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Mittwoch, 8. Januar 2020

Shane Schofields Film-Report: Dezember 2019

So, schon ist auch das Film-Jahr wieder um. Actionmäßig gab es zwar einige ordentliche Titel, aber die Anzahl war nicht sehr hoch. Auch die Blu-ray Veröffentlichungen in dem Genre, vor allem aus den 80ern, waren nicht so viele wie es hätte sein dürfen (der Fokus liegt weiter auf Horror). Sonst war ich noch weniger im Kino (mein Lieblingskino IMAX auch noch zugemacht am 31.12) und ich habe fast 30 Filme weniger gesehen als 2018 - was aber nicht so schlimm ist. Insgesamt ist mein Fazit, dass die neuen Filme einfach deutlich weniger Spaß machen und nur wenige positive Überraschungen zu finden sind. Serien sind noch stark, aber es sind so viele inzwischen, dass ich oftmals gar keine Lust habe wieder eine neue anzufangen. Für die meisten Serien, die ich im Dezember beendet habe,  brauchte ich auch oftmals mehrere Monate. Dann viel Spaß mit dem letzten Monat in 2019, dei dem ich so viele noch nicht bekannte Filme gesehen habe, wie schon lange nicht mehr. 

Willkommen in 2020! 

RED = FIRST-WATCH / YELLOW = RE-WATCH



251. Altered Carbon: Season 1 (Netflix) – Visuell sehr stark und genau mein Ding, die Action hart und gut inszeniert, sowie mit Joel Kinnaman gut besetzt und dennoch kann die ganze Chose nicht vollends überzeugen. Einige Plot-Punkte und Rückblicke nerven und langweilen eher und die Kriminalgeschichte an sich, ist jetzt auch eher nebensächlich abgehandelt und nicht sonderlich packend. Dennoch kann man sich die Serie antun, denn in dieser Richtung gibt es eh zu wenig. 7/10


252. Platoon Leader (BD) – Krawallige Vietnamaction mit Dudikoff, mit einigen leichten ernsten Untertönen, aber doch eher Cannon typisch Oberflächlich. Die Action von Aaron Norris ist dafür echt fett und macht Laune und Dudikoff gefällt auch im Dschungel. Lange nicht mehr gesehen, aber immer noch Spaß gehabt. 8/10


253. Hole in the Ground (BD) – Handwerklich mehr als solide, schafft es der irische Horror-Thriller durchaus gelungene Momente zu präsentieren, bevor im Finale dann einiges mit dem Hintern wieder zum einstürzen gebracht wird. Okay, aber mehr nicht. 5/10


254. Hobbs and Shaw (BD) – Prollige und teilweise wirklich maßlos übertriebene Action, die meist nur ohne CGI Einfluss gut aussieht. Dennoch kann man sein Spaß haben, wenn man denn den ganzen Blödsinn drum herum ausblendet. Gelingt aber nicht immer. Letztlich hätte es durchaus handfester und weniger Übertrieben sein dürfen. 6/10


255. Evilspeak (BD) – Etwas langatmiger Horror, bevor im Finale dann die Sau herausgelassen wird. Kann aber nicht so wirklich packen über die Laufzeit. 5/10


256. Six Underground (Netflix) – Michael Bay darf machen was er will und präsentiert einem die volle Kanne an geiler Optik und fetter Action. Aber leider reicht das diesmal nicht aus, denn irgendwie sind diverse Punkte an der Story, dem Erzählstil und teilweise auch die Inszenierung nicht immer Treffsicher. Der Beginn  ist einfach zu anstrengend und auch mit einigen Patzern (Auto kaputt, Auto wieder heile…wirklich auch heute noch nötig?) und schwachen Schnitt versehen, den man von Bay so nicht kennt. Danach wird es zwar etwas gediegener, doch zu keinem Zeitpunkt konnte mich der Film irgendwie Interessieren. Dazu kommen ein lächerlicher Bösewicht und die peinlichste Revolution, die ich je in einem Film gesehen habe. Ja, aber die Action ist dennoch meist geil. Aber in Zukunft bitte wieder mit etwas mehr Herzblut und netten Figuren. 6/10


257. Sloane (DVD) – Ziemlich schnarchiger Actionfilm mit einem extrem blassen und uncharismatischen Hauptdarsteller. Kannte ich bisher nicht und es wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. 4/10


258. Child´s Play (BD) – Remake, welches natürlich etwas zu glatt und wenig beängstigend ausfällt. Dennoch nicht so übel wie erwartet und einige neue Ideen sind sicherlich nicht so weit hergeholt und passend. Der Grund für die ganze Chose ist aber ziemlich banal und fast schon zu platt. Da war die Originalidee deutlich interessanter. 5/10


259. Crawl (BD) – Aja liefert mal wieder Tierhorror ab und den bekommt man heutzutage ja nur noch selten ordentlich serviert. Zwar knnte mich hier nur die erste Hälfte überzeugen, weil dann wird es echt doof und teilwiese auch zu kitschig-klebrig. Vor allem Kaya Scodelario ging mir mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck irgendwann auf die Nerven. Dafür waren die Tricks echt ordentlich und die Atmosphäre auch gut eingefangen. Die Erwartungen an Aja sind bei mir aber immer noch höher,  als das, was er mit diesen etwas überdurchschnittlichen Streifen abgeliefert hat. 6/10


260. Brightburn (BD) – Auch hier wird eine Menge Potenzial  verschenkt. Die Prämisse wird doch sehr oberflächlich behandelt (so wirklich ist die Entwicklung des Bengels nicht ganz klar) und auch wenn es teilweise schön düster wird, fehlte irgendwas. Wie ein vernünftiges Ende um Beispiel, was nicht auf eine Fortsetzung hinaus zielt. Nett, aber jetzt auch nicht unbedingt so gut, dass man eine Fortsetzung sehen muss. 6/10


261. Bliss (BD) – Joe Begos dritter Film ist abermals ein durch geknallt, Audio-Visueller Trip, der einiges abverlangt, teilweise aber auch über das Ziel hinausschießt und nicht genau weiß, wann auch mal gut ist. Eher wie ein Fiebertraum, dem die Spannung fehlt. Noch in Ordnung, aber sein schwächster Film. Dann lieber weiter die 80er huldigen. 6/10


262. 3 From Hell (BD) – Wie erwartet entpuppt sich die Fortsetzung als teilweise ebenso überflüssig wie zu lang. Frau Moon nervt teilweise sehr. Der Mittelteil ist zu lahm und Captain Spaulding fehlt massiv (immerhin ganz okay gelöst). Final nicht so schlecht wie ich dachte, aber dennoch manchmal zu billig und wie schon gesagt: Überflüssig. War es das für Zombie als Regisseur? 5/10


263. Doom: Annihilation (BD) – Dafür macht diese Fortsetzung mehr Laune als gedacht. Hier geht es kräftig und fast durchgängig zur Sache. Klar, teilweise günstig, aber dennoch mit einigen Einfallsreichtum und Schmackes in den Actionszenen. Sicherlich kein Highlight, teilweise auch doof,  aber für eine DTV Fortsetzung durchaus unterhaltsam. Als Hardcore Doom Fan vermutlich nicht, aber ich habe schon schlechteres gesehen in den letzten Jahren. 6/10


264. The Banana Split Movie (BD) – Kinderfiguren werden zu Killern und meucheln in einem Studio das Publikum nieder. Grundidee durchaus nett, in der Umsetzung aber nicht verrückt und schräg genug. Zwar gelungen gespielt, aber zwischenzeitlich auch etwas zäh. 5/10


265. Krampus (BD) – Passend zu Weihnachten ist auch dieser Festtagsfilm von Michael Dougherty schön Atmosphärisch und Böse. Braucht etwas um in die Gänge zu kommen, ist nicht ganz so gut wie sein Halloween Film, macht aber wirklich Spaß. 8/10


266. Black Christmas (BD) – Den habe ich wirklich Jahrzehnte nicht mehr gesehen und konnte mich auch kaum noch dran erinnern. Ja, ist nett aber wirklich überzeugen konnte er mich erneut nicht (war auch in meiner Erinnerung so). Dennoch für seine Zeit, sicherlich nicht zu verachten. 6/10


267. Titans: Season 1 (BD) – Die JUNGE GIGANTEN Comics waren als Kind einige meiner Lieblingshefte. Vor allem als Robin zu Nightwing wurde,. Auch Beast Boy fand ich immer sehr lustig und in Starfire war ich damals richtig verschossen. Nun also die Umsetzung als Serie und die deutlich düstere und härtere Herangehensweise macht schon Laune, auch wenn nicht alle Figuren perfekt besetzt wurden (meine Erwartungen an Starfire waren eh nicht zu erfüllen) und einige Tricks arg billig ausfallen. Zwar wirkt manche Härte und coolnes etwas aufgesetzt, aber insgesamt passte es erst mal.  Mal sehen wie es weiter geht. 7/10


268. Constantine (BD) – Die Serie um den okkulten Detektiv ist grandios in der Hauptrolle besetzt, aber leider kommt der Rest nie richtig in die Gänge und erinnert zu häufig an Supernatural. Es war einfach der falsche Sender und einige Entscheidungen waren nicht die richtigen. Verwundert nicht das die abgesetzt wurde, aber etwas schade ist schon. Da war und ist viel mehr drin. 5/10


269. Secret Santa (BD) – Weiterer Weihnachtshorror, der überraschend solide ausfällt und teilweise herrlich fies und gemein ist. Zwar nicht die teuerste Produktion, aber kann man sich durchaus geben. 6/10


270. Out of Control (BD) – Mal ein Actionfilm aus den 80ern, den ich nicht kannte und sich um jugendliche (die natürlich deutlich älter aussehen) dreht, die nach dem Abschlussball auf eine Insel abstürzen und auf Gangster treffen. Leider ist gerade dieser Part scheinbar der unwichtigste gewesen und bekommen wir einige viel zu lange Szenen beim Feiern oder sonstigen kram zu sehen. Keiner wies den Regisseur mal daraufhin, dass man solche Szenen wie zu Beginn einfach nicht so auswalzen sollte. Im Verhältnis dazu, ist die Action nicht nur viel zu wenig und kaum eine Rolle spielend, sondern auch noch lahm umgesetzt und relativ unblutig ausgefallen. Gerade noch so erträglich durch die damaligen Schnuckis Betsy Russell und Sherilyn  Fenn. 4/10


271. Beautiful People (BD) – Erst Home-Invasion, dann Zombie-Streifen mit Aussicht auf eine Fortsetzung. Relativ billig, aber teilweise recht hart. Dennoch eher eine Gurke, schon wegend er mäßigen Story, den nicht sehr sympathischen Figuren und den merkwürdigen Verhalten. Immerhin gegen die Effekte in Ordnung. 4/10


272. Leprechaun Returns (BD) – Steven Kostanski (von Astron 6 und gut unterwegs mit The Void oder Bio-Cop!), bietet den Zuschauer – ganz im aktuellen Trend – eine direkte Fortsetzung des ersten Teils.  Jennifer Aniston kehrt aber nicht zurück, dafür aber der Leprechaun selbst (nicht mehr Warwick Davies) und Mark Holton. Der Rest nimmt sich zum Glück nicht sonderlich ernst, liefert einige blutige Effekte und ist sonst ziemlicher Blödsinn, der aber relativ gut verdaubar ist. Die Reihe war eh nie besonders gut, aber dieser Teil ist einer der besseren. 6/10


273. The Witcher (Netflix) – Ganz nette Umsetzung mit einem optimal besetzen Henry Cavill, einer etwas unnötig verzwickten Erzählweise und leider viel zu wenig Action und Monster. Wenn aber, ist diese ziemlich gut gemacht. Den Rest kann man anschauen, wirkt aber manchmal zu sehr auf die (natürlich!) starken Frauenfiguren konzentriert und langweilet auch vereinzelt. Noch nicht der große Wurf, aber ich würde immerhin dran bleiben. 7/10

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Shane Schofields Film-Report: November 2019

Viel Zeit gab es im November nicht und so liefen die Filme meist Nachts zum Einschlafen im Schlafzimmer, weswegen ich mir irgendwelche Highlight ausgespart habe. Im Dezember stehen vor allem Serien an, da habe ich sehr viel liegengelassen aktuell. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH


234. Monster Party (BD) – Gute Darsteller in einen nicht ganz konsequent durchgezogenen Thriller mit Horroranleihen, der aber dennoch besser als vieles andere aktuell ist. 6/10

235. Rabid (BD) – Eher eine Neuerzählung als ein Remake, welches sich aber doch etwas zu viel Zeit lässt und dabei leider nicht so wirklich das Interesse für die Figuren weckt. Die besten Momente sind die, wenn dies Soska Zwillinge sich von der Leine lösen und etwas mehr auf die Kacke hauen. Geht aber in Ordnung. 5/10

236. The Silence (BD) – Einer der schlechtesten Filme der letzten Zeit, dessen Logiklöcher wirklich bescheuert und ärgerlich sind. Die Vorlage kenne ich nicht, aber einige Rezensionen schildern auch im Buch diverse schwächen. Das Spare ich mir dann gleich. Der Film hat immerhin ordentliche Schauspieler, die aber auch nichts mehr retten. 3/10

237. Life-Snatcher (BD) – Der einfach ausgedachte deutsche Titel O-Titel: Assimilate) sagt eigentlich genug aus und so ist der Film eine weitere B-Variante der Körperfresser. Aber, das ist dermaßen Temporeich inszeniert und mit tatsächlich sympathischen Figuren gespickt, dass man den Film die vielen geklauten Ideen nicht übel nimmt. Das Budget ist gut eingesetzt und so blieb am Ende eine positive Überraschung im B-Dschungel. 6/10

238. Tone-Deaf (BD) – Ich mag die Filme von Richard Bates Jr. und habe deswegen auch gleich die US Disc geholt – vor allem weil Robert Patrick dabei ist.  So richtig funktioniert das Ding aber nicht, weil man auch nicht genau weiß wohin die Reise geht und die Mischung nicht völlig homogen wirkt. Langeweile kommt nicht auf, Patrick macht Spaß und zwischenzeitlich passt auch der Humor, aber dennoch wurden die Erwartungen nicht ganz erfüllt. 6/10

239. Eiskalte Typen auf heißen Öfen (BD) – Ich bleibe dabei, das die Polizei- und Mafiafilme aus den italienischen Siebzigern mich einfach nicht begeistern können. Klar macht der irgendwie Laune durhc die Synchro und den völlig politisch inkorrekten Auftreten der Cops, aber einen guten Film habe ich nicht gesehen. Tja, manchmal ist das halt so. 5/10

240. Der Tiger hetzt die Meute (BD) – Südstaaten-Action mit Burt Reynolds, der etwas mehr Zunder vertragen könnte, aber dennoch ganz gut zu schauen ist. 6/10

241. Supernova (BD) – Ein heilloses Durcheinander in der der gesamten Produktionszeit lässt den Film nicht besonders gut oder spannend dastehen. Dennoch kann man den durchaus goutieren, da einiges auch durch die Besetzung  wettgemacht wird. Selbst Spader, mit seiner coolen Originalstimme, kann als Actionheld überzeugen und Robin Tunney fand ich damals Mega niedlich. 6/10

242. Big Top Evil (BD) – Zirkushorror (ja, auch Clowns) in extrem billiger Optik, mit nervenden Figuren versetzt, aber einigen netten Splatterszenen.  Letztlich aber eher murks. 3/10

243. Malibu Express (BD) – Start meiner Andy Sidaris Reihe (den Seven hatte ich ja schon vor ein paar Monaten und zähle den nicht zu diesem Output), der in den Actionszenen ziemlich dilettantisch ist, bei der Story teilweise sehr abstrus und doch irgendwie unterhaltsam, weil er sich nie ernst nimmt. Meist schöne Frauen und attraktive Männer sind dann inklusive und Darby Hinton spielt den Schmalspur Magnum mit einem netten Augenzwinkern.  5/10

244. Dark Waters (BD) – Schöne VÖ von Wicked Vision von einem der letzten italienischen Horrorfilme, der aber etwas sperrig und wenig Begeisterung für die Figuren aufbringen kann. Dafür passt die Atmosphäre, aber ein richtiges Highlight habe ich nicht gesehen. 6/10

245. Penitentiary II (BD) – Trotz einiger düsterer Momente ist der Film eine krude (der Star Wars Schriftzug beginn…), überlange Mischung, der nie seinen Rhythmus oder Stil findet. So fällt die Fortsetzung deutlich schwächer aus. Eine junger Ernie Hudson übertreibt es mit seinem Schauspiel massiv und nur Mr. T ist einfach cool und er hätte wirklich gerne mehr Actionfilme drehen dürfen. 4/10

246. Robowar (BD) – Bruno Mattei ist eine Nummer für sich, hat aber diverse Filme abgeliefert die ich auch heute noch gerne sehe. Robowar (gerade den gibt es als Blu-ray? Wo sind die Mattei Knaller?) ist nicht ganz einfach zu bewerten, da hier einiges schiefgelaufen ist und der Film schludrig inszeniert ist. Da gibt es Anschlussfehler (Jim Gaines ist eigentlich schon tot, läuft aber plötzlich wieder mit der Gruppe mit, falsche Namen im Abspann) und Stock-Footage aus dem Kampf-Gigant. Dennoch ist die Predator Variante alleine durch Reb Brown irgendwie unterhaltsam. Auffällig ist, dass der Film immer dann am besten ist, wenn er direkt Predator kopiert, was nur zeigt, wie toll das Vorbild ist! 5/10

247. Night Warning (BD) – Merkwürdiger Horrorthriller der nicht so richtig zündet, teilweise nervt (die Tante)und unfreiwillig komisch ist. Spaß macht zwar Bo Svenson als Arschloch-Cop, aber seine beleidigenden Sprüche nehmen dann doch etwas überhand. Auch die Basketballszenen sind nicht gerade schön anzusehen. Insgesamt war es nicht schlimm, das Ding bisher nicht gesehen zu haben. 4/10

248. The Phantom Empire (BD) – Ziemlicher quatsch von Fred Olen Ray, wo man eigentlich gar nicht weiß was für ein Genre hier eigentlich bedient werden soll. Teilweise ganz lustig, aber nie irgendwie unterhaltsam. 4/10

249. The Survivalist (DVD) – Nachdem eine Atombombe in Sibirien explodiert, bricht in Amerika (warum auch immer) das Chaos aus und innerhalb weniger Stunden meucheln sich die Leute durch das Land und Plündern was das Zeug hält. Steve Railsback verliert Frau und Kind und zieht los um seinen Sohn zu finden und vertritt dabei das Recht des stärkeren. Da kann man auch mal die Frau des besten Kumpels ausspanen obwohl die eigene gerade mal ein paar Tage tot ist, aber nun gut.  Marjoe Gortner ist der Bösewicht und zeigt warum ihn nie eine große Karriere vergönnt war. Leider funktioniert auch die Action nicht so richtig denn die ist zu wenig vorhanden und wenn, nicht sehr gut eingefangen. Dafür gibt es etwas Gewalt. Erinnert von der Handlung an viele Bücher, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden wie  The End oderTracker. 5/10

250. Nightwish (BD) – Unrunder Horrorfilm, der fahrig inszeniert ist und seine Handlung um die Alpträume nie richtig zu fassen bekommt. Zwar gibt es einige gute Handgemachte Effekte, aber das Ganze ist sehr holprig und dadurch fast etwas ärgerlich. Vor allem weil es einige gute Momente gibt, so als ob zwei Leute den Film gedreht hätten. Nun gut, immerhin mal wieder gesehen – hätte aber durchaus besser sein können. 5/10

Dienstag, 5. November 2019

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2019

Im schönen Halloween-Monat Oktober habe ich mich mal wieder an einige neuere Horrorfilme gewagt, musste aber abermals feststellen, dass es kaum noch wirklich Ausreißer nach oben gibt. Sonst lief nicht viel und so waren auch einige Gurken dabei. Aber man muss ja seinen ungesehenen Stapel nach und nach abbauen. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH



217. Dead Night (BD) – Kurzweiliger Horror der Note B, mit ansehnlicher Optik und passender Atmosphäre, der aber weder richtig spannend noch außergewöhnlich daher kommt. Immerhin gibt es einige Überraschungen, aber auch nervige Ideen wie die Crime-Reality- Sendung. Wie die meisten aktuellen Horrorfilme, ebenso schnell vergessen wie gesehen. 5/10

218. The Terror of Hallow´s Eve (BD) – Ganz gut gespielt und durchaus Stimmungsschaffend, wirkt die Geschichte dennoch eher wie aus einer Anthologie geklaut und durch einen unnützen Nachklapp verlängert. Immerhin gibt es ganz nette Monstereffekte und schnell rum ist er auch. 5/10

219. Nomis (BD) – Serienkiller-Thriller mit bekannter Besetzung, die aber nicht vollends abliefern. Vor allem Fletcher ist meist etwas drüber und dadurch nervig. Der Rest agiert auf Autopilot und dramatisch oder spannend ist anders. Nicht überraschend, dass ein KInoeinsatz grundsätzlich verwehr wurde. 5/10

220. Hellfest (BD) – Mal wieder ein Horrorfilm in einem Horrorpark. Eigentlich nicht schlecht das Thema und auch hier macht der Park an sich echt Laune, aber die wenigen Kills und die etwas anstrengenden Figuren, mit ihrem mal wieder fragwürdigen Verhalten, bremsen das Ganze doch am Ende zu sehr aus. Solide, ohne etwas mehr zu erreichen. 5/10

221. Drive Angry (BD) – Immer noch unterhaltsamer Quatsch, der vor allem von Cage und Fichtner lebt. Rasant, blutig, comichaft und actionreich. Nur die billigen und schwachen 3D Effekte nerven. Aber das macht hier nichts. 8/10

222. Red Sun Rising (BD) – Don Wilson sieht diesen als seinen besten Film an, was vor allem am höheren Budget und der sicherlich netten Besetzung liegt. Ich finde aber, dass er bessere Actioner abgeliefert hat, vor allem weil hier auch einige Längen auftreten. Dennoch ein nettes wiedersehen gewesen. 6/10

223. Das Gehirn (BD) – Zum Glück habe ich den Streifen eh in Englisch geschaut, denn der Ton der  heimischen Tonspur ist schon echt grausig. Auch das Menü der VÖ ist schon arg einfach gehalten. Der Film dagegen ist zwar ziemlicher Blödsinn, aber dennoch locker herunterzuschauen und bietet einiges an bescheuerten Ideen und Tempo. Nett, mehr sicherlich nicht. 6/10

224. Blast (BD) – Albert Pyun zeigt seine Die Hard Version bei den Olympischen Spielen und lässt Linden Ashby, nach seinem Mortal Kombat Erfolg, gegen Terroristen antreten. Breite Optik, vergebens versuchter Aufbau von Spannung und eher zurückhaltende Action, machen den Streifen zu einem netten Snack ohne Anspruch auf einen Action-Geheimtipp. Schön aber die Besetzung aus vielen Freunden des Hawaiianers. 6/10

225. Terror Vision (BD) – Nur einmal als Kind gesehen und vergessen wie albern und doof der eigentlich ist. Einige nett Schräge Ideen und geile Monstereffekte retten den Film vor dem Todesstoß, aber danach erinnerte ich mich, dass er mir schon als Steppke nicht sehr gut gefallen hat. Heute etwas besser, aber so richtig kann ich mit dem Klamauk nichts anfangen. 5/10

226. Amazon Hot Box (BD) – Der dritte Film von James Bickert (Dear God! No!, Frankenstein Created Bikers) ist leider auch nicht wirklich gut oder besser als seine Vorgänger. Zwar ist die Laufzeit wieder im normalen Bereich, aber der Streifen zieht sich wie Kaugummi und es passiert meistens nichts interessantes. Die Effekte sind billig, der Sex viel zu Handzahm und die Gewalt einfach, sowie Action nicht vernünftig oder gut genug. Dazu kommen einige wirklich beschissene Leistungen auf der Darstellerseite. Der Einzige der Laune macht ist Jett Bryant, aber das hilft auch nicht mehr. Falls Bickert einen vierten Spielfilm abliefern sollte, bin ich nicht mehr dabei(na ja, mal sehen was es für ein Thema ist…). Für eine Hommage an die WIP Filme ziemlich misslungen. 3/10

227. Time Breaker (BD) – Tony Anthony in einen kruden Western, der diverse Zutaten mixt und dadurch durchaus angenehm daherkommt, aber selbst für das was er ist oder was auch immer er sein möchte, nicht ganz rund ist. Aber dafür, dass Tony Anthony irgendwie schräg sein muss (anders sind seine teilweise merkwürdigen Storyideen kaum zu erklären), kann man den Film gar nicht böse sein und unterhaltsam sind seine Filme allemal. Auch dieser.  6/10

228. A Nymphoid Barbarian in Dinosaur Hell (DVD) – Man kann kaum glauben, das der Film von 1990 ist. Brett Piper liefert einen wahrlich schwer zu ertragenden Streifen ab, der zwar viele Effekte bietet, aber dennoch nicht zünden will. Das sind seine beiden vorherigen Filme (die beiden Galaxy Destroyer Filme) schon professioneller, spaßiger und besser gemacht.  Nun gut, habe ich diesen Film auch mal gesehen und immerhin war der Audiokommentar nett zu lauschen. 4/10

229. Hybrid (DVD) – Der Film ist tatsächlich ein Quasi-Remake von Creepozoids (!), welcher zehn Jahre früher gedreht wurde. Leider ist er nicht besser, teilweise sogar schlechter, da einige Längen auftreten und zu wenig Opfer zu beklagen sind.  Auch das Monster wirkt fast noch billiger und sieht echt scheiße aus, dafür gibt es diesmal eine Lesbenszene  unter der Dusche (Brinkie Stevens, J.J. North)  und Tim Abell, der davor und danach bessere Film abgeliefert hat. Dann lieber das Original, was auch schon nicht gut war, aber mehr Unterhaltungsfaktor bot, was wohl auch erklärt, warum Hybrid niemals in Deutschland erschienen ist. 4/10

230. Penitentiary (BD) – Blaxploitation im Knast-Milieu, irgendwie so krude wie nett anzuschauen. Vielleicht etwas lang, aber dennoch smooth im Abgang. Durchaus eine gelungene Erstsichtung und nun etwas Angst, da Teil 2 deutlich schwächer ausfallen soll. Gerne dürfte übrigens auch mal Teil 3 erscheinen, was bis vor kurzem der Einzige Teil der Reihe war, den ich kannte. 6/10

231. Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige (BD) – Cannon auf den Spuren von Indiana Jones und das bedeutet viel Lärm, eher wie eine Parodie wirkend, echt schlechte Green-Screen Tricks, aber auch viel Tempo, doofe Sprüche und eine Menge gute Laune. Wenn man sich denn mit dem Ding anfreunden kann. 6/10

232. Mindripper (BD) – Wes Craven produzierte und spielt eine kleine Rolle in dem B-Schocker, der leider etwas zu lahm und zahm daherkommt. Zwar passiert immer irgendwas, aber letztlich dann doch irgendwie nicht. Auch die Story hat man schon in anderen B-Movies packender gesehen und so rettet Lance Henriksen, neben den wenigen Effekten, den Film, der dabei aber viel zu wenig zu tun hat. Nicht ganz so mies wie sein Ruf, aber auch kein Muss. 5/10

233. The Aftermath (BD) – Steve Barker wollte sich selbst einen Gefallen tun und inszeniert diesen B-Streifen scheinbar vor allem für sich. Dabei herausgekommen ist ein netter kleiner Post-Apokalyptischer Actionfilm, der teilweise durch seine bedepperten Dialoge, einem fiesen Sid Haig und seiner Gewaltbereitschaft auffällt. Trotzdem ist der Streifen zu billig um richtig bei der Action zu zünden, teilweise etwas unfreiwillig komisch und dennoch kann man den sich ruhig mal wieder geben. Auch die neue Blu-ray ist nett. Grundsätzlich besser als das Quasi-Remake Def-Con 4, der aber auch klar geht und ebenso wenig Schauwerte bietet. Das haben beide Filme immerhin gemeinsam. Bock auf Barkers zweiten Film (der ziemlich scheiße und unfreiwillig komisch sein soll...) habe ich nun dennoch, muss ich mir mal wohl doch zulegen. 6/10

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Shane Schofield Film-Report: September 2019

Im September habe ich mich mal um einige Serien gekümmert (wie immer über mehrere Monate)  und sonst mir die Zeit mit eher älteren Filmen vertrieben. Was meistens gute Unterhaltung bedeutet hat - aber auch nicht immer. Im Kino war ich natürlich Rambo unterstützen, in der Hoffnung das weitere solche Filme produziert weren.  

RED = FIRST - WATCH / YELLOW = RE - WATCH



192. Die Frösche (BD) – Etwas langatmiger Tier-Horror, dessen Ökobotschaft leider noch immer nicht überholt ist. 5/10

193. Cutting Class (BD) – Brad Pitt in einem Standard Slasher der einfachen Art. Dennoch unterhaltsam und mit Jill Schoelen niedlich besetzt. Kann man schauen. 6/10

194. Navy S.E.A.L.S. (BD) – Gut besetzter Actionfilm, der aber oftmals die Richtung aus den Augen verliert und nicht immer straight seinen Plot verfolgt. Die Soldaten werden natürlich als coole Helden dargestellt und deswegen mag ich solche Filme. Die nicht allzu häufige Action, vor allem im Finale, ist aber sehr gut umgesetzt. 7/10

195. Der Smaragdwald (BD) – Ganz netter Abenteuerthriller mit richtiger und wichtiger Aussage, die aber auch nichts geändert hat. Die Mischung wirkt aber nicht ganz rund. 6/10

196. Strike Back - Cinemax Season 5 (BD) – Habe eine ganze Weile gebraucht die komplett zu Ende zu schauen. Das neue Team sagt mir wenig zu, die Figuren wirken weder besonders sympathisch, noch bekommen sie viel Background. AM besten gefiel mir noch Daniel McPherson, der aber wenig zu tun hat. Die beiden Mädels sind teilweise auch nur schwer zu ertragen. Dazu kommt das einiges etwas zu billig wirkt. Auch die Action funktioniert nur teilweise und ist etwas schwachbrüstig (bis auf wenige Highlights). Gibt aber keine Alternative und so werde ich sicherlich auch Staffel 6 kaufen. 6/10

197. F-117A – Stealth-War (BD) – Mittelmäßige Die-Hard Variante im Flugzeug mit zu wenig knackiger Action, aber immerhin mit Jürgen Prochnow und Andrew Divoff ordentlich besetzt. 5/10

198. Tödliches Versprechen (BD) – Gelungener Thriller von David Cronenberg. 8/10

199. The Bad Man (BD) – Der Schocker, der über 20 Minuten gekürzt werden musste, hat bei mir leider nicht funktioniert. Die Inszenierung wirkte manchmal arg plump und auch die Leistungen waren nicht immer Sicher vor der Kamera. Berührt hat mich keine Figur und so funktionierten auch die psychologischen Augenblicke nicht. 4/10 

200. Rambo: The Last Blood (Kino) – Teil 4 war eigentlich ein wirklich runder Abschluss, doch Stallone wollte mehr. So ist ein guter Film entstanden, der sich aber irgendwie nie wie ein Rambo Film anfühlt – übrigens auch nicht wie Teil 1. Ich fühlte mich gut unterhalten, die Action im Finale ist auch wirklich knackig, aber auch irgendwie nie wirkliche „Action“. Das fehlte mir am meisten. Richtige Konfrontationen. Auch fühlte sich die Figur nicht richtig homogen an. Schön wäre auch mehr Bezug zu seiner Vergangenheit gewesen. Warum hat man nicht einfach das Mädchen die Enkelin von Trautman hingestellt? So wäre das auch gleich mit untergebracht und wäre passender gewesen. Egal, dennoch ein guter Rache-Thriller und eine zweite Sichtung wird mit vielleicht mehr geben. Mal schauen, bisher aber der schwächste Teil in meinen Augen. 7/10

201. Kingpin (DVD) – Sympathische Komödie mit schrägen Figuren. 7/10

202. Ausgelöscht (BD) – Staubige Männeraction mit Westernanleihen von Walter Hill und einer geballten Ladung geiler Macho-Kerle. Man, ist das alles lange her und wie hat sich die Filmlandschaft doch verändert. 8/10

203. Nerverlost (BD) – Drama mit einigen Horroranleihen, welches mich aber nie richtig packen konnte. Nette Fingerübrung von Chad Archibald, aber Horror ist mehr sein Ding. 4/10

204. Taboo – Season  1 (Amazon-Prime) – Düster, dreckige, nicht ganz einfach verdauliche Serie mit einem grunzigen Tom Hardy in einer Paraderolle. Interessant und ansprechend und von mir aus kann es das auch gewesen sein. Eine zweite Staffel ist aber irgendwie in Planung. 7/10

205. Anti-Social (BD) – Ein Virus (nein nicht Facebook oder Instagram) breitet sich über das Internet aus und die Menschen werden zu Zombieartigen Killer. Der Film ist fst ein Kammerspiel (fast nur eine Wohnung) und schafft es dadurch sein knappes Budget zu vertuschen. Nicht durchweg spannend, aber gut anschaubar. 6/10

206. Anti-Social 2 (BD) – Die Fortsetzung beschreitet zum Glück andere Wege, ist dabei aber nicht gefeit vor Logiklöchern, habt aber etwas mehr Drive. Zwar immer noch günstig, aber man bekommt einen ganz ordentlichen Eindruck der zerstörten Welt. Einige Ideen sind aber dann doch etwas arg weit hergeholt. Immer noch solide. 5/10

207. Captain Marvel (BD) – Besser als gedacht, aber sicherlich sich eher auf dem aktuellen Terrain bewegend. Wenig überraschend, sehr Mainstreamfähige Kost, mit einigen netten Momenten und ordentlichen Tempo. Jackson und die „Katze“ retten einiges. 6/10

208. Bad Lieutanant (BD) – Die Nicolas Cage Verfilmung ist etwas zu lang und enttäuscht mit einem etwas zu glattem Ende, ist aber eine famose One-Man Show und sicherlich einer seiner bessren Filme der letzten Jahre. 7/10

209. The Boys (Amazon-Prime) – Die Comicumsetzung macht echt Laune und stülpt das Superhelden Genre schön auf dem Kopf. Karl Urban und Antony Starr rocken derb, aber auch der Rest der Crew passt. Hätte auch aber durchaus deftiger, gemeiner, kruder und sexlastiger sein dürfen. So ist die Serie doch um einiges anderes als die Vorlage, macht aber auch viel richtig. Schade, dass man Preacher nicht auch für einen Streamingdienst produziert hat, da wäre auch viel mehr drin gewesen. 8/10

210. Glass (BD) – Guter Abschluss der Trilogie bei der McAvoy wieder alles gibt und auch Bruce Willis nicht nervt. Zum Finale sind einige Elemente etwas drüber, aber das Endergebnis passt. 7/10

211. Pandorum (BD) – Schöner Sci-Fi Schocker mit gelungener Idee und rasanter Umsetzung. Ich mag den, aber etwas weniger Schnitttempo und Wackelkamera wäre schön gewesen. 8/10

212. Deep Blue Sea (BD) – Einige Effekte waren damals schon ziemlich fad, aber sonst macht der Hai-Horror noch Laune. 7/10

213. Dead Heat (BD) – Buddy-Cop-Horror-Movie mit vielen dummen Sprüchen, einigen tollen Handgemachten Effekten, viel Tempo und einen sympathischen Treat Williams. Kann man immer mal wieder gucken. 8/10

214. The Sender (BD) – Regiedebüt von Roger Christian, der vor allem mit seinen Albtraumsegmente  überzeugt. Der Rest ist okay, aber auch kein Highlight. 6/10

215. The Girlfriend Experience (BD) – Die von mir verehrte Sasha Grey in ihrem Spielfilmdebüt, welches aber zu spröde daherkommt ohne zu wissen was der Film eigentlich dem Zuschauer sagen will. Für einen realistischen Einblick ins Gewerbe ist das Ganze zu gefällig und man hat – wie bei Haywire – das Gefühl, dass Soderbergh einfach Geil auf seine Darstellerin war. Kann man sicherlich schauen und einiges ableiten, aber mir war das zu wenig. Aber schade das Grey nicht mehr Spielfilme gemacht hat bisher. 5/10

216. 52 Pick Up (BD) – Schnörkeloser Thriller, der damals wegen seiner schmuddeligen Inszenierung und Thematik in der Presse landetete. Also ein typischer Cannon mit einem guten Roy Scheider und einem widerlichen John Glover. Für Pornofans der damaligen Zeit ist die Party im Film ein schönes Ratespiel diverse Pornostars zu erkennen wie Ron Jeremy, Jamie Gillis, Tom Byron, Herschell Savage oder Amber Lynn. 7/10

Donnerstag, 5. September 2019

Shane Schofields Film-Report: August 2019

Es ist erstaunlich, wie wenig neuere Titel in den letzten Monaten auf der Liste landen. Es erscheint kaum ein Streifen welcher mich interessiert. Dafür schlägt man sich dann mit der guten alten Ware ordentlich die Zeit um die Ohren. Okay, nicht immer ist alles von früher gut. Muss man ja auch mal zugeben. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH

 

172. Dumbo (BD) – Auch wenn wie immer nett anzusehen, mit teils schönem aber nicht realistischen Design unterfüttert, ist man doch wehmütig wieso sich Burton in einem Netz aus Belanglosigkeit verfangen hat. 5/10

173. Big Trouble in little China (BD) – Der Film ist immer noch einer meiner Lieblingsstreifen, voller besonderer Figuren, einen immens hohen Tempo, lustigen Momenten, cooler Musik und einen nutzlosen, wie überzeugenden Kurt Russell. Ich will hier gar nichts Negatives finden. 9/10

174. After Midnight (BD) – Horror-Anthologie die eher mittelmäßig ausfällt und etwas zu Blutleer ausfällt. Kurzweilig, aber im Vergleich mit anderen Streifen dieser Art, tiefer anzuordnen. 5/10

175. The Dead, the Damned and the Darkness (BD) – Satt im Wilden Westen, lässt Rene Perez in seiner Fortsetzung weitere Tote wandeln. Mit wenig Budget, schwachen Darstellern, aber auch nicht Hundsmiserabel. Wahrlich nichts neues, aber für nebenbei geht das gerade noch so. 5/10

176. Darkman 2: Durants Rückkehr (BD) – TV-Fortsetzung, die zwar nicht sehr logisch Fortgesetzt wird, aber immerhin genug unterhält um auch bei Teil 3 dranzubleiben. Immerhin mit ein paar netten Actionszenen versehen und Larry Drake hat sichtlich Spaß. 6/10

177. Darkman 3: Das Experiment (BD) – Wird ja meistens als bessere Fortsetzung tituliert, aber insgesamt fand ich beide Teile ebenbürtig. Auch hier gibt einen guten Bösewicht mit Jeff Fahey, aber mich nervte irgendwann die ganze Familiengeschichte. Doch auch hier gibt es nette Action und Darkman darf ordentlich zur Sache gehen. Eine Neuauflage, vielleicht auch mit passender Besetzung der Hauptfigur, könnte ich mir schon vorstellen. 6/10

178. Prey for Death (BD) – Diesmal inszeniert Rene Perez eine Menschenjagd im Wilden Westen und versagt. Endlos Dialoge, schwache Action und die Kulissen sind schon arg einfach gehalten. Ne, nicht wirklich sehenswert. 3/10

179. Rawhead Rex (BD) – Das Monster wird viel zu früh in die Kamera gehalten, Spannung gibt es kaum und auch die Monstermaske wirkt etwas starr, aber dennoch kann man schon Spaß mit dieser Krücke haben, da das Tempo hoch und die Anzahl der Toten (auch Kinder😁) schön hoch ist. Die Umgebung des Dorfes ist dann auch eine nette Beigabe. 6/10

180. Stille Nacht, Horror Nacht (BD) -  Weihnachtsslasher der billigen Sorte, mit einigen netten Mordsequenzen aber wenig Atmosphäre. Mehr als NETT ist nicht drin. 5/10

181. Judgement Night (BD) – Schnörkeloser Action-Thriller von Stephen Hopkins mit guter Besetzung und wunderbarer Ghetto-Atmosphäre.  Der Soundtrack ist ein Hit und war damals, mit seiner zu der Zeit eher ungewöhnlichen Mischung,  deutlich erfolgreicher als der Film. Dabei gibt es nicht viel zu meckern und einige spannende und realistische Actionszenen sind auch dabei. Der Score ist zwar auch in Ordnung, aber doch fast schon zu stark an Predator angelehnt – teilweise sogar fast identisch. 7/10

182. Alita: Battle Angel (BD) – James Camerons Lieblingsprojekt seit Jahren, entpuppt sich letztlich leider nur als nette Zukunftsvision mit wenig Herz, vielen deutlich erkennbaren Animationen und  wenig Gespür den Zuschauer in die Welt zu ziehen. Auf die CGI Hauptfigur hätte ich auch gerne verzichten können und lieber einen Menschen gesehen, aber sie war dennoch gut animiert.  Das offene Ende trägt natürlich nicht zum positiven Aspekt bei, vor allem weil vermutlich keine Fortsetzung mehr kommt. Eigentlich schade, dass solche Produktionen, die noch kein Franchise sind,  es schwer haben, aber begeistern konnte er halt auch nicht. Da muss man sich nicht wundern.  6/10

183. The Hot Spot (BD) – Schwüler Thriller mit Don Johnson und einer unglaublich schönen und niedlichen Jennifer Connelly, wofür sich der Film alleine lohnt. Sonst passiert tatsächlich etwas zu wenig bei der langen Laufzeit und wirkliche Spannung will sich auch nicht aufbauen. Gut besetzt, aber kein großer Wurf. 6/10

184. Resort To Kill (DVD) – Kurzweiliger B-Actioner mit einem ungewohnten, aber gut harmonierenden Duo (Piper, Mifune). Der Rest ist solide Action aus einer besseren Zeit. 6/10

185. Psycho III (BD) – Nach dem wirklich starken Teil 2, rutscht der dritte Teil eher in Standard Slasher Gefilde ab und kann nicht mehr ganz so überzeugen. Am Ende bleibt aber ein runder Abschluss, den man ertragen kann. 6/10

186. Jake Speed (BD) – Schöner und augenzwinkernder Abenteuerfilm mit einem gut aufgelegten Wayne Crawford in der Titelrolle, ordentlich Tempo und netter Action. Der Hintergrund mit den Romanhelden ist nett und so bleibt ein sympathischer Streifen, der auch gerne noch eine Fortsetzung hätte bekommen dürfen. Wurde aber nie was draus. 7/10

187. The Dark Side of the Moon (BD) – Eine gute Blu-ray zeigt den Film endlich mal in ordentlicher Qualität und noch immer entpuppt sich der Film als gelungener Horror in Space Streifen, der sogar ein paar Dinge von Event Horizon vorausnimmt (hat Paul Anderson den etwa auch gesehen?). Sicherlich nicht unbedingt ein krasser Geheimtipp, aber durchaus zu empfehlen. 7/10

188. The Stepfather (BD) – Terry O`Quinn als Serienkiller, der die perfekte Familie sucht. Bröckelt sein Idealbild, wird sie ausgeschaltet. Nette Grundidee, aber etwas zu langsam umgesetzt. Quinn ist gut, hätte aber noch durchaus diabolischer über die Laufzeit auftreten dürfen. Der Part mit dem Bruder der den Mörder seiner Schwester sucht, ist eigentlich völlig belanglos, da die Auflösung mit der Figur fast schon sträflich bescheuert ist. 6/10

189. Robot Holocaust (BD) – Den wollte ich schon lange mal sehen (Kritiken priesen ihn als unterhaltsames Desaster an) und nach dem Blu-ray kauf vor etlichen Monaten, landete er endlich im Player. Alter, ganz harter Tobak und nur für hartgesottene zu ertragen. Tim Kincaid (aka Joe Gage, der Gay-Porno-Regisseur) schafft es irgendwie eine ganz eigene Stimmung zu kreieren, aber insgesamt ist der Film echt dilettantisch, sehr schlecht gespielt und so billig wie absurd. Kann man seinen Spaß mit haben, oder sich einfach nur über so viel Rotz ärgern. Ich hatte Spaß. 4/10

190. Super 8 (BD) – Unterhaltsamer quasi Vorgänger von Stranger Things und quasi Nachfolger der Goonies (natürlich nur vom Thema und Erzählweise). Macht Laune, verliert im Finale aber etwas. Dennoch keine Zeitverschwendung. 7/10

191. The House that Evil dwells (BD) – Geisterhaus-Horror in exotischer Japankulisse mit Edward Albert, Susan George und Doug McClure. Die Geistereffekte sorgen nicht gerade für Grusel und das Verhalten ist manchmal eher merkwürdig, aber der andere Ansatz passt und es gibt sogar etwas Samuraiaction und Enthauptungen zu sehen. Mittelmäßig, aber irgendwie steht er für sich fast alleine da. 6/10



Donnerstag, 1. August 2019

Shane Schofields Film-Report: Juli 2019

Pünktlich wie die Feuerwehr, haue ich direkt am ersten des Monats meinen Bericht raus. Krass, oder. Jedenfalls habe ich das Sommerloch genutzt und ein paar neuere Filme aufzuarbeiten und natürlich älteres Zeug zu konsumieren. Dadurch ganz angenehm. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH



146.  Controlled (BD) – Kammerspielartiger Thriller mit Sci-Fi Elementen, dessen Set-Up ganz gut funktioniert, auch wenn die Figuren arg Stereotyp gezeichnet sind. Im Finale wird es deutlich temporeicher mit Anleihen bei anderen Filmen und auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden, geht das B-Movie durchaus in Ordnung. 6/10
147. The House that Jack build (BD) – Kunstvoll aufgeblasener Serienkillerfilm, der ganz gezielt schocken möchte und daher sehr beliebig wirkt und null Intensität hervorrief. Im Finale wird es dann besonders bescheuert und bei mir stellte sich das Gefühl von Zeitverschwendung ein. Der Lars und ich werden keine Freunde mehr. Immerhin gut gespielt. 4/10
148. Dead Trigger (BD) – Völlig vergurktes Zombiefilmchen mit Dolph Lundgren und anderen überraschend bekannten Gesichtern. Aber das hilft dem Dreck auch nicht und bei einigen Szenen fühlte ich mich regelrecht verarscht. Echter Müll. 2/10
149. The Possession of Mrs. Hyde (DVD) – Porno mit Psychothriller Handlung, komplett in Schwarz/Weiß gefilmt und von Axel Braun durchaus gekonnt in Szene gesetzt und gespielt. Zwar wirft die Story mehr Fragen auf, als sie antworten liefert, aber das ist in dem Genre auch nichts neues. Bis auf die letzte Sexszene, geht der Rest auch klar. Vor allem Avi Love ist eine Entdeckung. Danke an Succubus für die DVD. 7/10
150.  Peppermint (BD) – Jennifer Garner auf Rachetrip der durchaus funktioniert und einige nette Action bietet. Leider versagt, mal wieder, das Finale, aber bis dahin kann man sich den durchaus geben. 6/10
151. Stranger Things: Season 3 (Netflix) – Es machen sich einige Ermüdungserscheinungen bemerkbar und einige Sachen wie der manchmal etwas übertrieben wirkende Humor, die doch sehr ähnlichen Monster  und einige arge Logiklöcher (so eine Station? Echt jetzt?)  verdüstern den positiven Glanz etwas. Aber davon abgesehen macht die Serie auch weiterhin viel Spaß und man darf gespannt was da noch kommt. Staffel 2 bleibt aber mein Favorit. 8/10
152. Abgeschnitten (BD) – Ich hab es mal wieder versucht einen Film aus Deutschland zu schauen – und auch nur wegen Regisseur Christian Alvart. Aber der kann bei der bescheuert, abstrusen Geschichte auch nichts mehr retten. Hinzu kommen einige Fehlbesetzungen und schwache Leistungen der Darsteller. Immerhin gibt es ein paar nette Effekte, aber ich bin bestätigt wurden, warum ich niemals einen Fitzek lesen will und ich Deutsches-Kino einfach nichts abgewinnen kann. Aber nicht schlimm. Gibt ja genug anderes Zeug.  4/10
153. Dust Devil (BD) – Der Wüstenfiebertraum von Richard Stanley baut ganz langsam eine ganz eigene Atmosphäre auf und auch wenn er nicht wirklich spannend ist, hat der Streifen irgendwas Besonderes. Ich mag den und vor allem Robert Burke ist Klasse. Schade, dass er nicht mehr Chancen in solchen Streifen und oder mehr Hauptrollen bekommen hat. 7/10
154. Nemesis (BD) – Albert Pyuns Streifen bietet einige fette Action Set-Pieces und seine typische Optik. Mit mehr Geld wäre sicherlich noch mehr drin gewesen, aber für mich dennoch einer der besten Pyun Filme. 8/10
155. Ich bin Legende (BD) – Erste Verfilmung des Themas und auch heute noch gut anschaubar. Wenn auch schade, das nicht mehr Geld zur Verfügung stand. Hätte glaube noch besser werden können. 6/10
156. Doom Asylum (BD) – Bei einigen Filmen fragt man sich auch warum ARROW die veröffentlicht. Doom Asylum ist ziemlicher Murks und ich hoffe einfach,  dass Richard Friedman hier eine Parodie machen wollte. Immerhin gibt es sehr viele bescheuerte Kommentare des Mörders und ein paar nette Kills. 5/10
157. American Rickscha (BD) – So eine Mischung konnte damals nur aus Italien kommen. Das ist teilweise echt hanebüchen und haarsträubend, aber was soll ich sagen: Ich mag auch diesen Film ganz gerne. Auch wenn er für einen Martino schon relativ schwach ist. 5/10
158. Parasiten-Mörder (BD) – Cronebergs Spielfilm-Debüt hat noch einige Schwächen in der Dramaturgie und Inszenierung, weist aber auch schon einige typische Merkmale der  folgenden Jahre auf. Sein zweiter Streifen war denn schon deutlich besser. 5/10
159. The Thing (BD) – John Carpenters Remake ist einer der besten Filme die ich kenne. Auch heute noch unglaublich intensiv und mit wahnsinnig tollen Effekten versehen. Großartig. 10/10
160. Nachtfalken (BD) – Ganz ordentlicher Action-Thriller, dem aber etwas die Energie fehlt und mehr Tempo hätte auch nicht geschadet. Dennoch ein solider Frühstreifen für Stallone und auch Billy Dee Williams punktet und hätte gerne auch noch mehr zu tun haben können. R.I.P Rutger Hauer 7/10
161. Der Fluss der Mörderkrokodile (BD)  - Auch dieser ist eher ein schwächerer Sergio Martino Tier-Horror, der auch nicht so richtig aus den Puschen kommt. Doch hier gibt es den typischen Italo-Charme ebenso zu entdecken. Also geht das noch klar. 6/10
162. Def Con4 (BD) – Leider etwas schmales Budget und der Held macht auch nicht viel her, aber als Endzeit-Alles-Seher geht das Ganze noch. Insgesamt aber nur eine Randnotiz in diesem Genre. 5/10
163. Remote Control (BD) – Nie in Deutschland veröffentlicht und das sogar irgendwie verständlich. Trotz der einigermaßen bekannten Besetzung. Leider weiß der Film nie genau was er sein will und ist in einigen Szenen doch sehr abstrus und fragwürdig eingefangen. Immerhin ist das Tempo hoch und bietet neben Sci-Fi und Horror-Elemente auch einiges an Action. Aber auch anstrengende Figuren.  Kannte ich bisher nicht und war eine interessante Erfahrung von Jeff Lieberman. 6/10
164. Bumblebee (BD) – Deutlich positiv aufgenommener und deutlich kleiner angesetzter Transformers Film, der nach einem starken Beginn leider einiges an Drive verliert. Ja, er ist nett und hat einige lustige Momente, aber so wirklich überzeugend war das auch nicht. Dennoch besser und charmanter als der letzte Teil von Bay. 6/10
165. Interceptor (BD) – Charlie Sheen auf Rachetrip mit futuristischen Auto und Anzug. Temporeich, doof und mit gutem Soundtrack versehen. Ein Film der alles hat, warum man die 80er so mag. 7/10
166. Black Cat (BD) – Fulci Thriller um eine mordende Katze, der weder besonders aufregend ist, noch besonders brutal oder sonst irgendwie besonders. Aber auch nicht so schlecht wie einige spätere Streifen. Vor allem die Atmosphäre in dem kleinen Dorf funktioniert sehr gut und die Katze schien gut dressiert zu sein. Da kann die Story kaum mithalten. 5/10
167. Profondo Rosso (BD) – Kameraarbeit und Musik hieven den Thriller auf eine höhere Stufe, denn die Handlung ist teilweise ziemlich an den Haaren herbeigezogen und vom Verhalten der handelnden Personen wirklich meschugge. Dennoch haben die alten Argento Filme schon ihren Reiz. 6/10
168. Christine (BD) – Eher einer der schwächeren Carpenter Filme, aber auch ein schwacher ist immer noch besser als vieles andere da draußen. Viel ist von der Vorlage nicht übernommen worden und seine besten Momente hat der Film wenn Christine vom Leder ziehen darf. 6/10
169. I’ll Take the dead (BD) – Der neue Chad Archibald Film ist eher Drama mit Thriller-Elemente, als Horror-Film. Richtig passen will die übersinnliche Note auch bis ins Finale nicht, so das meine höheren Erwartungen, nach diversen guten Kritiken, nicht erfüllt wurden. The Heretics bleibt man Favorit von ihm. Dennoch ist, vor allem bei der Inszenierung, eine Steigerung zu erkennen. 5/10
170. Trapped Alive (BD) – Noch so ein schwacher Slasher den ARROW veröffentlicht hat. Schwach inszeniert, mit billigen Sets und dennoch erträgt man das Ganze irgendwie und schüttelt nur über einige Dinge den Kopf, welche wirklich völlig daneben sind. Gut ist aber was anderes. 4/10
171. Dead Hooker in a trunk (BD) – Der Debütfilm der Soska Zwillinge ist nun erstmals auf Blu-ray veröffentlicht worden und so bot sich die Chance den Film mal zu testen. Na ja, für das Budget sicherlich gar nicht mal übel, muss man aber zu aller erst den holprigen und zerfahrenen Beginn überstehen, bevor sich der Film etwas eingrooved. Dann bekommt man einiges an Gewalt und absurden, unrealistischen Ideen geboten. Man erkennt aber den Spaß an der Sache und drückt hier sicherlich mal ein Auge zu. Denn der Film ist schon arg billig und vor allem beim Ton der Dialoge hapert es doch gewaltig. Man muss also schon ein Faible für diese Art Filme haben. Knapp über Amateur, aber man erkennt schon die Qualität der coolen Mädels. 5/10