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Donnerstag, 6. Juli 2017

Shane Schofields Film-Report: Juni 2017

Ich habe keine Ahnung wann ich das letzte Mal nur 10 Filme in einem Monat gesehen habe. Vermutlich mit 4 Jahren. Aber der Juni war ziemlich vollgepackt mit schönen Wetter, Urlaub und dennoch eine Menge Arbeitszeit. Aber Zeit abseits der Filme war auch ziemlich schön und deswegen ist das nicht weiter Schlimm. Die beiden genannten Serien zogen sich wie immer über einige Wochen oder Monate hin. Dann noch etwas zur Ergänzung: Weil ein Bekannter - der hier auch immer meinen Report studiert - mich letztens gefragt hat, warum ich mal den englischen Originaltitel schreibe und dann wieder einen deutschen Titel nenne. Die Erklärung ist einfach: Schaue ich den Film als Import, nenne ich den Originaltitel, schaue ich eine deutsche DVD/BD und der Film hat einen anderen Titel, erwähne ich halt diesen Titel. Manchmal kommt es auch vor, das der eingedeutschte Titel mir einfach zu doof ist...dann nehme ich auch den Originaltitel. Falls das wirklich jemanden zusätzlich  interessiert hat, weiß man nun Bescheid. Bis zum nächsten Monat.
 
RED = First Watch / YELLOW = Re-Watch
 

132. You´re Next (BD) – Zweitsichtung da mein Neffe den Film schauen wollte und ich muss sagen das ich ihn diesmal einen Tick besser fand. Zwar sind einige Dialoge unter der Belagerung wirklich richtig dumm und auch einige Verhaltensweisen sind kaum zu glauben, aber dennoch war das Ding relativ kurzweilig. Bekommt also einen Punkt mehr diesmal und ich werde den nicht mehr ganz so dumm machen. 5/10
133. Stitches (BD) – Horror-Klamauk den man nicht für voll nehmen sollte, der aber mächtig Laune macht und derbe zur Sache geht. Sehr unterhaltsam, wenn auch ziemlich bescheuert. 7/10
134. No One Lives (BD) – Knackiger Horror mit Actionelementen und einen coolen Luke Evans. Fand ich auch beim zweiten Mal ordentlich. 7/10
135. The Marine 5 (BD) – Doch, eigentlich geht der Film ordentlich zur Sache und mit The Miz habe ich mich inzwischen auch abgefunden. Zwar ist anfangs der Schauplatz ziemlich öde, aber es ist immer was los und im Finale wird noch eine Schippe draufgelegt. Teil 3 bleibt also weiterhin der schwächste Teil in meinen Augen. Sonst kann die Reihe, vielleicht auch mit etwas mehr Geld, gerne weitergehen.  6/10
136. The Card Player (BD) – Ich glaube das ist der einzige Argento den ich bisher nicht gesehen hatte. Bis dato habe ich auch nichts verpasst, denn der Streifen kommt höchstens auf TV-Niveau daher. Nicht völlig Grütze, aber auch gerade so die 3 € für die Blu-ray wert, denn hier ist kaum noch was von seiner früheren Kunst zu finden. 4/10
137. Steel Force (DVD) – Action-Nonsens aus den Tiefen der damaligen Videotheken(den ich noch recht schwach in Erinnerung hatte), der leider weder einen tollen Helden zu bieten hat (das Cover schon), noch wirklich in der Action überzeugen kann (trotz Florentine). Das ändert sich zwar im Finale etwas, aber bis dahin ist das schon nicht die große Kunst der DTV-Streifen. 4/10
138. Guerilla Force (DVD) – Da unterhält David Winters Streifen doch einen Deut mehr. Vor allem weil etwas mehr Geld für die Produktion da war, als bei vielen anderen Action International Pictures Produktion. Zwar auch nicht die Speerspitze, aber durchaus erträglich. Auch durch James Ryan, Cameron Mitchell und Oliver Reed. Erinnert manchmal an den Robert Ginty Streifen, den ich letzten erst gesehen hatte. 5/10
140. Angriff der Riesenspinne (BD) – Starker Tobak, der völlig unstimmig ist und dazu noch wenig Spannend oder gut gespielt. Auch die Effekte sind Banane, aber immerhin sieht man hier nicht wie dutzende Spinnen getötet werden (siehe den ansonsten guten Mörderspinnen), aber da war vermutlich nicht mal das Geld da um solche „Opfer“ zu bezahlen. Besser ist auch. 3/10
141. The 100 – Staffel 3 (BD) – Hier gibt es einigen Blödsinn zu schlucken und gerade die City of lights Sache war eher zäh und mäßig interessant. Gut ist natürlich weiterhin, dass einige unerwartete Figuren sterben müssen. Doch leider sieben die Macher bisher alle interessanten und vernünftigen Figuren aus, so dass am Ende nur das Gesockse übriggeblieben ist(bis vielleicht auf eine oder zwei Personen die noch erträglich sind). Damit hält sich meine Motivation für Staffel 4 arg in Grenzen. 6/10
142. Daredevil – Season 1 (BD) – Was hatte die Serie doch für Lorbeeren. Freunde und Internet waren begeistert also machte ich mich voller Vorfreude ran und habe dann fast 5 Monate gebraucht um alle Folgen zu schauen. Zu keiner Zeit konnte mich die Serie wirklich packen. Teilweise zogen sich einzelne Folgen wie Kaugummi. Es wurde über Elemente gequatscht, die in anderen Serien Minuten beansprucht hätten, hier aber eine ganze Folge einnahmen. Auch die Charaktere in den Nebenrollen konnten mich nicht vollends überzeugen und die Rückblenden haben auch genervt. Hinzu kam das es mir die extrem vielen Innenaufnahmen ebenso auf den Sack gingen, wie das Daredevil ständig nur aufs Maul bekommen hat. Ja, er ist noch nicht soweit, ja er wird noch der Held und er ist halt ein Mensch, aber etwas weniger Schellen hätte er schon einstecken können. Doch so schlecht will ich die Serie eigentlich nicht machen. Zugeben muss ich natürlich, dass der Härtegrad für Marvel erfrischend realistisch ist, die Action meistens fetzt und gut zur Sache geht, das der Kingpin großartig dargestellt und gespielt wird, der Grundton angenehm düster ist  und die Serie einige Highlights hat (z.B. Scott Glenn, etliche Fights). Doch letztlich war ich etwas ernüchtert und jetzt habe ich wirklich Angst vor den anderen Netflix-Serien, die angeblich ja deutlich schwächer sein sollen. Muss ich aber trotzdem ran und Staffel 2 ist natürlich auch schon in meinem Besitz. Schon wegen dem Punisher. 7/10
143. Night of something Strange (BD) – Angebliche Horror-Komödie die wirklich jeden Ekel-Witz unter der Gürtellinie serviert und dabei nur ganz, ganz, ganz selten einen Schmunzler heraus kitzeln kann. Die Idee ist jetzt nicht so mies, aber Schauspiel und Inszenierung ziemlich daneben. Dazu kommt eine Synchro die absolut unterirdisch ist. Aber zum Glück gab es ja auch den O-Ton. Bis auf einige Effekte also nicht besonders – im Gegenteil. 3/10
144. Split (BD) – Zum Abschluss des Monats gab es immerhin noch einen wirklich guten Thriller mit einem famosen James McAvoy. Vielleicht einen Müh zu lang, aber sonst interessant. Durchaus spannend und wirklich gut gespielt. Ob die Verknüpfung zu einem älteren Film wirklich sein musste, sei mal dahingestellt, aber schmälern tut es den Gesamteindruck nicht. Ebenso wenig wie der etwas zu Formelmäßige Showdown. 7/10

Donnerstag, 4. Juli 2019

Shane Schofields Film-Report: Juni 2019

Der Juni zeigte mal wieder, wie wenig mich neuere Filme ansprechen und wie unterhaltsam doch die älteren Werke sind. Das hat nicht immer was mit Nostalgie zu tun, sondern auch mit Inszenierung und Figurenentwicklung. Selbst schwächere Drehbücher konnten so zum gelungenen Streifen avancieren. 

RED = FIRST WATCH / YELLOW = RE-WATCH



121. Talon Falls (BD) – Vom netten Freizeit-Horror-Park mal abgesehen, bekommt man hier einen drögen Slasher Eintopf serviert, der mal wieder bei seinen Charakteren versagt. 3/10
122. Between Worlds (BD) – Merkwürdiges Thriller/Drama mit Nicolas Cage und Franka Potente, der seine Cage Momente hat, aber sonst ziemlich unorientiert dahinplätschert. Nervte irgendwann nur noch.  4/10
123. Extremity (BD) – Nach dem gelungenen Last Shift, haut Anthony DiBiasi leider ein verkorkstes Horrorfilmchen raus, was weder wirklich schocken, noch verängstigen kann. Dabei auch noch weder spannend oder atmosphärisch ausfällt. Gurke. 4/10
124. Hunter Killer (BD) – Früher wäre der Film ein Teil der Operation Delta Force Reihe gewesen, heute ist es ein Kinofilm, der immerhin unterhaltsam ausfällt, aber auch keine Bäume ausreißt. Nur die Action am Lande, die viel zu wenig vorhanden ist, kann wirklich überzeugen. Der Rest ist eher mäßig. 5/10
125. Dragged Across Concrete (BD) – Stark gespielter, düsterer Thriller von Zahler, der sich wieder sehr viel Zeit nimmt um sich dann immer mehr zu steigern. Wieder versetzt mit harten Gewaltspitzen, aber nicht so packend und ergreifend wie seine beiden Vorgänger. Trotzdem, hartes Männerkino mit charismatischen Hauptfiguren, bei dem vor allem Mel Gibson abermals begeistern kann. Trotzdem braucht man etwas Sitzfleisch, aber mir liegt Zahlers Art einfach – ob als Autor oder auch Filmemacher. Immer her mit dem nächsten Projekt. Wird aber nicht jedem gefallen.  7/10
126. New York Ripper (BD) – War als Kind einer meiner ersten Horrorfilme und die Mischung aus Sex und Gewalt muss mich irgendwie geprägt haben😆. Sonst auch heute noch ein harter, aber wenig spannender Thriller, der sein Augenmerk natürlich auf die brutalen Morde legt. Dennoch mag ich einfach die Stimmung, dieser Filme. Quak, quak.  6/10
127. Phenomena (BD) – Die tolle Arrow-Blu-ray präsentiert den Film in großartiger Qualität und wertet den Film durchaus ein Stück auf. Connelly ist unglaublich süß (als jugendlicher war ich, wie viele andere auch echt verschossen in sie) und Musik und Atmosphäre passt natürlich. Zwar ist die Auflösung und der Weg dahin etwas spezieller, aber auch interessant. Lange nicht mehr gesehen und besser unterhalten worden, als in Erinnerung gehabt. 7/10
128. I Am Vengeance (BD) – Wie immer musste Ross Boyask mit einem sehr schmalen Budget auskommen, aber dennoch fand ich den Actioner durchaus gelungen und gar nicht so übel wie er oft besprochen wird. Kein Highlight, aber einige nette Actionszenen reißen es heraus. Dazu ein schnurbärtiger Gary Daniels in Topform. Doch, verglichen mit anderen Actionoutput war der okay. 6/10
129. Unmasking the Idol (DVD) – Der erste Teil der Duncan Jax Reihe, ist eine günstige James Bond Parodie, welche man nicht zu ernst nehmen sollte.  Teil 2 gefällt mir noch einen Tick besser, aber auch hier bekommt man einige nette Action mit doofen Situationen geboten. Trotz des B-Feelings, kommt trotzdem Stimmung auf, denn Affe uns Sets (solche würden für einen B-Film heute kaum noch gebaut werden) sind durchaus mit Enthusiasmus  erstellt worden. 6/10
130. Death Kiss (BD) – Robert Bronzi als Bronson-Double auf Rachetrip. Das entpuppt sich als sehr günstige Death Wish Huldigung, ist aber dennoch Rene Perez bester Film bisher. Dieser liefert neben einigen grandios, platzenden Bloodpacks, auch einen sehr ehrlichen und interessanten Audiokommentar  auf der Blu-ray ab. 6/10
131. Renegades (BD) – Die Luc Besson Produktion ist zwar unterhaltsam, hätte aber gerne deutlich mehr Action haben können. So plätschert es etwas vor sich hin und man denkt bald geht noch was, aber dann kommt nicht mehr wirklich viel bei rum. Immerhin retten die Darsteller die Chose, so dass man nicht völlig vorm Kopf gestoßen wird. Aber gerade bei der Action hätte - wie am Anfang - mehr passieren müssen. 5/10
132. Silent Rage – Das Stumme Ungeheuer (BD) – Norris Action mit etwas Horror-Thriller Einschlag, der etwas zu viel ein Auge auf das Privatleben von Norris als Sheriff wirft. Das verstört mit komischen Standposen und viel nackten Oberkörper, aber der Rest ist solide Actionunterhaltung und dadurch einer seiner besseren, früheren Titel. 6/10
133. Murder Rock (BD) – Nichts besonders findet man hier bei dem Fulci-Thriller, aber Langweilig wird es auch nie. Nicht sein bester, nicht sein schlechtester. 5/10
134. Murphy’s Gesetz (BD) – Bronson mal auf anderen Wegen in einem unterhaltsamen Cannon Produkt seiner Zeit – mit typisch nervigen weiblichen Sidekick, netten Actionmeomenten und blutigen Einschüssen. 7/10
135. Bloodfight 6 – Bloodring 2 (DVD) – Bei der letzten Davian International Produktion schien das Geld noch knapper zu sein als eh schon und so füllt man die Laufzeit mit etlichen Rückblenden aus Teil 1. Sonst wirkt alles noch einen Tick billiger, auch wenn es im Finale noch einmal ganz gut zu Sache geht und sogar etwas geballert wird. Trotzdem schwächer als der Vorgänger und nur für Hardcore-Fans annehmbar. 5/10
136. Crow: Salvation (BD) – Der dritte Teil ist gar nicht mal so übel, auch wenn man das schmale Budget deutlich erahnen kann. Doch die erstaunlich prominente Besetzung und einige Actionmomente stehen dem Teil durchaus gut zu Gesicht. Nur die Hauptrolle ist, wie in allen Teilen nach dem Erstling, nicht optimal besetzt. 6/10
137. Vampire Journals (BD) – Ableger der Subspecies-Reihe und ebenfalls ganz ordentlicher Grusel im Gothic-Stil. Dauerte aber nicht mehr lange und die Full Moon Filme  wurden dann immer billiger und schwächer. 5/10
138. Black Moon (BD) – Relativ fader Action-Thriller, dem es an Schauwerten und flockiger Action fehlt. Zwar kein kompletter Reinfall, aber er bietet auch wenige Gründe ihn öfter zu schauen. 5/10
139. Mysterious Planet (DVD) – Der Erstling von Brett Piper ist in seinen Effekten bereits charmant und neckisch, aber über die gesamte Laufzeit schon nicht ganz so einfach zu verdauen. 4/10
140. Death Spa (BD) – Typischer Video-Horror, der mal wieder den Fitness-Boom mit verarbeiten wollte. Die Story ist schon ziemlich meschugge (die Technik ist teilweise heute noch nicht so weit) und wirklich bahnbrechend ist das Geschehen nicht, aber das krude  Finale macht den einiges wieder gut. Sonst aber nur mäßig besetzte Standard-Ware. 5/10
141. Chappie (BD) – Sehr lange habe ich mich irgendwie gesträubt den zu schauen und leider war das gebotene jetzt auch nicht die positive Überraschung. Einige Momente sind gelungen, andere nerven etwas. Bloomkamp kann das eigentlich besser. 5/10
142. Over The Top (BD) – Nicht Stallones bester, aber ich kann mir den Streifen immer mal wieder anschauen. Vergeht wie im Fluge und das ist ein gutes Zeichen. 7/10
143. Unbreakable (BD) – Sehr ruhig erzählter Thriller, der langsam aber stetig eine durchaus dichte Stimmung aufbauen kann. Das Ende war schon damals wenig überraschend, aber sonst gefällt mir hier die Thematik und Willis hat noch etwas Laune beim Filmen gehabt. 7/10
144. Ein Vogel auf dem Drahtseil (BD) – Launige Action-Komödie mit einem lustig aufgelegten Gibson und einigen netten Actionszenen. Hawn hat eine etwas undankbare Rolle abbekommen und schreit hauptsächlich, ist aber wie meistens sympathisch dabei. 6/10
145. Lilo & Stitch (BD) – Wunderbarer Disney Film mit einem extrem gelungenen Heldenduo. Zum Ende natürlich arg schmalzig, bis dahin aber nicht immer typisch. Der Macht einfach Laune und ist echt niedlich. 8/10

Mittwoch, 2. Juli 2014

Shane Schofields Film-Report: Juni 2014

Die WM läuft, aber durch meinen Urlaub konnte ich dennoch einige Filme nebenher begutachten. Dabei gelingt es mir immer noch eine ausgewogene Auswahl zwischen Alt und Neu zu finden.
Im Anschluss wie immer meine, diesmal magere,  Ausbeute an Neuzugängen.

RED = First time / YELLOW = Once again 
136. Getaway (BD) – Rasanter Actionfilm, der einige gute Car-Stunts bietet und ein hohes Tempo hat. Bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf. 6/10
137. Hologram Man (BD) – Actionreicher PM Streifen der aber bei mir nicht zu der Spitze gehört obwohl Stunts und Action ordentlich sind. Das Thema ist aber ziemlich gaga. 7/10
138. Pacific Rim – (BD) – War bei der Zweitsichtung auch wieder in Ordnung und einen zweiten Teil werde ich mir sicherlich auch anschauen. 6/10
139. Patrick (BD) – Remake eines mittelmäßigen Horrorfilmes und herauskommt ein mittelmäßiger Horrorfilm. Immerhin auf einem Level geblieben. Ach ja, Sharni Vinson tu mir ein gefallen und mach weniger Horrorfilme. 5/10
140. 100 Bloody Acres (BD) – Paar witzige und nette Ideen reichen nicht aus um aus diesem Langweiler über die Strecke zu helfen. 4/10
141. Kiss of the Damned (BD) – Vampirfilm im Stile der 70iger der aber nun auch keine Bäume ausreißt. Etwas Erotik, etwas Horror und ein wenig Spannung. Milo Ventimiglia sehe ich ganz gerne und ihn könnte ich mir sehr gut in einer Comicverfilmung als Nightwing vorstellen. 5/10
142. 21 Jump Street (BD) – Bevor der zweite kommt, gab es auch mal Teil 1. Manchmal sehr witzig und durchaus unterhaltsam, aber etwas zu lang. Ganz nett also. 6/10
143. The Human Race (BD) – Günstiger Thriller der aber irgendwie nicht zündet. Das Ende kann ich ja noch verdauen, aber wirklich packend ist der zu keiner Zeit. Die Taubstummen gehen ein richtig auf den Zeiger und die meisten Figuren sind einem egal. Immerhin sterben auch mal Leute wo man nicht gleich mit rechnet. 5/10
144. I, Frankenstein (BD) – Eigentlich mag ich solche Filme ja. Aber leider kommt dieser zu keinem Zeitpunkt an die Underworld Filme heran. Das liegt vor allem an den Dämonen die mir vom Aussehen gar nicht zusagten. Die Gargoyles sind zwar in Ordnung, aber einige Figuren nerven etwas. Sonst gibt es viel Effektzauber und Action.  Alles erträglich, aber ein Überflieger war es nicht. Vielleicht hätte das ganze etwas Bodenständiger ausfallen sollen. Aber für Zwischendurch zu gebrauchen. Wenn man so etwas mag. 6/10
145. Hänsel & Gretel (BD) – Die Asylum Variante gewinnt vor allem durch einige krude Ideen und einer guten Dee Wallace. Alles andere geht in Ordnung und wie immer besser als die Monster-Geschichten aus dem Hause Asylum. 5/10  
146. Kommando Leopard (BD) – Krachige Italo-Action. 7/10
147. Der Rechte Arm der Götter (BD) – Bei den Dialogen tut es manchmal weh, aber sonst ein vorzüglicher Chan Streifen mit nicht so übertriebenen Humor und toller Action. 7/10
148. Shadowguard (BD) – Mäßiger Actionfilm der eher durch den Streit zwischen Biehn und Logan auffällt. Der Rest ist ziemlich lahm. 4/10
149. Der weiße Hai (BD) – Grandioser Tierhorror und zu Recht ein Klassiker. Toller Film. 9/10
150. Cameron (DVD) – Solider Horrorstreifen mit gelungen Effekten und vernünftigen Tempo. 6/10
151. Rawhead Rex (DVD) – Etwas lahme Verfilmung einer Barker Kurzgeschichte mit verhaltenem Budget. Sicherlich kein Reißer, aber erträglich. 5/10
152. Drive Thru (DVD) – Gucke jetzt zwischendurch mal ältere Filme und überlege mir dann ob der aus der Sammlung verschwinden kann oder nicht. Dieser Drecksfilm muss ganz schnell gehen. Trotz Killer-Clown einfach nur dumm und scheiße. 2/10
153. The Canyons (BD) – Was sollte das jetzt alles? Keine Ahnung. Immerhin macht James Deen eine ordentliche Figur und könnte sich sicherlich auch außerhalb des Pornofilmes bewegen. Der Rest ist lahmer Juppie-Kram. 4/10   
154. Fire with Fire (BD) – Gekauft wegen Josh DuHamel, den ich mir öfter in Actionfilmen vorstellen könnte, hatte ich schlimmste Befürchtungen. Doch so grottig wie andere Filme vom gleichen Produzenten-Team war er dann doch nicht. Vor allem D`Onofrio überzeugt durch seine Präsenz. Alle anderen laufen, wie immer bei solchen Produktionen, auf Autopilot. 5/10
155. King of New York (BD) – Den fand ich damals schon nur ganz gut und auch heute hinterließ er keinen viel besseren Eindruck. Die starken Bewertungen überraschen mich da ziemlich, denn es gibt viel bessere Filme in dem Bereich. Aber auch viel schlechtere. 6/10
156. Scarecrows (DVD) – Dichte Atmosphäre, gruselige Stimmung unheimliche Vogelscheuchen. Zwar ist der Film trotz der kurzen Laufzeit irgendwie nicht richtig knackig, aber im Vergleich mit vielen anderen Horrorstreifen aus der Zeit dennoch ein kleines Highlight. Völlig unverständlich warum der talentierte William Wesley nur noch den Route 666 machen durfte. Der Mann hat mehr drauf als viele andere seiner Kollegen, die dauernd Filme drehen dürfen. 6/10
157. Bram Stokers Dracula (BD) – Sehr gute Dracula Umsetzung mit guten Darstellern und einen Schuss Romantik. 7/10
158. Machete Kills (BD) – Fand schon Teil 1 nicht besonders gut, aber Teil 2 ist wirklich noch mieser als ich erwartet habe. Trotz ständiger Action viel zu lang, billig und langweilig. Das hat aber wirklich gar nichts mit Grindhouse Filmen zu tun. Nur Mel Gibson gefiel mir. Alles andere ist viel zu gewollt und verdammt schlecht umgesetzt(ja, ja ist ja alles Absicht…). Bitte nichts mehr in dieser Richtung. 4/10
159. Visiting Hours (BD) – Leidlich spannender Thriller der dank Michael Ironside aber erträglich ist. 5/10
160. Cut and Run (DVD) – Sehr unterhaltsamer Streifen aus Italien mit vielen schönen Splatter-Effekten. So was macht immer noch Laune. 7/10
161. Black Zombies (DVD) – Schlecht gespielter Zombiestreifen, der aber etwas an die glorreiche Zeit Erinnert. 5/10
162. Zwei vom alten Schlag (BD) – Gelungene Drama-Komödie mit überraschend geschliffenen Dialogen und zwei gut aufgelegten Altstars. Das der Film gefloppt ist, hat er wahrlich nicht verdient. 7/10
163. The Painter (BD) – Mal wieder ein Horror-Streifen wo man sich fragt warum der so viele gute Kritiken bekommt. 08/15 Kram mit Leuten die dumme Dinge tun. Gerademal so erträglich. 4/10
164. Raze (BD) – Zwar hätten die Kämpfe etwas abwechslungsreicher sein können, dennoch ein schön hartes Brett wo mich die Frauen-Action nicht gestört hat (auch die Bell nicht). Immer auf die Fresse bei dünner Story. So muss es sein. 6/10
FILMZUGÄNGE JUNI 2014
Zwei vom alten Schlag (BD/ Amaray / Warner / D)
Getaway (BD / Universum / Amaray / D)
The Painter (BD / Illusions / Amaray im Schuber / Ö)
Raze (BD / Pierrot Le Fou / Amaray / D)
Farscape Season 3 (BD / Alive / Amarays im Schuber / D)
Farscape Season 4(BD / Alive / Amarays im Schuber / D)
Farscape - The Peacekeeper Wars (BD / Alive / Amaray im Schuber / D)
The Cat O`Nine Tails (BD / Amaray / Arrow / UK)
Motel Hell (BD / Amaray / Arrow /UK)
Ninja Scroll (BD / Steelbook / Manga / UK)
Urban Fighter aka Street Gangs (BD / kleine Hartbox mit Autogrammkarte /8-Films / D)

Freitag, 3. Juli 2015

Shane Schofields Film-Report: Juni 2015

Im Juni flimmerte dann deutlich mehr über die Leinwand und TV-Schirme und so musste ich mal wieder feststellen das die älteren Streifen einfach unterhaltsamer sind, als der ganze neue Kram.
 
RED = Firt time / Yellow = Once again

128. X-Ray (BD) – Solider Slasher aus dem Hause Cannon, der vor allem bei der Atmosphäre punkten kann. Tempo und Kills hätten aber höher ausfallen können. 6/10
129. Outsider (BD) – Leider mal wieder enttäuschender Action-Thriller, der seine Geschichte zwar relativ straight, aber zu harmlos und Actionarm präsentiert. Der wie immer coole Craig Fairbrass hat dabei viel zu wenig zu tun. Nett war Johnny Messner in etwas ungewohnter Rolle. Was aber einem richtig auf dem Sack geht sind die Lens-Flare Aufnahmen (selbst bei Mündungsfeuer!). Völlig bescheuert. 5/10
130. Extraterrestrial (BD) – UFO Streifen, der eher in Richtung Horror geht, aber manchmal auch zu unentschlossen wirkt. Trotz allem fand ich den ganz gelungen und goutierbar. 6/10
131. Executor (BD) – Italo-Endzeit geht ja immer, auch wenn dieser hier nicht der beste seiner Garde ist. Trotz allem natürlich, für Fans des Genres, Pflichtprogramm. 6/10
132. Marine 3 (BD) – Der schwächste Streifen der Reihe enttäuscht durch die schwache Location, der verwackelten Action und der schwachen Hauptrolle. 5/10
133. Marine 4 (BD) – Leider wieder mit The Miz, aber diesmal unter der Regie von William Kauffman. Letztlich auch nicht so der Hit (deutlich das sehr begrenzte Budget zu erkennen), aber dafür gibt es sehr viel Action. Mal besser, mal schwächer inszeniert. Störend einige schwache Bluteffekte und die Explosionen zu Beginn. Ich werde nie verstehen wie man Autos, die eh schon Schrott sind, nicht ordentlich in die Luft jagen kann. Etwas nervend auch die schwache Trefferquote der „Experten“. Dafür macht The Miz eine etwas bessere Figur. Die Reihe kann gerne weiter gehen, aber gerne mit einem neuen Hauptdarsteller (oder alle 3 zusammen?) und nicht noch weniger Kohle im Hintergrund. 6/10
134. Alien Shock (BD) – Angestaubter Alien-Horror ohne große Highlights, aber erträglich. Komischerweise habe ich den noch nie gesehen gehabt. 5/10
135. The November Man (BD) – Üblicher Agenten/Killer-Thriller mit einem gar nicht mal passend besetzten Pierce Brosnan, der in den Actionszenen (die dennoch ganz ordentlich ausfallen) etwas zu steif wirkt. Sonst, deutlich zu lang und wenig beeindruckend. Da braucht auch niemand eine Fortsetzung von. 5/10    
136. Girlhouse (BD) – Schöner Slasher, der doch relativ Oldschool daherkommt. Das Tempo zu Beginn ist gemächlich, aber es gelingt ganz gut, den Zuschauer so die Figuren Sympathisch erscheinen zu lassen. Zum Ende hin wird es dann deutlich dramatischer. Gut produziert, auch wenn Killer und das Motiv nicht herausragend sind. Und bei dem Thema, so zugeknöpft zu sein, schaffen wirklich nur die Amis. 6/10
137. Vigilante Force (BD) – Kein Action-Klassiker, aber ganz gute Unterhaltung. Auch wenn die Chose sehr Sprunghaft inszeniert wurde. Im Finale geht es aber ordentlich zur Sache und da gibt es auch einige ansehnliche Stunts und Ballereien. 6/10
138. Lethal Punisher (BD) – Statt, einen reinrassigen Revenge-Streifen zu drehen, vergurkt die Regie einiges an Dynamik durch die unnötige Inszenierung. Wenn es aber zur Sache geht, dann knackig und Cung Le hat mir hier besser gefallen als in Dragon Eyes. Trotz allem könnte B-Action so viel besser sein, wenn man einfach nur B-Action drehen würde. Ohne wenn und aber. 6/10
139. Steel Dawn (BD) – Patrick Swayze ist hier ziemlich cool und wenn der Film mehr wie die ersten 10 Minuten gewesen wäre, hätte man hier einen knackigen Endzeit-Klassiker gehabt. Leider gibt es aber einige Durchhänger und lächerliche Szenen (die Verfolgungsjagd), die das Endprodukt herunter ziehen. Dennoch sehe ich den alle paar Jahre mal ganz gerne. 6/10
140. Psycho (BD) – Über den Klassiker von Alfred Hitchcock braucht man nicht viele Worte verlieren. Immer noch beängstigend gut! 9/10
141. Found. (BD) – Trostloser Psycho-Schocker, der gar nicht so weit von der Realität entfernt ist. Weniger Horror, sondern mehr Drama. Gar nicht mal übel, für das Budget. 6/10
142. Creep Van (BD) – Doof, aber über die meiste Zeit unterhaltsam. 5/10
143. The Loft (BD) – Das US-Remake ist ein gelungener Thriller, der einem bei der Stange hält und genug Tempo hat. Gut wenn man das Original nicht kennt (wie ich) und noch besser wenn man die Besetzung gerne sieht. 6/10
144. Taken 3 (BD) – Besser als Teil 2, aber auch sehr weit entfernt von Teil 1. Noch immer ist die Action schwach und hecktisch eingefangen und einige Szenen wie der Überschlag des Containers, gehen gar nicht. Auch ist der Film deutlich zu lang. Hoffentlich ist es nun vorbei. Nur Teil 1 bleibt in der Sammlung. 5/10
145. Dog World (DVD) – Big-Budget Porno aus Europa. Vor drei Jahren fand ich den nicht so prall, muss aber jetzt meine Meinung deutlich revidieren. Da Ding ist Top-Inszeniert, aufwendig gefilmt, passend und sehr gut ausgestattet.  Zwar etwas unnötig verquast erzählt, aber bietet dennoch eine, für das Genre ordentlich erzählte Geschichte. Die Fick-Szenen sind passend in die Handlung eingeflochten und auch so einfallsreich eingefangen wie selten in einen Porno. Top Tipp für aufgeschlossene Paare. 9/10
146. The Resolution (DVD) -  Ist die Fortsetzung zu Dog World und einen Tick schwächer, aber ebenso empfehlenswert. 8/10
147. Death Warrant (BD) – Schon damals nicht der stärkste Van Damme, ist der Film auch heute noch nur eine netter Actionfilm, ohne den besonderen Status der Zeit zu erreichen. 7/10
148. Jeder Kopf hat seinen Preis (DVD) – Steve McQueen hätte man sicherlich einen besseren letzten Film gewünscht, der nicht so unausgegoren wirkt, aber richtig schwach ist der zum Glück auch nicht. 6/10
149. Dollman (BD) – Einer der unterhaltsamsten aus der Full Moon Schmiede, aber natürlich totaler Quatsch. Immerhin hat Pyun das Zepter in der Hand und schafft so einige nette Szenen zu zaubern. 6/10
150. Blastfighter (DVD) – Die ganzen Tötungen der Tiere zu Beginn ist richtig ätzend, aber irgendwann geht es nur noch unter den Menschen ordentlich zur Sache. Nette Italo-Action, aber nicht die Spitze des Genres. 6/10
151. Leon (BD) – Den hab ich damals im Kino in der Film-Bühne-Wien am KuDamm gesehen. Aber die letzte Sichtung ist schon Ewig her. Und ich muss sagen, dass der Film teilweise eine ganz schöne Gurke ist. Die Action ist zu kurz und meist mehr als unspektakulär und die rührselige Geschichte nervt irgendwann. Dank Nostalgie-Bonus noch erträglich. 6/10
152. Ghetto Blaster (VHS) – Richard Hatch räumt im Ghetto auf. Nette B-Action. 6/10
153. Fear Clinic (BD) – Wie kann man aus diesem guten Thema nur so etwas Fades machen? Nur die letzten zwanzig Minuten haben mir gut gefallen, da sich dort die Ereignisse überschlagen. Bis dahin dümpelt die Herzlose Geschichte, trotz ordentlicher Darsteller, nur so hin. Schade, hatte ich mich eigentlich drauf gefreut. 5/10
154. The Red Road - Season 1 (DVD) – Als Jason Momoa Fan, habe ich mir diese Serie zugelegt und bekam ein düsteres Drama geboten. Wirklich positive Figuren gibt es nicht, denn fast alle haben in dieser kleinen Stadt Leichen im Keller. Interessant, aber nicht ganz leicht zu greifen, da es so gut wie kein Sympathieträger gibt. Die Leistungen sind aber gut und vor allem Tom Sizemore legt mal wieder eine schöne Darbietung hin. Staffel 2 werde ich wohl weiter verfolgen. 7/10

Donnerstag, 2. Juli 2020

Shane Schofields Film-Report: Juni 2020

Fiel mir heute schon schwer wieder weiter zu machen. Mir fehlt der Kontakt mit Harry und auch seine Kommentare zu meinen Berichten. Puh. Jedenfalls war der Juni ein relativ solider Monat mit einigen Ausschlägen nach oben (Dark Crystal). Aber seht selbst. 

ROT = ERSTSICHTUNG / GELB = ERNEUTE SICHTUNG 



144. Hollywood Cop (DVD) – Nach dem Erfolg von Vice Squad versuchte Produzent  Sandy Howard den Erfolg mit dem Schauplatz L.A. und einem bekannterem Cast (Carrie Fisher, Ronny Cox Leon Isaac Kennedy, Joey Travolta…) zu wiederholen- Leider ist die faserige Story mit den vielen Figuren nicht spannend und interessant genug und die Komödienelemente funktionieren auch nicht. Da hätte man sich lieber auf einen Thriller konzentrieren sollen. 5/10

145.Die Farbe aus dem All (BD) – Fast schon etwas zu konventionell geratener Horror-Thriller, der sich aber dennoch gut wegschauen lässt. Etwas mehr Thrill, Wahnsinn und Horror wären aber schön gewesen. 6/10

146. Panic (BD) – Diesen David Warbeck Schlocker hatte ich bis dato nicht gesehen und zählt sicherlich auch nicht zu den Highlights des Italo-Kinos der 80er. Ist eher auf dem Niveau eines Ratman vom gleichen Macher. Solide fällt das Ergebnis dennoch aus, denn die Streifen aus der Zeit haben einfach was. 5/10

147. Tödliche Fäuste (DVD) – Grundsolide Actionproduktion aus den Tiefen der Videothekenzeit und einiger der wenigen Filme wo Ted Prior mal nicht unter seinem Bruder arbeitete. Action ist zwar ordentlich vorhanden, jetzt aber nicht sonderlich abwechslungsreich oder spektakulär. Dafür ist die Combi Carter Wong und Ted Prior schon nett. Für B-Fans okay. 6/10

148. Altered Carbon: Season 2 (Netflix) – Die zweite Staffel konnte mich zu keinem Zeitpunkt abholen und ist deutlich schwächer. Das Setting wirkt günstiger, die Action wurde ziemlich zurückgefahren und die Story dümpelte mit etlichen Nichtigkeiten vor sich hin. Brauchte echt lange um da durchzukommen. Glaube nicht, dass ich noch eine dritte Staffel eine Chance geben würde. Mache ich vermutlich von der Besetzung abhängig. Aber wer weiß ob überhaupt eine produziert wird, nach dem Ding hier. 5/10

149. The Dark Crystal: Age of Resistance (Netflix) – Ganz tolle und modernisierte Vorgeschichte zum Puppenkultfilm. Tolle Figurenzeichnung, eine schöne Fantasy-Geschichte, die zwar nun keine Innovationen bietet, aber ihre Versatzstücke mit Einfallsreichtum und Herzblut füllen. Die Effekte zwischen handgemachte Puppeneffekte und CGI ergänzen sich perfekt und ich war am Ende einfach begeistert und sehr angetan. Hätte ich von Louis Letterier gar nicht erwartet. Eine schöne Überraschung und die Macher der aktuellen Star Wars Saga sollten sich die Serie mal als Beispiel nehmen, wie man einen Klassiker mit Respekt und bedacht neu Erzählt. Hätte ich gerne als Blu-ray, aber das wird ja sicherlich nichts. 9/10

150. Underwater (BD) – Sehr temporeich, aber bei der Charakterzeichnung verdammt flach und nicht alles lässt sich logisch erklären. Hatte deutlich weniger Erwartungen, aber wegen der Lovecraft verweisen, ist der immerhin ein Blick wert. Aber die Stewart bekommt wieder oftmals das Maul nicht zu. Furchtbar, aber sie ist hier immerhin noch erträglich. 6/10

151. Ashfall (BD) – Auf den Koreaner hatte ich mich mal wieder, auch wegen einigen positiven Besprechungen, gefreut, aber leider war das nichts. Das Ding zog sich teilweise wie Kaugummi, die Truppe fand ich ziemlich nervend und die Action war zu wenig und zu wenig krachend. Mal wieder nichts – auch wenn das zerstörte Nord-Korea gelungen war.  Ach, was ist das nur mit mir und dem aktuellen Asien-Kino? 5/10

152. The Punished (DVD) – Wenn Rene Perez und Robert Amstler zusammenarbeiten ist es leider meistens eher übel. Auch dieser billige Actioner ist keine Ausnahme. Die Story und die Action funktioniert einfach nicht richtig und trotz der kurzen Laufzeit kommt wenig Unterhaltung auf. Das hat er schon mal besser gemacht. 4/10

153. Suite 313 (BD) – Bisher der einzige Necrostorm Streifen den ich noch nicht gesehen hatte. Beginnt alles noch ganz nett, gehen einen die langweiligen und sich immer wiederholenden Locations irgendwann auf dem Sack. Auch die Off-Texte sind wenig ansprechend und irgendwann schaute ich gar nicht mehr richtig hin. Ne, man braucht von Necrostorm wohl nicht mehr viel erwarten.  4/10

154. Der Gigant (BD) – Grundsolider Chuck Norris Actionfilm, bevor seine große Zeit begann. 6/10

155. Das Spiel des Todes (BD) – Einer der bessern Bruce Lee Anlehnungen mit viel Action und abwechslungsreichen Gegnern. 6/10

156. Jäger der Apokalypse (BD) – Sicherlich würde der Film eher Anti-Kriegsfilm sein, bietet aber alles was man sich bei einem Dschungelactioner wünscht. Harte Action, wenig Handlung und teilweise sehr unglaubwürdige Settings. Macht also immer noch Laune. 7/10

157. Bloodshot (BD) – Einer meiner Lieblingscomics wurde leider gleich mit dem falschen Hauptdarsteller besetzt. Immerhin war der Film nicht so übel wie erwartet, aber auch nicht das Action-Highlight welches es hätte sein können. Gerade die Freigabe wirkt bei der Action hinderlich, auch wenn es nicht ganz so soft zu geht. Leider fetzt die Action (Tunnel) nur manchmal und das Finale ist dann CGI-Grütze der bekannten Sorte. Hier hätte mehr drin sein müssen. 6/10

158. Ruckus 2: Unternehmen Condor (DVD) – Hat natürlich nichts mit Ruckus zu tun, schickt aber Ninjas in den Dschungel. Das ist ziemlich bescheuert, aber die Action ist feurig, überraschend ordentlich inszeniert (von Willie Milan, der auch einige Anthony Alonzo Knaller gedreht hat) und häufig genug vertreten.  Leider wurde versäumt in den Hauptrollen einen der damals bekannten Actionhelden zu platzieren, so dass man echt viele Blassbacken bekommt, die man nie wieder gesehen hat. Dafür gibt es die üblichen Gesichter in Nebenrollen zu sehen. 6/10

159. Code 8 (BD) – Ordentlicher Sci-Fi-Actionfilm, der mit guter Besetzung und gelungenen Effekten aufwarten kann. Leider ist im Mittelteil etwas zu viel Leerlauf drin und man hätte ruhig öfter die Keule rausholen dürfen. Sonst okay. 6/10

160. Crying Freeman (BD) – Lange nicht mehr gesehen, aber erneut hat mich der Film in den Bann gezogen. Die Stimmung, die Optik und die Musik funktionieren ausgezeichnet und Mark Dacascos passt perfekt. Die Action ist manchmal etwas zu einfach inszeniert(Beerdigung), aber gefällt mir dennoch sehr. Noch immer ein Hit. 8/10

161. Dämonen (BD) – Hier in Berlin brechen die Dämonen aus und die Bescher eines Kinos müssen ums überleben kämpfen. Wunderbarer Horror aus Italien: Poppig, brutal, schöne Make-Up Effekte und verdammt unterhaltsam. 8/10

162. Dämonen 2 (BD) – Diesmal steigen die Dinger aus einem Hamburger  TV-Gerät und die eingesperrten Bewohner eines High-Tech-Hauses müssen diesmal ran. Wieder tolle handgemachte Effekte, aber die Splattereffekte wurden um einiges zurückhaltender Inszeniert.  Macht dennoch Laune, auch wenn der eigentliche Hauptdarsteller fast die ganze Zeit im Fahrstuhl fest steckt.  Etwas schwächer als der Vorgänger, aber immer noch gut. So ähnlich wird hoffentlich auch ein Evil Dead im Hochhaus aussehen, der gerade angekündigt wurde. 7/10

163. Blood Brother (BD) . Grundsolide WWE Produktion im Vorstadt-Milieu mit R’n’B Star Trey Songs, der aber ordentlich agiert. Die Story funktioniert ganz gut und es gibt auch wenige, aber vernünftige Action. Läuft bei uns glaube ich bei Netflix. 6/10

164. Red Blooded American Girl (DVD) – Etwas lahmer Versuch dem Vampirgenre etwas frisches Blut zu verpassen. Dennoch kann ich den irgendwie ganz gut weggucken, was auch an der Besetzung mit Andrews Stevens, Heather Thomas, einem jungen Kim Coates, Christopher Plummer (warum auch immer) und, einer wie immer sexy, Lyde Denier liegt. Etwas Horror, etwas Blut und etwas Erotik. Geht schon. Die damalige deutsche Synchro war übrigens auch eine der Katastrophalen Verbrechen die New Vision damals gerne mal verbrochen hat. Deswegen nur in Englisch anschaubar. 5/10

165. Mace (DVD) – B-Thriller mit dem kantigen Ed Marinaro und sleazigen Setting. Etliche blutige Einschüsse entschädigen für etwas wenig Action, aber sonst ein ordentlicher, nicht auf Hochglanz getrimmter, Copfilm. 6/10

166. Bushwick (BD) – Invasion USA aus den eigenen Reihen. Hätte ein geiler Actionfilm werden können, verläuft sich aber gerne Mal in Unzulänglichkeiten und so packt das Setting eigentlich erst im Finale so richtig. Außerdem blieben etliche Fragen offen und einige sollte man sich vermutlich gar nicht stellen. Immerhin überrascht das Ableben einiger Figuren. 5/10

167. Todes Brigade (BD) – Hat ja einen tollen Ruf (vor allem auch wegen der damaligen Presse-VHS Synchro) und ist auch voller Gewalt, Sex und wunderbarer politischer Unkorrektheit, aber letztlich nur ein dröger Actionfilm der zu verquast erzählt ist und sich um zu viele Figuren bemüht, die aber egal sind. Kannte ich nicht, war immerhin unterhaltsam aber es hätte ruhig mehr zur Sache gehen dürfen. 5/10

Donnerstag, 5. Juli 2012

Shane Schofields Film Report: Juni 2012

Die EM hat natürlich auch bei mir Aufmerksamkeit erhalten und deshalb waren es diesen Monat ziemlich wenig Filme. Aber es war immerhin eine gute Mischung.

RED=First time / YELLOW=Once again

146. The Hills Have Eyes (BD) – Das geile Remake von Alexandre Aja. 8/10
147. Hero (DVD) – Chuck Norris auf Serienkiller-Jagd. Mal für Norris mal etwas anders, aber leider auch etwas bieder und langatmig. Schade dass Steve James so verschenkt wurde. 6/10
148. Endgame (DVD) – Endzeit-Schinken aus Italien, der aber sowohl von der Action als auch vom Unterhaltungsfaktor nicht ganz an die Genrekollegen rankommt. Dennoch für Freunde solcher Filme ein Pflichtkauf; schon wegen des Covers. 6/10
149. Conquest (DVD) – Fulcis Barbaren-Nebel-Klopper ist ein absurdes Ding und teils sehr merkwürdig. Trotz allem unterhaltsam ohne an ähnliche Vertreter heranzureichen. 6/10
150. FearDotCom (DVD) – Schneidet meist ziemlich miserabel ab, aber insgesamt finde ich den gar nicht übel. Vor allem die extrem düstere Stimmung und das dreckige Design gefallen mir. Die Story und die Auflösung selbst sind etwas schwach und aus dem Thema hätte man sicherlich mehr machen können, aber alle paar Jahre kann man sich den mal geben. 6/10
151.Mannaja (DVD) – Schön harter und dreckiger Italo-Western mit einem coolen Maurizio Merli. 7/10
151. Champion Road (DVD) – Sehr billiger und vor allem Schnarchiger Martial Arts-Streifen der mehr Drama als Actionfilm sein will. Leider machen da weder die Darsteller, noch das Drehbuch mit. Die wenigen Kämpfe enttäuschen und der Rest ist manchmal mit endlos Dialogen und viel zu viel Figuren gar eine Qual. Mal sehen wie die Fortsetzung wird, die den Weltrekord hält für die meisten Fights in einem Film. Dieser Teil war Schrott. 2/10
152. Malice in Lalaland (DVD) – Technisch hochklassiger Porno mit der starken Sasha Grey, aber leider ist der Sex so ätzend gefilmt das es alles andere versaut. 1-2 Szenen gehen in Ordnung, der Rest ist der übliche Aggro-Stil mit viel gerotze, was einfach widerlich ist und wahrlich nicht erotisch. Schade, sonst eigentlich eine nette Alice im Wunderland Variante. 5/10
153. Exit Humanity (BD) – Ruhig erzählter Western mit Zombieelementen und gelungener Erzählweise. Nicht immer logisch oder packend, aber endlich mal wieder etwas anderes in dem ausgelutschten Genre. Hat mir gefallen und man darf gespannt sein was von den Machern noch so kommt. 7/10
154. Virus (BD) – Prima Special-Effects und flottes Tempo, sowie gute Darsteller. Mir gefällt die Comicverfilmung. Wer aber damals ein 80 Mille $ Budget genehmigt hat, muss völlig Meschugge gewesen sein. Jetzt fehlt noch Deep Rising auf Blu-ray. 7/10
155. Transit (BD) – Hier hatte ich mir einiges erhofft, aber leider ist das Ergebnis dann doch enttäuschend. Technisch durchaus versiert, ist das Drehbuch teilweise so unlogisch und verlangt von den Protagonisten so dumme Sachen, das ich mich ständig geärgert habe und dadurch die Spannung komplett flöten ging. Bisher sind die After Dark Action Streifen, wie auch deren Horrorfilme eher im Mittelmaß anzusiedeln. 5/10
156-159. Mad Mission 1- 4 (DVD) – Die Streifen fand ich als Kind schon eher nicht so prickelnd, weil ich auch schon damals eher auf harte Action stand und den Humor teils nervig fand. Nun, etliche Jahre später habe ich mir die Filme zum Einschlafen mal wieder angeschaut. Sind sie besser geworden? Nicht wirklich. Die Synchro macht natürlich Spaß, aber mir ist das alles etwas zu flapsig. Vor allem Teil 3 fand ich nur noch nervig. Sonst gibt es natürlich einige gelungene Sequenzen und langweilig wird es auch nicht, aber an zecken tun die mich auch heute nicht. Teil 4 finde ich übrigens noch mit am besten da Ringo Lam, die Action härter einfängt als seine prominenten Vorgänger. Sonst viel Blödsinn und sicherlich Geschmackssache. Teil 5 habe ich mir übrigens gleich gespart, deswegen ist der nur aus meiner Erinnerung bewertet. 5/10 – 5/10 – 4/10 – 5/10 – 3/10
160. Fallen Empire (BD) – Da wollten die Macher eine sehr Epische Fantasy- Action-Science Fiction Story mit etlichen Elementen aus großen Klassikern zusammenstellen und scheitern letztendlich am Budget. Gerade das Gefühl von Größe kommt überhaupt nicht auf und die Action ist auch nicht besonders überzeugen eingefangen wurden. Dazu kommt das Wes Bentley auch nicht als Actionheld taugt. So ist das ganze leider nur eine lahmarschige Kopie großer Vorbilder. Schade, da steckte mehr Potenzial hinter. 4/10
161. Mission Impossible –Ghost Protokoll (BD) – Teil 3 bleibt mein Favorit, aber ich muss sagen, auch der neuste Teil fügt sich nahtlos in die unterhaltsame Reihe ein.  Flottes Tempo, nette Action und alles Charmant inszeniert. Warum dieser Teil jetzt aber plötzlich so  Megaerfolgreich war, kann ich nicht ganz nachvollziehen.  Gute Blockbusterkost war es trotzdem. 7/10
162. Act of Valor (BD) – Auf den war ich wirklich ziemlich heiß, so das ich mir gar das teure Steelbook aus Canada besorgt habe.  Leider ist der Film dann nicht so stark wie der, mit Snow Patrol genial, unterlegte Trailer. Zwar funktioniert die Action sehr gut und ist nicht nur verdammt realistisch, sondern auch Soundtechnisch perfekt untermalt, so habe ich dennoch  keinen richtigen Zugang zum Geschehen bekommen. Den beiden einzigen größeren Hauptrollen fehlt es an Charisma und deswegen  schaute ich das ganze gar etwas emotionslos. Die Armee Verherrlichung, der Patriotismus und der Pathos störten mich dabei natürlich überhaupt nicht. Dafür stehe ich viel zu sehr auf diesen Scheiß, aber für Leute mit Problemen in der Richtung wird das ganze wohl eher nichts sein.  Trotz allem ein guter Actionfilm für Militär-Action-Fans, nur nicht so gut wie erhofft und gar mit einigen Längen versehen. 7/10