Sonntag, 26. Mai 2019

(Mini-)Review, Trailer "The car 2: Road to Revenge"

Ein Bezirksstaatsanwalt ist auf dem Sprung Karriere zu machen. Hat nen echt großen Fall, der einige Verflechtungen von Gesetz, Gesellschaft und kriminellen Organisationen aufdecken könnte. Zudem erweist er sich als Arschloch seinen Mitmenschen gegenüber. Wirklich stolz ist er auf seinen euen Wagen. Auf dem landet er auch, als ihn jemand aus dem Fenster seines Büros stößt, das nicht im Erdgeschoss ist. Doch Auto und Anwalt verschmelzen miteinander. Kann ja nix Gutes bei rumkommen.

Universal 1440 Entertainment ist ja bekannt dafür einige Sequels erschaffen zu haben. "Kindergarten Cop 2" mit Dolph Lundgren oder die weiteren Filme zu "Death Race". Dass es auch billiger und schlechter geht, beweisen sie hier. Ein echter Trashologe ohne Skrupel wie unser Leser ZULT dürfte sich das Werk vermutlich nicht entgehen lasse, so es denn eine Auswertung in Deutschland oder zumindest in deutscher Sprache erfährt. In einer Cyberpunk-Stadt, die mit allen Klischees, die dazu gehören aufwartet, inklusive einigen Locations und Außenaufnahmen, für die sich heute so einige TV-Serien richtig schämen würden, während man es aber von der Produktionsgesellschaft UFO International um Phillip Roth eigentlich erwarten konnte. Ein rabiater Cop wird involviert, als erste Opfer auftauchen, die Frau, die des Anwaltes Avancen ablehnte, in Gefahr gerät und einige fiese Gauner mit aufgerüsteten Körpern ins Spiel kommen. Mal abgesehen davon, dass es kein Remake ist und dass es ein oder zwei nette Kills gibt (Tussi lässt zwei Cops, die sie von hinterrücks vor der Knarre hat, auf die Knie gehen und wie im richtigen Leben sich dann auf den Bauch legen. Pech, dass dann gerade eine wilde Verfolgungsjagd vorbeirast - und platt sind die Cops. Richtig heftig ist aber, wie die Karre später schraubt wie Mark Dacascos und zwei Figuren hinter ihren MGs auf ner Ladefläche von nem Truck plättet und dann geschwind wieder auf den Reifen landet und entfleucht.), ist das Filmchen billig, strunzedoof und nur mit viel Humor und/oder Bier erträglich. Eigentlich eine Beleidigung fürs Original mit James Brolin. Ach ja, zu einer "besonderen Wendung" guckt dann auch mal Ronny Cox vorbei, der an einer der härteren Szenen des Filmchens teilhaben darf. Eine Ecke guter Wille hat bei meiner Entscheidung für 4/10 eine Rolle gespielt - und einiger noch größerer Mist, den ich mir in letzter Zeit gegönnt hab. Für Trasher und Komplettisten einen Blick wert, ansonsten muss das nicht sein.

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