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Donnerstag, 10. März 2011

>>>CYBORG "Director's Cut" (3/3)

Überraschend, aber wahr: Meine Euphorie in Sachen CYBORG DC ist mittlerweile auf dem Nullpunkt angekommen. Zuerst die Mail, in der zu lesen war, dass man den DC nicht einzeln kaufen kann, sondern nur im Doppelpack mit Pyuns "Bulletface", wobei der DC eine Art Gratisbeigabe ist. Wäre kein Problem, wenn a.) das Bundle nicht gleich 30 Dollar (~ 21 Euro) kosten oder b.) "Bulletface" mich auch nur ansatzweise interessieren würde. Etwas schwerer wog dann noch die Tatsache, dass Albert den Final Fight seines DCs vorab bei Facebook zeigte und ich ehrlich sagen muss, dass mir der Van Damme/Lettich-Cut in Sachen Schnitt und Score deutlich besser gefällt. Für mich ist das Thema DC damit erledigt, und im Nachhinein wäre es mir lieber gewesen, wenn man die Unratedfassung des Van Damme/Lettich-Cuts gefunden hätte... altbekannter Schnitt, altbekannter Score, aber inklusive der Gewaltspitzen, die wir schon immer so schmerzlich vermisst haben. Für alle, die sich selbst ein Bild vom Final Fight machen wollen, hänge ich den Clip hier einfach noch schnell mit dran.

Sonntag, 6. März 2011

>>>CYBORG "Director's Cut" (2/3)

Bis eben glaubte ich, der gefundene DC von CYBORG wäre eine Unratedfassung, die lediglich jene Gewaltspitzen enthält, die in der uns bekannten R-Rated-Fassung fehlen. Dem ist nicht so: Vielmehr handelt es sich um eine Art Kompromiss, der zwischen Albert Pyuns Opera Version und der Unratedfassung von Van Damme/Lettich anzusiedeln ist. Nachdem die Opera Version abgelehnt wurde, erstellte Albert diese Kompromissfassung, die bei Cannon ebenfalls keinen Anklang fand. Pyun wurde der Film entzogen, und Van Damme/Lettich fertigten aus dem Kompromiss (nach 22 Jahren in Director's Cut umgetauft) die Unratedfassung, die später fürs Kino wohl noch weiter Federn lassen musste. Hier gibt es nun die ersten Minuten aus dem DC, bei dem das völlig andere Intro auffällt, während der Originalscore von Tony Riparetti und Jim Saad zu hören ist. Leider ist die Bildqualität nicht spitzenmäßig, doch ein Timecode vermittelt bereits jetzt das Gefühl, man bekommt hier etwas ganz Geheimnisvolles und Seltenes zu sehen. Hach, da werden Erinnerungen an die "Hard Target" Sneak Preview geweckt... ;D

Mittwoch, 2. März 2011

>>>CYBORG "Director's Cut" (1/3)

Bist auch DU mit der bekannten Schnittfassung von Jean-Claude Van Damme's CYBORG niemals 100%ig zufrieden gewesen? Dann ist das hier DIE Gelegenheit: Albert Pyun hat endlich die seit Jahren verschollen geglaubte Unratedfassung (den sogenannten Director's Cut) gefunden, und dieser kann schon in Kürze Deine Sammlung vervollständigen. Die momentanen Eckdaten: Release auf DVD, VHS-Qualität, Stereo-Sound. Zusätzlich soll dieses Jahr noch die sogenannte Opera version erscheinen - Alberts ursprüngliche Vision, die in weitaus düstereren Farben daherkommt und über weite Strecken nur durch den Score von Tony Riparetti getragen wird. Jean-Claude und Sheldon Lettich hatten diese Vision damals zur Unratedfassung umgeschnitten und den Score komplett ausgetauscht. Nach zusätzlichen Zensurschnitten fürs R-Rating kam CYBORG dann in der uns bekannten Fassung in die Kinos. Wer Interesse am Director's Cut oder der später erscheinenden Opera version hat, sollte sich schnellstens an folgende eMail-Adresse wenden und regelmäßig die folgende Facebook-Seite für den aktuellsten Stand aufsuchen.
eMail: curnanpictures@gmail.com
Facebook: http://www.facebook.com/pages/Albert-Pyun-Movies/172106871258

Dienstag, 14. Juli 2009

Trailer und Review zu Dale "Apollo" Cooks ETERNAL FIST

Shane hatte ihn in seinem letzten Filmreport erwähnt, ich habe bei YouTube einen seltenen Trailer gefunden und - wie es der Zufall so will - auch mal ein Review dazu verfasst. Bühne frei für Dale "Apollo" Cook und Cynthia Khan! Bitte schön...

Donnerstag, 9. Juli 2009

Story-Recycling, die Vierte: BLOODFIST 2050

Nach acht Einsätzen schickte Roger Corman die "Bloodfist" des Don "The Dragon" Wilson in Rente und knappe zehn Jahre später stand plötzlich ein philippinischer Nachfolger namens BLOODFIST 2050 (2005) auf der Matte.
Nach FULL CONTACT, DRAGON FIRE und ANGELFIST (alle von 1993) wurde die Story des Ur-BLOODFIST (1989) hier noch ein viertes Mal recycelt, wobei man in Anbetracht des futuristischen Schauplatzes am ehesten von einem DRAGON FIRE-Remake sprechen kann. Auch wer die Story und den „einen“ Plottwist noch nicht kennt, dürfte an BLOODFIST 2050 nur wenig Freude haben: Überall wuchert Stock Footage (selbst die jubelnden Zuschauer stammen offensichtlich aus einem anderen Film); die Kämpfe selbst sind größtenteils unspektakulär und leider mangelt es ihnen auch an Härte. Hauptdarsteller Matt Mullins gibt sich sichtlich Mühe, vollführt viele Saltos und Sprungkicks, was natürlich doppelt so schön wäre, wenn er nicht immer so offensichtlich an seinen Gegnern vorbeitreten würde. Der „Chong Lee“ des Films ist in der B-Action-Welt dabei bekannter, als Hauptdarsteller Mullins selbst: Monsour Del Rosario war in den 90er Jahren schon in zahlreichen Hongkong-/Philippino-Actionern zu sehen, wovon mir auf Anhieb FATAL CHASE, LETHAL DRAGON oder ULTRA COP 2000 einfallen. Auch wenn es neben der US- und der australischen DVD sogar eine deutsche Uncut-Scheibe zu geben scheint, solltet ihr die Finger von BLOODFIST 2050 lassen! Wenn in einem „Bloodfist“-Vorspann weder Produzent Roger Corman noch Hauptdarsteller Don „The Dragon“ Wilson genannt werden, dann ist an der Sache sowieso irgendetwas oberfaul…