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Montag, 4. Januar 2021

Shane Schofields Film-Report: Dezember 2020

Im Dezember gab es wieder einen Lockdown und das bedeutete auch für mich mal wieder mit dem Arsch Zuhause zu bleiben. Die ganze Corona-Scheiße sorgte ja insgesamt im Jahr dafür das ich kaum unterwegs sein konnte (Konzerte, Clubs, Bars - was auch immer) und das zeigt sich auch am Pegel der gesehenen Filme: 96 Filme hab ich 2020 mehr gesehen als 2019. Das ist richtig viel und ich glaube der Trend wird sich nächstes Jahr fortsetzen. Dafür gibt es ja auch noch ein paar andere Gründe. Der Dezember war vor allem gespickt mit älteren Filmen und wenigen neuen. Dafür beendete ich eine Serie komplett und eine weitere Staffel wurde auch abgeschlossen. Auch macht mir Reihen hintereinander zuschauen schon ziemlich Laune. Mal sehen was ich mir diesen Monat rauspicke. 

ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG


330. Death to me (BD) – Kleiner Inselschocker, der eine ganz ordentliche Stimmung aufbauen kann, aber letztlich nicht sein Potenzial voll ausnutzt. Maggie Q ist aber richtig gut und auch das Setting weiß zu gefallen. Immerhin kein Rohrkrepierer. 5/10

331. The Creeps (BD) – Dracula, Frankenstein und Co. kommen als Liliputaner auf die Erde und so entwickelt sich leider eine schnarchige Gurke, wo wieder die Gags noch die Gruselstimmung funktionieren. 3/10

332. Monster Dog (BD) . Den habe ich deutlich schlechter in Erinnerung gehabt, aber auch wenn der nicht gut ist, kann man sich den schon mal antun. Man merkt auch das Fragasso nicht ganz so schlecht ist, wie es Filme wie Troll 2 einen glauben lassen wollen.  Vor allem die Western/Backwood - Elemente funktionieren ordentlich. Alice Cooper wirkt etwas überfordert, aber  aus dem Italo-Genre-Kino ist man eh selten bessere Leistungen gewohnt. 6/10

333. American Rampage (DVD) – Schon zu Videothekenzeiten hatte der Film mich nicht überzeugt. Auch jetzt, Jahre später ist es noch immer ein ziemlich schwacher Actionfilm mit unerotischer Hauptdarstellerin und wenig überzeugender Action (aus Deckung PENG, in Deckung zurück PENG) und nicht genug Härte. Jedenfalls keine vergessene B-Perle. 4/10

334. Der Kampfgigant (BD) – Noch so ein Actionkracher, der aber Bruno Mattei technisch natürlich viel mehr Laune bereitet und auch so zu seinen besseren Arbeiten gehört. Viel Action und vor allem viele Explosionen – auch wenn nicht alles immer gut aussieht oder technisch optimal umgesetzt ist. Trotzdem immer wieder ein Blick wert.  Die Blu-ray ist aber schon mehr als Grenzwertig und kann kaum als solche Bezeichnet werden. Aber ich bin da ja nicht so empfindlich und wenn was besseres kommt, wird halt getauscht. 7/10

335. Animal Instincts (BD) – Für Shannon Whirry Fans eine klare Empfehlung, denn sie ist hier in diversen Soft-Erotik-Szenen zu bewundern und echt attraktiv. Die Handlung dahinter bietet nur ganz leichte Thriller-Elemente und der Fokus liegt beim Sex – gibt schlimmeres. Sonst bekommen wir noch eine nette Besetzung mit Jan Michael Vincent (fertig und schmierig), Maxwell Caullfied, Mitch Gaylord, John Saxon und David Carradine. Auch nicht übel. Für das was er sein will, geht der schon klar. 6/10

336. 3:15 (BD) – Terror in der Schule, wo ein ehemaliges Gangmitglied Schwierigkeiten mit seiner damaligen Gang bekommt. Das fällt ein Tick zu unspektakulär aus und bietet leider nicht wirkliche heiße Action. Trotz des Soundtracks, der vernünftigen Besetzung (Adam Baldwin, Deborah Foreman, Mario Van Peebles, Wayne Crawford und Wings Hauser in einem Mini-Cameo) und dem eighties flair, fällt der Streifen aber unterhaltsam genug aus. 6/10

337. Titans – Season 2 (BD) – In der zweiten Staffel tragen die Helden etwas viele persönliche Lasten auf ihre Schultern, so dass es manchmal zur einer richtigen Depri-Show verkommt. Manchmal dürfen Superhelden einfach normale Action bieten ohne in Selbstmitleid zu versinken. Dennoch gibt es auch etliche gute Segmente und die harte Schiene bleiben sie sich auch treu. Nur die Abfertigung von Trigon war doch arg schwach, für einen der grausamsten Schurken der Titans. Staffel 3 wird aber weitergeschaut, vor allem weil es endlich mal Nightwing auf der Leinwand gibt. 6/10

338. Retribution (BD) – Ganz ordentlicher Horror-Thriller mit einigen netten Kills, dem es aber grundsätzlich etwas an Tempo und Spannung fehlt. Sonst aber durchaus goutierbar. 5/10

339. Dark Night (BD) – Der bisher letzte Film von Padraig Reynolds, den ich inzwischen durchaus zu schätzen gelernt habe. Dieser Film fällt wieder etwas schwächer aus, was aber auch an der Geschichte liegt, der er wenig Neues abgewinnen kann. Dennoch gelingen ihm einige nette Schocks, während im Finale der Actionpegel steigt. Auch die Monster gehen klar und hat man so auch nicht so oft gesehen. 6/10

340. Die Hard (BD) – Neuer Monat, neue Filmreihe. Diesmal habe sogar vier Reihen gestartet um diese in Reihenfolge zu schauen. Zu Weihnachten passte natürlich Die Hard perfekt und noch immer ist Teil 1 ein großartiger Actionfilm voller harter Shoot-Outs, einer tollen Hauptfigur und einem Gegenspieler, der charismatisch böse ist. Dazu gelungene Dialoge und viel Action die echt gut aussieht (von einigen Effekten abgesehen). In Englisch bekommt man zur Unterhaltung dann auch noch schlechtes Deutsch zuhören. Zu recht ein Klassiker des Genres und Bruce Willis in hochform. 9/10

341. Fighting Spirit (DVD) – Billiger Klopper mit Loren Avedon und Sean Donahue, der echt räudig aussieht und kaum Schauwerte zu bieten hat. Auch die Action ist nicht gerade hochklassig eingefangen – im Gegenteil. Dazu echt schlechte Darsteller (Mike Monty liefert mal richtig übel ab in seinem Cameo) und eine dünne Handlung wie man sie zigmal gesehen hat. Ganz beschissen auch die Synchro. 4/10

342. Drug Connection (BD) – Billiger Reißer aus Hong Kong, der viel Sex und Gewalt mischt. Leider auf der Actionseite etwas zu Schwachbrüstig ist und vor allem beim Finale enttäuschend. Außerdem ist mir hier mal wieder aufgefallen, dass die Asiaten in ihren B-Filmen Sexszenen bieten, die null erotisch sind. 5/10

343. Die Hard 2 (BD) – Teil zwei steht bei mir kaum hinter Teil 1, denn auch wenn einiges sehr ähnlich ist, kracht die Action auch hier alles weg. Willis bleibt ebenso sympathisch und die Leute um ihn herum sind wirklich großartig besetzt. Vielleicht ganz leicht schwächer, aber auch Teil zwei rockt gewaltig. 9/10

344. Killjoys – Season 5 (BD) – Die finale Staffel der Sci-Fi Serie schließt die ganze Chose ganz rund ab, auch wenn man den Eindruck hat, dass am Ende das Budget doch sehr knapp gehalten wurde. Insgesamt hätte ich mir nach der ersten Staffel eine ganz andere Richtung gewünscht, aber letztlich bietet die Serie durchweg gute Unterhaltung. Schön das sie regulär beendet wurde. 6/10

345. Die Hard with a Vengenace (BD) – Teil 3 lässt das gewohnte Setting hinter sich und macht aus der ganzen Stadt einen Schauplatz. Die zweite Fortsetzung fällt etwas ab, macht aber auch durch die Kombi mit Jackson Laune und die Actionsets funktionieren unter der erneuten Regie von John McTiernan wieder hervorragend. Auch Jeremy Irons und seine Truppe gehen in Ordnung, auch wenn nicht so Charismatisch gecastet sind wie zuvor. 8/10

346. The Terror Within (BD) – Den Film hab ich schon über Jahre immer wieder als einer meiner Lieblings-Alien-Rip-Ofs deklariert und auch jetzt auf Blu-ray verliert er nichts. Ich mag das Setting, ich mag die Besetzung (George Kennedy, Starr Andreeff, Terri Treas und natürlich Andrew Stevens), dass der Hund (übrigens Stevens eigener Hund) überlebt und auch den Mann im Gummianzug. Klar ist hier nicht alle optimal umgesetzt, aber der Score und die vernünftige Kameraarbeit erzeugen genug Spannung – bei hohem Tempo. Außerdem gibt es mal wieder eine blutige Geburt eines Monsters zu sehen.  Was will man mehr? 8/10

347. Shoot Em´Up (BD) – Herrlich überdrehter Actionspaß mit extrem einfallsreichen Actionszenen und einem coolem Clive Owen und einen durch geknallten Paul Giamatti, sowie einer, wie immer sexy daherkommenden,  Monica Belluci. Leider ein Flop damals, der dafür gesorgt hat das Michael Davis (ebenfalls für den spaßigen Monster Man verantwortlich)  keinen abendfüllenden  Film mehr machen konnte. Völlig unverständlich. 8/10

348. Point Blank (BD) – B-Actionfilm mit Mickey Rourke als Muskelberg, der gegen diverse Gangster (Kevin Gage, Danny Trejo, Paul Ben-Victor) im Die Hard Stil antreten muss. Viel Neues gibt es hier nicht, höchstens der immens hohe menschenverachtende Gewaltgrad. Darin suhlt sich der Film förmlich und stößt bei einigen sicherlich negativ auf deswegen. Aber hey, lieber so als diese Weichgespülten Actionfilme ohne Blut. 6/10

349. Fair Game  (BD) – Australischer Reißer der zwar echt dummes Verhalten bei allen Protagonisten zeigt und bei dem die Handlung nicht immer rund läuft , aber alleine durch das australische Backwood Punkte sammelt. Außerdem ist die Heldin (Cassandra Delaney) sexy und tough und das Tempo durchweg hoch. Kannte ich bisher nicht und hat mir trotz einiger Schwächen gut gefallen. 6/10

350. New York 42nd Street (DVD) – Komisches Action-Drama von Gayporn Legende Joe Gage, hier wie immer als Tim Kincaid unterwegs, mit wenigen aber wunderbar blutigen Einschüssen und wenig Action. Dafür hat die Umgebung ihre ganz eigene Atmosphäre und dadurch bleibt das mäßig gespielte Ding auch unterhaltsam. 4/10

351. Shaft (BD) – Die nächste Reihe die ich diesen Monat anfing. Teil 1 ist natürlich ein Blaxploitation-Klassiker und Vorreiter, fand den aber immer etwas fad und nicht zünftig genug. Auch Roundtree passt nicht 100%. Nach dem Lesen der Bücher hatte ich immer ein anderes Bild im Kopf. Etwas kräftiger und gefährlicher wirkend. Trotzdem sehr coole Nummer mit einem geilen Titeltrack. 6/10

352. Live free or die hard – Extended Cut  (BD) – Vier fällt schon noch etwas ab, macht im extended cut aber durchaus Laune und schickt McClane abermals , wie in Teil 3,  an diverse Orte um Probleme zu lösen. Das hohe Tempo und die teils wirklich gelungene Action, mixt sich teilweise mit etwas zu viel des guten (Finale)  und manchmal ist ein Tick too much CGI in einigen Szenen deutlich zu erkennen. Sonst passt das aber noch. 7/10

353. The Terror Within 2 (BD) – Auch hier funktioniert die Fortsetzung mehr als ordentlich und dadurch das auch einiges außerhalb eines Bunkers passiert, bekommt das Regiedebüt von Andrew Stevens noch eine, größere und sleazige Endzeitnot dazu. Auch sonst macht der Film fast noch mehr Spaß und hat mit Clare Hoak noch eine leckere Schnitte am Start, Auch sonst passt die Besetzung (R. Lee Ermey, Mama Stella Stevens), man bekommt Corman typisch auch mal wieder eine Monstervergewaltigung zu sehen und Stevens schlägt sich gut als Held. Nur das mit dem Hund mochte ich diesmal nicht. 8/10

354. Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (BD) – Rasanter Thriller mit Topleistungen und besser als das Remake. Walter Matthau ist herrlich süffisant und auch die Äußerungen gegen die Japaner oder Frauen sind heutzutage einfach göttlich anzuschauen. Was für Zeiten. 7/10

355. Gremlins (BD) – Fieser und lustiger Monsterstreifen mit tollen Puppeneffekten und einer Stimmung, die kaum noch heute einzufangen ist. Immer gerne gesehen zu Weihnachten. 8/10

356. Gremlins 2: The New Batch (BD) – Teil 2 ist noch um einiges abgedrehter und alberner, platzt dabei aber vor Ideen und Einfallsreichtum. Schräger Spaß, etwas schwächer als der Vorgänger. 7/10

357. Shafts Big Score (BD) – Basierend auf das sehr gute dritte Buch von Tidyman, kommt der Film leider nicht an die Qualität der Vorlage heran. Die Story verfährt sich immer wieder und das Buch war noch deutlich actionreicher und mit mehr Sex gefüllt. Trotzdem merkt man der Fortsetzung das höhere Budget an und so gibt es mehr Action und Gewalt. Vor allem im Finale geht es dann wirklich gut zur Sache. 7/10

358. A good day to die hard - Extended Cut (BD) – Tja, was soll man hier noch sagen. Teil 5 ist einfach eine enttäuschende Angelegenheit, welche leider null Feeling für Figur und Stimmung der Vorgänger hat und eher ein 08/15 Actionstreifen ist. Zwar gibt es einige gute Actionsequenzen, aber letztlich ist das einfach ziemlich in die Hose gegangen.  5/10

359. Meine teuflischen Nachbarn (BD) – Immer noch ganz nett, regt aber mehr zum Schmunzeln an und machte nicht mehr so viel Laune wie früher. 7/10

360. The Vineyard (BD) – Der einzige Film von James Hong als Regisseur, kann sich nicht so richtig entscheiden was er eigentlich sein will. So hat man von allem ein bisschen reingeworfen, aber nichts richtig ausgekostet. Zu wenig Horror, zu wenig Sex und zu wenig Action. Trotzdem ist der Film ein krudes Werk, was man sich geben kann. Vor allem um mal einen jungen Michael Wong mit übertriebener Brille zu sehen.  6/10

361. Scorned (BD) – Relativ solider und mit sicherer Hand von Andrew Stevens inszenierter Erotik-Thriller, der zwar über die üblichen Versatzstücke verfügt, aber durchaus mit einer gewissen Wertigkeit eingefangen ist und dadurch über andere Thriller aus der Ecke steht. 6/10

362. Bloodline (DVD) – Auch bekannt (oder auch nicht…) unter Rottweiler oder Dogs of Hell, ist das die dritte Zusammenarbeit zwischen Worth Keeter (Regie) und Earl Owensby (Produzent, Hauptrolle). Leider dümpelt der in 3D gedrehte Film gerade zu Beginn vor sich hin und ist ein Tick zu lang geraten. Dafür passt die Kleinstadtstimmung, doch gerade bei den Hundeangriffen ist zu wenig Kraft dahinter. Zwar gibt es einige blutige Angriffe, aber wirklich viel zu sehen bekommt man nicht. Dafür scheinen aber auch keine Hunde gelitten zu haben. Auch wenn etliche weggeballert werden, sind es immer dummys und auch sonst sieht man keine Schläge oder Tritte – was nicht immer üblich zu der Zeit war. Sicherlich kein Highlight im Genre, aber auch nicht so mies wie er oft gemacht wird. 5/10

363. Kill Squad (BD) – Als Söldnerkommando bei uns wegen der zotigen Synchro sehr beliebt, ist der Rest eher ein sehr billiger Klopper mit völlig bescheuerter Story und eher mäßigen Fights. Auch die Figuren und deren Reaktion auf die Morde sind so grenzwertig – wie die Leistungen. Trotzdem macht das Ding Spaß und die VÖ von Turbine ist wirklich toll. 5/10

364. Shaft in Africa (BD) – Teil 3 basiert nicht mehr auf einen Buch von Tidyman und er als auch Gordon Parks sind nicht mehr involviert. Dafür kommt Shaft eher als schwarzer James Bond daher und muss einen Auftrag in Afrika erledigen. Das ist teilweise ziemlich ruppig und hart, sowie mit deutlich mehr Sex (sexy: Neda Arneric) versehen, aber ich vermisste das Setting des alten düsteren New Yorks. Dennoch durchaus flott und mit einiger Action verquickt, unterhält auch Teil 3 ordentlich. 6/10

365. Blood Tide (BD) – Von Nico Mastorakis produzierter Grusler, dessen Insellocation gut passt, in dem aber leider wenig passiert und  der Horror eher schwach ist. Immerhin ist die Besetzung  mit James Earl Jones, Martin Kove und Jose Ferrer ganz ordentlich. Außerdem dient der Film als Erinnerung wie verdammt hübsch Deborah Shelton damals war, denn sie ist hier in ihrer ersten Rolle zu sehen. Dennoch hätte ich gerne mehr Gummimonster und tote gesehen. 5/10

366. Desert Warrior (DVD) – Lou Ferrigno in der Endzeit. Leider ist der Streifen einer der schlechtesten Endzeitfilme die es gibt, denn hier funktioniert gar nichts und es gibt wirklich verdammt viele lächerliche Szenen – wie das Finale - und Kostüme. Auch sind die Leistungen aller Beteiligten wirklich unterirdisch. Den hatte ich scheiße in Erinnerung und er ist es auch heute noch. 2/10

367. Freibeuter des Todes (BD) – Die bescheuerte Grundidee funktioniert irgendwie nicht so wirklich und Michael Caine ist einfach nicht der Actiondarsteller. Auch sind einige Entwicklungen arg fragwürdig. Dafür überrascht der Streifen mit etlichen blutigen Gewaltausbrüchen in Splattermanier und ist immerhin solide gespielt und inszeniert. 5/10

368. Mad Warrior (DVD) – Filipino-Actionheld Anthony Alonzo findet sich ebenfalls in einem Endzeitstreifen wieder und auch hier gibt es genug Blödsinn um den Kopf zu schütteln. Ist aber durch mehr Action, lustigen Geräuschen, großen Explosionen und Laserschwerter deutlich unterhaltsamer als Desert Warrior. Gerade im Finale weiß die Action durchaus zu gefallen. Bis dahin ist es schon nicht ganz einfach dranzubleiben. 5/10

369. Ghosts of War (BD) – Geisterhorror im zweiten Weltkrieg. Mal von einigen schwachen CGI Effekten abgesehen, durchaus interessant und spannend gemacht, sowie gut gespielt – wenn auch mit ein paar längen. Das Ende ist speziell und kann mögen oder richtig hassen (wie man bei der IMDb gut sehen kann). Mir war es egal. Was genug über den Film aussagt. Mittelmaß halt. 6/10

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Shane Schofields Film-Report: November 2020

Auch diesen Monat gab es eine Menge Filme, daraus resultierend dass es nicht nur Urlaub gab, sondern auch der Stress auf Arbeit über das Wochenende mit Filmen vertrieben wurde. Hinzu kommt natürlich die Folgen des Lockdowns, so dass es keine Konzerte gibt, keine Bars, Kinos,  Clubs, Hurenhäuser oder sonstiges um sich abzureagieren. Deswegen also so viele Filme. Na ja, gibt schlimmeres, aber ich wäre natürlich trotzdem gerne wieder mehr Unterwegs. Nun gut. Serien habe ich keine beendet diesen Monat (mit Punisher Season 1 habe ich begonnen, doch nach 7 Folgen bin ich mir nicht sicher ob ich mich weiter quälen soll?) und die beiden Trailer Compilations flimmerten auch über vereinzelte Wochen über die Leinwand Zuhause. 

ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG


289. Greenland (Kino) – Den Gerald Butler Film hatte ich letzten Monat ganz vergessen. Noch gesehen bevor die Kinos leider wieder schließen mussten, bekommt man hier eher ein Weltuntergangsdrama zusehen als ein Actionfilm. Da gibt es wenig Neues, am Ende wird es arg Grenzwertig mit dem Schmalz und einige Dinge, die gemacht werden und passieren, sind teilweise ziemlich bescheuert. Doch es war unterhaltsam genug, dass man über etliche Schwächen hinweg sehen konnte. Erinnerte an diverse Apokalypse-Romane die in den letzten Jahren erschienen sind und sich mit dem Verhalten der Menschen bei einer Katastrophe beschäftigen. Für mich hätte es ruhig mehr in die Actionrichtung gehen dürfen. 5/10

290. Blood Quantum (BD) – Zombies gegen Indianer. Das ist eigentlich der einzige Unterschied zu den anderen Zombiestreifen der letzten Jahre. Nach guten 20 Minuten flacht das Geschehen teilweise massiv ab, gibt einige ziemliche dumme Handlungen und irgendwie will nie wirklich Spannung oder Tempo aufkommen, obwohl genug passiert. Dagegen stehen etliche gute Effekte und auch mal das eine oder andere überraschende ableben einiger Personen. Insgesamt fand ich den nur Mittelmäßig und hatte mir mehr erhofft. 5/10

291. Anderson Falls (BD) – Der Nachfolgefilm vom gelungenen Night Fare Regisseur  Julien Seri entpuppt sich leider als mäßiger Thriller Versuch, der nie den richtigen Rhythmus findet und insgesamt nicht sehr harmonisch wirkt. Spannung und Dramatik fehlen auch, so dass das Ergebnis letztlich schwach ist. 4/10

292. Teufelstanz der Lust (DVD) - Typischer Erotik-Thriller aus Italien mit der verdammt heißen und hübschen Debora Caprioglio und Steve Bond aus Hawaii Connection. Wirklich dramatisch ist das alles nicht, aber Sergio Martino hält die Zügel gewohnt straff in der Hand, so dass keine Langweile aufkommt. Etwas Action gibt es auch, ein bitteres Ende und alleine für Caprioglio lohnt es sich für Fans mal reinzuschauen. 6/10

293. Seized (BD) – Für mich die bisher schwächste Kollaboration zwischen Adkins und Florentine, die mal wieder zeigt das Florentine am besten ist, wenn er für Nu Image/Millennium Films unterwegs ist. Immer noch solide genug, aber bis auf wenige Szenen (Action in der Scheune) enttäuscht leider die Action etwas. Ein ähnliches Problem hatte auch schon Close Range, der aber etwas knackiger war. Ganz gut ist Mario Van Peebles und ich war überrascht Catrina aus Lucha Underground zu sehen. Reicht aber nicht aus um in höhere Ränge zu gelangen. 6/10

294. Drive-In-Delerium: The New Batch (BD) – Weitere wunderbare Trailercompilation. 8/10

295. The Hidden (BD) – Hat nichts von seinem Spaß verloren der Film. Durch die wechselnden Körper ist immer Bewegung drin und dadurch gibt es viel Action und rasante Momente, sowie einen netten Soundtrack. 8/10

296. Raw Courage (BD) – Kleiner Überlebenstrip mit Ronny Cox in der Wüste, wo drei Langläufer auf eine Horde Wochenendkrieger treffen und alles aus den Fugen gerät. Relativ realistisch und durch das Setting in der Wüste auch mal etwas anderes. Es gibt einige nette Stunts, aber Daueraction sollte man auch nicht erwarten. Dafür gibt es gute Leistungen von Cox und M. Emmet Walsh. Netter Geheimtipp, da nicht sehr bekannt. 6/10

297. Def by Temptation (BD) – Es gab immer mal Filme die ich mir damals in der Videothek nicht geliehen habe, weil ich mir dachte es wär nichts für mich. So auch dieser und was soll ich sagen, mein Gespür passte schon. Zwar kein Totalausfall, aber so wirklich konnte mich die schwarze Vampirvariante nicht überzeugen. Auch wäre ich mit der Dame nicht mitgegangen, da sie echt creepy wirkt und nicht scharf. Aber nun gut. 4/10

298. Chicago Cop (DVD) – Solider Actionfilm von und mit Fred Willamson, der aber schon besseres abgeliefert hat. Herausstechen tun hier nur zwei zerfetzende Explosionen die er sich sicherlich von Castellari abgeschaut hat, sonst braucht man keine Überraschungen erwarten.  5/10

299. Yummy (BD) – Nette Zombiekomödie aus Belgien, im unverbrauchten Setting, der einige Schwächen durch die temporeiche Inszenierung gutmacht. Dazu ein netter Score und etliche Handgemachte Effekte, sowie ein passendes Ende. War in Ordnung. 6/10

300. Blown Away (DVD) – Die beiden Coreys – Haim und Feldman – sowie die damals echt heiße Nicole Eggert in einem typischen Erotikthriller der Videothekenära, der nur für Fans des Genres sehenswert sein dürfte. Immerhin gibt es ein paar Actionaugenblicke und blutige Einschüsse und viel softes gevögel. Fand den schon immer okay. 6/10

301. American Brawler (BD) – The Asylum geht Martial Arts und versucht das Latinopublikum ins Boot zu holen. Immerhin kein Möchtegern-Trashdesaster, sondern ein solider Klopper mit einigen doch ansehnlichen Fights. Sicherlich wird der Film kaum in Erinnerung bleiben, aber in den letzten Jahren gab es deutlich schlechteres auf dem Gebiet. Und für Asylum Verhältnisse schon ziemlich gut. 6/10

302. Kite (BD) – Die Anime-Verfilmung lässt etliches aus der Vorlage weg, bietet aber immerhin genug Action ( wirklich nicht ohne für FSK 16) und Schauwerte (Optik und India Eisley) um sich nicht zu langweilen. Fand ich damals schwächer, diesmal ganz ordentlich. Trotzdem schade dass David Ellis kurz vor den Dreharbeiten gestorben ist. Denke er hätte vielleicht noch mehr draus gemacht. 6/10

303. Death Line (BD) – Verunstalteter Killer ist im Untergrund von London unterwegs und Donald Pleasence versucht ihn zu schnappen – mehr oder weniger. Das Debüt von Gary Sherman, der trotz einiger wirklich guter Filme wie Vice Squad oder Dead and Buried, nie den richtigen Durchbruch schaffte, ist ein atmosphärischer Thriller, der aber nicht so richtig rund läuft. Dafür passiert dann doch zu wenig und Pleasance hat zwar viel Spaß an seiner skurillen Rolle, aber dadurch wird auch einiges an Ernsthaftigkeit aus dem Film genommen. 6/10

304. Candyman (BD) – Diesen Monat entschied ich mich für die Candyman-Filmreihe und Teil 1 ist immer noch sehr dicht inszeniert und obwohl ruhig erzählt, verfestigt sich der Terror und die Spannung immer mehr. Das Finale geht so, aber bis dahin bekommt  man einen echt guten Thriller zu sehen, der vor allem durch Tony Todd punktet. 8/10

305. Savage Dog: Extended Cut – (BD) – Knackiger Actioner von Jesse Johnson und Adkins, der wunderbar hart (teilweise schon ziemlich brutal) und Old-School daher kommt. Zwar merkt man dem Film das begrenzte Budget an, aber sonst habe ich nicht viel zu bemängeln. Auch wenn ich trotzdem die geplante,  frühere Variante mit Dominiquie Vandenberg gesehen hätte, der hier einen kurzen Auftritt hat. Sonst macht die restliche Besetzung mit Keith David, Cung Le und  Marko Zaror natürlich Laune. 7/10

306. Drive-In-Delerium: 60s and 70s Savagery (BD) – Von der Zeit und dem Thema nicht ganz so anprechend für mich, aber dennoch eine tolle Auswahl an Trailer. 6/10

307. Candyman: Farewell to the Flesh (BD) – Schon bei Teil 2 sind einige Abnutzungserscheinungen zu erkennen, aber der Einfluss von Barker ist hier noch zu spüren, so dass die Fortsetzung zwar deutlich schwächer ist, aber noch durchaus genießbar. Außerdem wird es hier etwas blutiger und Kelly Rowan bietet, neben Tony Todd, auch eine ansprechende Leistung. 6/10

308. The Muthers (BD) – Frauenaction von Cirio Santiago, die noch weit entfernt ist von seinem späteren Werken, die mehr Laune bereiteten. 5/10

309. Zebra Force (DVD) – Einige Stuntleute taten sich zusammen um einen billigen Actionreißer abzuliefern, der neben der Action und den blutigen Einschüssen nicht so viel zu bieten hat. Aber es reicht für einen netten Abend – auch wenn die Idee Überfälle als schwarze durchzuführen und so realistische Masken zu tragen, das sie sogar von Afro-Amerikanischen Darstellern gespielt werden, die teilweise ganz andere Körper haben,  völlig Banane ist. 6/10 

310. Funnyman (BD) – Ziemlich schnarchiger Horrorstreifen um einen Killerclown, der ziemlich wirr, selten lustig daherkommt und schwach gespielt ist. Keine Ahnung warum der so einen guten Ruf hat teilweise. Fand ich damals nicht gut und es hat sich nichts geändert. Immerhin ist die Auflage Top, hat der Film aber gar nicht verdient. 4/10

311. Becky (BD) – Die Idee Kevin James mal eine ganz andere Rolle zuzuschieben ist die beste an dem Film. Leider bekommt er nicht viel mehr zu tun als böse zu schauen. Der Rest ist her durchweg Spannungslos, zog sich manchmal wie Kaugummi und ist teilweise echt hanebüchen wie die Gangster erledigt werden. Dafür gibt es einige knackige Effekte zu sehen, aber so richtig zünden will der Streifen nicht. Dann lieber The Aggresion Scale. 5/10

312. Lying and Stealing (BD) – Lockig, flockiger Heist-Streifen mit schönen Menschen, der an frühere Werke wie Thomas Crown und Verlockende Falle anknüpfen möchte. Das gelingt nicht, denn dafür läuft hier fast alles zu glatt, aber anschauen kann man sich den Streifen dennoch. Und Emily Ratajkowski ist in jeder Szene ein scharfer Hingucker – auch wenn es nicht unbedingt ihre Leistung an sich ist. Ein Film der nicht wehtut. 6/10

313. Dangerous Prey (DVD) – Absurde Story von Lloyd Simandl, der die typischen Elemente seiner Filme beinhaltet: Schöne Frauen, soft Erotik, etwas Action und Brutalitäten und den üblichen Ost-Block-Look. Er hat schon bessere Filme produziert, aber auch schlechtere. Ein gewisser Unterhaltungswert kann man Simandl nicht abschlagen. Übrigens ist die deutsche DVD ebenso gekürzt wie das UFA Tape. 5/10

314. Stärker als stählerne Ketten (DVD) – Der beste Film von Earl Owensby, der Roger Corman des Südens,  ist ein Knastfilm mit etlichen Klischees (Gefangene oft sympathischer als die Wärter, Foltereien, unschuldiger Mann im Knast) und fiel Südstaatenflair. Es ist aber immer was los, es gibt etwas Countrymusik und viele blutige Einschüsse, die manchmal durch das falsche Bildformat nicht immer voll im Bild sind. Von den Owensby/Worth Keeter Filmen, in meinen Augen der Beste. Die Bildqualität ist übrigens besser als VHS, aber natürlich auch kein Augenschmaus. 7/10

315. Tribal: Get out Alive (BD) – Low-Budget Mix aus Action und Horrorelementen, die manchmal an Resident Evil erinnern und zu Beginn etwas braucht, aber dennoch sehr ordentlich geraten ist. Mit einem sympathischen Heldengespann, bestehend aus der schlagkräftigen Zara Phythian und Muskelberg Ross O´Hennesey kann der Film jedenfalls gut punkten. Man sollte nicht zu viel Hinterfragen und einfach die flotte Action genießen. Immerhin eine durchaus positive Überraschung wo gerne eine Fortsetzung folgen dürfte. 6/10

316. Candyman: Day of the Dead (BD) – Keiner der Beteiligten der ersten beiden Teile hat diesmal etwas mit der Fortsetzung tu tun und  das merkt man dramatisch. Die Schockeffekte wirken teilweise billig, Donna D´Errico ist sicherlich hübsch anzuschauen, aber kann nicht gerade mehr bieten als Brüste rausstrecken und ängstlich dreinschauen. Auch die Atmosphäre ist inzwischen komplett flöten gegangen. Da kann dann Tony Todd nicht mehr viel retten. Mal sehen was nächstes Jahr der neue Teil kann. 4/10

317. Im Reich der Amazonen (BD) – Weiterer Corman Fantasy/Barbaren Film, der aber schon durch die schwache, unbekannte Besetzung und der ungelenken Action nicht gerade Bäume ausreißt. Immerhin gibt es ein paar nette Amazonen und Laserstrahlen/Blitze zu sehen. Deathstalker oder Barbarian Queen gefielen mir aber deutlich besser. 4/10

318. Darkroom (BD) – Nach Grandmother´s House lieferte Produzent Nico Mastorakis einen Slasher im sehr ähnlicher Umgebung ab. Das Ergebnis ist aber deutlich schwächer und die Protagonisten nerviger und hässlicher.  Was aber zu unfreiwilliger Komik führt – siehe die Optik des Steve Darstellers. Sonst versucht der Film mit dem Holzhammer einen auf die falsche Fährte zu locken, aber der Killer ist doch relativ schnell zu erkennen. Nur unterdurchschnittlich. 4/10

319. L.A. Midnight (DVD) – Mal etwas anderer Vampirthriller, der die Morde mit dem Copfilm kreuzt. Gustav Vintas ist schon unheimlich und Böse, während Jason Williams erstaunlich blass bleibt, obwohl er in der Danger Zone Reihe oder dem ersten Flesh Gordon schon besser ablieferte. Auch einige Sexszenen wirken etwas uninspiriert eingeflochten, aber dennoch funktioniert das Ding trotzdem irgendwie. 6/10

320. Brothers in Blood (BD) – Bo Svenson als ehemaliger Vietnamveteran, der Jahre später seinen verschollenen Freund retten will, weil der in Südamerika anscheinend aufgetaucht ist und entführt wurde. Dazu stellt er ein kleines Team aus ehemaligen Kollegen zusammen. Leider gibt es hier nur wenig Action, aber die Stimmung und die Figuren sind irgendwie schräg. Wenn es dann mal kracht, ist das aber ordentlich eingefangen. Trotzdem merkt man das kaum Geld vorhanden war. Sehr gut ist die Blu-ray VÖ geworden: Vor allem das Interview mit Bo und die kurze Doku über Werner Pochath sind sehr interessant. 5/10

321. Hitcher - Der Highway-Killer (BD) – Der Highway-Thriller mit einem diabolischen Rutger Hauer ist ein rasanter Reißer, mit einigen fiesen Ideen versehen und guten Actionszenen. Drehbuchautor Eric Red lieferte dabei ein gutes Skript ab und verwertete Jahre später einige Ideen in seinem  spannenden Roman White Knuckle erneut. Auch Regisseur Robert Harmon leistet gute Arbeit, konnte aber nie an den Erfolg anknüpfen und landete nach einigen Flops beim Fernsehen. Schade, denn Hitcher ist immer noch echt geil. 8/10

322. Acts Of Violence (BD) – Solide Emmet/Furla Produktion die man so wegschauen kann, aber auch wenig aufregendes bietet. 6/10

323. Exit Speed (BD) – Nach einem starken Beginn flacht es in der Mitte etwas ab, bevor es zum Finale wieder ordentlich zur Sache geht. Durchgehend gibt es einige schöne Härten zu entdecken, etliche Figuren die überraschend draufgehen, sehr ordentliche Darsteller und echt gute Stunts und Action. Nicht immer logisch, aber der Film macht Laune und ist dabei natürlich auch eine Hommage an Carpenters Das Ende. 7/10

324. The Suckling (BD) – Nie gesehen gehabt und ich hätte es auch lassen sollen. Billiger Monsterquark der überhaupt nicht zündet und schlecht gespielt und inszeniert ist. 3/10

325. Max Reload and the Nether Blasters (BD) – Eine weitere 80s Hommage, die sich trotz Filmverweise, eher auf die Games der damaligen Zeit konzentriert. Das ist deutlich günstig, aber trotzdem mit einigen netten kleinen Effekten versehen. Zwar kennt man die Figurenkonstelation aus anderen Filmen(Hommage?), aber insgesamt ist das Projekt schon ganz charmant umgesetzt und bietet mit Greg Grunberg (durchaus große Rolle und auch Produzent), Lin Shaye, Kevin Smith oder Martin Kove auch einige nette Gastauftritte. Für einen Sonntagnachmittag durchaus zu gebrauchen, aber im 80s Bereich gab es in den letzten Jahren deutlich stärkeres.  6/10

326. Cybertech P.D. (DVD) – Lorenzo Lamas als Cop der einem Gangster auf dem Fersen ist, welcher nicht nur mit Drogen handelt sondern neuerdings auch mit Klon-Frauen damit diese dem Kunden bis zum Tod zur Verfügung stehen. Einige nette Ideen (VR, Klonen, Drohnen) die es inzwischen teilweise tatsächlich gibt,  verbinden sich mit soliden Actionszenen und der durchaus begabten Regie von Rick King. Auch die Besetzung mit Chris Sarandon und Peter Coyote überrascht für so einen Film, der den typischen Videolook der damaligen Zeit trägt. Highlight ist aber eine unverschämt hübsche, wie sexy Kari Wuhrer in eine ihrer ersten Rollen – sie sah selten leckerer aus als hier. 6/10

327. Chained Heat 3: Hell Mountain (DVD) – Gleich noch einmal eine Lloyd Simandl Produktion mit den üblichen Versatzstücken: Frauengefängnis, Post-Apokalyptische Welt die wie das Mittelalter daherkommt, Soft-Erotik, schöne Frauen und einiges an Action, Explosionen und Zeitlupen-Einschüsse. Dazu eine ansehnliche B-Besetzung mit Jack Scalia, Bentley Mitchum und Sarah Douglas. Es gibt angeblich keine wirkliche Uncut Fassung, aber man kann mir der US Version ganz gut leben. Wie auch mit dem Film selbst. 6/10

328. Rattennest (BD) – Starker Film-Noir mit tollen Bildern, trockener Gewalt und einem wuchtigen Hauptdarsteller als Mike Hammer. Leider wird dieser fast etwas unsympathisch dargestellt und nicht so konsequent cool wie in den Büchern - vermutlich absichtlich, weil Spillanes Weltbild schon damals nicht jedem passte. Trotzdem eine gute Umsetzung. 7/10

329. Im Netz der Gewalt (BD) – Cop-Thriller im Training Day und End of Watch Fahrwasser, wo vielleicht etwas viel passiert in einer Nacht und dann noch der Zufall dazu kommt. Aber was solls, da Thomas Jane abliefern kann wie man es sich öfter für ihn wünscht und auch der Rest an Darsteller, Inszenierung und Optik passt. 6/10

Mittwoch, 4. November 2020

Shane Schofields Film-Report: Oktober 2020

Die Freizeitaktivitäten werden weiter eingeschränkt und man kann ohne schlechten Gewissen einen Film nach dem anderen gucken - sogar von der Regierung gewollt. Wenn die Arbeit nicht wäre, könnte man fast von einem Traumleben als Filmjunkie sprechen. Ne, nicht wirklich. Egal, jedenfalls gab es im Oktober eine gesunde Mischung aus neuen Filmen, älteren Streifen und ich konnte mich durchringen endlich mal einige Serien abzuschließen. Filmtechnisch also alles im grünen Bereich.

ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG
  

259. Disturbing the Peace (BD) – Eher mäßiger B-Actioner mit wenig Schauwerten, aber einem coolen Guy Pearce. Schade das er solche kleinen Filme machen muss, um auch mal den Actionhelden geben zu dürfen. Leider ist das hier nicht mehr als Durchschnitt. 5/10

260. The Courier (BD) – Die Olga haut in einem Parkhaus auf die Kacke und Gary Oldman holt sich routiniert sein Paycheck ab. Knackige Gewaltmomente stehen einem langweiligen Setting Gegenüber. Irgendwie krachte es auch nicht genug um mich zu begeistern oder vollends zu unterhalten. 5/10

261. Der Fluch der Reitenden Leichen (BD) – Nach Jahren eine reguläre Fortsetzung, die aus Kostengründen in einer Post-Apokalypse spielt. Mag die alten Filme nicht wirklich (langweilig!) und auch der neue Versuch ist nicht mehr als ganz nett. Aber auch nicht so beschissen wie ich im Vorfeld vermutet hatte. 5/10

262. Cobra Kai – Season 2 (Netflix) – Geht sehr ordentlich weiter, auch wenn es einige Momente gibt, die wirklich zum an dem Kopfschlagen sind. Dennoch lässt der Spaß nicht nach und die Serie macht wirklich verdammt viel richtig! Hoffentlich geht es nach dem dramatischen Staffelfinale so weiter. Und vor allem hoffe ich, dass Netflix sich bei Staffel 4 Größenteils heraushält und nicht ihren politisch korrekten Scheiß ihrer diverser anderen Produktionen in die Serie stopfen will. 8/10

263. Carnival Row – Staffel 1 (Amazon Prime) – Hier habe ich wirklich sehr lange gebraucht bis ich endlich die letzte Folge geguckt habe. Zwar finde ich das Setting ziemlich interessant, aber es gibt diverse Nebenplots die verdammt träge und geschwätzig daher kamen. Der Mordfall hätte durchaus mehr im Zentrum stehen dürfen und auch mehr Sex (mit sexy Feen? Unbedingt!) und Gewalt (an komische Fantasywesen? Unbedingt!) sind willkommen für Staffel 2. Gebe ihr noch eine Chance, muss sich aber steigern. 6/10

264. Red Sparrow (BD) – Verweilte auch bereits sehr lange auf meinem Stapel (na gut, eher Schrank) der ungesehenen Filme. Etwas zu lang und schleppend geraten, dafür aber erstaunlich konsequent und unangepasst in anderen Szenen. Lawrence macht ihre Sache gut, aber es reichte nicht zu einem Erfolg, so das weitere düstere Abenteuer nicht mehr folgen werden. 6/10

265. World gone Wild (BD) – Endzeit-Action als eine Mischung aus Mad Max 2 und Die sieben Samurai. Flott, unterhaltsam, teilweise schön hart aber im Vorfeld leider schon in einigen Sachen (Gewalt, Scientology) zensiert. Adam Ant macht Laune und Michael Paré geht eh immer – vor allem in dieser Zeit. 7/10

266. Lloronas Fluch (BD) – Steelbook war billig und deswegen gab ich ihn mir mal. Na ja, ein weiterer schwacher Hollywoodgrusler ohne wirklichen Grusel und Jump-Scares. 4/10

267. Critters Attack (BD) – Der bisher letzte Film (Mini-Serie lasse ich mal außen vor) der Critters-Reihe ist ein Tick besser als Teil 4, aber auch nicht wirklich gut. Sehr viele Klischees und dümmliche Szenen, einige schwache Effekte und obwohl Tempo da ist, niemals so wirklich rasant. Na ja. Hätte man nicht unbedingt gebraucht. 5/10

268. The Punisher (BD) – Meine Filmreihen-Schau geht weiter mit der ersten Punisher Verfilmung, die leider sehr wenig mit der Vorlage zu tun, aber als Actionfilm sehr viel Laune macht. Es kracht und bumst fast an jeder Ecke. Hätte letztendlich sogar gerne mehr Storyelemente beinhalten dürfen. Außerdem geht der Bestrafer wunderbar skrupellos zur Sache und wird von Dolph Lundgren sehr stoisch interpretiert. Als Actionfilm gut, als Punisher-Verfilmung nur okay. 8/10

269. Halloween Haunt (BD) – Flotter und gelungener Slasher, wenn man nicht viel erwartet oder besonderen Anspruch hat. Die Location passt, hätte aber durchaus noch etwas mehr bieten dürfen und die Killer waren mal was anderes. Selbst die beiden Hauptfiguren waren mal nicht so ätzend wie sonst oftmals. Das Ende ist dann etwas Over-The-Top. 6/10

270. The Punisher - Extended Cut (BD) – Diesmal darf Thomas Jane ran und auch hier gibt es leider einige Schwächen zu entdecken. Die Versuche Garth Ennis Humor einzufangen misslingen völlig, die Action ist viel zu selten und unspektakulär und der Punisher agiert hier teilweise nicht gerade wie ein harter Hund (Affäre einfädeln, Hydrant everyone? Foltern mit Eis am Stiel?). Wenn es dann mal kurze Action gibt, ist die in Ordnung aber gerade das Finale hätte mehr krachen müssen. Außerdem ist Travolta nicht einmal im Finale ein wirklicher Gegner. Thomas Jane macht seine Sache gut und ich hätte trotzdem gerne mit ihm eine Fortsetzung mit deutlich mehr Action und Gewalt gesehen. 7/10

271. Tödlicher Segen (BD) – Wes Craven und ich sind nie richtige Freunde geworden. Für jeden guten Film folgte auch viel schwaches Zeug. Auch hier haben wir nur einen soliden Streifen vorliegen, der nie so richtig aus den Startlöchern kommt und wenig Spannung erzeugt. 5/10

272. The Immortalizer (BD) – Der Low-Budget Horror möchte auf den Spuren von Re-Animator wandeln, erreicht aber niemals die Qualität des Kultfilmes. Dennoch kann man sich den mal geben, auch wenn Verhalten und die spärliche und wiederholende Umgebung wahrlich nicht bahnbrechend ist. Aber ich glaube Jordan Peele hat hier die Grundidee zu Get Out geklaut… 5/10

273. American Gods – Season 1 (BD) – Auch hier brauchte ich doch sehr lange um endlich zum Abschluss zu kommen. Gefiel mir eigentlich ganz gut und ist vor allem Visuell beeindruckend. Leider auch oftmals zu verquast und auf die Stelle tretend. Ricky Whittle und McShane geben aber ein nettes Paar ab und auch Emily Downing kann gefallen. Da die zweite Staffel schon im Regal steht, bleibe ich dran da mir das Buch und die Idee an sich schon gefällt. Soll ja jetzt eher schwächer werden ohne Bryan Fuller, aber  mal schauen.  7/10

274. Naked Weapon (BD) – Auch wenn hier schon etwas zurückhaltend, wird es auch solche Filme kaum noch geben. Vor allem nicht mit so einem Budget. Schicke, übertriebene Action mit vielen Schauwerten und einer sexy Maggie Q. Doch, hat mal wieder Spaß gemacht und solche Hong Kong-Reißer fehlen einfach. 7/10

275. Punisher: War Zone (BD) – Beim dritten Mal darf Ray Stevenson den Punisher geben und ledert mal richtig los. Das ist nicht wirklich anspruchsvoll, macht aber sehr viel Laune und die Optik, als auch die Action und der Härtegrad stimmen. Leider gab es diverse negative Kritiken und so floppte der Streifen. Schade, auch für Lexi Alexander, die gerne mehr Actionfilme hätte drehen dürfen. Das war es schon mit der Reihe, auch wenn ich mir jetzt endlich mal die Serie anschauen werde. Aber das dauert bestimmt einige Wochen. 8/10

276. Tales from the Darkside (BD) – Nette, wenn auch nicht überbordende Anthologie mit vielen gern gesehenen Darstellern und netten Effekten (die Verwandlung in Story 3 ist geil). Story 1 ist okay, Geschichte 2 ist etwas besser und Teil 3 ist dann die beste mit einigen tollen Effekten zum Schluss. Flotter Zeitvertreib. 7/10

277. Fire Birds (BD) – Top Gun mit Hubschraubern passt schon irgendwie. Auch wenn das hier noch etwas dümmer wirkt. Immerhin blitzt hier manchmal schon der typische Cage durch und die Action im Finale ist gut gemacht. Ein Hit ist er aber nicht. 6/10

278. Shocker (BD) – Noch einmal Wes Craven und gefällt mit der Film insgesamt ganz gut, was auch am Killer liegt, so versaut das völlig lächerliche Finale die ordentliche Stimmung zuvor und es macht es einem echt schwer dranzubleiben. Das war einfach zu viel des Guten. 6/10

279. Savage Beach (BD) – Weiter mit der Andy Sidaris Reihe: Der Unterschied zum Vorgänger ist hier bereits erstaunlich groß. War Picasso Trigger der bisher beste Sidaris Film, geht es hier deutlich schwächer zur Sache.  Mal von der wirklich sehr bescheuerten Geschichte abgesehen, ist sowohl die wenige Action, die Gewalt  als auch die Inszenierung deutlich schwächer. Dafür gibt es etwas mehr Sex und auch mal full frontal nudity. Weiterer Minuspunkt ist das Savage Beach der letzte Film mit Hope Marie Carlton ist, die ich immer leckerer als Dona Speir fand. Also tatsächlich der, auch in der Erinnerung,  befürchtete Rückgang von der Qualität. 5/10

280. Day oft he Panther (BD) – Brian Trenchard Smith versucht sich an einem B-Martial-Arts-Actioner aus Australien, der immerhin einige nette Fights bietet. Der Rest ist manchmal holprig Inszeniert und teilweise echt gruselig gespielt -  von fast allen Beteiligten. Vermutlich ein Grund warum es die beiden einzigen Filme von Hauptdarsteller Edward John Stazak sind. Auch das ständige Tanzen von Paris Jefferson (immerhin hat sie noch Karriere gemacht) um den Film zu strecken nervt.  Um das zu übertünchen, gibt es immerhin genug Action und eine schmissige Titelmelodie, aber sonst ist hier neben der platten Story wenig zu finden. 5/10

281. Strike of the Panther (BD) . Back to back (Budget für beide: 500.000$) gedreht, gibt es sogar noch eine Fortsetzung um Jason Blade die direkt anschließt – was in einem fast zehnminütigen Rückblick zu Beginn eskaliert. Hier gibt es sogar noch mehr Action aber ebenso schlechtes Schauspiel. Als knallharter Actionfan kann man trotzdem mal einen Blick riskieren. War jedenfalls nett die mal wieder zusehen. Der geplante Teil 3 wurde dann nie gedreht. 5/10

282. Defenders (Netflix) – Hatte damals die Marvel Serien auf Netflix nicht mehr weitergeschaut, da die Absetzung und auch die Einstellung der Serien auf einem Datenträger eine ziemliche Frechheit war. Da ich aber nun Punisher sehen muss und auch endlich Daredevil Season 3 sehen will, mussten vorher die Defenders ran. Insgesamt ein nettes Zusammentreffen der vier Helden. Leider gibt es auch hier die üblichen Schwächen der anderen Serien zu finden, hat mir aber insgesamt ganz gut gefallen – vermutlich weil es nur 8 Folgen waren. 6/10

283. Caged Fury (BD) – Einer der wenigen WIP Filme, der neben den typischen Lloyd Simandl Streifen, damals noch gedreht wurde (dieser verrückte Menhahem Golan)  und mit vielen Pornostars in Nebenrollen auftrumpfen kann. Könnte daran liegen, dass auch Bill Milling ein bekannter Regisseur aus dem X-Rated -Klassiker-Bereich ist. Sonst bekommt man die üblichen Zutaten, etwas Action und eine tolle B-Besetzung mit Stars wie Erik Estrada, Blake Bahner, Greg Cummins, Paul Smith, James Hong oder Michael Parks. Nur Hauptdarsteller Richard Barathay (leider bereits verstorbener und bekannter Martial Artist), ist optisch  ein sehr ungewöhnlicher Held. Aber hey, warum nicht. Ich mag den dummen Streifen irgendwie. 6/10

284. Höllenkommando zur Ewigkeit (BD) – Dschungel-Action aus Italien mit David Warbeck, Tony King und der niedlichen Annie Belle. Unterhaltsam, nicht ganz so stark wie andere Arbeiten von Hauptdarsteller und Regisseur, aber immer noch gut wegzuschauen. 6/10

285. Ator (BD) – Ziemlich schnarchiger Conan Rip-Of der eigentlich auf allen Gebieten versagt – Action, Gewalt und Sex. Dafür gibt viel unfreiwillige Komik, geile Frisuren und eine wunderbare Riesenspinne (Statt Schlange, ihr versteht). Echt harte Kost und doch guckt man sich sowas immer wieder man an. Warum? Keine Ahnung. 5/10

286. Fatal Beauty (BD) – Whoopi Goldberg ist hier völlig Fehlbesetzt, der Humor trifft nur selten die Lachchmuskeln und die mäßige Story wird viel zu gestreckt erzählt. Zum Glück retten einige brutal blutige Shootouts, Brad Dourif und Sam Elliot den Rest, so dass man nicht völlig enttäuscht ist. 6/10

287. The Killing of America (BD) – Interessante Doku die den noch immer andauernden Mord und Totschlag in Amerika reflektiert. Für seine Zeit (1982) erstaunlich hart und ehrlich. 7/10

288. Exorzismus 2.0 (BD) – Hinter dem bescheuerten deutschen Titel verbirgt sich ein überraschend effektives Kammerspiel mit guten Effekten, Leistungen der Beteiligten und hohem Tempo. Doch, war überraschend ordentlich und sollte man ruhig mal eine Chance geben! Da gibt es viel schlechtere Sachen mit höherem Budget. Kleiner Geheim-Tipp im Sumpf der vielen billigen Horrorstreifen. 6/10

Samstag, 3. Oktober 2020

Shane Schofields Film-Report: September 2020

Im September gab es endlich mal wieder Urlaub und durch die vielen Beschränkungen leider auch wenig Möglichkeiten viel außerhalb des Haushalts zu unternehmen - auch weil man einige Dinge nicht unbedingt mitmachen will. Das führte zu dem höchsten Filmkonsum seit dem Lockdown. Gut, ich bin ehrlich, es könnte schlimmeres geben. Jedenfalls konnte ich mal wieder etliches vom Stapel "abarbeiten" und auch einige neue Titel mir anschauen. Nett war immerhin mal wieder der Weg ins Kino. Außerdem konnte ich endlich einige Serien beenden. Im Großen und Ganzen ein durchaus angenehmer Filmmonat. Also, macht euch auf einen langen Film-Report gefasst. 

ROT: ERSTSICHTUNG / GELB: ERNEUTE SICHTUNG


214. The Hunt (BD) – Nach einem furiosen Anfang mit durchaus unterhaltsamen Kills, versinkt der Rest in eine aufgesetzt und teilweise peinlich bemühte Kritik an allen möglichen Social Media Themen und Figuren der Öffentlichkeit. Dazu eine furchtbare Hauptdarstellerin und natürlich viel Feminismus.   Leider alles eher ätzender Blödsinn. Gähn. 4/10

215. We Summon the Darkness (BD) – Fader Okkulthorror (?) der weder die Zeit in der er spielt einfangen kann(1988 glaube ich), noch den richtigen Stil für sich findet, Deswegen ist das alles nichts Ganzes oder Halbes. Weder witzig, spannend, brutal oder sexy (na gut, die Daddario mal ausgenommen und der einzige Grund warum ich den Film überhaupt geschaut habe). Auch der Twist ist ebenso "meh" wie die wenige Gewalt und die sonstigen Leistungen. Das dumme Verhalten ist man ja eh gewohnt. 4/10

216. Jagd auf einem Unsichtbaren (BD) - Ich arbeite mich weiter durch die Filmografie von John Carpenter und leider ist der Unsichtbare nun nicht gerade ein Highlight. Zwar durchaus Temporeich, aber von der Stimmung sitzt der irgendwie zwischen den Stühlen und auch die Tricks sind teilweise, schon damals, nicht gerade begeisternd. Nett, aber für Carpenter zu wenig. 6/10

217. Drive In Delirium: Dead by Dawn (BD) – Die nächste Trailersammlung der Reihe. Nicht ganz so gelungen wie die Vorgänger, aber trotzdem wieder eine coole Sammlung. 7/10

218. Rhea-M (BD) – Vor allen bei Stephen King ein ungeliebter Bastard, aber ich mag den Streifen dennoch. Es passiert meist etwas und teilweise ist das so bescheuert, dass es einfach Laune macht. Ach doch, den gucke ich immer mal wieder gerne. 7/10

219. Highway 395 (BD) – Ein Film von und mit Fred Dryer (Hunter, Helden USA) von dem ich bisher nicht einmal etwas gehört hatte. Dabei entpuppt sich die Arbeit als ziemlich unterhaltsam, aber auch überraschend schräg. Dabei entsteht eine Mischung aus Neo-Western, White-Trash, Justified, Thriller und einigen Tarantino Anleihen, die Dryer aber, in schönen Bildern, frisch, straff und eigenständig präsentiert. Dazu eine schöne B-Besetzung mit Tim Thomerson, Blake Adams, Gregory Scott Cummins, Christopher Neame, Shawn Huff und Geoffrey Lewis. Echt ein kleiner Überraschungstipp, den ich nur durch die Blu-ray VÖ (gebrannt!) in den USA entdeckt habe. 7/10

220. Quarry (BD) – Ganz starke Umsetzung der Max Alan Collins Romane mit einem tollen Logan Marshall-Green in der Hauptrolle als gebrochener Vietnamveteran und frischer Heimkehrer. Der Flair der siebziger ist toll eingefangen, der Soundtrack cool und die Nebenfiguren ebenso gut gespielt. Dazu heftige Gewaltausbrüche wie man sie aus Banshee kennt und zur deprimierenden Stimmung passt. Die Serie stammt ja auch von Greg Yaitanes, der eine tolle Inszenierung abliefert (z.B. der Angriff auf das Vietnamdorf in der letzten Folge). Düster und hart. Schade das nach nur eine Staffel Schluss war, aber vermutlich war das Thema dann doch nicht Mainstream genug. Zum Glück gibt es ein durchaus abgeschlossenes Ende, so dass man sich die Staffel unbedingt mal geben sollte. 8/10

221. Bad Boys (BD) – So, wie letzten Monat schon erwähnt, gehe ich aktuell gerade Filmreihen durch, auf die mal wieder Bock habe. Da ich den dritten bisher nicht gesehen hatte, startete ich also mit Bad Boys und Teil 1 ist eine locker flockige Buddy-Komödie, mit diversen Actionszenen die sich lohnen und eine Verwechslungshandlung die auch aus einem frühen Jackie Chan Film (Police Story) stammen könnte. Auch bekommt man hier schon einige typische Michael Bay Szenen geboten, sind hier aber noch nicht so groß wie in späteren Produktionen. War ja auch erst sein Kinodebüt. 7/10

222. Critters (BD) – Und gleich die nächste Reihe: Critters erinnert natürlich an Gremlins, schlägt aber alleine durch die Sci-Fi Elemente schon seine eigene Richtung ein. Die kleinen sind Knuffig, veranstalten ebenso viel Chaos und dabei wird es leider nie wirklich gruselig oder hart. Teil 1 macht dennoch Spaß. 7/10

223. Mind Games (BD) – Relativ langsamer  und letztlich unspektakulärer Thriller, der zeigt wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Das ist alles auf B-Niveau, aber durchaus schaubar – aber auch kein Pflichttitel. Dazu kommen drei gern gesehene Darsteller wie Maxwell Caulfield, Edward Albert und Shawn Weatherly. Nur der Junge nervt extrem. 6/10

224. Bad Boys 2 (BD) – Überlange Actionorgie, wo Bay mal richtig aus den Vollen schöpft. Der Humor wird dabei platter, aber die Action ist extrem fett und es geht eine Menge zu Bruch. Dabei sieht alles unglaublich geil aus. Auch hier wird sich im Finale bei Police Story bedient, aber was solls. Harte, teilweise lustige aber auch überlange Fortsetzung, die es dafür richtig krachen lässt. Für mich besser als der Vorgänger. 8/10

225. Critters 2 (BD) – Teil 2 ist nur in der englischen Version erträglich, denn die Sprüche der Critters in der deutschen Fassung sind teilweise extrem peinlich und nervig. Sonst ändert sich am Konzept nicht sehr viel, aber der Ton ist deutlich mehr auf Komödie und Blödsinn getrimmt. Funktioniert aber gerade noch so. 6/10

226. Bad Boys for Life (BD) – Überraschend gelungene Fortsetzung, die man so nicht unbedingt hätte erwarten können.  Der Ton ist teilweise wieder etwas ernster als im Vorgänger und auch wenn der Look von Bay deutlich kopiert wird, erreicht der Film dennoch nicht die Wucht von Bay – aber ich bin auch Michael Bay Fan durch und durch. Aber wie gesagt, besser als erwartet und dementsprechend eine vernünftige Fortsetzung. 7/10

227. Enemy Mine (BD) – Spannender und gut getrickster Sci-Fi Film von Petersen, der mit seiner Message und seinen Tricks auch heute noch funktioniert. Immer noch ein echt guter Streifen. 7/10

228. Night Visitor (BD) – Den fand ich als Teen damals ziemlich gelungen und freute mich schon sehr, dass der endlich auf Blu-ray erscheint. Doch leider musste ich feststellen, dass der Thriller nie so richtig aus den Startlöchern kommt und deswegen wenig Spannung erzeugen kann. Auch ist der Bösewicht eher eine Witzfigur. Immerhin passt die Besetzung und Derek Rydall fand ich damals ziemlich gut. Komischerweise zog er sich nach nur wenigen Filmen (fast nur Horror) aus dem Filmbusiness zurück und ist heute erfolgreicher Motivationstrainer und Autor eines Bestsellers. 5/10

229. Maniac (BD) – Das Remake geht seinen eigenen Weg, kann aber nicht vollends überzeugen, ist aber dennoch ein roher und gelungener Serienkillerfilm mit einem überraschend unheimlichen Elijah Woods. Die Ego-Perspektive ist Geschmackssache, funktioniert aber und die Gewalt ist durchaus blutig. 7/10

230. Mutant River (BD) – Backwood-Horror aus England nach Schema F, der zwar einige nette Masken bietet, aber vor allem durch das dumme Verhalten der Protagonisten (auf beiden Seiten) nervt. Wahrlich kein Highlight. Im Gegensatz zur tollen Titelmelodie, die von Europaweite Aussichten stammt – die auch schon für unsere 80s Anthologie TALES FROM THE DEAD aus dem Savage Types Verlag die Titelmelodie lieferten. 4/10

231. Fight Night (BD) – Sehr sterilisierte Version von Frauenkämpfen werden hier, in dem schick gefilmten, Reißer geboten. Hauptaugenmerk liegt auf die sexy Frauen, die in knappen Klamotten um ihr Überleben kämpfen müssen, nachdem sie ein neues Serum bekommen haben, was die Urinstinkte hervorholt.  Das ist oftmals nicht unbedingt immer logisch durchdacht, aber die Mädels sind zum Großenteil echt lecker und durch die geschickte Inszenierung, gehen sogar die Kämpfe irgendwie klar – obwohl eigentlich kaum gut choreographiert. Hätte eine schöne Sleazebombe wie früher sein können, aber letztlich traut sich Regisseur Dallas King dann nicht einmal eine Brustwarze zu zeigen und so kommt auch der Sex viel zu kurz (mal von einer Szene abgesehen, die aber auch nicht viel bietet und eher wie ein Playboyclip ohne blanke Titten daher kommt). Doch was soll ich sagen, ich wurde dennoch unterhalten. Verdammt bin ich einfach gestrickt. 6/10

232. Birds of Prey (BD) – Der Streifen möchte so gerne die weibliche Variante von Deadpool sein, versagt aber auf ganzer Linie und nervt mit seinen überdrehten und teilweise peinlichen Charakteren. Das ist so gut wie nie witzig, die Action bietet kaum was Tolles und die vielen Gewaltmomente wirken dadurch extrem aufgesetzt. Davon mal abgesehen, dass der Rest der Truppe (die sich erst nach über 80 Minuten zusammen findet!!!)  auch völlig für den Allerwertesten ist. Wer hat der eigentlich der sonst adretten Mary Winstead die extrem unvorteilhafte und hässliche Hose bereitgelegt? Egal, hätte an dem Schwachsinn auch nichts geändert. Immerhin bleibt die Bestätigung das Frauen (Regie, Drehbuch) auch keine Garantie für eine gute Comicverfilmung sind – eher das Gegenteil. 4/10

233. Swamp Thing (BD) – Schon nach der ersten Folge wurde die Serie abgesetzt und die Staffel auf 10 Folgen verkürzt. Der Grund war irgendwelche Steuergeschichten und das obwohl die Serie fast durchweg gute Besprechungen erhält. Und das tatsächlich zu Recht. Vor allem die ersten Folgen erschaffen eine hervorragende Atmosphäre (die Sümpfe und der Ort an sich sind super eingefangen) und bieten echt tolle handgemachte Tricks (die The Thing Hommage in Folge 1 ist der Hammer). Danach wird es etwas schwächer, aber bleibt immer interessant und gut anzusehen. Leider kommt Swamp Thing, wie immer bei solchen Figuren, etwas zu kurz und leider versäumt man ihm einen wuchtigen Gegner gegenüber zu stellen (erst in der finalen Folge…). Die Besetzung  passt (Crystal Reed = mehr als nett, Virginia Madsen = was ist denn da passiert?) und ich hätte gerne mehr von der düsteren und eher dem Horrorgenre angelehnten Serie gesehen. Schade für die Dummheit einzelner Beteiligter  im Hintergrund. 7/10

234. Creature (DVD) – Ein typischer Alien-Rip Of mit Klaus Kinski in einer Nebenrolle. Braucht etwas um in die Gänge zu kommen und wirkt durch die eingeschränkten Kulissen und den dunklem Setting manchmal etwas günstig. Sonst funktioniert das Ganze aber recht ordentlich und die neue DVD präsentiert ihn in der besten Qualität bisher was aber auch nicht viel heißt. 6/10

235. L.A. Wars (BD) – Ein Haufen PM ENTERTAINMENT Angestellte machten sich auf, auf eigene Achse auf die Kacke zu hauen. Herausgekommen ist ein extrem schwaches Drehbuch, ziemlich schwach gespielt, aber voller blutiger Einschüsse und permanenten Actionszenen. Dabei ist nicht nur der Held (Vince Murducco, der das besser kann) extrem prollig, sondern der Film insgesamt herrlich menschenverachtend und auch gerne Logikbefreit. Kommt null an die guten PM Filme ran, ist aber eine ziemlich unterhaltsame Sause. 6/10

236. I Am Vengeance (BD) – Stu Bennett als Rächer in einer kleinen Stadt und dabei trifft er auf Gary Daniels. Günstig produzierte Action von Ross Boyask aus England, der aber dennoch ganz gut funktioniert und einige ordentliche Fights zu bieten hat. Die Schusswechsel sind eher mäßig und klar könnte die Action noch zahlreicher sein, aber die drei Hauptdarsteller Bennett, Daniels und Bryan Larkin machen einiges wieder wett. Außerdem gibt es sogar etwas Humor mit der Verbindung zwischen Bennett und Anna Shaffer. Knapp über dem Durchschnitt und irgendwie sympathisch einfach. 6/10

237. I Am Vengeance: Retaliation (BD) – Die Fortsetzung bringt natürlich Stu Bennett wieder zurück und diesmal darf er gegen Vinnie Jones antreten. Hier gibt es deutlich mehr Action und diverse Fights, aber auch wieder einige echt schwache Schusswechsel wo keiner trifft. Leider ist das triste Setting schnell etwas langweilig und da eine ganze Weile keiner drauf geht, wiederholt sich die Action gerne mal etwas, was den Drive etwas rausnimmt. Dafür ist auch hier die Besetzung launig und vor allem den beiden Damen nimmt man auch die Actionrolle vollkommen ab und sind echt ganz cool. Insgesamt, trotz schwächen, knackiger als der Vorgänger – was evtl. auch an der kürzeren Laufzeit liegen könnte. Darf aber gerne ein weiterer Teil kommen. 6,5 / 10

238. Commando: One Man Army (BD) – Der Bollywood Action-Hit kommt in der kompletten Fassung natürlich auch mit Tänzen daher, aber die gehören nun mal dazu –befremdlich wie es ist. Sonst gibt es echt einige krachende Stunts und Choreographien zu sehen, die aber nie die Speerspitze erreichen. Kann man sich als Actionfan aber durchaus geben. Teil 2 ist ja auch gerade in Deutschland erschienen, aber nur als DVD weswegen ich ihn mir erst einmal spare. 6/10

239. Lock Out (BD) – Guy Pearce in einer Klapperschlange Kopie im All, die frappierend an diverse Lloyd A. Simandl Filme wie Dead Fire oder Sleeping Dogs erinnert. Pearce ist zwar ziemlich cool, aber leider wird es versäumt ihn auch wirkliche Action zugeben. Was echt schade ist und deswegen auch deutlich mehr drin gewesen wäre. Trotzdem nicht übel (von der unglaublich miserablen Verfolgungsjagd abgesehen), auch wenn manchmal sehr chargiert wird. Die Besetzung macht dennoch Spaß. 6/10

240. The Furies (BD) – Schön brutale Menschenjagd mit echt geilen handgemachten Effekten, die aber wenig Neues präsentiert und einige nervige Frauen bietet. Leider ist auch die Umgebung ähnlich öde wie die Figuren und so kommen auch einige Abnutzungserscheinungen zum Tragen. Insgesamt aber noch in Ordnung. 5/10

241. Graf Zaroff (BD) – Die Mutter aller Jagdfilme ist nett, braucht aber etwas zu lange um zur Jagd zu rufen. Außerdem wirkt Zaroff nicht wirklich besonders gefährlich. Trotzdem ein wichtiger und gelungener Film – vor allem für seine Zeit. 7/10

242. Flash Gordon (BD) – Oh je, ist wirklich sehr lange her das ich den gesehen habe. Damals mochte ich ihn sehr, aber wenn man mal ehrlich ist, ist der Film schon damals alles andere als gut gewesen. Vor allem die Effekte sind teilweise echt mies und da meine ich nicht einmal das billige Studiosetting. Wirkt teilweise wie Trash aus Italien und das größte Problem ist nicht einmal Sam Jones. Hat trotzdem unterhalten, aber da ist wirklich einiges schief gegangen damals. Hier würde ich ein Remake oder Neuninterpretation mehr als gut heißen.  6/10

243. Tenet (IMAX) – Endlich mal wieder Kino und auch wenn der Film, meiner Meinung nach, nicht der nötige Blockbuster ist um die Massen ins Kino zu treiben, war es mal wieder schön im Kino zu sitzen. Der Film selbst funktioniert nicht optimal, erklärt zu viel und baut sich dadurch einige unnötige eigene Fallen und das actionreiche Finale verpufft, weil einfach alles übertrieben wurde. Auch die Hintergründe der ganzen Chose sind doch eher schwachbrüstig und dadurch wirkt die Story und das drumherum teilweise etwas selbstverliebt. War nicht übel, hat einige fette Actionszenen, aber so richtig packen konnte es mich nicht. Dafür ist der Score echt fett und Denzels Sohn läuft genau wie sein Vater. Kurios. 6/10

244. Black Water (BD) – Enttäuschendes Action-Vehikel mit Van Damm und Lundgren, die kaum Screentime zusammen haben. Van Damme spielt zwar die Hauptrolle, wirkt hier aber wieder ziemlich fertig und die Story ist auch bescheuert (wieso trennen sich Lundgren und Van Damme wieder nach 10 Minuten?) zusammengeschustert. Dazu kommt das unrealistischste und peinlichste U-Boot ever on screen. Leider reißt die Action dann auch nicht richtig mit, auch wenn es schlimmer geht. Ein Film voller vertaner Chancen. Den Sohn von Van Damme, der scheinbar nur in Van Damme Filmen mitspielen darf, kann man aber schon Actionqualitäten zugestehen und den könnte man ruhig mal eine Chance ohne Daddy geben. 4/10

245.Head oft he Family (BD) – Schräger Film aus dem Full Moon Studios, der teilweise echt nett-lustige Dialoge bietet. Sonst passiert nicht viel, aber die skurrilen Charaktere retten den Film über die Runden und er machte mir viel mehr Spaß als damals auf VHS. Immerhin mal wieder positiv überrascht worden.  Außerdem hatte ich vergessen wie scharf und gleichzeitig niedlich Jacqueline Lovell ist. Sie alleine lohnt schon den Streifen zu schauen. 6/10

246. Critters 3 (BD) – Teil 3 wurde dann gleich für den Videomarkt produziert und das merkt man auch deutlich. Die Critters wirken günstiger, es ist alles etwas zäh und viel passiert in dem Haus dann auch nicht mehr. Da hilft auch kein DiCaprio als Milchbube. 5/10

247. Söldner der Apokalypse (DVD) – Massen an Stock-Footage aus anderen Filmen vermischt sich mit typischer Action aus Italien, was den Film alles andere als gut macht, aber man sich trotzdem anschaut. Titel und Covermotiv sind dabei über jeden Zweifel erhaben. 4/10

248. Grandmother`s House (BD) – Kleiner, aber nicht übler Thriller um zwei Kids (tatsächlich mal nicht nervend: Eric Foster und die süße Kim Valentine) die nach dem Tod ihres Vaters zu den Großeltern ziehen müssen. Da geht aber nicht alles mit rechten Dingen zu. Die Stimmung passt und es gibt auch den einen oder anderen Twist zu verzeichnen. Doch, war in Ordnung. 6/10

249. HOAX (BD) – Es gibt leider nur wenige gute Bigfoot-Filme (in den letzten Jahren fallen mir gerade nur Abominable und Primal Rage ein) und auch HOAX bekommt leider, trotz der Besetzung mit Ben Browder und Brian Thompson, nicht die Kurve zu einem gutem Streifen. Der Film eiert zu Beginn etwas rum, bietet unsympathische Figuren und verwandelt sich im Finale in ein anderes Genre. Ein Twist (der Titel ist eigentlich schon ein Spoiler...) der eher unpassend wirkt. Extrem gelungen ist aber der Score von Alan Howarth, der eine hochwertige und an seine Arbeit mit John Carpenter angelehnte Musik abliefert. Das wertet den Film fast noch auf. Aber nur fast. Schade um die ganz netten Effekte und dem Score.  4/10

250. The Outpost (BD) – Kriegsfilm mit Scott Eastwood und Orlando Bloom nach einer wahren Begebenheit. Wie die Neuankömmlinge wird auch der Zuschauer ins Geschehen geworfen und zum Glück bekommt man keine Rückblenden und Erklärungen der Soldaten geboten. Das wenige reicht um sie kennenzulernen und nach der Hälfte gibt es den intensiven Angriff und viel gut gemachte Action. Leider aber auch einige Millennium typische schwache CGI Explosionen und Effekte. Dennoch mal wieder ein guter Kriegsfilm, der aber nicht höhere Ränge erreichen kann. 7/10

251. White Fire (BD) – Robert Ginty in einem kruden und echt schwachen Actionfilm (den ich tatsächlich noch nie gesehen hatte!), der teilweise brutal ist, aber dann auch wieder sehr lahm. Fred Williamson wertet die Chose nach der Hälfte dann deutlich auf. Muss man aber nicht gesehen haben. Da gibt es bessere Filme mit Ginty, die eine Blu-ray VÖ verdient hätten. 4/10

252. Schlafwandler (BD) – Durch die kurze Laufzeit kommt kaum Langeweile auf in diesem nicht über B-Verhältnisse herauskommenden Horrorstreifen nach einem Stephen King Drehbuch. Überraschend hart sind die Splatter-Effekte und ob die Katzen immer alle gut behandelt worden, darf auch in Frage gestellt werden. Zum schnellen Snack geht der aber in Ordnung. 6/10

253. Open 24 Hours (BD) – Padraig Reynolds liefert abermals eine sehr ordentliche Arbeit ab und schafft vor allem in der ersten Hälfte eine gute Stimmung (ohne nervigen Humor und durchaus düster) und packende Spannung zu erzeugen – was auch an die gut erarbeiteten Charaktere liegt und der Leistung von Vanessa Grasse. Danach kippt es etwas in die üblichen, blutigen Gefilde, was aber dennoch gut funktioniert. Für mich sein bisher bester Film. Interessant auch, dass er selber nicht so begeistert vom Ende und der letzten Szene ist, diese aber anpassen musste, wegen des Testpublikums und der Produzenten. 7/10

254. Hyde´s Secret Nightmare (BD) Hommage an Joe D´Amato die aber, trotz einiger Sexszenen, nicht wirklich funktioniert und irgendwie konfus und billig daher kommt. Hatte einiges nettes darüber gelesen, aber letztlich war das nicht meins. 3/10

255. Hideous (BD) – Eher schwacher Full Moon Streifen, der auch mehr durch komische Figuren gefallen kann, als dem Horror, der er eigentlich sein möchte. Die Monster sind mal etwas anderes, aber wirklich viel passiert nicht. Immerhin ist Jacqueline Lovell wieder am Start und zum Glück auch öfters Nackt. 5/10

256. Critters 4 (BD) – Irgendwann landet alles im Weltall und bei den Critters passt es ja auch, da sie auch aus dem Weltall kommen. Leider ist Teil 4 (nur mit zwei Critter) ein ziemlicher Schnarcher und die billigen Kulissen sind auch eher peinlich.  Bleibt jetzt  noch der letzte und neuste Film der Reihe, aber der folgt erst im Oktober. 4/10

257. Of Unkown Origin (BD) – Peter Weller gegen eine schlaue, übergroße Ratte. Das ist mehr als Tierhorror und der viel zu früh verstorbene George P. Cosmatos macht einiges richtig. Auch wenn etliches nicht immer realistisch ist. Diverse Tote oder richtigen Terror braucht man hier aber nicht zu erwarten. 6/10

258. Cobra Kai: Season 1 (Netflix) – Bin wahrlich kein Fan der Karate Kid Filme (ich finde die sogar ziemlich lame), aber die Serie macht extrem viel richtig. Auch wenn es zum Ende der Staffel teilweise arg konstruiert wird, macht es einfach Laune zuzuschauen. William Zabka ist richtig gut und seine Einstellung und Verwunderung über die heutige Kultur kann ich sehr gut nachvollziehen. Das sind auch die besten Augenblicke. Etwas Action gibt es auch und ebenso die Feststellung das Ralph Macchio immer noch ein echter Lappen ist. Lohnt! 8/10