dichte Atmosphäre und stimmigen Bilder sowie die charmanten Effekte hinterlassen auch nach Jahren noch einen guten Eindruck, wenn man sich drauf einlässt und sowohl Fan dieser Art ist und die Vorbilder dazu kennt. Bekommt durch solche Veröffentlichungen auch endlich die Aufmerksamkeit, die der Film verdient hat. Mehr Horror als vieles, was heute so erscheint. 7/10  

287. Hellhound (Amazon Video) – Louis Mandylor darf mal wieder in einer Hauptrolle glänzen und spielt auch gut auf – leider ohne viel über seine Figur preiszugeben. Optik und Kameraarbeit, auch in den Actionszenen, sind gut und da in Thailand gedreht, darf auch was kaputt gehen. So explodiert auch mal ein Motorrad oder ein Auto und CGI-Gewehrfeuer fehlt auch. Leider gibt es von der dynamischen Action zu wenig und so wird der Film wohl kaum das Interesse bei den meisten B-Actionfans halten können. Bei mehr Action wäre mehr drin gewesen, denn der Thriller-Dramaplot bietet tatsächlich wenig Neues und auch Stränge, die einen nicht unbedingt abholen. Insgesamt aber ein vernünftiges Regiedebüt von Joshua Dixon (u.a. auch Produzent von „Affinity“) und da auch Produzent könnte ich mir vorstellen: da kann noch was Besseres von ihm Folgen. Am Ende geht es sogar noch um Religion und ich weiß nicht ob der Film unbedingt so hätte ausgehen müssen. Aber immerhin konsequent, wenn auch irgendwie aufgesetzt wirkend. 6/10

288. The Ritual (WOW) – Mal wieder ein Exorzismus-Film, diesmal mit Dan Stevens und Al Pacino. Neues zu sehen, bekommt man nichts, alles ist hier auf Sparflamme und schon zigmal so ähnlich gezeigt worden. Pacino blamiert sich und wirkt extrem zausilig, Stevens gibt sich mühe, ebenso wie die Besessene. Es nützt aber nichts. Die Inszenierung ist nervig (ständig Zooms, wacklig, als ob wir eine Doku schauen und passt überhaupt nicht in die Zeit in dem der Film spielt trotz wahrer Ereignisse) und vor allem niemals gruselig oder interessant. Das war wohl nüschts. War überrascht das Andrew Stevens mitproduziert hatte, aber das war nicht ganz so schlau. 3/10

289. The Naked Gun (Apple TV) – Wie erwartet kommt der neue Film niemals an seine Vorgänger heran, aber insgesamt hat der doch eine gute Gagrate und unterhielt über die ganze Zeit. Da hatte ich mit schlimmeren gerechnet und so in der Runde war der immerhin in Ordnung. Alleine sollte man sich diesen aber wohl nicht anschauen. 6/10

290. Scarlett – Diamonds of Revenge (Amazon Video) – Tja, seit Neil Marshall mit Charlotte Kirk zusammen ist ging es nach „Hellboy“ stetig weiter bergab. „The Reckoning“ deutete es schon an, „The Lair“ war dann trotzdem ganz unterhaltsam und nun also „Duchess“. Kirk schrieb wieder mit ihrem Verlobten das Drehbuch und produzierte, um sich so optimal (vor allem den Hintern) in Szene zu setzen. Das ist aber leider alles etwas zu geschwätzig und wirkt mit den Einblendungen von Namen und einem relativ schwachen Voice-Over längst überholt. Auch die Action zündet nicht wirklich und auch wenn der Film gut aussieht, war das Budget vermutlich nicht das höchste. Der größte Fehler (schon im Trailer zu sehen) ist natürlich das Highlight aus dem Film zu nehmen: die coole Socke Philipp Winchester. Der rettet die erste Stunde locker das Geschehen, unterstützt von Sean Pertwee – der aber insgesamt zu wenig zu tun bekommt, aber ab der Hälfte mehr Screentime abbekommt. Also bleibt das meiste an Charlotte Kirk hängen, die sicherlich gut ausschaut, aber nun auch keine Göttin ist (wie immer Geschmacksache), aber vor allem nicht so wirklich Talent als Schauspielerin hat. Tja, der nächste Film Marshall/Kirk steht schon in den Startlöchern. Man hat einfach das Gefühl der Mann hätte so viel mehr Gutes machen können. Zumindest war der Streifen aber auch kein Totalausfall und trotz der Länge ging der ganz gut um, was aber meist an Winchester lag. 5/10

291. Staind your Ground (Amazon Video) – Daniel Stisen die dritte. Vom „Last Man Down“ Regisseur ist das technisch gesehen, finde ich, sein bester Streifen bisher. Zwar braucht auch hier der Plot etwas zu lange, um zur Action zu kommen, aber die sieht hier teilweise echt gut aus und geht auch ordentlich zur Sache. Die letzten 40 Minuten machen Laune und Peter Stormare bereichert jeden Film und selbst Eric Roberts blamiert sich mal nicht. Und Stisen ist weiter eine außergewöhnliche Figur auf dem heutigen Actionmarkt und ich mag ihn gerade deswegen. Darf gerne sein Output erhöhen und noch eine Schippe drauflegen. Aber das hier war schon nochmal ein Schritt in die richtige Richtung für B-Actionfans. 7/10

292. V/H/S – Halloween (VOD) – Shudder will jetzt jedes Jahr einen Film nachlegen. Sehr gerne, wenn die Qualität, gerade wie bei den letzten beiden, weiter so stabil bleibt und diesmal passend zu Halloween wird das sehr passende Thema aufgegriffen. Dieser Teil ist auch einer der stärkeren, mit schöner Halloween Stimmung, coolen Ideen, einer ganz lustigen Rahmenhandlung und guten Kurzgeschichten, die alle gut funktionieren. Ja, war ich wieder sehr zufrieden mit. Aber der wird wohl auch bei uns abermals keine KJ bekommen. Schon wegen der Folge mit den Kindern nicht. Aber auch sonst schön saftig und auch schwarzhumorig. Freu mich auf das nächste Jahr. 7/10

293. Primitive War (VOD) – Luke Sparke ist eine echte Marke seit dem ersten „Occupation“ Film. Zumindest wenn es sich um Genre-Ware handelt. Die Umsetzung eines Buches/Comics kommt schön ernst daher und hat für sein Budget von 7 Millionen $ wirklich gute Effekte, viel Action und ist vor allem auch wirklich in der Natur gedreht. Die Einheit kann nicht unbedingt ähnliche Sympathien wie die Typen bei „Predator“ oder „Aliens“ erwecken, aber es nervt auch keiner. Was man dem Film vorwerfen kann, ist, dass er manchmal einen Tick zu lang ist und man auch auf die einen oder anderen Dialoge verzichten hätte können. Aber mich störte es nicht besonders, kann man aber auch anders sehen. Ryan Kwanten gibt einen gewohnt vernünftigen Helden ab, den man abnimmt, dass er alle seine Männer nach Hause bringen möchte und das fast komplett auf peinlichen Humor verzichtet wird, ist ein weiterer Pluspunkt. Respekt vor dem Ergebnis bei diesem Budget – da sahen viele 100 Millionen $ Filme in den letzten Jahren viel, viel schlechter aus. 7/10