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Mittwoch, 7. Januar 2015

Shane Schofields Film-Report: Dezember 2014

Das waren wieder 12 Monate Film-Report. 10 Titel habe ich weniger gesehen als das Jahr davor, aber dafür steigt ja auch die Anzahl der Serien(die ich übrigens immer in den Monat aufnehme wo ich die letzte Folge gesehen habe). Was, wenn man die Filme teilweise betrachtet, auch die deutlich bessere Alternative ist. Sonst war es auch 2014 wieder ein hartes Jahr für Actionfans. Doch auch die Horrorfilme klotzen nicht gerade mit Qualität.
 
Meine Highlights waren 2014: Ninja 2, Seal Team 8, Outpost 3, Bounty Killer, The Machine, Zulu, The Rover, Raid 2, Captain America: The Winter Soldier, Wolf Creek 2 und Edge of Tomorrow. Ein paar Sachen muss ich noch nachholen wie Lone Survivor. Sonst war ich enttäuschend wenig im Kino, was sich aber im Nachhinein als richtig erwiesen hat.
Im B-Actionbereich wird sich vermutlich auch wenig positives tun im Jahr 2015. Man kann nur hoffen dass die Filme von Roel Reine, Isaac Florentine und William Kaufman veröffentlicht werden. Aber sicherlich gibt es auch noch das eine oder andere Highlight zu entdecken, wo man jetzt noch nichts von weiß. Und wenn nicht? Dann guckt die Kracher aus früherer Zeit, denn da macht man garantiert nichts falsch!
Red = First time / Yellow = Once again
285. The Dead 2: India (BD) – Etwas höheres Budget, etwas mehr Fingerspitzengefühl und mehr Tempo zeichnen die Fortsetzung aus. Leider gibt es weder größere Überraschungen noch irgendwelche Neuerungen. Die Story ist sehr ähnlich und bietet keine wirkliche Spannung. Einen weiteren Teil brauch man nicht, auch wenn dieser (wie schon sein Vorgänger) schön Oldschool daher kommt. Hoffe die Ford Brothers versuchen mal etwas anderes. 6/10
286. Gingerclown (BD) – Der Film beginnt mit den nervigsten Filmminuten seit langer Zeit. Die Hackfresse vom Großmaul geht einem richtig auf dem Sack zu Beginn. Überhaupt wirkt der Cast wie bei einer Theateraufführung. Im Freizeitpark kommt immerhin minimal Atmosphäre auf und die Monster sind schön (aber doch sehr billig) Handgemacht. Das rettet den Streifen aber auch nicht, denn das Geschehen  dümpelt einfach Dröge vor sich hin.  Wenn man den  aber doch gucken möchte, bitte nur in Englisch den die Synchro versaut auch den letzten Rest. 3/10
287. Wolf Creek (DVD) – Braucht sehr lange um in Fahrt zu kommen, ist aber dennoch ein solider Backwood-Horror-Vertreter dank der guten Inszenierung und  dem soliden Darstellern. 6/10
288. Wolf Creek 2 (BD) – Dafür haut Teil 2 ziemlich auf die Kacke und bietet neben knackiger Gewalt auch einige schöne Actionszenen. Das Duell der beiden Hauptdarsteller bleibt die ganze Zeit interessant und John Jarratt hat viel Spaß an seiner Rolle. Einer der besten Horrorstreifen in 2014. 8/10
289. All Cheerleaders Die (BD) – Immerhin ganz unterhaltsamer Horrorsnack, der sich genügend Zeit nimmt um die Figuren einen näher zu bringen. Irgendwann ist das ganze zwar arg übertrieben, aber immerhin wird es nicht langweilig. Die obligatorische Ankündigung zur Fortsetzung muss dann nicht sein, vor allem weil ich diese offenen Enden (die in einer Szene abbrechen) nicht besonders leiden kann.  Ein richtiges Ende gehört zum Film nun mal dazu. Vor allem wenn dann kein zweiter Teil kommen sollte. 5/10
290. Strike Back (Cinemax Season 1) (BD) – Bevor ich mir endlich mal die zweite angeschaut habe, landete Staffel 1 noch einmal im Player. Komplett sagte mir auch beim zweiten Mal die Serie nicht zu, was teilweise an den oftmals ähnlichen Verlauf liegt, den etwas blassen neben Figuren und dem teilweise dummen Verhalten bei Missionen. Die Action geht aber gut und hart zur Sache, auch wenn man das nicht so große Budget erkennen kann. 7/10
291. Strike Back (Cinemax Season 2) (BD) – Staffel 2 gefällt mir dann doch deutlich besser. Die Action ist fetter, wunderbar blutig (ohne CGI) und Handgemacht. Der Verlauf variiert mehr, die Geschichte ist interessanter, die Figuren werden greifbarer und Rhona Mitra ist auch ein Pluspunkt (die Vorgängerin mochte ich nicht). Insgesamt sicherlich die beste Actionserie momentan und man fragt sich warum es Filme nicht mehr schaffen (oder wollen?) solche Actionszenen zu kreieren.  8/10
292. The Lost Boys (BD) – Kleiner Kultfilm (warum habe ich bis heute nicht verstanden), der typisch 80iger ist und durch Darsteller und Soundtrack unterhält. Bäume ausreißen tut er aber auch nicht. 6/10
293. Outback Revenge (BD) – Misslungener Killerstreifen mit Wrestler Raven und weiteren schwachen Schauspielern. Zeitverschwendung. Noch ein Wort zur Blu-ray: Heutzutage keinen englischen Ton mit anzubieten geht gar nicht. Vor allem wenn die Synchro auch noch Scheiße ist und man dann nicht mal umstellen kann. 3/10
294. Occulus (BD) – Das nicht gerade neue Thema wurde immerhin solide inszeniert und durchaus ansprechend eingefangen. Leider ist das ganze überhaupt nicht gruselig oder besonders spannend da man sich das Ende bereits denken kann.  Und wenn man ganz ehrlich ist und sich die Handlung mal genauer anschaut, muss man schon sagen das die Idee der Hauptdarstellerin ziemlich bescheuert ist und einfach nur so…upps… jetzt hätte ich beinahe gespoilertJ. Zumindest versaut das einiges. 6/10
295. Gallows Hill (BD) – Auch in diesem Streifen bekommt man keine besonderen Neuerungen geboten, man wird aber solide unterhalten. 5/10
296. Knights of Badassdom (BD) – Nach etlichen Querelen wurde der Film von Joe Lynch endlich veröffentlicht und entpuppt sich als richtiger Stinker. Der Humor zündet überhaupt nicht, die Rollenspieler nerven schon nach 2 Minuten (ich ertrage auch diesen Nerd-Dreck nicht mehr)und Summer Glau sieht wie immer ziemlich beschissen aus. Ryan Kwanten ist der einige den ich hier etwas abgewinnen kann, denn selbst die Effekte retten auch nichts mehr. Und das Finale ist mal richtig scheiße. 3/10
297. Hannibal Season 2 (BD) – Staffel 2 kommt etwas schwer in Tritt, fängt sich dann aber wieder und bietet wieder starke Thriller kost. Vor allem die Finale Episode zeigt wie ein Staffelfinale sein muss. Weiterhin sehr gelungen und ich bleibe dabei. 8/10
298.Falcon Rising (BD) – Soll ja angeblich eine neue Reihe werden und potenzial ist definitiv da, aber auch eine Menge Luft nach oben. Die Fightszenen gehen in Ordnung und endlich bekommt man auch ein richtiges Finale serviert, aber zwischendurch ist auch einiges an leerlauf zu ertragen. Immerhin ist die Location mal abseits des grauen Ostblocks gelegen. Gerne kann ein weiteres Abenteuer kommen, aber dann bitte unter anderer Regie, da ich Ernie Barbarash nur für einen mittelmäßigen Recken halte. Der will mir immer zu viel Story und Anspruch in die B-Filme unterbringen will. Das brauch nur keiner. Dennoch für ausgehungerte Actionfans sicherlich zu gebrauchen. 7/10
299. Ninja Apocalypse (BD) – Spaßiges Filmchen, das zwar nicht viel mit Ninjas am Hut hat, aber durch die Video-Comic-Spielartige Inszenierung durchaus unterhalten kann. Das sehr knappe Budget wird ganz gut kaschiert(trotz der etwas eintönigen Gänge). Die Warriors ähnliche Geschichte flott und actionreich runter gekurbelt. Kein großer Wurf und mit Christian Olivier nicht unbedingt passend in der Huptrolle besetzt (dafür ist Antoinette Kalaj optisch ein Augenschmaus) aber auch nicht so übel wie er oft gemacht wird. Ist aber sicherlich nicht jedermanns Sache, mich hat es unterhalten. 6/10  
300. The Prince (BD) – Starbesetzt, aber wie immer nur durchschnittliche DTV-Ware. Um Geld zu verdienen machen die ehemaligen A-Stars gerne mit, zeigen aber weder Spielfreude noch überzeugt die Story. Was mich aber am meisten ärgert ist, das ja eigentlich vernünftiges Geld vorhanden ist und auch optisch nicht viel zu bemängeln gibt, aber dann nur mäßige bis langweilige Actionszenen kreiert werden. Ein Star weniger und man könnte es auch mal richtig krachen lassen. Was würden andere Macher mit solchen Budgets drehen können. 4/10
301. The Hitmen (BD) – Sehr kleines Action-Filmchen aus Neuseeland, der eine biedere Optik und etwas zu viel Kameraschwankungen bietet. Dennoch gibt es für das Budget einige nette Actionsequenzen, aber auch einige Blindgänger bei Schauspiel und Story. Insgesamt eher für die Actionfans die alles gucken. Kein Überflieger, aber auch keine Gurke. 5/10
302. Ninja Force (DVD) – Vollgestopft mit Action, überzeugt auch diese Produktion mit Alexander Lou und Eugene Thomas(die beiden harmonierten immer gut miteinander). Mir gefallen Ninja Condors und Ninja U.S.A. noch einen ticken besser, aber solche Werke bereiten mir auch heute noch richtig Laune. Klarer Tipp für Ninja-Fans. 7/10
303. Suspiria (BD) – Argento überzeugt hier natürlich optisch und atmosphärisch, dagegen kann die Story nicht ganz mithalten. Aus dem Thema (die 3 Mütter) hätte man noch einiges mehr herausholen können. Aber dennoch, zu recht ein Klassiker (trotz mäßiger Darsteller) und Meilenweit den heutigen Argento Filmen voraus. 7/10
304. The Pact (BD) – Tatsächlich ein kleiner aber feiner Streifen, der zu recht einiges an Beachtung erfahren hat. Kein Meisterwerk, aber konsequent in Stimmung und Inszenierung. Teil 2 soll ja natürlich deutlich schwächer sein. Werde ich dann im nächsten Monat berichten können. 6/10
305. Mad Max (BD) – Auch heute noch ein toller Actionfilm mit einem sehr jungen Mel Gibson. Starke Stunts und düstere Stimmung, wenn auch die Geschichte etwas Episodenhaft wirkt. Das die Klamotten heute extrem Schwul aussehen, dafür kann ja niemand etwas. Top Streifen in seinem Genre. 8/10

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Shane Schofields Film-Report: November 2014

Der November hat Filmtechnisch einige nette Überraschungen geboten und so konnte ich mich immerhin etwas ablenken lassen, vom ganzen Scheiß der sonst passiert ist.
 
RED = First time / YELLOW = Once again
 
266. Beneath (BD) – Thriller der in einer Mine spielt und ganz gut unterhalten kann. Die Atmosphäre hätte etwas spannender eingefangen werden können und manchmal sah die Umgebung sehr nach Studio aus. The Descent bleibt in der Richtung Marktführend. 6/10
267. Invasion vom Mars (BD) – Das Remake von Tobe Hooper ist sehr Familientauglich ausgefallen und teilweise etwas albern, kann aber seinen Unterhaltungswert auch heute noch entfalten. 6/10
268. Inbred (BD) – Gute Effekte in 08/15 Präsentation mit langweiligen Figuren. Nichts Neues an dieser Front. 4/10
269. Discopath (BD) – Trotz Low-Budget schafft der Film die Stimmung der 70er und 80er gut einzufangen und der Killer an sich ist auch ganz lustig. Leider krankt die Story an Logik und guter Schauspielführung. Und auch beim Soundtrack merkt man das fehlende Geld, da man sicherlich mehr Lieder der Zeit hätte spielen wollen. Aber Rechte kosten nun einmal Geld. Dennoch ganz nett. 5/10
270. Headhunt (BD) – Ganz knackiger kleiner Horror-Thriller der zwar keine Bäume ausreißt, aber ganz sympathisch daher kommt und seine Geschichte flockig erzählt. 6/10
271. Cold Blood (BD) – Irgendwie ging der damals an mir vorbei, aber jetzt habe ich diesen Thriller mit guter Besetzung nachgeholt. Sicherlich erfindet der Film das Rad nicht neu, aber die Top Besetzung (Bana, Hunnam, Spacek, Kristofferson, Williams etc.) trägt den immer spannender werdenden Film. Manchmal wäre mehr Tiefe schön, aber vor allem Bana überspielt die Schwächen mehr als ordentlich. Durchaus zu empfehlen.7/10
272. Zulu (BD) – Starker Thriller in Südafrika-Umfeld, welcher mich an die Bücher von Roger Smith erinnert hat(basiert auch auf ein Buch, aber nicht von Smith). Ein überraschend tougher Orlando Bloom und ein schlanker Whittaker tragen den Film auf ihren Schultern und der Härtegrad überrascht ebenso, wie die wenigen Actionszenen. Die Auflösung ist jetzt nicht der Hammer, schmälert aber den guten Eindruck nicht. 8/10
273. The Rover (BD) – Gleich der nächste gute Film den ich im November geschaut habe. Wie meist für einen Australischen Film gibt es tolle Landschaften, eine leicht bizarre Atmosphäre und Figuren, nette Gewaltspitzen und ein mürrischer Guy Pearce im Aggromodus. Hinzu kommt tatsächlich ein gut aufspielender Robert Pattinson und heraus kommt ein lohnenswerter Endzeit-Thriller. Den Hintergrund kann ich übrigens voll nachvollziehen. Ich hätte es auch so gemacht:).  8/10
274. Get Carter (BD) – Viele mögen den Film ja nicht, aber ich finde den ganz gelungen. Was vor allem an einem coolen Stallone liegt, der sich nichts sagen lässt und ständig angepisst wirkt. Auch der Rest der Besetzung ist gerne gesehen (u.a. ein junger Johnny Strong). 6/10
275. Batman (BD) – Der Tim Burton Batman ist toll ausgestattet, altert aber teilweise ziemlich schlecht vor sich hin. Auch wenn ich seine Interpretation mag, muss man einfach sagen dass der Film ziemlich fehlbesetzt wurde. Aber da eh nicht viel von der Vorlage übernommen wurde, kann ich auch damit leben. Auch wenn es heute etwas schwieriger fällt. Aber ich mochte die Fortsetzung eh schon immer lieber. 7/10
276. Cliffhanger (BD) – Toller Actionfilm, der aber schon damals teilweise von den Effekten ziemlich schwach aussah. Das hat sich nicht gebessert, aber natürlich ist der Film besser als 90% der heutigen Actionstreifen. 8/10
277. Beyond Fucked: A Zombie Odyssey (DVD) – Pornofilm im Zombiemilieu, der eigentlich eine Story erzählen will, aber diese minimal Geschichte nicht gerade interessant präsentiert. Bonnie Rotten ist sexuell sicherlich eine Wucht, aber ein Gewehr sollte sie nicht halten. Eh sind die Sexszenen jetzt nicht gerade der Knaller und eher lieblos in die Story eingewebt. Da ist eigentlich viel mehr möglich (ja, auch bei einem Porno), aber irgendwie bekommen das inzwischen nur noch sehr wenige hin. 5/10
278. Eyes of the Crystal (DVD) – Für mich einer der besten Spät-Giallos der letzten Jahre und durchaus für Fans ein kleiner Geheimtipp. 7/10
279. Nightbreed (DC) (BD) – Der neue Director´s Cut macht aus Nightbreed natürlich keinen neuen Film, aber er wirkt runder und interessanter. Sonst sind die Masken durchweg toll und von Barker genial konzipiert. Das actionreiche Finale und ein fieser Cronenberg sind das I-Tüpfelchen dieses Klassikers. Solchen Einfallsreichtum und Mut zum Risiko gibt es heute kaum noch in der Filmindustrie. Gerne hätte ich mehr aus dieser Welt der Kreaturen gesehen. Wer das auch möchte, muss sich entweder die alte Comicreihe oder jetzt die neue zulegen (ebenso zu empfehlen wie die Hellraiser Comics). 8/10     
280. The Signal (BD) – Optisch prima, gut gespielt, mit einigen spannenden Ideen versetzt enttäuscht dann aber die Auflösung und die vielen offenen und nicht gerade logischen Fragen. Da hatte ich mehr erwartet. 5/10
281. The Raid (BD) – Das Actionbrett ist pure Unterhaltung für Fans dieses Genre. Zwar war ich damals schon nicht so aus den Häuschen wie viele andere, da man viele ältere Streifen kennt die ebenfalls abgehen, aber in der heutigen Zeit hat der Film fast schon eine Ausnahmestellung. 8/10
282. The Raid 2 (BD) – Man merkt das die Fortsetzung eigentlich zuerst ein anderer Film werden sollte und so ist die Laufzeit und die vielen Figuren sicherlich das größte Problem. Dennoch fand ich ihn, auch außerhalb der Actionszenen, nie langweilig. Und Evans schafft es famos immer wieder eine bessere Actionszene folgen zu lassen. Da gibt es echt nichts zu meckern. Insgesamt finde ich die Fortsetzung vielleicht einen Tick schwächer (auch die deprimierende Stimmung in Teil 1 hat mir mehr zugesagt), aber ein fettes Actionteil ist es dennoch. 8/10
283. Cage (DVD) – Teils etwas zu kitschiger Actionfilm mit sehr schöner B-Besetzung. Die Action an sich ist ordentlich, nur die Fights hauen einen nicht vom Hocker. Aber der geht halt immer mal wieder. 7/10
284. Horror House – House 3 (DVD) – Kruder Genremischmasch, der aber von den harten Kills, den netten Effekten und vor allem von Henricksen und James lebt. Macht Spaß und vielleicht kommt irgendwann ja doch mal eine gute Auflage von der Unrated heraus. Auch wenn die Sache nach der R-Rated Blu-ray US-VÖ eher düster aussieht. 7/10

Montag, 24. November 2014

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2014

Sehr spät diesen Monat, aber da ist er endlich (falls überhaupt Jemand gewartet hat). Leider war der Monat November ein weiterer beschissener Monat für uns. Nachdem wir im März eine unserer Katzen mit 4,5 Jahren wegen einer Krebserkrankung einschläfern mussten, war es diesen Monat mein Kater der mich über 15 Jahre begleitet hat. Leider brach bei ihm die tödliche Krankheit FIP aus und alle Arztbesuche brachten nur das Ergebnis das es keine Hoffnung mehr gab. Deshalb schlief er (mit Hilfe des Arztes) bei uns Zuhause ein bevor es ihm noch deutlich schlechter ging. Das hat alles viel Kraft und Zeit gekostet und uns abermals das Herz gebrochen. So spielte der Rest wie Filme und Blog keine weitere Rolle. Auch Freunde, Familie und Bekannte leiden natürlich unter der fehlenden Zeit(viel ARbeiten muss man ja auch noch), haben aber zum Glück Verständnis.
 
Und weil der Monat nicht schon schön genug war, wurde meine letzte Urlaubswoche, nach Eintreffen im Hotel, mit einem heftigen Magen-Darm-Virus bedacht und die erhoffte Erholung blieb bei mir und meiner Freundin komplett aus (sie hat es natürlich auch bekommen).
Eigentlich dachte ich nach dem März es könnte nicht schlimmer werden, aber das Jahr 2014 hat mal wieder gezeigt wie verfickt scheiße das Leben sein kann. 2015 kann gerne kommen, aber nur wenn es besser wird.
 
So, zu den Filmen. Im Oktober gab es fast nur Filme die ich noch nicht kannte und einen netten Filmabend, der wie immer sehr lustig war. Sonst alles beim alten:
 
RED = First time / YELLOW = Once again
 
 
 
240. Man of Tai-Chi (BD) – Keanu Reeves Regiedebüt ist ein Waschechter Eastern, der aber ziemlich Emotionslos an einem vorbeiläuft. Die Fights sind OK, aber nichts Besonderes und der Hauptdarsteller ziemlich blass. Reeves macht da schon eher Laune, vollbringt aber auch nichts was einem haften bleibt. Durchweg durchschnittlich. 5/10
241. All Hollows Eve (BD) – Killer Clown? Musste ich sehen. Günstiger Episodenhorror, dessen teileweise gelungene Masken das Beste am Film sind. Die Episoden sind mäßig und der Grusel kaum vorhanden. Für nebenbei erträglich. 4/10
242. Open Grave (BD) – Horror-Thriller der passend inszeniert ist und eine bekannte Gesichte mal etwas anders erzählt. Regie und Schauspieler sind gut und dadurch lohnt das Ganze. 7/10  
243. Oldboy (BD) – Remake, welches knackiger und kürzer ist, aber mich genauso wenig gepackt hat wie das Original. Irgendwie fehlt mir bei beiden die Bindung zum Geschehen. Obwohl der Vorgänger natürlich besser ist. 5/10
244- True Detective – Staffel 1 (BD) – Grandios gespielt und Top Inszeniert. Auch wenn die Auflösung eher wenig bombastisch war, ist der Rest wirklich mit das beste was man so erwarten kann. Sehr stark und gerade im Finale super Ausgestattet. 9/10
245. The Four (DVD) – Porno im Fahrwasser von 300 damals, der, wie von Michael Ninn gewohnt, aufwendig und schick eingefangen wurde. Die Sexszenen an sich sind aber, auch typisch, ziemlich Standard. Mit dem Film ging damals Ninn-Worx in die Insolvenz und der Film wurde erst einige Zeit später mit Hilfe von Adam & Eve veröffentlicht. 5/10
246. The Aswang Chronicles (BD) – Blödsinn aus Indonesien der nicht wirklich gelungen ist. 3/10
247. Maya (DVD) – Eines der letzten Italo-Horror-Werke mit dem Australier Peter Phelps und einer schönen schwülen Atmosphäre. Gute Musik, Erotik und etwas Splatter runden den Snack ab. Für Fans sicherlich ganz nett. 6/10
248. The Lurking Fear (DVD) – Solide Full Moon Produktion mit bekannten Gesichtern. 6/10
249. Ninja Kommando (BD) – Einer meiner Lieblingsfilme als Kind, rockt auch heute noch mit toller Titelmelodie und furiosen Fights. Ach, waren das Zeiten. 8/10
250. Eternal Passion 2 (DVD) – Erotische Episoden die trotz Hardcore-Szenen eher Pärchen und Frauen ansprechen. Manchmal ganz nett von der Idee, sinnlich und optisch schick aber auf Dauer sehr ähnlich. Für Paare die nicht so Pornoaffin sind, durchaus zu gebrauchen. 6/10  
251. Rise of the Predator (BD) – Schade. Eigentlich könnte das B-Movie ganz gut funktionieren. Aber die Regie versagt völlig mit ihren nervigen, technischen Spielereien und die grottigen CGI-Effekte hätte man sich auch sparen sollen. Dann lieber Gummianzug. Potential verschenkt. 3/10
252. Nurse (BD) – Unspannend und durch die hässliche und hier völlig Talentfreie Paz de la Huerta, kaum zu ertragen. Alles andere ist arg 08/15…auch wenn die Macher das natürlich anders sehen. 4/10
253. 13 SIns (BD) – Nicht wahnsinnig neu, aber Temporeich und mit sicherer Hand inszeniert und gespielt. Geht klar. 6/10
254. Godzilla (BD) – Puh. Eigentlich hatte ich mich gefreut, aber irgendwie war das teilweise ziemlich öde. Vielleicht liegt es auch daran das man alles in den letzten Jahren schon einmal gesehen hat. Auch Schauspieler und Regie lagen mir nicht wirklich. Vor allem der Edwards war extrem unsympathisch im Making-Of. Da sehe ich fast schwarz für das Star Wars Spin-Of. 6/10
255. American Muscle (BD) Dreckiger kleiner B-Streifen mit gesunder Härte und völlig überzogenen Szenen. Trotz allem Unterhaltsam, aber die vielen Computer-Bluteffekte hätte man passend zum Stil lieber per Hand gemacht. So ist das Grindhouse Thema mal wieder nicht Konsequent umgesetzt worden. 6/10
256. Edge of Tomorrow (BD) – Tom Cruise liefert einfach. Einer der besten Big-Budget-Filme des Jahres. So muss gute Unterhaltung aussehen (mal von den letzten 3 Minuten abgesehen). 8/10
257. A Million ways to die in the West (BD) – Enttäuschend und leider nicht so böse wie es hätte werden können. 4/10
258. Sons of Anarchy – Season 6 (BD) – Nicht die stärkste Staffel, aber abermals auf hochdramatischem Niveau. Das Finale läutet die letzte Staffel ein und man kann kaum abwarten diese zu sehen. Wird aber natürlich, wie immer, erst auf Blu-ray geschaut. 8/10
259. Macho Man (DVD) – Zum Filmabend gab es diese Granate mit Rene Weller und machte viel Spaß. Als Kind habe ich den Streifen das letzte Mal gesehen und da fand ich ihn richtig Scheiße. Das hat sich nicht geändert, aber in der Gruppe sind solche Filme optimal. 5/10
260. Die Brut des Bösen (VHS auf DVD) – Als zweiter Film des Abends lief dieser Kracher mit Christian Anders. Das perfekte Doppel. Ich werde demnächst mal ein Filmabend Special machen und berichten was im Jahr 2014 noch so geschaut und veranstaltet wurde.  6/10
261. Ghousthouse (DVD) – Für Italo-Fans ein sicherer Augenschmaus. 6/10
262. Final Impact (DVD) – Dieser Streifen war damals der erste PM Film der ein höheres Budget hatte und wenn ich mich recht erinnere in  satten 14 Tagen gedreht wurde(alle Filme vorher hatten eine Drehzeit von maximal 8 Tagen). Der Erfolg des Lorenzo Lamas Streifen gab ihnen recht. In den folgenden Jahren worden sie immer besser und besser. Der hier, ist dann gerade so in Ordnung. 5/10
263. The Amazing Spider-Man 2 (BD) – Ich werde einfach nicht warm mit den letzten Spider-Man Filmen der letzten Jahre. Auch hier fehlt mir das gewisse etwas und vor allem die vernünftige Action. Sicher, alles ganz schick aber ich find es langweilig. 5/10
264. Bordello of Blood (DVD) – Netter Streifen aus dem Crypt-Universum. 6/10
265. Castle Freak (DVD) – Etwas träger Streifen von Stuart Gordon, der aber verglichen mit heutigen Full Moon Zeugs, natürlich immer noch besser abschneidet. 5/10

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Shane Schofields Film-Report: September 2014

Da ist er wieder, der Report. Weniger Filme diesmal, dafür mehr Serie. So geht es sicherlich in den nächsten Wochen weiter, da u.a. SOA 6 und True Detective auf dem Schrank liegen. Aber nun erst einmal zum September.
 
RED = First time / YELLOW = Once again 
 
 

216. Kite (DVD) – Anime der ein hohes Ansehen hat und vor allem durch seine Sex und Gewalt Mischung punktet, aber für mich kein Überflieger darstellt. 6/10
217. Meine Schwester und Ich (DVD) – Typischer Porno aus der Marc Dorcel Schmiede die meist besssere Cover und Trailer bieten, als es der Film letztlich ist. So auch hier. Wenig knisternd die Story, sowie der Sex und die Schwestern sind im Film deutlich unattraktiver als erwartet. Wie meist, mehr Schein als Sein. 4/10
218. Nymph (BD) – Mieser Horror-Streifen mit eigentlich nettem Thema aber unglaublich öder Umsetzung. Schade um Franco Nero. 2/10
218. Anacondas (DVD) – Teil 2 zum Glück ohne J.Lo aber mit Johnny Messner der einen coolen Helden abgibt. Fand ich schon immer besser als den Vorgänger, vermutlich da der Film hier mehr Abenteuerstreifen, als Schlangenhorror ist. 6/10
219. Iron Sky – Directors Cut (BD) – Nach langem Zögern endlich geschaut und für sehr mittelmäßig befunden. Paar nette Gags, teilweise gute Effekte aber der Tenor an sich trifft gar nicht meinen Geschmack Und damit meine ich nur den Ton des Streifens und nicht die Thematik. 4/10
220. Kristy (BD) – Überraschend solider Thriller mit ordentlichen Darstellern, etwas Spannung und gut eingefangener Atmosphäre des leeren Campus. Kein Überflieger, aber besser als der Kram der sonst aus der Ecke erscheint. 6/10
221. The Last Days on Mars (BD) – Mit gutem Budget ausgestattet, gibt es hier technisch nicht viel zu meckern. Leider ist das Ganze zu standarisiert, wenig Temporeich und auch nicht wirklich spannend. Hätte man sicherlich mehr herausholen können. 5/10
222. Flug 7500 (BD) – Dieser Flug stand scheinbar unter keinem guten Stern. Zu sehr merkt man dem Film das Produktionschaos an und trotz bekannter Darsteller und Regie bleibt nicht mehr als eine typische Twilight Zone Folge mit etlichen Brüchen übrig. Schade. 4/10
223. Dracula 3D (BD) – Ganz soooo schlimm ist der neue Dario Argento dann auch nicht, aber beileibe auch nicht gut. Doch der, eh in meinen Augen überschätzte, Regisseur hat mächtig in die Schundkiste gegriffen und bietet von Langweiliger Geschichte bis zu schlechten Effekten fast alles. Dazu kommt die unpassende Musik und Kretschmann der irgendwie nicht gut drauf ist. Nur Rutger Hauer bringt etwas Klasse, rettet dann aber die misslungene Story  auch nicht mehr. 3/10
224/225.  The Terror Within 1+2(DVD) – Die beiden Endzeit-Monster B-Filme mag ich sehr gerne und gucke die alle Jahre wieder. 7/10
226. Zum Töten Freigegeben (BD) – Knackige Action mit einem Seagal der damals schon nicht Schauspielern konnte, aber es ordentlich krachen ließ. Neben Alarmstufe Rot und Deadly Revenge, für mich  der beste Seagal. 7/10
227. Survivor (BD) – Ab und zu traue ich mich auch mal an eine Deutsche Produktion heran und so gab ich diesen Streifen auch mal eine Chance. Leider schneidet auch dieser Versuch ziemlich schwach ab und kann nur in einigen Actionszenen überzeugen(dafür Respekt). Von Horror, Spannung, guter Schauspieler oder einem vernünftigen Ende ist Meilenweit nichts zu sehen. 3/10
228.   The Walking Dead – Season 4 (BD) – Weiterhin sehr starke Serie, die aber in der zweiten Hälfte der Staffel deutlich zu häufig melodramatisch wird und das ständige Geheule nervt irgendwann. Nichts desto trotz, meist Spannend und wie immer mit tollen Effekten und Zombiemasken begeistert. Ich bleibe, trotz einiger Schwächen, natürlich dran. 8/10   
229. Asylum (DVD) – 08/15 Horror, von dem ich mir damals, durch die Regie von Davild R. Ellis, mehr erhoffte. Bleibt aber nur Mittelmäßig. 5/10
230. Below (DVD) – Interessanter U-Boot-Gruselstreifen der durchweg überzeugen kann. Klein, aber durchaus fein. 7/10
231. Tag der Cobra (BD) – So gerne ich die Italo-Streifen aus den Bereichen Kriegs-Action/Endzeit mag, so schwer fallen mir immer wieder die Poliziotti oder Thriller aus der Zeit. Keine Ahnung warum, aber ich werde mit ihnen einfach nicht warm. So auch hier. 5/10
232. Vikings – Season 1 (BD) – Die Serie habe ich mir eigentlich nur wegen Travis Fimmel angucken wollen. Bekam aber deutlich mehr geboten. Abermals eine Serie die interessant ist, aber noch nicht vollends gezündet hat. Für Wikinger-Fans aber sicherlich ein Muss. 7/10
233. Borderland (DVD) – Der Film erschien damals im Fahrwasser von Hostel und braucht ebenfalls zu lange um richtig aus den Puschen zu kommen. Zwar alles ordentlich gemacht, aber irgendwie bleibt man die ganze Zeit auf Distanz zum Geschehen. 5/10
234. Bedlam (DVD) – Etwas wirre Story mit Craig Fairbrass und Elisabeth Hurley, die trotzdem unterhalten kann. Das Tempo ist OK und einige kleine Actionszenen gibt es oben drauf. 6/10
235- Police Story (BD) – Damals, nach The Protector, mein zweiter Jackie Chan Film den ich gesehen hatte und auch heute noch sind die Stunts und vor allem das Finale im Einkaufszentrum, Atemberaubend. Hier ist auch noch der typische Humorfaktor erträglich und solche Filme vermisse ich heute einfach aus Hong Kong. 8/10
236. Maniac Cop 3 (BD) – Teil 3 entstand unter gehörigem Chaos und das merkt man auch. Leider der schwächste Teil, trotz einiger guten Actionszenen. Dafür ist die Story einfach zu bescheuert geraten. Ich warte gespannt auf das Remake. 5/10
237. Special ID (BD) – Die Erwartungen waren hoch nach den ersten Trailern, aber letztendlich funktioniert der Streifen einfach nicht im Gesamtwerk. Yen ist zwar ganz cool und auch die wenigen Fights gehen ganz in Ordnung, aber der Rest ist ziemlich fader Brei. Das Asiatische-Kino hat bei mir in den letzten Jahren immer mehr verloren und ich werde durch solche Filme nur noch bestärkt die Finger weg zu lassen. Klar gibt es Ausnahmen, aber interessieren tun die mich meistens nicht. 5/10
238. Snowpiercer (BD) – Von der arg strapazierten Logik in vielen Dingen mal abgesehen, überzeugt der Rest durch einigem Einfallsreichtum, schrägen Ideen und hohem Tempo. Auch die Darsteller sind gut, wenn auch manchmal unterfordert. Schwach dagegen einige Effekte. Aber es gibt viel schlimmeres. 7/10
239. Kite (Kino) – Die Verfilmung des gleichnamigen Anime/Mangas ist leider nur eine schnarchige Variation. Das gezeigte wirkt uninspiriert und Kraftlos in den Actionszenen. Nur die typische Endzeit-Optik früherer Pyun Streifen gefällt mir. Ich hätte gerne gesehen was David R. Ellis aus dem Film gemacht hätte, aber leider ist er ja kurz zuvor gestorben. So bleibt ein schwaches Produkt, mit hipper Musik ohne viel Qualität. 4/10


Mittwoch, 10. September 2014

Shane Schofields Film-Report: August 2014

Etwas verspätet, da mein Arbeitgeber mehr Zeit in Anspruch nimmt als ich selbst wollen würde:). Dabei dachte ich letzten Monat war nervig, da die Gamescom immer anstrengender wird, aber nun gut. Zeit für Filme gibt es dennoch. Wie Ihr seht...
 
RED=First time / YELLOW = Once again 
188. Slither (BD) – Schöne Hommage an die guten Horror-Filme mit sympathischer Besetzung und tollen Make-Up Effekten. Auch der Humor funktioniert meistens. 7/10
189. Vindicator (DVD) – B-Variante des Frankenstein Themas, welcher auch ähnlichkeiten zu Robocop aufweist. Ist aber vor Robocop erschien. Versiert umgesetzt, ohne große Begeisterung auszulösen. 5/10
190. Sternenkrieger-Survivor (BD) – Tiefere Gedanken über die Logik sollte man sich lieber sparen, aber sonst gefällt mir auch dieser Streifen aus den Arrowstorm Studios. Nette Masken, einiges an Action, Endzeit-Stimmung und mit Danielle Chuchran sogar mal eine weibliche Darstellerin die bei der Action nicht peinlich wirkt. Ja, mit solchen Sachen kann ich gut Leben. 7/10
191. Prison (BD) – Solider Gefängnis-Horror dem etwas mehr Tempo gut getan hätte. Dennoch eine schöne Atmosphäre mit guten Effekten und bekannten Gesichtern. Sicherlich eine der besseren Arbeiten von Charlie Band und Renny Harlin. 7/10
192. 300 (BD) – Großartiger Augenschmaus und Schlachtpalette. 8/10
193. 300 – Rise of an Empire (BD) – So wirklich hätte ich keine Fortsetzung gebraucht. Viel Neues bekommt man nicht geboten. Immerhin schlägt sich Sullivan Stapleton auch hier Wacker und metzelt sich durch etliche Gegner. Warum aber alle Eva Green so abfeiern, ist mir ein Rätsel. Sie ging mir schon nach wenigen Minuten auf die Nerven. 7/10
194. Night oft he Demons (BD) – Dämonenhorror, der ein kleiner Kultfilm geworden ist. Braucht aber wie die meisten Horror-Filme aus dieser Zeit, zu lange um in die Pöte zukommen. Wenn es losgeht, bleibt immerhin gepflegte Unterhaltung mit netten Masken. Das Remake hat deutlich weniger Laune verbreitet. 6/10
195. Twice Dead (DVD) – Nichts besonders runder Mix aus verschiedenen Versatzstücken, ohne irgendein richtig zu treffen. Mäßig. 4/10
196. Non Stop (BD) – Teilweise recht spannend, aber irgendwann kann die Geschichte nicht mehr mithalten. Kann man mal schauen. 6/10
197- Night of the Demons 2 (BD) – Das Sequel bietet etwas mehr Tempo und eine Portion mehr Humor. Auch hier freut man sich über jede Latexmaske. 6/10
198. Maniac Cop (BD) – Immer wieder gerne gesehen. Nur dass Tom Atkins nicht bis zum Ende dabei ist, hat mich schon immer gestört. Sonst, ein klarer Tipp. 7/10
199. Ghost of Mars (BD) – Dieser Film war für lange Zeit der letzte John Carpenter Film und ist eine herbe Enttäuschung. Die dämliche Erzählweise stört genauso wie die schwach gefilmte Action, die ätzende Musik (nur am Anfang gut) und die Fehlbesetzungen. Da hat einer meiner Lieblingsregisseure komplett danebengehauen. 4/10
200. Sorcerer (BD) – Der 200. Film dieses Jahr(nicht geplant), war ein Film wo ich mir nicht mehr sicher bin ob ich den je bewusst gesehen habe. Jedenfalls ein großartiger und zeitweise wunderbar spannend inszeniert. Ein paar Dinge fand ich nicht optimal gelöst, aber  gute Ruf ist berechtigt. 8/10
201. Shoot´ Em Up (BD) – Leider ist diese ironische Verbeugung des Actionkinos, damals gnadenlos gefloppt. Dabei macht der Film wirklich viel Spaß. Nach Monster Man der zweite Knaller von Michael Davis, der hiernach keinen weiteren Film mehr drehen durfte. 8/10
202. Sieben (BD) – Einer der besten Thriller aller Zeiten. 10/10
203. The Wolf of Wall Street (BD) – Leonardo Di Caprio Tour de Force und trotz 180 Minuten Laufzeit, nicht eine Minute Langweilig. Schönes Kino, prima gespielt und inszeniert. 8/10
204. Maniac Cop 2 (BD) – Die Macher legen noch eine Schippe drauf und geben mächtig Gas. So müssen Fortsetzungen sein. 7/10
205. The Minion (DVD) – Lundgren als Priester in einer faden Mischung aus Action und (etwas) Horror. Geht so. 5/10
206. Stash House (BD) – Mäßiger Home-Invasion Thriller mit einigen dummen Aktion der Protagonisten. 4/10
207. Das Haus der Verfluchten (BD) – Spät-Giallo, mit wenigen Überraschungen aber dem Charme seiner Zeit. Und David Warbeck. 6/10
208. White of the Eye (BD) – Anstrengender Psycho-Thriller mit einem guten David Keith. Sonst hat es mich nicht gerade begeistert. 5/10
209. The Arrival (DVD) – Kleiner, aber feiner B-Streifen mit Charlie Sheen und netter Alien-Thematik- 7/10
210. Six Bullets (BD) – Den Van Damme habe ich ewig vor mir hergeschoben. Sicherlich kein Highlight, hat aber durchaus seine Qualtäten für Fans. 6/10
211. Fury (BD) – Kirk Douglas auf der Suche nach seinem Sohn. Etwas angestaubt, aber gerade noch unterhaltsam. Dafür sorgen ein paar nette Actionszenen, sowie einige ruppige Effekte. Das Ende der beiden Hauptpersonen ist aber arg gewöhnungsbedürftig. 6/10
212- Ausgelöscht (DVD) – Starker Walter Hill Werk mit hervorragender Besetzung und schön harter, staubiger Action. 8/10
213. Riddick (BD) – Der DC hilft den Film sicherlich, macht einige Sachen aber auch nicht wett. Jetzt beim zweiten Mal waren meine Erwartungen natürlich nicht mehr so hoch, so dass er mir einen Tick besser gefallen hat. Dennoch leider nicht so gut wie die Vorgänger. 7/10
214. The Expendables 3 (Kino) – Leider ist im Vorfeld eigentlich alles falsch gemacht worden bei dieser zweiten Fortsetzung: Falsche Freigabe, angebliche Jungstars für ein jüngeres Publikum, unglaublich schlechte Poster, schwache Teaser, zu viele Stars und dann gab es noch eine Downloadmöglichkeit Vorweg. Dann floppt so ein Ding auch gerne Mal(zumindest in den USA). Zu Recht? Mich störte die Freigabe eher weniger, aber das neue Team welches ein jüngeres Publikum anziehen sollte, besteht nun wahrlich nicht aus irgendwelchen Stars wofür die Kids ins Kino gehen. Und so blieben auch sie weg. Aus gutem Grund. Kellan Lutz geht noch in Ordnung, Glenn Powell (wer?) ist optisch auch noch zu ertragen aber überflüssig. Doch die anderen 2 gehen überhaupt nicht. Vor allem die Rousey ist unglaublich peinlich und mies. Passte überhaupt nicht. Doch, von dem Mittelteil mal abgesehen, gibt es etliche Augenblicke wo der Film richtig Laune macht. Nur ärgert man sich warum man von den Altstars nicht mehr bekommt. Vor allem Snipes und ein grandioser Mel Gibson werten das Ganze deutlich auf. Doch irgendwie werden alle, außer Stallone der hier schon fast zu dominant auftaucht (und das sag ich als Fan), vom Drehbuch im Stich gelassen. Als Fazit: Die ersten 20 Minuten sind cool, die letzte halbe Stunde geht ordentlich zur Sache wie man es sich wünscht und dazwischen muss man einiges an Geduld haben. So scheiße wie er gemacht wird, ist er zum Glück nicht. Die Schuld am schlechten Abschneiden trifft auch nicht unbedingt Patrick Hughes, sondern wirklich das Team um Avi Lerner und Stallone. Denke da könnte ein anderer Cut noch was herausreißen. 6/10. Vorerst.
215. Guardians of the Galaxy (IMAX) – Ich war damals extrem überrascht das MARVEL gerade diese unbekannte Truppe ins Kino bringen wollte und war doch sehr skeptisch da gerade Sci-Fi Filme in den letzten Jahren nicht gerade Geldmaschinen waren. Aber dank James Gunn und seinen schrägen Humor, sowie teilweise echt lustige Szenen (einige Gags gehen aber auch daneben), tollen Effekten und einigem an Action geht die Rechnung auf. Gelungene Unterhaltung, die auch ohne besonders gute Story funktioniert und dennoch das Publikum, auf seine Seite zieht. Für mich natürlich nicht der beste MARVEL Film, aber viel meckern kann man auch nicht. 7/10

Mittwoch, 6. August 2014

Shane Schofields Film-Report: Juli 2014

Gibt gar nicht viel zu erzählen. Relativ ruhiger Monat und daher geht es gleich los.
 
RED = First time / Yellow = Once again
165. Die Rückkehr der Wildgänse (BD) – Im Rambo Fahrwasser erschien auch dieser Streifen mit schmackvoller Besetzung, der aber nicht an die Qualität der anderen Dietrich Söldner Filme heranreicht. Nur das Ende ist ziemlich deprimierend für so einen Streifen. 6/10
 
166. Transformers (BD) – Teil 1 der Materialschlacht macht noch immer Laune und bleibt auch von der Erzählweise der beste Teil. 8/10
167. Motel Hell (BD) – Noch nie gesehen aber ich wusste wohl auch schon warum. Einfach langweilig mit doofen Figuren und Ideen. Mir sagte nur die Schweinemaske zu. 4/10
168. Supernatural-Season 8 (BD) – Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den ersten Folgen, geht die Staffel dann doch noch ganz gut aus. Nicht so stark wie die früheren. Aber besser als die letzte. Dennoch muss ich sagen das es mir langsam reicht und ich hatte echt gehofft das nach der zehnten Staffel Schluss ist. Nun aber doch nicht und ich weiß nicht ob ich wirklich noch dran bleibe. 6/10
169. Breakin (DVD) – Spaßiger Rückblick in die Zeit früherer Tanzfilme. Fiese Klamotten und Frisuren, nette Musik und kaum längen. Erstaunlich aber, das sich die Geschichten bis zu Step Up kaum geändert haben. 5/10
170. Almost Human (BD) – Kleiner, aber für mich, feiner Horrorfilm mit gelungenen Score und netten Effekten. Die kurze Laufzeit hilft dabei dass der Film nicht langweilig wird. Bekommt meistens ziemlich schwache Wertungen, aber ich fand es ordentlich. 6/10
171. Transformers 2 (BD) – Für viele der Abstieg der Serie, aber ich finde den fast so gut wie Teil 1. Nur das die Action noch einen draufsetzt. Na gut, der Humor auch und das nicht immer gelungen, stört mich aber nicht. 8/10
172. Day of Violence (BD) – Sudden Fury fand ich damals ganz nett, Day of Violence bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Zwar sind einige Actionszenen und die Härte durchaus sehenswert, aber der Rest ist leider nicht unbedingt das wahre. 4/10
173. The Stuff (BD) – Diesen Larry Cohen Streifen kannte ich auch noch nicht. Zwar ganz unterhaltsam und krude, aber wirklich überzeugend ist was anderes. 5/10
174. Seal Team 8 (BD) – Hier haben den besten B-Action-Film dieses Jahres, neben Ninja 2. Roel Reiné ist ein Meister seiner Zunft und brettert einen die Action nur so um die Ohren. Vor allem das fast zwanzigminütige Finale ist für so einen Streifen Sensationell Inszeniert. Das ist ein Showdown liebe Möchtegern-Actionregisseure! Zwar hat der Film ein ähnliches Problem wie Act of Valor, das man bei der Einheit schwer eine  Bezugsperson finden kann (manchmal weiß man gar nicht wer, wer ist) und die Zwischensequenzen mit Tom Sizemore sind meist überflüssig, aber das stört nur minimal. Hauptdarsteller Lex Shrapnel (!!) begeistert aber spätestens im Finale. Warum die Filme von Roel Reiné immer so miese Kritiken bekommen, ist mir unverständlich. Genauso warum der nur in den USA als Blu-ray erschienen ist. Der Film schreit optisch (hervorragende Kameraarbeit) nach einem HD Medium. Schade für die Leute, die keinen Code A Player haben. Reiné bietet weiter Top-Leistungen, wie schon bei den letzten Filmen, und beweist erneut dass es kaum einen anderen in seiner Liga, bei diesen Budgets gibt. Richtige Actionfans sollten nach diesem Happen lechzen. 8/10   
175. Transformers 3 (BD) – Die erste Hälfte ist ziemlich nervig und die zweite bietet dann fette Action. Dadurch der schwächste Teil. 6/10
176. Transformers 4 (Imax-Kino) – Man was wird das Ding doch fertiggemacht. Aber wisst ihr was? Mir Scheißegal! Ich stehe auf diese Kacke! Hier ist die erste Hälfte deutlich gelungener und ich verstehe nicht warum in Hälfte zwei wieder so viel Blödsinn fabriziert wird, aber sonst haut einem die Action aus dem Kinosessel. Brachial im IMAX erlebt und es lohnt sich. 8/10
177. The People under the Stairs (BD) – Den hatte ich als schwach in Erinnerung und nach vielen Jahren ist der sogar noch schlechter geworden. Nerviger Junge der ständig entkommt und aufgedreht spielende Erwachsene die eher nervend sind. Keine Ahnung was sich Craven bei dem Quatsch hier gedacht hat. 4/10
178. Inside (BD) – Luke Goss sehe ich sehr gerne. Aber leider haut Goss auch öfter mal einen Drecksfilm heraus. Hier haben wir ein Beispiel dafür. Das Drehbuch war sicherlich nicht schlecht und Luke Goss wollte in diesem Kammerspiel vermutlich zeigen das er auch ganz gut spielen kann (was auch teilweise gelingt), aber der Rest ist einfach lahm, Dröge und billig.  Ganz schlimm übrigens die Deutsche Synchro. Alter Schwede, wer seine Filme nur in Deutsch guckt wird heftig bestraft. Schon lange nicht mehr so etwas Schlechtes erlebt. Die zuständige Firma müsste man einstampfen. 3/10
179. Robocop (BD) – Das Remake, welches teilweise gute Kritiken bekommt entpuppt sich, wie erwartet, als völlig überflüssig. Keine Spannung, viel zu viel Familien-Scheiß, oberflächliche Kritik am Staat, kaum Action und wenn nicht mal besonders gut. Auch sonst läuft es nicht rund. Dabei stört mich die fehlende Härte nicht mal unbedingt (aber geiler wäre es schon). Ne, das war gar nichts. Wie geil ist das Original und ich verstehe nicht warum man heutzutage solchen fadenscheinigen Mist fabriziert ohne irgendwo die Qualität zu steigern. 4/10
180. 47 Ronin (BD) – Da war mir diese Riesenflop schon lieber, auch wenn hier ebenfalls viel falsch gemacht wurde. Erträglich war es dennoch. Man fragt sich nur warum man für so ein Projekt so viel Geld ausgibt. Das war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Zumindest in Amerika. 5/10
181. Bad Milo (BD) – Schöner quatsch mit extrem süßen Monster und lustigen Momenten. Kein Highlight, aber annehmbar. 6/10
182. Sabata (BD) – Der coole Lee Van Cleef in einer seiner Paraderollen mit geilen Gimmicks. Gefällt. 7/10
183. White Witch (DVD) – Porno der auf den Pfaden von Angel Heart wandern möchte, aber zu keinem Zeitpunkt die Story um die Sexszenen in den Griff bekommt. Der Sex ist dann auch USA typisch wenig erotisch oder besonders anschaulich. Da hatte ich nach einigen Besprechungen mehr erwartet. Vor allem weil man aus der Geschichte was Gutes, teuflisch Versautes hätte machen können. 4/10
184. The Cloth (BD) – Dämonen Mumpitz mit grottigen CGI-Effekten und schlechter Kameraarbeit bei den Actionszenen. Unter anderer Führung hätte das vielleicht etwas werden können. 3/10
185. Im Auftrag des Teufels (BD) – Ganz starker Film mit tollen Leistungen seiner Darsteller. 8/10
186. Rigor Mortis (BD) - Nach langem zögern habe ich mir diesen vielfach gelobten Film doch mal angesehen. Klar gibt es einige frische Ideen, aber letztendlich überzeugt mich diese Mischung zu keinem Augenblick. Sicherlich nicht langweilig, mit guten Momenten aber für mich nur Mittelmaß. 5/10
187. Returned (BD) - Hier wird aus einer sehr guten Idee leider viel zu wenig gemacht. Vermutlich war im Budget nicht mehr drin als diese limitierte Sicht einiger Leute. Dabei handeln einige Figuren mal wieder so dumm dass es ärgerlich ist. Und das Ende kommt so gewollt daher, dass ich es nur noch ärgerlich fand. Schade um die verpasste Chance. 5/10