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Donnerstag, 7. Januar 2016

Shane Schofields Film-Report: Dezember 2015

Da ist das Jahr 2015 tatsächlich schon wieder um. Ich hoffe ihr seid alle gut ins Jahr 2016 hinein gekommen und bleibt uns auch weiterhin treu. Wir (also Harry) werden uns weiterhin Mühe geben, so viele Obskure Perlen und vor allem Actionfilme vorzustellen wie möglich.

In 2015 habe ich 40 Filme mehr gesehen als im Jahr zuvor. Das lag aber vor allem daran, das ich die letzten Monate flachliegen musste und so mehr Serien und Filme schauen konnte. Darauf hätte ich gerne verzichtet, aber man muss ja das beste daraus machen. Deswegen gab es auch im Dezember noch einmal deutlich mehr Filme und Serien als sonst. Immerhin hatte ich mal die Zeit, Filme zu schauen die ich normalerweise immer wieder zur Seite gelegt habe. Aber liest selbst...

RED = First time / YELLOW = Once again
314. Minions (BD) – Der Einzelfilm hat zwar einige nette Gags und ich mag die kleinen verrückten, aber dennoch enttäuscht der Streifen. Die Story war ziemlich doof und der Witz irgendwie nicht verrückt genug. 6/10
315. Ant-Man (BD) – Nette und harmlose Comicverfilmung die nicht viel falsch macht und durch einen netten Charme überrascht, aber auch keine Begeisterung auslösen kann. Ant-Man war aber auch noch nie ein Held, an dem mir viel lag. Dank Paul Rudd, Selbstironie und guten Tempo unterhaltsam. 7/10
316. Trancers 2 (BD) – Ordentliche Fortsetzung mit etwas mehr Action und netten Wortspielen und Dialogen. Trotz allem zieht sich der Streifen (lahme Story) und die Actionszenen fallen leider sehr statisch aus, bieten aber immerhin schön blutige Einschüsse. Charlie Band ist aber einfach kein Action-Director.6/10
317. C.I.A. 2 – Target Alexa (BD) – Wenn Action stattfindet, ist die PM gewohnt feurig, aber irgendwie gibt es hier viel Leerlauf und daher ist die Fortsetzung schwächer als der auch schon nicht überragende Vorgänger. 5/10
318. Von Mann zu Mann (BD) – Gelungener Western mit einem optimal passenden Lee Van Cleef und einen noch jungen John Phillip Law.  Etwas zu lang, aber sonst für Western-Fans ein sicherer Tipp. 6/10
319. Silverado (BD) – Bin ja nicht der große Western-Fan und deswegen hatte ich diesen auch noch nie gesehen. Jetzt nachgeholt und dank der tollen Besetzung fällt das Urteil gut aus. Aber auch hier ist die Laufzeit etwas zu sehr in die Länge gezogen. Die Action ist aber auf solidem Niveau, ohne eine Stampede zu entfachen. Scott Glenn rockt aber und dieser Mann hätte eine deutlich stärkere Karriere als Actionheld verdient gehabt. 6/10
320. Ultra Force 2 (DVD) – Wer sich durch den üblichen Asien-Klamauk quält, wird mit etlichen furiosen Fights und unglaublich hässlichen Klamotten belohnt. Alleine für die diversen Glasbrüche schon sehenswert, da man solche Sachen heute kaum zu sehen bekommt. Teil 1 gefällt mir aber deutlich besser. 6/10
321. Justified - Season 1 (BD) – Endlich mal an die Serie gesetzt nachdem die Blu-rays auch mal in Deutschland erschienen sind. Wir brauchten etwas um reinzukommen, aber wenn man es geschafft hat, wird man mit feinen Dialogen, guten Darstellern und etwas Action beglückt. Olyphant ist in Ordnung, aber als Typ nicht ganz so cool wie seine Figur. 7/10
322. The 100 - Season 1 (BD) – Thema interessierte mich und ich wurde mit einer ordentlichen Serie berieselt, die zwar keine Bäume ausreißt und manchmal mit den weichen Teen-Fressen und deren Problemen nervt, aber immerhin genug Tempo bietet um dran zu bleiben. 7/10
323. Steiner – Das Eiserne Kreuz (BD) – Ewig nicht mehr gesehen und abermals von der Wucht und dem tollen Ensemble beeindruckt worden. Ganz starker Kriegsfilm. 8/10
324. Maximum Risk (BD) – Ein Van Damme aus besseren Zeiten, aber so wirklich packen konnte mich der Film nie. Auch diesmal nicht. Aber verglichen mit heutigen Werken, natürlich eine deutliche Stirnbeule voraus. 6/10
325. The Borderland (DVD) – Dieser Actionstreifen aus Frankreich/HK ist irgendwie komplett untergegangen. Eine Deutsche VÖ gibt es auch nicht, dabei bietet der Film einige tolle und vor allem viele Actionszenen. Großartig die Szene wo die Kamera  sich im Kreis dreht und dabei zeitgleich zwei Actionszenen gleichzeitig über zwei Etagen zeigt.  Gut gemacht. Die Geschichte und Schauspieler stinken dagegen deutlich ab und die Darstellung der Nord-Koreaner hat schon Komödienpotenzial und ist schon so bescheuert das es wirklich lächerlich ist. Aber sonst, für B-Actionfreunde ein durchaus nette Empfehlung, dank der diversen Kämpfe. 6/10
326. Assassin (BD) – Danny Dyer als Killer der sich in ein Opfer verliebt und deswegen Ärger mit seinen Auftraggebern bekommt. Nach dem guten Vendetta, hatte ich die Hoffnung das Dyer wieder besser wird, aber hier bekommt man nur eine halbgare Mischung aus Drama/Thriller und Actionfilm. Zu den Figuren findet man aber kaum Zugang (warum verliebt er sich gerade in die Kuh?) und diverse Anschlussfehler trüben das Ganze extrem. Und ich achte nicht einmal auf solche Dinge, aber hier ist es echt heftig. Eine klare Enttäuschung. 4/10
327. Eyes of the Beholder (DVD) – Im Fahrwasser von The Eye entstand dieser Grusel-Porno, den Mann durch eine ordentliche Geschichte, guten Leistungen und nett eingeflochtene Sex-Szenen durchaus zu den besseren Werken zählen kann. Auch die Effekte und Gruselmomente können überzeugen. Da der Sex nicht übertrieben heftig inszeniert wurde, darf man den durchaus als Pärchen mal einschalten. 7/10
328. Duell ohne Gnade (BD) – Klassiker aus dem Shaw Brothers Studio, der etwas zu lang geraten ist, aber mit blutiger Action überzeugen kann. Auch wenn die Kämpfe auf Dauer etwas zu eintönig sind. 6/10
329. Apocalypse Now (BD) – Heftiger Film, der auch heute noch beeindruckt und famos gespielt und inszeniert ist. Mir gefällt die Kinofassung übrigens einen Tick besser, aber auch die Redux-Fassung lohnt sich natürlich. 9/10
330. The Divide (BD) – Düsterer Endzeit-Thriller der mir gefällt. Gute Darsteller und eine nihilistische Stimmung übertrumpfen einige Logiklöcher. 7/10
331. Tropic Thunder (BD) – Aus dem Thema hätte man noch mehr Witz holen können, aber alleine Tom Cruise veredelt den Film mit seinen unglaublichen Auftritt. 7/10
332. Lock and Load (DVD) – Adult-Serie aus dem Hause Digital Playground. Die Sexszenen bieten dabei das Standard-Programm - aber mit sehr attraktiver Besetzung. Die Action-Szenen fallen dagegen deutlich schwächer und billiger aus. Wenn ich solche Filme schaue, vermisse ich wirklich Nic Andrews, der auch die Action vorzüglich inszenieren konnte. 5/10
333. Das Todeslied des Shaolin (BD) – Wahnsinnig unterhaltsamer Martial-Arts Kracher mit hohem Tempo, verrückten Ideen und typischer Wang Yu Action. Einer seiner besten, der immer wieder Laune macht. 8/10
334. Moon 44 (BD) – Solider Streifen bevor Emmerich sich Hollywood opferte. Nette Effekte, etwas Action und ein cooler Michael Paré helfen den Film über den Schnitt. Paré hatte damals wirklich das Zeug zum Top-Star, hatte aber etwas Pech mit dem Erfolg seiner großen Filme und verlor sich dann im B-Dschungel. Trotz allem ein sympathischer Kerl, der auch immer Arbeit bekommen hat und von Kollegen sehr geschätzt wird.  6/10
335. The Walking Dead – Season 5 (BD) – Auch diese Staffel läuft in gewohnten Bahnen, hat einige Durchhänger, fängt sich dann aber wieder. Weiterhin grandios die Masken und die Zombies an sich. Mir gefällt es weiterhin, auch wenn ich die Serie nicht über alles lobe. Werde die Tage mal in Z-Nation reinschauen und gucken wie die so als Kontrast abschneidet. 8/10
336. Death Machine (BD) – Viel zu lang geratene Roboter-Hatz, die nett ausfällt, aber auch nicht mehr bietet. Fand ich damals schon nicht so doll und hat sich nicht geändert. 5/10
337. The Avengers – Age of Ultron (BD) – Beim zweiten Mal war die Erwartung natürlich nicht mehr so hoch und deswegen fand ich den jetzt besser als im Kino. Aber dennoch ist das Ergebnis, dann doch etwas zu enttäuschend, da weder Ultron, noch das fast identische Finale überzeugen können. 7/10
338. Justified – Season 2 (BD) – Inzwischen warm geworden mit den Figuren, gefällt Staffel 2 gleich besser. Vor allem kommen hier noch einige Personen und Elemente zum Zuge, die gefallen. So darf es weiter gehen. 8/10
339. Sado – Stoss das Tor zu Hölle auf (BD) – Noch nie gesehen und jetzt leider nachgeholt. Konnte ich gar nichts mit anfangen. Langweilig und unsympathisch. 4/10
340. Bikini Girls on Ice (BD) – Slasher nach Methode 08/15 in dem die Girls immer wieder alleine losgehen und erschlagen werden. Einfallslos und teilweise dumm. Da helfen die ganz netten Körper auch nicht. Teil 2 hab ich auch und der soll ja angeblich besser sein. Mal sehen. 3/10
341. Die Letzten Amerikaner (DVD) – Toller und atmosphärischer Thriller von Walter Hill. Darf auch bei uns gerne mal als Blu-ray erscheinen. 8/10
342. Fury – The Tales of Ronan Pierce (BD) – Zerfahrener Streifen, der nie genau weiß was er eigentlich sein will. Zwar durch geknallt, aber irgendwie nicht mutig genug, Comicartig aber irgendwie nicht konsequent. Hart aber nicht sonderlich brutal und als Action-Film gibt es denn so gut wie keine wirkliche Action. Da hätte man sicherlich mehr draus machen können, denn zwischenzeitlich blitzen einige gute Ideen auf. Vergeigt. 5/10
343. Schöne Bescherung (DVD) – Dieses Jahr,  war der Chevy Chase Kracher mal wieder an der Reihe. 8/10
344. Puppet Master – Axis of Evil (BD) – Nach Jahren mal wieder ein ordentlicher Puppet Master Film, der zwar auch einiges falsch macht, aber nicht so versaut wurde wie fast alles ab Teil 4 Obwohl 4+5 noch gehen. Die Effekte gehen in Ordnung, aber die Story ist schon ziemlich Banane, aber was solls. Teil 10 folgt (für mich) vermutlich im Januar und Teil 11 ist gerade in Produktion. 6/10
345. Expect no Mercy (DVD) – Schwacher Hauer aus dem Hause Film One, der vor allem durch seine miesen Virtual-Reality Effekte die Kämpfe versaut. Schwaches Mittelmaß. 5/10

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Shane Schofields Film-Report: November 2015

Da ich, wegen einer OP, vorher und nachher zum Flachliegen verdonnert wurde, konnte ich natürlich deutlich mehr Filme als sonst schauen. Dementsprechend konnte ich den Haufen mit noch eingeschweißten Filmen endlich deutlich verkleinern. So entstand eine ausgwegogene Mischung aus Neu und Alt.
 
RED = First time / YELLOW = Once again
271. Shadow: Dead Riot (DVD) – Etwas zu billig aussehende, aber dennoch ganz unterhaltsamer Mix aus WIP, Action und Zombie-Horror. 6/10
272. Legendary Dragon (BD) – Abenteuerfilm mit Adkins und Lundgren, der aber nicht wirklich viel für Actionfreunde bietet. Seichte Familienunterhaltung ohne besondere Höhepunkte. 4/10
273. Die Rache des Ninja (DVD) – Zwar einige schön doofe Ninjaszenen, aber sonst war das Drumherum nicht sehr ansprechend. Hat mir als Ninja-Fan nicht besonders zugesagt. 4/10
274. Kung Fury (Digital) – Den Hype um diesen Kurzfilm kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar gute Musik und teilweise gute Ideen, aber auch zu viel Blödsinn und durcheinander. Als Spielfilm brauch ich das schon gar  nicht. 5/10
275. Infidus (DVD) – Aus dem Hause Necrostorm kommt dieses brutale und düstere Gangster-Drama in Schwarz/Weiß. Kein Fun-Splatter und dadurch auch nicht lockere Unterhaltung. Respekt aber abermals für die sehr guten und krassen Bluteffekte. Meins war es jetzt nicht unbedingt. 5/10
276. Dreamscape (BD) – Langatmiges, schon etwas angestaubtes Abenteuer mit guter Besetzung aber wenig Höhepunkten. Wäre der Film mehr wie das Finale, würde er besser abschneiden. 6/10
277. Wheels on Fire (BD) – Cirio Santiago Endzeit-Action auf Blu-ray. Wer hätte das jemals gedacht. Wie immer machen mir diese Endlos-Baller-Streifen sehr viel Spaß und die Solo-Kampfmaschine (geiler Deutscher-Titel!) hatte damals auch noch etwas mehr Geld zu Verfügung. Doch auch hier sind natürlich alle Eigenschaften dieser Filme drin. Hier mit noch etwas mehr Sex du Gewalt gemixt. Ich mag die auch heute noch. 7/10 
278. Infini (BD) – Hier steht sich der Film, mit der etwas anstrengenden Geschichte, selbst im Weg. So geht die Spannung etwas flöten, kann aber bei Schauspiel und Stimmung aber punkten. Hatte mir dennoch mehr erhofft. 6/10
279. Insel der Verdammten (BD) – Zu Beginn etwas träge, aber ab der Hälfte wunderbareres B-Kino aus Australien. 7/10
280. Voices (BD) – Ryan Renolds gefällt in der Rolle, aber das Ganze hätte noch etwas fieser, knackiger und durch geknallter ausfallen können. 6/10
281. Equalizer 2000 (BD) – Wieder Endzeit von Santiago. Diesmal mit Actionstar Richard Norton und cooler Waffe. Es kracht wie immer und dazu spritzt auch mal ordentlich Blut. Einer meiner Lieblingsstreifen aus  der Ära, was auch an Norton liegt der in den Actionszenen eine ganz andere, bessere Dynamik mit einbringt. Auch Robert Patrick schadet natürlich nicht.  7/10
282. Mosquito (BD) – Von einigen wenigen miesen visuellen Effekten mal abgesehen, ist dieser Riesenmosquitostreifen echt unterhaltsam und von den Puppentricks gut gemacht. Tempo stimmt und der Spaß auch. 6/10
283. Sword of Vengeance (BD) – Dieser Streifen hat mir gut gefallen, auch wenn die Figuren sehr Oberflächlich und die Story Hauchdünn ist. Aber gerade diese einfache Herangehensweise gefiel mir. Ebenso wie der coole Hauptdarsteller. Auch der Anteil an Action und die Inszenierung passt. 7/10
284. Run All Night (BD) – Starker Thriller und somit der beste Liam Neeson seit langem. Ed Harris ist ebenfalls wie immer gut und sogar Joel Kinnaman, den ich im neuen Robocop ziemlich scheiße fand, hinterlässt einen positiven Eindruck. Hier passt Action, Story, Dramatik und Stimmung. 7/10
285. Electric Boogaloo (BD) – Die Cannon-Doku fällt ziemlich Oberflächlich aus und die meist negativen Kommentare vieler Leute, lassen Cannon ist einem schlechten Licht dastehen. Doch der Unterhaltungswert ihrer Filme ist unbestritten.  Dennoch ein interessantes Stück Zeitgeschichte. 6/10
286. Trancers (BD) – Einer der erfolgreichsten Empire Pictures Filme und auch heute noch gut goutierbar. Auch wenn etwa mehr Pep und Action hätte sein können, aber man merkt das Charles Band nie das richtige Händchen für Action hatte. Ich mag die Reihe aber vor allem wegen Tim Thomerson und seiner Figur Jack Deth. 6/10
 287. Operator (BD) – Mal wieder eine Gurke vor dem Herren mit Luke Goss, der aber noch das Beste am Film ist. Obwohl optisch es nicht viel zu meckern gibt, ist die Geschichte ähnlich bescheuert und schlecht umgesetzt wie die beschissenen CGI-Effekte. Misha Barton ist ganz furchtbar und Rhames und Paré haben auch wenig Lust. Sollen die Olson Brothers lieber wieder zum Grand Prix fahren… 3/10
288. Berkshire County (BD) – 08/15 Home Invasion, welcher aber ein paar kleine Überraschungen parat hält und kompetent eingefangen wurde. 5/10
289. Jefferson Bolt (DVD) – Fred Williamson als Bond Verschnitt mit zu wenig Gewalt und mäßiger Spannung. Nur solide. 5/10
290. Cooties (BD) – Diese Zombie-Kinder Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Was vor allem am schrägen Humor und den durch geknallten Figuren lag. 6/10
291. Barbarella XXX (DVD) – Parodie Experte Axel Braun verbeugt sich vor Barbarella und hat mit Riley Steele eine bezaubernde und niedliche Hauptdarstellerin. Wie immer hat man bei seinen Filmen aber das Gefühl, das sie nicht richtig Enden und noch Fragen offen bleiben. Sonst schön ausgestattet, gut besetzt und mit erträglichen Sexszenen unterlegt. Nett auch, das immer die Kostüme an bleiben. 6/10
292. Runaway (BD) – Der Umgang mit Computern und Robotern lädt zum grinsen ein, aber sonst unterhaltsamer, Temporeicher Thriller mit Tom Selleck. Aber vermutlich nur für uns ältere  Generation. 7/10
293. Fear of the Walking Dead – Season 1 (Amazon-Prime) - Enttäuschender Ableger der Zombie-Serie. Vor allem die unsympathischen Figuren, als auch die schwache Inszenierung des Untergangs konnten mich überhaupt nicht ansprechen. Hat mich teilweise sogar geärgert. Keine Ahnung ob ich die weiter verfolge. Wenn, denn nur weil ich eh Amazon-Prime–Mitglied bin. 4/10
294. Mercenary – Absolution (BD) – Dickerchen Seagal macht sich wieder lächerlich, aber Byron Mann und die Action sieht ganz gut aus. Wie die letzten Auswüchse erträglich, aber nur dank eines Partners an Seagals Seite. Und die Endszene mit dem jungen Mädel ist einfach nur peinlich.  5/10  
295. Vice (BD) – Starke Idee, leider nur sehr Oberflächlich umgesetzt. Dennoch neben Officer Down der beste Brian A. Miller Film. Vor allem weil Thomas Jane und Ambyr Childers einen guten Eindruck hinterlassen. Nur im Mittelteil hängt es ein bisschen, aber sonst sind das Tempo und die Action ordentlich. 6/10
296. The Last Boy Scout (BD) –So sahen mal die Filme aus, in denen Bruce Willis noch Lust hatte zu spielen. Großartiges Buddy-Movie mit toller Action, vielen Ausdrücken und einer gesunden Härte. Top. 9/10
297. Der Superfighter (BD) – Einer meiner Lieblingsfilme mit und von Jackie Chan. Tolle Choreographien, atemberaubende Stunts, noch erträglicher Humor und eine nette blödel Synchro. Dazu Biao und Hung. Warum waren solche Kämpfe damals möglich und heute nicht mehr? 8/10
298. The Nest (BD) – Kakerlaken-Horror mit herrlichen Glibbereffekten und guten Masken. Schöner Horror, der auch heute noch unterhält. 7/10
299. Ghost Town (BD) – Gleich noch einmal Franc Luz aus The Nest. Hier wieder als Sheriff, aber diesmal in einer verlassenen Westernstadt.  Hätte etwas gruseliger und knackiger ausfallen können, hat aber auch gute Masken und ein paar nette Ballereien. Nette B-Unterhaltung; wie fast alle Empire Produktion 6/10
300. Muttertag (BD) – Das war damals als Kind mit 9 Jahren mein erster Horror-Film. Auf der heimlich geguckten VHS folgte dann auch noch mein erster Pornofilm French Satisfaction, der dahinter aufgespielt war. Schon waren die Weichen gestellt. Kann man heute noch schauen, aber ein Highlight war der damals nicht und heute erst recht nicht. 6/10
301. Bay of Blood (BD) – Diesen Mario Bava Streifen hatte ich immer ausgelassen und ich hatte den richtigen Riecher. Er sagt mir nämlich gar nicht zu. Die Figuren und das Ende sind doch sehr aufgesetzt, hat aber natürlich dennoch ein paar gute Momente. 4/10 
302. Evil Dead 2 (BD) – Deutlich Humorvoller als der Schocker vom ersten Teil. Trotz der Stiländerung, ein tolles Stück Genre-Kino mit einem gut aufgelegten Campbell. 8/10
303. Rurouni Kenshin – Teil 3 (BD) Auch Teil 3 beeindruckt wieder mit immensen Aufwand, sowie tollen Kämpfen und beeindruckender Ausstattung. Insgesamt ist die Trilogie ein tolles Abenteuer geworden. 7/10
304. Power – Season 1 (BD) – Nach den ersten drei Folgen hatte ich mich schon über den Kauf geärgert(nur zugelegt wegen der Mitarbeit von Charlie Houston), aber dann fängt die Serie sich und wird um einiges besser. Zwar schafft sie es nicht an die Qualität diverser anderer Serien heranzukommen, was vor allem an den oftmals schwachen Schauspielern liegt, aber die Folgen steigern sich an Spannung und Härte.  Wenn sie die miesen Effekte noch verbessern, noch etwas spannender und Actionreicher werden, könnte die zweite Staffel wirklich ein gutes Stück besser werden. Ich bleibe (noch) dran. 6/10
305. Addams Family (BD) – Wunderbare schräge und schwarzhumorige Komödie mit grandioser Besetzung und feinen Witz. 8/10
306. Eden (BD) – Fußball-Team stürzt auf einsamer Insel ab und geht sich nach und nach an die Gurgel. Wenn man einen großen Haufen Logik zur Seite legt (die Fitness der Beteiligten nach etlichen Tagen ohne Essen und trinken), geht das Drama schon in Ordnung. 5/10
307. Die Macht der Fünf (DVD) – Der Film erinnert oftmals an Robert Clouse besten Film mit Bruce Lee, kann aber nicht vollends überzeugen. Gerade bei den Akteuren (Lewis, Norton, Urquidez) und den Kämpfen kann man schon etwas enttäuscht sein. Da wäre sicherlich unter besserer Regie mehr drin gewesen. So bleibt ein netter, aber belangloser Streifen in braver TV-Optik. 6/10
308. The Chinese Boxer (DVD) – Klassiker mit viel Action und einen Wang Yu, der zwar noch nie besonders gut kämpfen konnte, aber über eine gute Ausstrahlung verfügt. Weswegen ich ihn und seine Filme schon immer mochte. So auch diesen hier natürlich, der zu seinen besten Zählt. 7/10
309. Simon Says (BD) – Nerviger Slasher mit einigen witzigen Ideen, aber einem extrem übertrieben aufspielenden Crispin Glover. Na ja. 4/10
310. The Sisterhood (BD) – Der letzte der drei Santiago Endzeit-Heuler die auf Blu-ray erschienen sind. Auch der schwächste, da die Story ziemlich bescheuert ist, die Frauen nicht wirklich gute Action bieten können und es wenig geballert wird. 4/10
311. Army of Darkness (BD) – So lustig und unterhaltsam ich den dritten Teil auch finde, so traurig ist es eigentlich, dass aus einem tollen Horror-Schocker so viel blanker Klamauk entstanden ist. Wie wäre die Reihe wohl geworden, wenn alles düster und hart geblieben wäre? 7/10
312. Water Wars (DVD) – Der allerletzte Cirio H. Santiago Film, denn er musste während der Dreharbeiten abgelöst werden und verstarb kurz darauf. Dafür sprang dann Jim Wynorski ein und beendete den Film. Wie zu erwarten ist das Ergebnis leider ziemlicher Mumpitz. Neben einigen wirklich peinlichen CGI Szenen (z.B. Flammenwerfer…alter sah das Scheiße aus), stören vor allem die Stock-Footage Szenen aus anderen Filmen. Teilweise gibt es komplette Szenenblöcke von 3-5 Minuten die z.B. aus Wheels of Fire oder Raiders of the Sun stammen und völlig Sinnlos in den Film geschnitten wurden um ihn zu strecken. Dann natürlich zwischendurch auch immer jede größere Szene und Autokarawane. Der Rest ist dabei auch nicht wirklich der Rede wert. Die Playboy-Models sind schwer zu ertragen, die Action außerhalb der bekannten Segmente ist auch eher fad und so bleibt kaum unterhaltsames übrig. Michael Madsen blamiert sich als Bösewicht mit Suff-Stimme und die Helden können auch kaum Begeisterungen auslösen. Zwischenzeitlich fackelt kurz mal der alte Charme auf (Finale in der Höhle), aber sonst ist das wirklich schwer zu ertragen. Dass der Film bisher nur in Thailand erschienen ist (danke für den Tipp Harry), spricht vermutlich auch Bände. Kein gutes Vermächtnis für Santiago und auch nicht gerade Ruhmreich für Wynorski. 3/10
313. Turbo Kid (BD) – Hier haben wir einen Endzeit-Film der fast alles richtig macht. Unglaublich viel Charme und Herzblut ist hier zu entdecken. Gute Darsteller erfüllen die tollen Figuren mit Leben, es ist herrlich brutal und die Musik ist eh über jeden Zweifel erhaben. So müssen 80iger Hommagen aussehen. Mir hat Turbo Kid verdammt viel Spaß bereitet, leider gibt es von solchen Filmen viel zu wenig. 8/10

Mittwoch, 4. November 2015

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2015

Die Krankschreibung bis in den Oktober herein, ermöglichte es mir natürlich einige Filme mehr als sonst zuschauen. Und gerade viele alte Bekannte zu gucken gefiel mir sehr gut. Jetzt arbeite ich wieder und die Freizeit ist kaum noch vorhanden. Aber ohne Arbeit, kein Geld für Filme. Ein verdammter Teufelskreis.
 
RED = First time / YELLOW = Re-Watch 
239. The Company Man (DVD) – Frank Zagarino, Matthias Hues, Bryan Genesse und Robert Vaughn. B-esetzung vom feinsten und dennoch leider nur ein sehr mäßiger Actionstreifen der deutlich am Geldmangel der damaligen Zeit zu nagen hat. Vor allem die Fights enttäuschen. Aber auch die Schießereien, etwas an John Woo angelehnt, fallen eher durch wildes Rumgeballer ohne Treffer auf, als durch feine Inszenierung. Stand noch Verpackt bei mir im Regal und kann man als Fan mal schauen, ist aber kein muss. Art Camacho kam nach Recoil nie an die Qualität des PM-Krachers heran. Da fragt man sich schon, für wie viel er überhaupt die Verantwortung bei dem Film trug. 5/10
240. Sledgehammer (DVD) – Nachdem David Prior leider verstorben ist, legte ich mir mal sein Erstlingswerk zu, welches ich noch nicht kannte. Einer der ersten Filme die extra für VHS gedreht wurden. Das Ding ist ein sehr billiges Filmchen mit teils unglaublich schlechten Szenen und Darstellern. Alleine sehr lange zu zeigen wie der Bus ausgeräumt wird, oder wenn ich an den Food-War denke…puh ganz schöner Scheiß. Ab der Hälfte darf denn gemeuchelt werden und auch das fällt durch extreme Zeitlupen mäßig aufregend aus. Trotz allem hat der Film eine merkwürdige Wirkung. Irgendwie Kurios, auf keinen Fall gut, aber passend für meine Sammlung. Und Ted Prior darf in der Hauptrolle natürlich sein Prachtkörper zeigen. Immerhin steigerte sich Prior dann noch, blieb aber nach 3-4 Filmen dann auf dem bekannten Niveau stehen. 4/10
241. Cop Game (VHS) – Brent Huff ist mal wieder für Bruno Mattei unterwegs. Dieses mal in einem Saigon Rip-Of. Eingängiger Titelsong, viel Action, Werner Pochath und Stock-Footage aus z.B. Der Kampf-Gigant. Dazu ein typischer Brent Huff, der an Filmen von Mattei scheinbar immer seinen Spaß hatte. Nicht der beste Mattei, aber immer noch auf seine eigene seltsame Art unterhaltsam. 6/10
242. Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers (BD) – Das Prequel gefiel mir nicht mehr so gut wie der Vorgänger mit Andy Lau. Zu viele uninteressante Figuren, zu sehr auf 3D inszeniert und etwas zu lang. Trotzdem passiert meistens was und der Aufwand ist auch beachtlich. Ist okay. 5/10
243.  Rurouni Kenshin 2 (BD) – Auch hier fällt der Film zu lang aus und so musste ich mich durch die eine oder andere Länge quälen. Immerhin ist die Action wieder Top, die Stimmung toll eingefangen, der Aufwand immens und die Gegner, durch die Überzeichnung, etwas interessanter. Teil 3, der direkt anschließt, darf jetzt gerne kommen, aber bitte wieder etwas knackiger. 6/10  
244. TC 2000 (BD) – Schöne B-Action aus dem Hause Film-One. Gute und viele Fights mit Billy Blanks, Bolo Young, Jalal Merhi und Matthias Hues. Zwar fällt die Location etwas spärlich aus, aber die Endzeit-Thematik entschuldigt dies. War wirklich eine schöne Videotheken-Zeit damals. 7/10
245. Behind Enemy Lines (BD) – Gleich noch ein Kracher aus der glorreichen Zeit. Thomas Ian Griffith in einen wunderbaren Actionreißer der sogar in Vietnam spielt.  Ich liebe Dschungelaction. Der Actionanteil hätte noch einen Tick höher ausfallen können, aber wenn es welche gibt, geht es schön feurig zur Sache. Die Optik und Inszenierung stimmt auch. Klar zu empfehlende B-Action. 8/10
246. American Sniper (BD) – Hat mich nicht so richtig gepackt und die Diskussion über das für und wider spare ich mir ganz. 6/10
247. Das Geheimnis des blinden Meisters (BD) – Mystischer Fantasy-Martial-Arts Streifen, basierend auf einer Idee von Bruce Lee. Hat seine Momente, ist manchmal etwas zu geschwätzig und hat mit Jeff Cooper leider eine absolute Fehlbesetzung in der Hauptrolle. Dafür kann David Carradine in diversen Rollen überzeugen. 6/10
248. Land of Death (DVD) – Bruno Mattei hat vor seinem Tod ja noch einmal die Explotations-Keule geschwungen und dazu gehört auch dieser Kannibalen-Streifen. Wirklich gelungen ist dieses Werk leider nicht. Vor allem die vielen 1zu1 Szenen, die er aus Predator geklaut hat, sind ihm in Roboman viel besser und passender gelungen. Die Schauspieler sind meist unterste Schublade, die Optik ist wirklich zu Digital und billig und der Rest ist auch nicht optimal. Mich langweilte das Ding leider. 4/10
249. Die Neunschwänzige Katze (BD) – Ganz netter, aber nicht überragender Argento Streifen. 5/10
250. Intruder (BD) – Einer der wenigen "Klassiker" die ich mir nie angesehen hatte. Weiß gar nicht warum. Jedenfalls ist der Film für zwischendurch ganz nett, hat ein paar lustige Kills und wirkt sympathisch. Gibt sicherlich etliche bessere Filme aus dem Genre, aber schön das ich ihn endlich mal gesehen habe. 6/10
251. The Perfect Weapon (BD) – Speakmans Debüt ist ein guter Martial-Arts Kracher, der im Mittelteil aber irgendwie leicht ins Straucheln gerät. Das Finale entschädigt dann wieder. Guter Streifen und echt schade das Speakman nicht die Chance bekommen hat, noch mehr dieser Kaliber zu drehen. 8/10
252. Silent Trigger (BD) – Durch seine Atmosphäre, der trostlosen aber gelungenen Optik und der blutigen Action, zählt der Streifen zu den besseren Lundgren Streifen der damaligen Zeit. Die neue Blu-ray (Subkultur) präsentiert den Film in toller Qualität. Sicherlich kein Action-Kracher, aber alleine die blutigen Shoot-Outs und die Regie Mulcahys rechtfertigen den Kauf. 7/10
253. Octagon (BD) – Sicherlich nicht das große Chuck Norris Highlight, hat aber Ninjas zu bieten. Wenn mal Action ist, gefällt diese und daran trägt vor allem Richard Norton einen großen Anteil der in einer Doppelrolle auftritt. Mal mit Maske (gefährlich) mal ohne (nicht so gefährlich). Solide Unterhaltung für Norris Fans. 5/10
254. Strike Back – Cinemax Season 3 (BD) – Hat ja ewig gedauert bis die Staffel mal auf Blu-ray erschienen ist. Wieder bekommen wir gute und vor allem harte Action, die aber zu oft nach dem gleichen Schema abläuft. Überhaupt muss man sich bei diversen Fehlern in den Einsätzen fragen, ob die Einheit nicht schon lange aufgelöst geworden wäre. Auch das Ausscheiden einer bestimmten Person fand ich sehr schade. Aber nun gut. Wie gesagt, passen die Actionszenen und der Sex-Anteil und darum geht es nun mal bei Strike Back. Logik ist dabei nicht immer gegeben (die Szenen in Berlin sorgen auch für sehr viel unfreiwilligen Humor), aber was solls. Ich werde die Serie nach der letzten Staffel vermissen. Hoffentlich stimmt das Gerücht das ein Kinofilm geplant ist, denn da wäre ich am Starttag im Kino. Aber bitte mit Handgemachter Action, Blood-Squibs und echten Explosionen. 8/10
255. Ghoulies (BD) – Nicht gerade sehr beliebt, machen mir die Filme aus der Empire-Zeit sehr viel Spaß. Teil 1 hat so seine Merkwürdigkeiten, aber auch einen gewissen Charme. 5/10
256. Ghoulies 2 (BD) – In Teil 2 gehen die Ghoulies deutlich rasanter zur Sache. Spaßig, aber ohne Anspruch auf sinnvolle Unterhaltung. 6/10
257. The Ressurrected (BD) – Die tolle OFDb Veröffentlichung ermöglichte es mir auch mal endlich den Film zu schauen. Damals in der Videothek hatte ich den immer stehen lassen. Das war auch gut so, denn als Jugendlicher wäre der vermutlich bei mir durchgefallen. Heute ist der Film aber ein gelungener Horror-Thriller mit düsterer Atmosphäre, pompösen Soundtrack und einigen tollen Effekten. Nicht immer spannend, aber die letzte halbe Stunde reißt doch einiges noch einmal heraus. 7/10
258.Piranha (BD) – Das Original! Mehr brauche ich nicht sagen. Macht Laune. 7/10
259. Evil Feed (BD) – Das Ding hat mir tatsächlich ziemlich gut gefallen. Abgefahrene Charaktere, brutale Effekte, einige ordentlich inszenierte Fights und sexy Frauen. Was will man mehr. Gerne mehr von solchen Produktionen. Sehr unterhaltsamer und abgefahrener Genre-Mix aus Action-Horror und Humor. Da verzeiht man den Streifen auch die faden Figuren auf der Helden-Seite. 7/10
260. 4 Got 10 (BD) – Tolle Besetzung in einem mittelmäßigen Action-Thriller. Leider wird die einfache Story zu überladen und verschachtelt erzählt und dadurch entstehen sogar kleine Längen. Und das obwohl der Film nur knapp über 80 Minuten geht. Auch die Action fällt, durch etwas nervige technische Spielereien, nicht besonders prickelnd aus. Schade um Johnny Messner, Dolph Lundgren, Danny Trejo, Michael Paré, John Laughlin, Vivica A. Fox und Natassia Malthe (die mal ganz hübsch war), die aber immerhin dafür sorgen das der Film noch im Mittelfeld landet. 5/10 
261. Dune – Der Wüstenplanet (BD) – Alle Jahre wieder versuche ich mich an Dune. Und dennoch schafft es der Film auch weiterhin nicht mich irgendwie zu fesseln oder zu begeistern. Ich sollte es wohl aufgeben. 5/10
262. Witchtrap (BD) – Typischer US-Videotheken Horror, der etwas die sonstige Finesse eines Kevin Tenney Filmes vermissen lässt (z.B. seine typische Kamerafahrt). Der Beginn ist schleppend, aber ab der Hälfte geht es dann ganz gut zur Sache. Neben etlichen ätzenden Dialogen, gibt es auch einige gute (möchte auch mal mit meinen Chef so sprechen wie der Hauptdarsteller James Quinn hier mit seinem) und letztlich wird man irgendwie gesättigt. 6/10
263. Fright Night (DVD) – Dank der netten Geschichte, der guten Darsteller und der gelungenen Inszenierung, fällt Fright Night zwar extrem Eighties-Mäßig aus, aber ist deswegen auch ein sehr gelungener Vampirfilm. Tolle Effekte und der richtige Humor runden das alles ab. 8/10
264. Fright Night 2 (DVD) – Die Fortsetzung fällt etwas ab, ist aber immer noch besser als viele andere zweite Teile. Hat aber ebenso Charme, nette Ideen, gute Effekte und mit Traci Lind definitiv die hübschere Freundin der beiden Filme zu bieten. 7/10
265. Joyride (DVD) – Solche Road-Thriller mag ich eigentlich ziemlich gerne und auch Joyride gefällt. Zwar könnte das Tempo und der Horror/Thriller-Faktor etwas höher ausfallen, aber zum Finale hing steigert sich doch deutlich die Spannung. Das lange, Alternative Ende ist auch eine Anschauung wert. 6/10
266. Töte Django (BD) – Etwas zu langer Western mit vielen Grausamkeiten und merkwürdigen Ideen. Dadurch unterscheidet er sich zwar von anderen Genrebeiträgen, ist aber dennoch kein Highlight. 5/10
267. Navy Seals VS. Zombies (BD) – Michael Dudikoff ist zurück und gibt jetzt den Commander, den früher sonst Leute wie Treat Williams oder Rutger Hauer gegeben haben. Damit hat er auch nicht viel zu tun. Leider ist der Streifen dann auch noch ziemlich billig und bietet weder wirklich gute Action, noch unheimliche Infizierte. Mit mehr Geld wäre hier deutlich mehr drin gewesen. So ist das nur ein mäßiger und inzwischen typischer Zombie-Streifen, der die Thematik mit Militäraction verbindet. Dabei versaut die Regie auch einige Szenen (im Hintergrund fahren auch mal normal die Autos herum, oder Leute gehen Spazieren) und so bleibt nur ein schwaches Ergebnis. 5/10
268. Der Babadook (BD) – Gemächlich erzählter und in einigen Szenen tatsächlich grusliger und dicht inszenierter Streifen. Die beiden Hauptdarsteller spielen stark (ja das Kind nervt, muss es aber auch), die Stimmung kann man als gelungen bezeichnen, aber die Message hinter dem Film ist mir dann etwas zu dick aufgetragen. 7/10
269. Night of the Scarecrow (BD) – Zum letzten Male, damals vor vielen Jahren, auf dem Fantasy Filmfest gesehen. Immerhin kann man sich den auch heute noch geben, entspricht aber eher typischer Videotheken Ware der damaligen Zeit. Immerhin waren die Filme meist sehr ordentlich gedreht und boten oftmals gute Effekte. So wie hier. Netter, kleiner Streifen. 6/10
270. Tales of Halloween (BD) – Passend zu Halloween gab es diese Anthologie, die aber nicht vollends überzeigen kann. Einige Episoden sind gut, andere relativ schwach. Mir wäre es auch lieber gewesen wenn der Humor nicht so allgegenwärtig gewesen wäre. Trick R´Treat schneidet deutlich besser ab. 5/10

Freitag, 2. Oktober 2015

Shane Schofields Film-Report: September 2015

Der September gab mir die Gelegenheit etliche Filme mehr zu schauen. Das lag zum einen am Urlaub, aber auch daran, das ich nach dem Krankenhausaufenthalt erst einmal flachgelegen hab. Hätte zwar lieber auf die Schmerzen verzichtet, aber nun gut. Man muss ja aus allen Dingen, dass positive ziehen.

RED = First time / GREEN = RE-Watch
208. Driver (BD) – Für mich nicht unbedingt der stärkste Walter Hill Film, aber dennoch sehenswert. 6/10
209. Batman V Superman XXX (DVD) – Eigentlich stehe ich nicht auf diese Superhelden Pornos, aber der Streifen ist extrem erfolgreich und ich wollte sehen warum. Axel Braun liefert meist überwiegend gute Arbeit ab und auch dieser Streifen hat seine Momente, aber gerade die Feature Elemente enttäuschen letztlich. Schade. Denn gerade die Story hätte man deutlich ausgereifter erzählen können. Aber da war meine Erwartung wohl zu hoch.  Highlights bei den Sex-Szenen, sind hier jeweils die Harley Quinn (gespielt von der attraktiven Kleio Valentien) Segmente. Sowohl mit Batman selbst, als auch mit Catwoman und Joker. Insgesamt für Fans solcher Streifen, sicherlich einer der besseren Filme, aber den Erfolg kann ich nicht ganz nachvollziehen. 6/10
 210. Guardians of the Galaxy (BD) – Sehr unterhaltsames und Actionreiches Marvel-Abenteuer mit netten Einfällen und cooler Truppe. 8/10
211. Sharky und seine Profis (BD) – Typischer Copfilm seiner Zeit mit einem gut aufgelegten Burt Reynolds. Einige Minuten weniger hätten nicht geschadet, aber sonst  alles gut. 6/10
212. Crawl or Die (HD TV) – Den Machern schwebte ein absolut klaustrophobischer Thriller vor, der sehr an die Szenen von Alien im Luftschach erinnert(war auch Vorbild für den Film). Bis auf wenige Szenen, muss sich Nicole Alonso als Bad-Ass Chick Tank durch immer enger werdende Gänge quetschen. Untermalt mit wenig Musik und ständigen Geräuschen des verfolgenden Monsters. Leider funktioniert das nicht über die gesamte Laufzeit und es fehlt irgendwo die Spannung und auch etwas Action. Vor allem weil die Figuren und die Geschichte zu Flach ausfallen. Dennoch muss man den Machern einigen Respekt Zollen. Der Film hat weniger als 8000$ gekostet und dafür einige gute Effekte zu bieten. Der Hauptdarstellerin muss man tatsächlich eine beachtliche körperliche Leistung zugestehen. 5/10
213. Return oft he Warrior (BD) – Den habe ich lange aufgeschoben, da fast alle Kritiken ziemlich schlecht waren. Zum Glück fand ich den Film dann nicht ganz so übel, aber die teilweise wirklich miesen Effekte und der Einsatz bei den Fights von Seilen und CGI gehen gar nicht. Die besten Szenen gibt es immer dann, wenn einfach ohne Tricks geprügelt wird. Story und Schauspiel sind aber dabei sicherlich nicht gerade Oscar verdächtigt. 6/10
214. Remo Williams (BD) – Basierend auf die sehr erfolgreiche Buchreihe, sollte der Film der Startschuss zu einer neuen Reihe werden. Das Ding floppte aber und schon war Schluss. Und das nicht ganz unverständlich. Der Film zieht sich einfach über die zu lange Laufzeit, die Mission ist auch nicht gerade der Hit und die Action gab es 1985 auch schon deutlich knackiger. Positiv ist das Zusammenspiel zwischen Fred Ward und Joel Grey. Auch die Ausbildung hatte seine Momente, aber es fehlt an allen Ecken und Enden der richtige Zunder. 6/10
215. John Wick (BD) – Furiose Action die man im Kino nur noch selten bekommt. 8/10
216. The Guest (BD) – Tolle Mischung aus diversen Genres mit coolen Hauptdarsteller und tollem Soundtrack. 8/10
217. Jarhead 2:Field of Fire (BD) – Technisch versiert gemachter Kriegs-Actioner, der nicht weh tut, aber auch kein Highlight ist. War mal nett zu gucken. 5/10
218. Ninja Condors (DVD) – Eine Geschichte die man in einem Satz erzählen kann und viele überdrehte Kämpfe und Ninja-Action. Alexander Lou und Eugene Thomas harmonieren wie immer und George Nichlolas (den ich mehr Filme gegönnt hätte) gibt abermals den Bösewicht. Für Ninja Fans eine sichere Bank. 7/10
219. C.I.A. – Codename Alexa (BD) – Zu der Zeit hatte PM noch nicht ganz ihre Hochphase erreicht, bietet aber dennoch sehr ordentliche DTV Action. 6/10
220. Rebel Waves (DVD) – Netter Endzeit-Streifen der nur in der Mitte einige Längen zu überwinden hat. Sonst sind die Darsteller gut aufgelegt und Wayne Crawford habe ich in solchen rotzigen Rollen eh gerne gesehen. Gefällt. 7/10
221. Champion Road Arena (DVD) – Martial Arts Film, der angeblich den Rekord der meisten Kampfszenen in einem Film hält. Bei Fights die teilweise weniger als eine Minute gehen, kein Wunder. Neben diesen Auseinandersetzungen die mal besser und mal schlechter sind, gibt es eine dröge, verquaste Story und schwache Darsteller. Kann man sich sparen. 4/10
222. Bad Romance (DVD) – 08/15 Porno mit der niedlichen Daisy Haze und einer „Fremde zerstört Familie“ Geschichte. Diese hätte gerne mehr in Richtung Thriller gehen dürfen, fällt aber relativ oberflächlich aus. Die Bumsszenen sind dabei auch nur solide aber immerhin nicht widerlich hart. Und am Ende gibt es noch einen Seitenhieb gegen Facebook. Etwas weit hergeholt, aber schon nicht unmöglich. 5/10
223. ExitUs (BD) – Launiger Horror ohne große Neuerungen oder Überraschungen. Etwas Humor, ein Hauch Spannung und zum Ende hin wird es immer garstiger. Wurde insgesamt ganz gut unterhalten und technisch hat es Nispel eh drauf. 6/10
224. Way of the Warrior (BD) – Gelungener Martial Arts Streifen der nicht so viel falsch macht und gute Turnierkämpfe bietet. Auch habe ich mich über die deutlich größere Rolle – als erwartet - von Matt Mullins gefreut. 7/10
225. The Man with the Iron Fist 2 (BD) – Roel Reine liegen Action-Filme mit Ballern und moderner Action mehr, aber dennoch ist auch die Fortsetzung durch seine Regie ziemlich unterhaltsam. Die Action ist zwar etwas ungerecht verteilt, da es gerade in der ersten Hälfte zu wenig davon gibt. Aber wenn es zur Sache geht, dann gewohnt knackig. Gefiel mir einen Tick besser als der Vorgänger und ich kann übrigens auch mit RZA leben. Dennoch nicht der beste Streifen des Holländers; auch wenn wieder ein kompletter Dummy explodieren darf (siehe Seal Team 6).  Roel wird The Condemned 2 sicherlich mehr liegen. 6/10
226. Cohen and Tate (BD) – Schnörkeloser und spannender Thriller von großartigen Eric Red, dem leider der richtig große Erfolg bisher verwehrt blieb. Neben den guten Schauspielern, bei dem nicht einmal der Junge nervt, sprechen auch die Inszenierung und die ordentliche Action für den Film. Immer noch ein Geheimtipp der sich lohnt. Schade übrigens das der Film nicht in zwei Fassungen vorliegt. Eine etwas andere und härtere Schnittfassung wäre zusätzlich auch schön.  7/10
227. Vorgarten zur Hölle (DVD) – Belangloser Actionfilm aus  Hong Kong, der so vor sich hin dümpelt. Man freut sich hauptsächlich über die gelungene Synchro und der Anti-Drogen Aussage. Der Rest ist eher dürftig. 4/10
228. Kommando Tigershark (VHS) – Mike Stone aus American Fighter 2 durfte auch mal eine Hauptrolle spielen und so mixt der Film durchschnittliche Kämpfe und ordentliche Dschungelaction. Neben diesen Szenen nerven aber John Quade und der mäßige Humor. Auch der zu Beginn schmale Actionanteil schmälert den Gesamteindruck. Immerhin noch solide. 5/10
229. Mercenary Fighters (DVD) – Knackige Söldner-Action aus dem Hause CANNON mit Reb Brown und Peter Fonda. Mehr braucht man nicht zu wissen. 7/10
230. Maggie (BD) Sehr ruhiges Drama mit einem ungewöhnlichen, aber guten Schwarzenegger und einer sehr guten Abigal Breslin. Mich konnte der Film durch die Stimmung packen (sicherlich nicht alles optimal) und so gefiel mir der Streifen. 7/10
231. Der Vampirkiller (BD) – Auch als The Bleeding bekannt. Die etwas merkwürdige Story bietet bei den Darstellern illustre Namen, versagt aber bei der Inszenierung des ganzen. Zwar gibt es einige nette Actionszenen, aber die werden immer wieder durch den schlechten Schnitt getrübt. Und wenn Michael Madsen fast am besten spielt, weiß man dass etwas schief gelaufen ist. 5/10

232. Rurouni Kenshin (BD) – Hatte in letzter Zeit ja so meine Probleme mit asiatischen Filmen, da sie meinen Geschmack nur noch selten trafen. Dieser gehört zum Glück nicht dazu. Tolle Ausstattung, viel Aufwand und gut gemachte Action unterhalten über die 130 Minuten. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzungen. Das Mediabook ist übrigens auch ein richtig schickes Teil. 7/10

233. Strike Commando (VHS) – Reb Brown in einem Bruno Mattei Rambo Verschnitt der Spitzenklasse. Cobra Force bietet viel blutige Dschungelaction, übertriebenes Acting, Dschungelfallen und Reb Brown schreit sich die Seele aus dem Leib. So will man die Italo-Action sehen. Großartiges B-Action Werk ohne Anspruch auf ernstgemeinte Qualität. 7/10

234. Firefox (BD) – Dieser Clint Eastwood Streifen fetzt nicht so richtig. Paar nette Actionszenen, aber sonst eher lahm. 5/10

235. Shark: Stunde der Entscheidung (DVD) – Treat Williams hat sich irgendwie in diesen Abenteuerfilm mit Hai verlaufen und wirkt teilweise etwas ratlos. So wie der Zuschauer, der nur mühsam der bedeperrten Story folgen mag. Einige Szenen (kurze Action im Dschungel) helfen dem Ding immerhin um einigermaßen unterhaltsam zu wirken. Aber selbst von Regisseur Ricci gibt es besseres. Schade um die sonst nette Besetzung. Dazu zähle ich aber nicht Antonio Fargas, der mehr nervt als alles andere. 4/10

236. From Dusk Till Dawn – Season 1(BD) – Hätte ich die Blu-ray nicht umsonst bekommen, hätte ich mir die Serie wohl nicht angeschaut. Dennoch habe ich fast 3 Monate gebraucht um mir alle Folgen anzuschauen. Gebraucht hätte die Umsetzung wohl keiner. Einige Ideen sind zwar ganz nett und interessant, andere dafür völlig bescheuert. Hinzu kommt das sich vor allem die ersten Folgen wie Kaugummi ziehen und die letzten dann immer abstruser, aber unterhaltsamer, werden. Auch fast alle Rollen (wo ist das coole hin?) sind ziemlich schwach besetzt worden und selbst Robert Patrick und Don Johnson können da nicht mehr viel retten. Ist zwar keine komplette Katastrophe, aber gut ist es auch nicht. Vermutlich werde ich dennoch mal in Season 2 reinschauen, um zu sehen was für ein Quatsch Rodriguez ohne Vorgabe draus macht. Erwartungen sind aber keine da. 5/10

237. Sabotage (BD) – Beim ersten Mal war ich relativ enttäuscht, muss ich sagen das Sabotage jetzt beim zweiten Mal und in Englisch besser Abschneidet. Leider ist die Geschichte immer noch etwas fahrig, die Dialoge wirken teilweise aufgesetzt  und die Figuren sind zu unsympathisch gezeichnet. An diesen Punkten merkt man, dass die Produktion nicht ganz rund lief. Positiv zu erwähnen ist aber die wenige Action und der verdammt hohe Härtegrad. Hier geht es heftig zur Sache. Das alternative Ende auf der Blu-ray, gibt den Film übrigens eine ganz andere und interessantere Note. 6/10

238. Vendetta (BD) – Die Soska Sisters zum zweiten Mal für die WWE. Dean Cain spielt einen Cop auf Rachetrip und lässt sich ins Gefängnis einbuchten um Rache an Big Show (ordentlicher Auftritt des Hünen) zu nehmen. Dieser relativ straighte Plot wird genutzt um einen der bisher härtesten WWE Filme zu zeigen. Dean Cain, etwas schwammig wirkend, dreht von null auf 180. Ohne Probleme macht er dem Punisher heftige Konkurrenz und geht verdammt hart (und einfallsreich) zur Sache, so dass man gespannt sein darf wie die FSK den Film beurteilt.  Ich fühlte mich von diesem reaktionären Selbstjustizstreifen sehr gut unterhalten. Vor allem Dean Cain überzeugt als Rächer der nichts mehr zu verlieren hat und keine Gnade kennt und alle möglichen Leute um die Ecke bringt. Auch vor dem Gesetz und Unschuldigen macht er nicht halt. Sicherlich kein filigranes Actionhighlight, aber ein verdammt harter und überraschend brutaler Rachestreifen. 7/10